Marktüberblick 30-01

Marktüberblick 30-01

Forex und Devisen Nachrichten

EUR/USD setzt zurück – US-Notenbank Fed und Brexit im Fokus

Von: Investing.com

Vor der wichtigen Abstimmung im britischen Parlament über den Brexit-Plan-B hat der Euro seine anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Im Vorfeld wollen Anleger lieber keine größere Positionen eingehen und nehmen an der Seitenlinie Platz.

Der EUR/USD handelte zuletzt auf 1,1422 Dollar und damit 0,10 Prozent im Minus, nachdem er zuvor an einer Erholung über den Schlüsselwiderstand in Form der 100-Tage-Linie bei 1,1444 Dollar gescheitert war.

Angesichts der bevorstehenden Events wie den Handelsgesprächen zwischen den USA und China und der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank Fed ist die allgemeine Zurückhaltung der Anleger nachvollziehbar.

In Spanien fiel die Arbeitslosenquote im Schlussquartal von 14,60 auf 14,45 Prozent, während die Preise für die italienischen Erzeuger im Dezember auf das Jahr hochgerechnet um 0,4 Prozent auf 4,1 Prozent sanken.

Im Fokus der Anleger steht rund die Abstimmung im britischen Parlament über den Brexit-Plan-B von Theresa May. In den USA wird später noch das Verbrauchervertrauen nach Lesart Conference Board veröffentlicht.

Der Hauspreisindex S&P/CS HPI Composite-20 sank indes mit 4,7 Prozent auf den tiefsten Stand seit März 2015.

Durch die charttechnische Brille betrachtet ist die Erholung im EUR/USD absolut intakt. Weitere Zugewinne sind möglich, wenn die Gemeinschaftswährung die wichtige 100-Tage-Linie bei 1,1444 Dollar nachhaltig überwinden kann. Nächstes potenzielles Anlaufziel wäre dann die psychologisch wichtige Marke von 1,1500 Dollar gefolgt von der Glättung der letzten 200 Tage bei 1,1564 Dollar.

Die positive Ausgangslage negieren würde dagegen ein Rutsch unter das jüngste Zwischentief vom 24. Januar bei 1,1287 Dollar.

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Euro-Inflationsbarometer auf tiefstem Niveau seit Ende 2016

Von: Handelsblatt.com

Investoren am Finanzmarkt haben nach einer Serie schwacher Konjunkturdaten ihre langfristigen Inflationserwartungen für den Euro-Raum gesenkt. Das für die EZB-Geldpolitik wichtige Barometer, der sogenannte Five-Year-Five-Year-Forward, fiel am Dienstag auf 1,5059 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit Ende 2016.

Investoren erwarten demnach, dass ab 2024 die Inflation über einen Zeitraum von fünf Jahren bei eben jenen rund 1,5 Prozent liegen wird. Die Teuerung bliebe damit auch langfristig unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank, was zur Folge haben könnte, dass die Zinsen im Euro-Raum noch sehr lange sehr niedrig bleiben.

Die EZB strebt eine Teuerung von knapp unter zwei Prozent als Idealwert für die Wirtschaft an. Im Dezember lag sie bei 1,6 Prozent. Die Währungshüter halten ihren Leitzins bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

Auch viele Volkswirte haben ihre Inflationserwartungen inzwischen gesenkt. So rechnen professionelle Beobachter der EZB-Geldpolitik für 2023 nur noch mit einem Anstieg der Verbraucherpreise von 1,8 Prozent. Zuvor waren noch 1,9 Prozent erwartet worden. Aus Sicht der EZB überwiegen mittlerweile die Risiken für die Konjunkturaussichten.

Auf ihrer ersten Zinssitzung im neuen Jahr am Donnerstag hatte sie ihre bisherige Risikoeinschätzung gekippt, dass sich bei den Perspektiven für die Wirtschaft Gefahren und Chancen weitgehend die Waage halten.

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News zu Aktien

Aurora Cannabis vs. Scotts Miracle-Gro: Welche ist die bessere Cannabisaktie?

Von: Fool.de

Die Aktionäre von Aurora Cannabis (WKN:A12GS7) und Scotts Miracle Gro (WKN:883369) dürften froh sein, dass 2018 vorbei ist. Der Aktienkurs von Aurora sank im vergangenen Jahr um 35 % – auch wenn der starke Rückgang ausschließlich auf die Verwässerung durch die Ausgabe neuer Aktien zurückzuführen ist – während die Aktien von Scotts Miracle-Gro um fast 43 % fielen.

So, neues Jahr, und beide Aktien haben einen guten Start erwischt. 2019 sollte gleich aus mehreren Gründen ein besseres Jahr für Aurora Cannabis und auch Scotts Miracle-Gro werden. Aber welche ist die bessere Aktie für langfristig denkende Investoren?

Was für Aurora Cannabis spricht

Wer einfache Anlagekonzepte mag, wird Aurora lieben. Das Modell kann in zwei Sätzen zusammengefasst werden:

  1. Die weltweite Nachfrage nach Cannabis wird steigen
  2. Als Züchter mit der größten Produktionskapazität wird auch die Aktie von Aurora Cannabis steigen

Ich bezweifle, dass jemand ernsthaft die erste Aussage anzweifeln würde. Das Angebot hinkt in Kanada schon länger der Nachfrage hinterher. Und das Land hat noch immer keine Regelungen für einen weiteren potenziell riesigen Markt getroffen – Cannabis zum Verzehr sowie Konzentrate.

Auf der ganzen Welt haben Staaten medizinisches Marihuana legalisiert – Australien, Deutschland und das Vereinigte Königreich, um nur einige zu nennen. Mexiko sollte bald Kanada und Uruguay bei der kompletten Legalisierung des Cannabishandels folgen. Analyst Michael Lavery von Piper Jaffray sagte kürzlich, dass der Wert des globalen Cannabismarkts jährlich 250 Milliarden USD übersteigen und 500 Milliarden USD erreichen könnte.

Aurora Cannabis ist auf dem besten Weg, sich zum führenden Marihuanazüchter in Bezug auf die Produktionskapazität zu entwickeln. Mit der Menge an Akquisitionen in den letzten Jahren sollte Aurora in der Lage sein, bis zu 700.000 Kilogramm Cannabis pro Jahr zu produzieren.

Natürlich braucht es mehr als nur Produktionskapazitäten, um erfolgreich zu sein. Aurora verfügt allerdings auch über ein schnell wachsendes globales Vertriebsnetz. Vielleicht ist der einzige Schlüsselbestandteil, den Aurora nicht hat – den jedoch mehrere seiner Konkurrenten haben –, ein großer Partner außerhalb der Cannabisbranche. Es könnte jedoch nur eine Frage der Zeit sein, bis das Unternehmen auch den großen Partner eintütet.

Die Marktkapitalisierung von Aurora liegt derzeit bei fast 6 Milliarden USD. Da der weltweite Cannabismarkt in großen Schritten wächst, sollte das Unternehmen in der Lage sein, im nächsten Jahrzehnt ein starkes Wachstum zu erzielen, wenn denn alles wie geplant läuft.

Was für Scotts Miracle-Gro spricht

Warum sollte man Aktien von Scotts Miracle-Gro kaufen? Aus genau denselben Gründen, die auch für Aurora Cannabis sprechen. Als führender Anbieter von Hydroponik und anderen Produkten für die Cannabisindustrie sollte Scotts von der steigenden Cannabisnachfrage profitieren können. Das Unternehmen sollte auch im Kerngeschäft mit Rasen- und Gartenprodukten weiterhin ein moderateres Wachstum erzielen können.

Es gibt einen großen Vorteil, den Scotts Miracle-Gro im Moment gegenüber Aurora hat: Das Unternehmen darf in den USA tätig sein. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn die USA sind der größte Marihuanamarkt der Welt. Einunddreißig US-Bundesstaaten haben medizinisches Marihuana bereits legalisiert, 10 weitere auch den Handel mit Cannabis. Und diese Cannabismärkte befinden sich in den meisten dieser Bundesstaaten noch in den Kinderschuhen.

Der größte Markt für Scotts‘ Tochtergesellschaft Hawthorne Gardening, die die US-Hanfindustrie bedient, ist Kalifornien. Im Jahr 2017 beliefen sich die Cannabisverkäufe auf rund 3 Milliarden USD. Bis 2022 soll die Zahl jedoch auf 7,7 Milliarden USD ansteigen. Das Potenzial für größere Staaten, Marihuana in naher Zukunft zu legalisieren, sollte den gesamten adressierbaren Markt für Hawthorne dramatisch ankurbeln.

Scotts erwirtschaftet jedoch immer noch mehr als 90 % seines Umsatzes mit Konsumrasen- und Gartenprodukten. Der Markt für dieses Segment ist bereits ausgewachsen und wird nicht jenes schnelle Wachstum bieten, das der Cannabismarkt haben wird. Die Einführung neuer Produkte sollte jedoch zusätzliches Wachstum mit sich bringen. Sogar der Klimawandel könnte Scotts zugutekommen, weil die nun längeren warmen Jahreszeiten zu einer höheren Nachfrage nach den Rasen- und Gartenprodukten des Unternehmens führen könnten.

Scotts Miracle-Gro bietet Investoren neben den Wachstumsaussichten einen weiteren schönen Vorteil. Das Unternehmen zahlt eine Dividende, die derzeit fast 3,6 % beträgt.

Welche Aktie ist für welche Anleger besser geeignet?

Aggressive Investoren dürften Aurora Cannabis reizvoller finden als Scotts Miracle-Gro. Die Wachstumsaussichten des Unternehmens sollten größer sein. Meine Hauptsorge bei Aurora ist, dass sie weiterhin neue Aktien ausschütten, um Geld zu beschaffen und den Wert der bestehenden Aktien zu verwässern.

Scotts Miracle-Gro ist meiner Meinung nach die bessere Wahl für die meisten Investoren. Die Bewertung der Aktie ist attraktiv, da die Aktien zum 14-Fachen der erwarteten Erträge gehandelt werden. Die Dividende wird dazu beitragen, die Gesamtrendite von Scotts langfristig zu steigern. Scotts dürfte ein solides Wachstum verzeichnen, da die Cannabisabsätze in den USA steigen und neue Konsumrasen- und Gartenprodukte auf den Markt kommen.

Aurora wird auf lange Sicht voraussichtlich hohe Renditen liefern. Aber ich vermute, dass der Vergleich zwischen diesen beiden Aktien ein bisschen wie beim Hasen und Igel ist. Und wer hat da am Ende nochmal gewonnen?

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Ebay-Aktie: Online-Händler übertrifft Erwartungen im Quartal – Zahlt erstmals Dividende

Von: Boerse-online.de

Ebay hat im Weihnachts-Quartal die Erwartungen bei Gewinn und Umsatz übertroffen. Unter dem Strich habe im vierten Quartal ein Ergebnis von 763 Millionen Dollar gestanden nach einem Verlust von 2,6 Milliarden Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte der Online-Händler am Dienstag nach Börsenschluss mit.

Im Vorjahr hatte eine milliardenschwere Steuerforderung zu Buche geschlagen. Der Umsatz kletterte um 6,3 Prozent auf 2,88 Milliarden Dollar. Die Kennzahlen des in San Jose ansässigen Unternehmens übertrafen die Erwartungen der Analysten. Im nachbörslichen Handel legten die Ebay-Aktien um vier Prozent zu.

Zudem teilte das Unternehmen mit, erstmals eine Quartalsdividende zahlen zu wollen. Ebay will 14 Cent je Anteilsschein ausschüttten. Der Aktionär Elliott hatte vor kurzem das Ebay-Management aufgefordert, den Unternehmenswert mittels eines von dem aktivistischen Investors entworfenen Fünf-Punkte-Plans zu steigern. Hierzu gehöre, dass Ebay sich auf das Kerngeschäft konzentriere. Dann könnte der Aktienkurs bis Ende 2020 auf mehr als 63 von derzeit knapp 34 Dollar steigen.

Zuletzt hatten sich für Ebay die Investitionen in die Kundengewinnung ausgezahlt. Um mehr Kunden anzulocken und sich gegen die Konkurrenz von Amazon und Alibaba zu stemmen, startete Ebay diverse Initiativen und steckte Geld in die Produktentwicklung, Werbung und nutzerfreundlichere Internetseiten.

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Kryptowährungen Nachrichten

Die Stadt Wien will Token als Anreizsystem einführen

Von: Cointelegraph.com

Die österreichische Hauptstadt Wien arbeitet derzeit an einem Blockchain-basierten Token, der Teil eines Anreizsystems sein soll, wie das Medienportal Trending Topics am 28. Januar berichtet hat.

Der sogenannte Wien Token wurde erstmals im Dezember 2018 angekündigt und wird nun in gemeinsamer Kooperation zwischen Stadt und Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt.

Shermin Voshmgir, die Leiterin des in Wien ansässigen Forschungsinstituts für Kryptoökonomie, erklärt, dass ein solcher Token zum Beispiel bei der Einreichung einer Beschwerde über die Stadt-Wien-App vergeben werden könnte. Bürger könnten aber beispielsweise auch für die Nutzung des Fahrrads statt des Autos belohnt werden. Der erhaltene Token kann dann später für einen bestimmten Gegenwert eingelöst werden, wie zum Beispiel Karten für einen Besuch im Theater.

Gegenüber Trending Topics ergänzte Voshmgir noch, dass das Anreizsystem nicht das einzige Einsatzgebiet für den Token sein soll, so wurden im vergangenen Herbst auch schon andere Anwendungsbereiche erprobt, allerdings sind diese noch nicht spruchreif:

„Wir sind in einer sehr frühen Design-Phase, in der wir gemeinsam mit der Stadt Wien überlegen, wie ein solcher Wien Token aussehen könnte. Es geht darum, zu verstehen, wie wir einen Token generieren können, der für die Stadt einen Mehrwert bringt.“

Des Weiteren ist Voshmgir davon überzeugt, dass Tokens die „Killeranwendung“ der Blockchain-Technologie sind, die in den nächsten Jahren völlig neue Geschäftsmodelle schaffen wird.

In diesem Zusammenhang erwähnt sie auch die sogenannte „Fractional Ownership“, ein Prinzip, ähnlich der Tokenisierung, bei dem Wertgegenstände, wie zum Beispiel Kunstgegenstände oder Immobilien, in digitale Einzelteile zerlegt und in Tokens verpackt werden. Hierin sieht sie großes Potenzial.

Im Dezember 2018 wurde das Austrian Blockchain Center in Wien eröffnet. Das interdisziplinäre Forschungszentrum spezialisiert sich auf die Bereiche Internet of Things (IoT), Finanzwesen, Logistik, Energieversorgung und den öffentlichen Sektor.

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, hat die kanadische Stadt Calgary eine eigene Digitalwährung herausgebracht. Über den Calgary Dollar können Dienstleistungen oder Konsumgüter in lokalen Geschäften bezahlt werden, außerdem können damit Spenden für wohltätige Zwecke getätigt werden. Die Stadtverwaltung hofft, dass der Coin kleineren Unternehmen der Region helfen kann, indem Geld in der eigenen Gemeinde verbleibt.

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