Marktüberblick 29-01

Marktüberblick 29-01

Forex und Devisen Nachrichten

Dollar steigt gegenüber Euro, Pfund; Fed, China-Gespräche im Fokus

Von: Investing.com

Der Dollar ist im frühen Handel am Montagmorgen in Europa gestiegen, nachdem es einen grottenschlechten Bericht vom Ifo-Institut zur deutschen Wirtschaft gegeben hatte.

Wie das Institut berichtete, sind die Exporterwartungen in der größten Volkswirtschaft des Euroraums im Januar abgesackt, weniger als eine Woche, nachdem sein vielbeachteter Geschäftsklimaindex für Deutschland auf sein niedrigstes Niveau in zweieinhalb Jahren gefallen war.

„Der Hoffnungsstrahl in der Automobilindustrie vom Dezember ist zum Jahresanfang verschwunden,“ sagte das Ifo in einer Presseveröffentlichung.

„Der Ausblick hat sich merklich verschlechtert. Das gleiche gilt für die chemische Industrie. Kaum Wachstum wird auch in zwei anderen Schlüsselindustrien erwartet: der Elektroindustrie und dem Maschinenbau.“

Auch meldete die Europäische Zentralbank, dass die Kreditwachstum im Privatsektor der Eurozone im Dezember auf 3,3% stehengeblieben ist, was die Erwartungen auf ein leichtes Wachstum enttäuschte.

Der Dollar hat in diesem Jahr noch keinen klaren Trend gegenüber dem Dollar gezeigt, nachdem sowohl die Federal Reserve als auch die ECB sich durch die konjunkturelle Abkühlung in eine vorsichtigere Position gedrängt worden waren. Der Kurs der amerikanischen Währung war am Freitag gefallen, nachdem die Ankündigung von Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Tätigkeit der US-Bundesregierung die Händler ermutigt hatte, höhere Risiken einzugehen.

Um 10:10 MEZ lag der Euro gegenüber dem Dollar 0,1% tiefer auf 1,1408 USD.

Der US-Dollarindex, der den Wert der amerikanischen Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, lag marginal tiefer auf 95,74, nachdem er am Freitag um 0,8% gefallen war.

„Die generelle Richtung beim Dollar zeigt immer noch nach unten und die Märkte werden ihre Marschrichtung von der Sitzung des Fed-Offenmarktausschusses in dieser Woche erhalten,“ sagte Sim Moh Siong, Währungsstratege bei der Bank of Singapore. Die Leitwährungen werden sich in dieser Woche den Erwartungen nach in engen Kursbändern bewegen, bevor zwei Schlüsselereignisse eintreten: die am Mittwoch zu Ende gehende, zweitägige Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed und das erwartete Zugeständnis von Fed-Chef Jerome Powell, dass die Risiken für die US-Konjunktur angesichts der schwächer laufenden Weltwirtschaft zugenommen haben.

Auch wird eine hochrangige Delegation aus China in den USA ankommen, um Gespräche zur Deeskalation des Handelskriegs zwischen den beiden Ländern zu führen.

Britisches Pfund legt Atempause ein

Im weiteren Europa legte das britische Pfund eine Atempause ein, nachdem es seine beste Woche in zwei Jahren gegenüber dem Dollar gehabt hatte. Es war um mehr als 2,5% gestiegen, als das britische Parlament daran arbeitete, dass das Land die EU im März nicht ohne ein Übergangsabkommen verlassen wird.

Allerdings bleiben fundamentale Differenzen zum Brexit in der britischen Regierung bestehen und Zeitungsberichte vom Wochenende legten nahe, dass die Regierung der Lösung eines Hauptstreitpunkts mit der EU über den Status der britisch-irischen Grenze nicht nähergekommen ist.

Das Unterhaus des Parlaments soll am Dienstag über alternative Brexitabläufe abstimmen.

Der GBP/USD Kurs lag um 0,2% tiefer auf 1,3177 und 0,1% im Minus gegenüber dem Euro auf 1,1551.

Yuan-Rally hilft australischem, neuseeländischem Dollar

Zuvor hatte eine Rallye des Yuans auch eine Erholung des australischen Dollars beflügelt, der gegenüber seinem US-Kollegen 0,18% hinzugewann und zu 0,7195 USD gehandelt wurde.

Der neuseeländische Dollar legte um 0,3% auf 0,6859 USD zu.

Der USD/JPY Kurs verteuerte sich im frühen asiatischen Handel um 0,2% auf 109,34.

Der Dollar hat in den letzten zwei Wochen gegenüber dem Yen 1,2% hinzugewonnen. Dem Yen hat nicht geholfen, dass die japanische Notenbank ihre Inflationserwartungen letzte Woche senkte, während sie zugleich wie weithin erwartet, an ihrer unterstützenden Geldpolitik festhielt.

Außerdem waren japanische Investoren in den letzten Wochen Nettokäufer ausländischer Anleihen, was die Nachfrage nach US-Dollars angeheizt hat. Das erklärt wahrscheinlich, warum der vor allem in schlechten Zeiten geschätzte Yen in dieser Zeit nicht gestiegen ist, obwohl das Risiko einer globalen Abkühlung der Konjunktur an den Nerven der Investoren gezerrt hat.

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Kreditvergabe in der Euro-Zone zum Jahresende gestiegen

Von: Reuters.com

Banken in der Euro-Zone haben Unternehmen Ende vergangenen Jahres etwas stärker mit Krediten versorgt.

Im Dezember reichten sie 4,0 Prozent mehr Darlehen an Firmen aus als vor Jahresfrist, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag in Frankfurt mitteilte. Auch im November hatte das Plus bei 4,0 Prozent gelegen. An die Privathaushalte vergaben die Institute im Dezember 3,3 Prozent mehr Kredite als ein Jahr zuvor.

Die Euro-Wächter erwarben bis zum Jahresende in großem Umfang Staatsanleihen und andere Wertpapiere, um die Kreditvergabe anzukurbeln und die aus ihrer Sicht unerwünscht niedrige Inflation anzuheizen. Die Käufe erreichen schließlich ein Volumen von mehr als 2,6 Billionen Euro. Inzwischen werden nur noch auslaufende Papiere aus dem Bestand wieder ersetzt.

Die Geldmenge M3 legte im Dezember um 4,1 Prozent zu. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 3,8 Prozent gerechnet. Zu M3 zählen Bargeld und Einlagen auf Girokonten, aber auch Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen. Die Entwicklung dieser Kennziffer ist Volkswirten zufolge mittel- bis langfristig eng mit der Inflation verknüpft. Diese lag im Dezember bei 1,6 Prozent und damit unterhalb der von der EZB angestrebten Marke von knapp unter zwei Prozent.

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News zu Aktien

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Caterpillar und Nvidia verhageln Wochenstart

Von: dpa-AFX.com

Der Start in die neue Börsenwoche an der Wall Street ist misslungen. Mit dem Baumaschinenhersteller Caterpillar (NYSE:CAT) und dem Grafikchip-Produzenten Nvidia (NASDAQ:NVDA) hatten zuletzt zwei große US-Konzerne offenbar mehr als erwartet unter einer schwächeren Nachfrage in China gelitten. Damit rückten am Montag die Konjunktursorgen um den einstigen globalen Wachstumsmotor erneut in den Vordergrund. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) fiel um 0,84 Prozent auf 24 528,22 Punkte. Am Freitag hatte der Dow noch auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember zugelegt.

„Die enttäuschenden Zahlen von Caterpillar und Nvidia untermauern die Ansicht, dass Chinas Wirtschaft sich abschwächt“, sagte Analyst David Madden vom Broker CMC Markets. Angesichts dieser Hiobsbotschaften und auch mit Blick auf den US-chinesischen Handelszwist seien Aktienhändler „wieder etwas nervös geworden“. Im weiteren Verlauf der Woche wollen beide Länder die Handelsgespräche fortsetzen.

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Apple deaktiviert Gruppenanrufe bei Facetime

Von: Faz.net

Apple hat die Funktion für Gruppenanrufe in seinem Telefoniedienst Facetime deaktiviert, nachdem bekannt wurde, dass man darüber andere Nutzer unter Umständen belauschen konnte. Durch den Softwarefehler konnte ein Anrufer dem Angerufenen zuhören, noch bevor dieser den Anruf annahm.

Dazu musste man die eigene Telefonnummer noch einmal über die Gruppentelefonie-Funktion hinzufügen, während der Anruf rausging, wie in der Nacht zum Dienstag bekannt wurde. Apple erklärte, der Fehler sei gefunden worden und werde in den kommenden Tagen per Software-Update behoben. Zudem wurden Gruppenanrufe komplett abgeschaltet, wie aus Apples Systemstatus-Seite hervorgeht.

Für Apple ist es eine schmerzhafte Panne, denn der iPhone-Konzern wirbt gerade mit der Komplett-Verschlüsselung und Sicherheit seiner Dienste.

Das Technologieblog „9to5Mac“ stellte zudem noch fest, dass das Telefon des Angerufenen auch ohne Warnung auf Videotelefonie umschalten konnte – wenn er statt der Annahme des Anrufs den Aus-Knopf drückte. Die Funktion für Gruppenanrufe, bei denen bis zu 32 Nutzer hinzugefügt werden können, wurde erst vor wenigen Monaten freigeschaltet. Facetime ist nur auf Geräten von Apple verfügbar.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin: Die Bären haben alles im Griff

Von: Investing.com

Die Kryptowährung Bitcoin (BTCUSD) ist am Montag gefallen. Gemäß Investing.com kostete die Digitalwährung zuletzt 3.504,10 Dollar und fiel damit 2,80 Prozent in den letzten 24 Handelsstunden. In den letzten 52 Wochen bewegte sich die Cyberdevise in einer Spanne von 3.216,1 Dollar bis 11.957 Dollar

Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit der technischen Analyse. Die technische Analyse, auch Chartanalyse genannt, versucht aus der Kurshistorie des Basiswertes attraktive Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkte zu ermitteln – in diesem Fall für die Kryptowährung Bitcoin (BTCUSD).

In der vorliegenden Chartanalyse bewertet die Redaktion von Investing.com anhand von gleitenden Durchschnitten und technischen Indikatoren sowohl den 5-Stunden- als auch den Tageschart der Bitcoin-Kryptowährung. Diese Ergebnisse ergeben schlussendlich eine technische Gesamtbewertung für die Digitalwährung.

Bitcoin (BTCUSD) auf dem 5-Stundenchart

Gleitende Durchschnitte: Gleitende Durchschnitte glätten den Kurs und lassen damit die übergeordnete Trendrichtung im jeweiligen Zeitfenster besser erkennen.

Mit Blick auf die Kryptowährung Bitcoin (BTCUSD) stehen 0 gleitende Durchschnitte auf „Kaufen“ und 12 auf „Verkaufen“. Damit erhält die Digitalwährung das Rating „Stark Verkaufen“.

Technische Indikatoren: Technische Indikatoren legen den Fokus auf die Analyse historischer Kursdaten anhand mathematischer Formeln und nicht auf fundamentale Rahmenbedingungen. Technische Indikatoren werden von Profihändlern zur Prognose kurzfristiger Preisbewegungen verwendet, um daraus Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkte zu ermitteln. Beispiele für gängige technische Indikatoren sind der Relative Strength Index, Stochastik, MACD, ATR, ADX, CCI, ROC Bulls/Bear.

Von den 9 analysierten technischen Indikatoren zeigen 0 auf „Kaufen“, 0 auf „Neutral“ und 9 auf „Verkaufen“. Entsprechend ermittelte die Redaktion von Investing.com ein „Stark Verkaufen“-Rating.

Durch die Auswertung der gleitenden Durchschnitte und den technischen Indikatoren kommt Investing.com im 5-Stundenchart auf ein Gesamtergebnis von „Stark Verkaufen“.

Bitcoin (BTCUSD) auf dem Tageschart

Auf dem Tageschart zeigen 0 gleitende Durchschnitte auf „Kaufen“ und 12 auf „Verkaufen“. Damit erhält der Token ein Rating von „Stark Verkaufen“.

Von den 9 analysierten technischen Indikatoren zeigen 0 auf „Kaufen“, 0 auf „Neutral“, 9 auf „Verkaufen“. Daraus lässt sich ein Rating „Stark Verkaufen“ ableiten.

Durch die Auswertung der gleitenden Durchschnitte und den technischen Indikatoren kommt Investing.com im Tageschart auf ein Gesamtergebnis von „Stark Verkaufen“.

Fazit

Der von Investing.com durchgeführte mehrstufige Analyseprozess ergab ein zusammengesetztes Gesamtergebnis für die Kryptowährung Bitcoin (BTCUSD) von „Stark Verkaufen“.

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