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Devisenhandel mit EuropeFX

Forex (FX, Währungsumtausch, Fremdwährung) ist der bei weitem am meisten gehandelte
und liquide Markt der Welt mit einem täglichen Transaktionsvolumen von weit über 4
Billionen USD. Charakterisiert als OTC-Markt (Over The Counter) gibt es keine zentral
regulierte Börse, und der Marktplatz setzt sich aus verschiedenen Gruppen zusammen,
darunter private und institutionelle Anleger, Makler, Liquiditätsanbieter, Banken und Hedge-
Fonds.
Der grundlegende Handel besteht aus der relativen Bewegung des Wechselkurses
zwischen zwei Währungen. Geschäfte werden paarweise getätigt, z.B. der EUR/USD (Euro
vs. US-Dollar). Kursnotierungen werden als Wechselkurs für diese beiden Währungen
angezeigt. Beispielsweise könnte ein Preis angezeigt werden als:

EURUSD – 1.05000

Das bedeutet, dass 1 EUR 1,05000 USD wert ist. EuropeFX ist ein 5-stelliger Broker, so
dass alle Preise im 5-stelligen Bereich notiert werden, was Fractional Pricing und engere
Spreads ermöglicht.
In unserem EUR/USD-Beispiel ist die erste Währung (EUR) in dem Paar als Basiswährung
bekannt. Die zweite Währung des Paars (USD) wird als Notierungswährung bezeichnet.
Forex-Währungen werden in sogenannten Lots gehandelt. Ein Standard-Lot entspricht
100.000 Einheiten der Basiswährung und dem entsprechenden Betrag in der
Notierungswährung.
Halten wir uns an unser EUR/USD-Beispiel mit dem Preis von 1,05000, so wäre ein
Standard-Lot der Umtausch von 100.000 EUR in 105.000 USD. Der Handel kann in
Bruchteilen von Standard-Lots erfolgen. Zum Beispiel Mini-Lots, die 1/10 eines Standard-
Lots oder 10.000 Einheiten der Basiswährung entsprechen, und sogar Micro-Lots, die 1/100
eines Standard-Lots oder 1.000 Einheiten der Basiswährung entsprechen.
●  Ein Standard-Lot = 100.000 Einheiten der Basiswährung
●  Ein Mini-Lot = 10.000 Einheiten der Basiswährung
●  Ein Mikro-Lot = 1.000 Einheiten der Basiswährung
Gewinne aus Devisengeschäften werden auf dem so genannten Round Trip realisiert, d.h.
ein Geschäft wird in einer Richtung geöffnet und in der anderen Richtung geschlossen,
wobei die Richtung in diesem Fall entweder BUY (Long) oder SELL (Short) ist.
Lassen Sie uns dies anhand einer Fortsetzung unseres EURUSD-Beispiels
veranschaulichen. Wie wir gesehen haben, lag der Preis für das Paar bei 1,05000.
Wenn wir glauben, dass der EUR gegenüber dem USD an Wert gewinnen wird, gehen wir
in ein BUY-Geschäft ein. Wenn wir 1 Lot EUR/USD KAUFEN, „besitzen“ wir jetzt 100.000
EUR und „schulden“ dem Markt 105.000 USD.
Unsere Buy-Prognose war genau, und der EUR steigt im Wert und der Kurs liegt jetzt bei
1,07000.
Um das Geschäft zu schließen, würden wir unsere 100.000 EUR für 107.000 USD
verkaufen, was den Betrag, den wir dem Markt „schulden“, für einen Gewinn aus dem
Handel von 2.000 USD abdecken würde.
Umgekehrt würden wir, wenn wir glauben würden, dass der EUR gegenüber dem USD an
Wert verlieren würde, 1 Lot EUR zum Preis von 1,05000 verkaufen, was dazu führt, dass
wir dem Markt 100.000 EUR „schulden“, aber 105.000 USD „besitzen“.
Auch hier war unsere Vorhersage richtig, und der EUR wertet tatsächlich gegenüber dem
USD ab und fällt auf 1,03000.
Unsere 105.000 USD sind jetzt 101.941 EUR (105.000/1,03000) wert, was uns einen
Handelsgewinn von 1.941 EUR beschert.
Der Devisenhandel ist ein Produkt mit Hebelwirkung. Das heisst; Ihr Broker „leiht“ Ihnen im
Wesentlichen ein Vielfaches des auf Ihrem Handelskonto eingezahlten Betrags. Zum
Beispiel bedeutet 1:30 Leverage, dass Ihnen Ihr Broker für jeden $1, der auf Ihr
Handelskonto eingezahlt wird, $30 „leiht“. Wenn Sie 10.000 $ auf Ihr Handelskonto
einzahlen, wären Sie mit dem 1:30 Leverage in der Lage, Handelsgeschäfte im Wert von
300.000 $ zu eröffnen.
Während Leverage dazu dienen kann, die Handelsergebnisse zu vervielfachen, ist ein
umsichtiger Einsatz immer ratsam, da Leverage auch Verluste vervielfachen kann.