Marktüberblick 28-11

Marktüberblick 28-11

Forex und Devisen Nachrichten

Abendessen von Xi und Trump soll Entscheidung über Zölle bringen

Von: Reuters.com

US-Präsident Donald Trump hält nach offiziellen Angaben an Plänen für weitere Strafzölle gegen China fest, sollte ein Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping am Samstagabend keinen Durchbruch bringen.

Das Abendessen während des G20-Treffens im argentinischen Buenos Aires werde als Möglichkeit gesehen, im Handelsstreit mit China “das Blatt zu wenden”, sagte Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Dienstag. Bisher sei Trump allerdings enttäuscht von der chinesischen Reaktion.

Chinas Botschafter in Washington, Cui Tiankai, mahnte eine wirtschaftliche Kooperation der beiden weltgrößten Volkswirtschaften an. Sollten Hardliner in den USA einen Keil zwischen die beiden Länder treiben, hätte dieses fatale Folgen. “Die Lektionen der Geschichte sind noch spürbar. Im vergangenen Jahrhundert gab es zwei Weltkriege und dazwischen die Weltwirtschaftskrise… Diese Dinge sollten sich nicht wiederholen, daher sollten die Menschen verantwortungsvoll handeln.” China wolle keinen Handelskrieg mit den USA.

Für eine Einigung mit China müssten aber “bestimmte Bedingungen erfüllt werden”, sagte Kudlow weiter. Diese beträfen unter anderem den Diebstahl intellektuellen Eigentums, erzwungenen Technologie-Transfer und die Niederlassungen von US-Unternehmen in China. Die Volksrepublik habe bisher nicht zu erkennen gegeben, dass sie ihre Haltung ändere. “Präsident Xi hat die Gelegenheit, den Ton und den Gehalt der Gespräche zu ändern – wir müssen nun wissen, ob Präsident Xi offen dafür ist.”

Gebe es keine Fortschritte, sei Trump bereit, die Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar auf 25 Prozent von bisher zehn Prozent zu erhöhen, ergänzte Kudlow. Zudem könnten weitere Importe im Wert von 267 Milliarden Dollar mit Zöllen belegt werden.

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EU will noch vor Weihnachten Strafverfahren gegen Italien einleiten

Von: Handelsblatt.com

Italiens Zugeständnisse im Haushaltsstreit gehen EU-Kommissionsvize Dombrovskis nicht weit genug. Nach Handelsblatt-Informationen will die EU am 19. Dezember ein Strafverfahren einleiten.

Die italienische Regierung will im Haushaltsstreit mit der Euro-Zone einlenken – aber nur ein bisschen. Teure soziale Vorhaben wie das geplante staatlich finanzierte Grundeinkommen könnten um ein paar Monate verschoben werden, heißt es neuerdings in Rom. Auf diese Weise könne man kommendes Jahr vielleicht doch mit einer geringeren Neuverschuldung auskommen. Die nominale Defizitquote könne statt 2,4 Prozent vielleicht nur 2,2 Prozent betragen.

Das kleine Zugeständnis beeindruckt die Brüsseler Haushaltswächter überhaupt nicht. Von der Mini-Korrektur habe man bereits gehört, sagte der für die Euro-Zone zuständige Vizepräsident der EU-Kommission Valdis Dombrovskis dem Handelsblatt. Sie reiche keinesfalls aus, um das drohende EU-Strafverfahren gegen Italien abzuwenden.

„Gebraucht wird eine substantielle Korrektur“, sagte Dombrovskis. Er erinnerte daran, dass sich Italien verpflichtet hat, sein strukturelles – also konjunkturbereinigtes – Haushaltsdefizit nächstes Jahr um 0,6 Prozentpunkte zu senken. Italiens Haushaltsplan sehe derzeit aber eine Erhöhung des strukturellen Defizits um 0,8 Prozentpunkte vor – und diese Angaben seien noch geschönt.

Nach Einschätzung der Kommission werde das strukturelle Defizit sogar um 1,2 Prozent steigen, wenn Italien alle im Etatentwurf für 2019 genannten Vorhaben wie geplant umsetze. An dieser sehr großen Abweichung von den mit der EU vereinbarten Sparzielen könne ein geringfügig reduziertes nominales Defizit kaum etwas ändern.

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News zu Aktien

Dax höher erwartet – Einigung im Zollstreit erhofft

Von: Reuters.com

Dank Spekulationen auf eine Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China dürfte der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Mittwoch höher starten.

Am Dienstag hatte er wegen neuer Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen China 0,4 Prozent tiefer bei 11.309,11 Punkten geschlossen. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow betonte allerdings, das geplante Abendessen zwischen Trump und seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping im Rahmen des Gipfels der Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industriestaaten und Schwellenländer Ende der Woche könnte „das Blatt zu wenden“.

Daneben steht erneut der Brexit im Fokus. Die Bank of England (BoE) hat die Folgen des EU-Austritts genauer unter die Lupe genommen. Am Nachmittag (17.30 Uhr MEZ) werden die Währungshüter ihre Erkenntnisse zu den Auswirkungen des EU-Austritts Großbritanniens für die Finanz- und Währungsstabilität veröffentlichen.[L8N1Y254E]

Auf der Konjunkturseite dürfte zudem eine am Abend (18.00 Uhr MEZ) anstehende Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell für die Anleger von Interesse sein. Möglicherweise gibt er neue Hinweise auf die weitere Zinsentwicklung. An den Märkten wird für Dezember mit einer Zinserhöhung der Federal Reserve gerechnet.

In den USA steht zuvor noch die zweite Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal auf den Terminkalendern. Der ersten Schätzung von Oktober zufolge hat die US-Wirtschaft im Sommer etwas an Schwung verloren. Das Wachstum war auf annualisiert 3,5 Prozent von 4,2 Prozent im Frühlingsquartal gesunken.

An der Wall Street hatten die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland zugelegt. Der Leitindex Dow Jones beendete die Sitzung 0,4 Prozent höher, während das Technologiebarometer Nasdaq fast unverändert bei 7082,70 Stellen blieb. Der breiter gefasste S&P500 stieg um 0,3 Prozent.

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Trump droht GM mit Streichung von Fördermitteln

Von: Wiwo.de

General Motors (GM) will Tausende Jobs in Nordamerika streichen – nun droht US-Präsident Trump mit harten Konsequenzen. Man prüfe, alle Fördermittel für den Konzern zu kürzen. Anleger reagieren nervös.

US-Präsident Donald Trump droht dem Autobauer General Motors nach dessen Ankündigung massiver Stellenstreichungen mit Subventionskürzungen. Er sei sehr enttäuscht von GM und der Unternehmenschefin Mary Barra, schrieb Trump am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter. „Wir prüfen, alle GM-Subventionen zu kürzen, inklusive der für Elektroautos“, fügte er hinzu. „In Mexiko und China wird nichts geschlossen. Die USA haben General Motors gerettet, und dies ist der DANK, den wir bekommen!“

Der Autobauer hatte am Montag angekündigt, die heimische Produktion zu drosseln und deshalb Personal zu entlassen sowie einige Fertigungsstätten dichtzumachen.

Von der Maßnahme könnten 15.000 Mitarbeiter betroffen sein. Als Hauptgründe gelten der schwächelnde US-Absatz bei kleineren Pkw und gestiegene Materialkosten, etwa durch die von Trump verhängten Sonderzölle auf Stahl. Zudem will der Konzern wegen der Umstellung auf Zukunftstechnologien wie Elektroautos Kapazitäten und Investitionen umschichten.

Trumps Drohungen sorgten für leichte Nervosität bei Anlegern – die GM-Aktie reagierte mit Verlusten und schloss mit einem Minus von 2,5 Prozent. Die Ankündigung des Sparprogramms, das die Kosten bis Ende 2020 um 4,5 Milliarden Dollar(3,9 Milliarden Euro) drücken soll, hatte den Kurs zuvor aber auch kräftig steigen lassen. Trump hatte GM bereits am Vortag angegriffen und gefordert, dass der Konzern die Produktion in China stoppt und stattdessen neue US-Werke eröffnet.

GM reagierte auf Trumps Twitter-Attacke mit einem Statement, in dem der Konzern betonte, weiterhin eine starke industrielle Präsenz in den USA aufrechthalten zu wollen. Als Beleg dafür verwies GM auf mehr als 22 Milliarden Dollar, die man seit 2009 in seine US-Standorte investiert habe. Bei den am Montag angekündigten Maßnahmen gehe es darum, das Unternehmen für langfristigen Erfolg zu positionieren und so das Beschäftigungswachstum in den USA zu fördern. Viele der betroffenen Mitarbeiter könnten zudem in andere Werke wechseln.

Für Trump kommen die Pläne von GM zur Unzeit. Der von ihm angezettelte Handelsstreit mit China und die Schutzzölle auf Stahl setzen der amerikanischen Wirtschaft zu. Im Wahlkampf hatte Trump seinen Anhängern noch versprochen, Arbeitsplätze in die USA zurückzubringen und Amerika ‚wieder groß‘ zu machen.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin steigt – Goldmann Sachs kann Kryptowährungen weiterhin nicht aufbewahren

Von: Investing.com

Die Kurse für Bitcoin und andere wichtige digitale Münzen stiegen am Mittwoch. Die Goldman Sachs Group (NYSE:GS) sagte, man sei dem Ziel, Krypto-Handelsdienstleistungen anzubieten, nicht näher gekommen. Regulatorische Hindernisse lassen das Aufbewahren von Krypto-Assets nicht zu.

Bitcoin kletterte um 8,1 Prozent auf 4.130,5 Dollar auf dem Investing.com-Index nach oben.

XRP stieg um 7,1 Prozent auf 0,38349 Dollar an der Poloniex Börse.  

Ethereum legte um 8,1 Prozent auf 117,06 Dollar zu, während Litecoin an der Bitifinex-Börse um 7,7 Prozent auf 32,826 Dollar anstieg.

Trotz der heutigen Gewinne hat Bitcoin in den letzten zehn Handelstagen rund 30 Prozent seines Wertes verloren. Virtuelle Münzen fingen Mitte November an zu fallen, da Investoren befürchteten, dass die Nachfrage nach der Münze fallen könnte. Andere Analysten nennen einen Rückgang der Krypto-Miner als Grund für den plötzlichen Ausverkauf.

Am Mittwoch berichtete Bloomberg, dass Goldman Sachs trotz des Interesse der Kunden dem Angebot von Krypto-Dienstleistungen nicht näher gekommen sei.

„Eine der Fragen, die sie [Münzanbieter] mir stellen, lautet: „Können Sie unsere Münzen halten?“ und ich sage: „Nein, das können wir nicht“, sagte Justin Schmidt, Leiter der Digital Asset Markets der Bank, auf einer Konferenz in New York. „Eines der Dinge, die wir beim Aufbau unseres Geschäfts berücksichtigen müssen, ist, was wir aus regulatorischer Sicht tun können und was nicht.“

Bloomberg News berichtete letztes Jahr, dass Goldman die Gründung eines Trading Desk in Betracht zog, um Märkte in digitalen Währungen zu erschließen.

Schmidt fügte hinzu, dass die Kunden der Bank „ziemlich neugierig“ auf den Markt und dessen Preisänderungen seien und wie man Vermögenswerte sicher aufbewahren könne. Schmidt sagte jedoch: „Es gibt Dinge, die in Bezug auf das, was wir anbieten können, aus regulatorischer Sicht begrenzter sind“.

„Was ich wirklich sehen möchte, ist die kontinuierliche Forschung und Entwicklung von aktuellen Produkten und Dienstleistungen“, sagte Schmidt. „In vielerlei Hinsicht ist die hemmungslose Spekulation, die in den letzten Monaten unterdrückt wurde, wirklich gesund für das Ökosystem, und ich freue mich sehr auf Unternehmen, die tatsächlich Produkte und Dienstleistungen von institutioneller Qualität anbieten.“

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