Federal Reserve

Marktüberblick 31-01

Marktüberblick 31-01

Forex und Devisen Nachrichten

Eurokurs steigt nach Fed – US-Notenbank gibt sich vorsichtig

Von: dpa-AFX.com

Die Aussicht auf eine vorsichtigere Haltung der US-Notenbank Fed hat den US-Dollar am Mittwoch im Verlauf belastet. Der Eurokurs rückte im Gegenzug vor: Vor dem Zinsentscheid noch eher bei 1,14 Dollar liegend, stieg die Gemeinschaftswährung zuletzt in New York auf 1,1488 Dollar. In der Spitze war der Euro sogar kurz mehr wert als 1,15 Dollar gewesen.

Die Fed hatte ihren Leitzins zwar erwartungsgemäß unverändert belassen, schlug aber in der Tonalität einen vorsichtigeren Kurs ein. Weder signalisierte sie in ihrer Mitteilung wie bisher weitere Zinsanhebungen, noch sprach die Fed von einem ausgewogenen Wachstumsausblick für die USA. Bei künftigen „Anpassungen“ der Leitzinsen signalisierte sie eine „geduldige“ Vorgehensweise und brachte eine „Anpassung“ ihrer Bilanzsumme ins Spiel – ein Hinweis auf die billionenschweren Rettungsmaßnahmen, die sie in Reaktion auf die weltweite Finanzkrise ergriffen hatte. Mit ihren Worten erfüllte die Fed die zuvor von Anlegern geschürten Hoffnungen. „Die Fed entfernt sich deutlich von weiteren Zinsschritten“, resümierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. „Möglicherweise befinden wir uns nicht in einer Zinserhöhungspause, sondern schon am Ende des aktuellen Erhöhungszyklus“, ging der Experte in seinem Kommentar sogar einen Schritt weiter. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) vor dem Fed-Entscheid noch auf 1,1429 (Dienstag: 1,1422) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8750 (0,8755) Euro gekostet. Zeitweise hatten den Euro am Mittwoch noch zeitweise deutsche Inflationsdaten belastet, weil dies den Druck auf die EZB verringert, die Zinsen anzuheben.

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Einzelhandel im Dezember mit größtem Umsatzeinbruch seit 2007

Von: Reuters.com

Die deutschen Einzelhändler haben im Dezember die größten Umsatzeinbußen seit elfeinhalb Jahren erlitten.

Die Einnahmen fielen um 4,8 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Preisbereinigt (real) gab es ein Minus von 4,3 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang von 0,6 Prozent gerechnet. Möglicherweise wurden im wichtigen Weihnachtsgeschäft viele Einkäufe schon im November erledigt, wo der Handel mit Rabattaktionen wie dem “Black Friday” oder “Cyber Monday” lockte. Die Statistiker verwiesen zudem darauf, dass die Dezember-Ergebnisse in den vergangenen fünf Jahren aufgrund korrigierter Unternehmensmeldungen stets nachträglich nach oben revidiert wurden – im Schnitt um 2,5 Prozentpunkte.

Im Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember zusammen stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent. Real schrumpfte er jedoch um 0,2 Prozent.

Trotz des schwachen Jahresabschlusses setzte der Einzelhandel 2018 rund 2,8 Prozent mehr um – das war bereits das neunte Jahr in Folge. 2017 hatte das Plus bei 4,3 Prozent gelegen, 2016 bei 2,9 Prozent. Einen Umsatzrückgang gab es zuletzt im Krisenjahr 2009, als die weltweite Finanzkrise auf die Kauflaune durchschlug. Angetrieben wird das Wachstum insbesondere durch den Internet- und Versandhandel, der um 5,9 Prozent zulegte. Dagegen schrumpfte das Geschäft mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren um 2,1 Prozent.

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News zu Aktien

Apples Facetime-Panne wird von New Yorker Staatsanwältin untersucht

Von: dpa-AFX.com

Die Software-Panne bei Apple (2:AAPL), durch die man unter Umständen Nutzer des Telefoniedienstes Facetime belauschen konnte, wird zum Fall für die New Yorker Staatsanwaltschaft. Sie wolle Apples Umgang mit der Sicherheitslücke untersuchen, kündigte Generalstaatsanwältin Letitia James am späten Mittwoch (Ortszeit) an. Unter anderem hatte es Medienberichte gegeben, wonach ein Teenager und seine Mutter den Konzern bereits vergangene Woche versucht hätten, den Konzern auf den Fehler hinzuweisen. Sie seien aber an mehreren Stellen nicht weitergekommen.

Apple hatte dann am Dienstag die Funktion für Gruppenanrufe in Facetime deaktiviert, nachdem das Problem über Twitter und Technologieblogs bekannt wurde. Durch den Softwarefehler konnte ein Anrufer dem Angerufenen zuhören, noch bevor dieser den Anruf annahm. Dazu musste man die eigene Telefonnummer noch einmal schnell über die Gruppentelefonie-Funktion hinzufügen, während der Anruf rausging. Zudem konnte das Telefon des Angerufenen auch noch ohne Warnung auf Videotelefonie umschalten, wenn er statt der Annahme des Anrufs den Aus-Knopf oder die Lautstärke-Tasten drückte.

Inzwischen wurde auch eine erste Klage im Zusammenhang mit der Panne bekannt. Ein Anwalt aus Texas zog vor Gericht mit dem Vorwurf, über die Schwachstelle hätten vertrauliche Unterhaltungen mit Mandanten belauscht werden können.

Die Funktion für Gruppenanrufe, bei denen bis zu 32 Nutzer hinzugefügt werden können, wurde erst Ende Oktober mit der Version 12.1 des iPhone-Systems iOS hinzugefügt. Zunächst blieb unklar, ob auch der Software-Fehler schon seit dieser Zeit bestand.

Für Apple ist es eine schmerzhafte Panne, denn der iPhone-Konzern wirbt gerade mit der Komplett-Verschlüsselung und Sicherheit seiner Dienste. Facetime ist nur auf Geräten von Apple verfügbar.

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Samsung Electronics rechnet nach Gewinnrückgang mit Abwärtstrend

Von: Reuters.com

Nach einem deutlichen Rückgang des Betriebsgewinns im Schlussquartal sieht Samsung Electronics auch für das laufende Jahr schwarz.

Es werde 2019 wegen der schwachen Nachfrage nach Speicherchips mit einem Gewinnrückgang gerechnet, teilte der südkoreanische Technologiegigant am Donnerstag mit. Allerdings geht Samsung Electronics davon aus, dass die Halbleitergeschäfte durch Aufträge von Rechenzentren und im Zusammenhang mit dem 5G-Ausbau in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen.

Im vierten Quartal fiel der Betriebsgewinn um 29 Prozent auf umgerechnet 8,5 Milliarden Euro, während der Umsatz um zehn Prozent auf 46,4 Milliarden Euro nachgab. Einen ersten Einblick in die Gewinnentwicklung hatte Samsung bereits Anfang Januar gegeben. Während Smartphone-Konkurrent Apple ausschließlich Unterhaltungselektronik und Computer im Angebot hat, setzen die Südkoreaner auf ein breites Sortiment, zu dem Fernseher, Hausgeräte, Bildschirme und eben Halbleiter gehören. Das Chipgeschäft steht bei Samsung für rund drei Viertel des Betriebsgewinns.

Für neue Impulse könnten im laufenden Jahr vor allem die angekündigten faltbaren Alleskönner-Geräte von Samsung sorgen. Bisher ist allerdings unklar, wann sie in den Handel kommen sollen. Nächsten Monat stellt Samsung erstmal neue Galaxy-Modelle vor. Samsung muss sich gegen den aufstrebenden chinesischen Rivalen Huawei zur Wehr setzen, der dazu ansetzt, den Branchenprimus zu überholen.

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Kryptowährungen Nachrichten

Russland: Parlamentsvorsitzende fordert, Krypto-Gesetz muss vorangetrieben werden

Von: Cointelegraph.com

Die Vorsitzende des Oberhauses im russischen Parlament hat die Abgeordneten aufgefordert, unverzüglich die Gesetzesentwürfe für Digitale Wirtschaft voranzutreiben, zu denen auch die Entwürfe zur Krypto-Regulierung gehören. Dies berichtet die lokale Nachrichtenagentur TASS am 29. Januar.

Valentina Matvienko, die seit 2011 Vorsitzende des russischen Föderationsrates ist, wandte sich deshalb an mehrere Institutionen, darunter das parlamentarische Komitee für Wirtschaft und das Russische Ministerium für Digitale Entwicklung. Dabei forderte sie diese auf, zu untersuchen, weshalb es bei den Gesetzesentwürfen zu den entsprechenden Verzögerungen gekommen ist, wie TASS schreibt.

Laut Matvienko befinden sich die Gesetzesentwürfe schon seit einem Jahr in der Duma, dem Unterhaus des russischen Parlaments, ohne, dass es zu bedeutsamen Fortschritten gekommen ist. Die Abgeordneten sollen nun erklären, was die weitere Annahme aufhält, selbst für den Fall, dass dies auf eine schlechte Ausarbeitung des Entwurfes zurückzuführen ist.

Die Vorsitzende meint, dass Russland alle notwendigen Voraussetzungen mitbringt, um den digitalen Durchbruch zu schaffen, aber die schleppende Regulierung führt stattdessen dazu, dass Startups in andere Länder abwandern.

Wjatscheslaw Wolodin, der Vorsitzende der russischen Duma, hatte diesen Monat zuvor angekündigt, dass die Gesetzesentwürfe für Digitale Wirtschaft — darunter die Entwürfe für Digitale Finanzanlagen, für Digitale Rechte und für Crowdfunding — oberste Priorität in den kommenden Parlamentssitzungen haben sollen. Ähnlich wie Matvienko fordert er die Gesetzgeber ebenfalls auf, einen Gesetzesrahmen für die digitale Wirtschaft in Russland zu verabschieden.

Im Januar hatte Anatoli Aksakow, der Leiter des Komitees für Finanzmärkte, eine Frist festgesetzt, die vorsieht, dass das Parlament spätestens bis Ende Februar die Krypto-Gesetze erneut geprüft haben muss.

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, hatte das russische Parlament im Mai 2018 den Krypto-Entwurf in erster Lesung durchgewunken. Nachdem in der Folge allerdings Änderungen daran vorgenommen wurden, hagelte es Kritik aus der Kryptobranche, woraufhin der Entwurf zurück in die erste Lesung geschickt wurde.

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