UK Parliament

Marktüberblick 28-01

Marktüberblick 28-01

Forex und Devisen Nachrichten

Brexit-Ausschuss warnt May vor Chaos im Falle eines No Deals

Von: Yahoo.com

Im britischen Unterhaus wächst die Sorge vor einem ungeordneten Brexit. In einem neuen Bericht warnt der Brexit-Ausschuss des Parlaments eindringlich vor den wirtschaftlichen Folgen.

Ein ungeordneter Brexit würde Lieferketten zerstören, für Zölle und andere Handelshindernisse sorgen sowie die Sicherheitszusammenarbeit und den Datenaustausch gefährden, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht.

„Wir sind zutiefst besorgt über die Bereitschaft der Unternehmen für einen ungeordneten Brexit“, heißt es in dem Papier. Gerade kleine Firmen wüssten nicht, wofür sie planen sollten.

Auch an den Grenzen drohten „erhebliche Störungen“. Die Notfallpläne der Regierung kämen zu spät und reichten nicht aus, um die schlimmsten Folgen zu vermeiden.

Die konservative Premierministerin Theresa May hofft darauf, den ungeordneten Brexit noch abzuwenden. Dafür müsste aber das Parlament den bereits einmal abgelehnten EU-Ausstiegsvertrag im zweiten Anlauf absegnen. Am Dienstag wird das Unterhaus zunächst darüber abstimmen, wie die Regierung nun weiter verfahren soll. May erwartet grünes Licht, um mit den Europäern nachzuverhandeln.

Einem britischen Medienbericht zufolge soll May in interner Runde einen ungeregelten Brexit jedoch ausgeschlossen haben. Die Regierungschefin machte vor Ministern ihrer Regierung deutlich, dass sie nicht bereit sei, das Land ohne ein Abkommen mit den übrigen EU-Mitgliedern aus der Gemeinschaft zu führen, berichtete die „Sun“. Allerdings werde sie dies nicht öffentlich machen, weil sie sich dadurch ihrer wichtigsten Verhandlungsmasse gegenüber den EU-Staaten berauben würde.

Findet allerdings der möglicherweise modifizierte Ausstiegsvertrag in den kommenden Wochen keine Mehrheit, kommt es zum ungeordneten Brexit. Großbritannien träte am 29. März ohne Übergangsperiode aus der EU aus und würde über Nacht zum Drittstaat.

Der Umstieg auf die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) im April würde bedeuten, dass Zölle von zehn Prozent auf Autos und noch höhere Zölle auf Lebensmittel anfallen, warnt der Brexit-Ausschuss. Dies hätte einen „signifikanten Einfluss“ auf britische Exporte.

Dazu kämen die Zollkontrollen. „Viele britische Exporteure haben keine Erfahrung mit Zollkontrollen und werden sich ohne Unterstützung wahrscheinlich einfach aus diesen Märkten zurückziehen“, schreiben die Abgeordneten.

Der Bericht zitiert den Chef der Zoll- und Steuerbehörde HMRC, Jon Thompson, mit den Worten: „Wir können Ihnen überhaupt keine Versicherungen geben, was im Fall eines No Deal passieren wird. Wir wissen es nicht. Ich kann nicht sagen, dass alles in Ordnung sein wird.“

Der Ausschussvorsitzende Hilary Benn forderte die Regierung auf, einen ungeordneten Brexit auszuschließen. „Nachdem wir viele Experten zu den Auswirkungen eines ungeordneten Brexits angehört haben, ist der Ausschuss sich einig, dass dieser nicht passieren darf“, sagte der Labour-Abgeordnete.

Der Ausschuss kritisierte auch, dass die Regierung sich bei ihren Notfallplänen zu sehr auf die Zusammenarbeit mit der EU verlasse. Die Bereitschaft der Europäer zu bilateralen Vereinbarungen in einzelnen Branchen sei im Fall eines ungeordneten Brexit „begrenzt“, heißt es in dem Bericht. Die EU werde nur in den Bereichen Entgegenkommen zeigen, die in ihrem größten Interesse seien.

„Die Vorstellung, dass das Königreich sich für einen No Deal entscheidet in der Annahme, dass die EU sich kooperativ verhält, um Störungen zu vermeiden, kann nicht ernsthaft die Politik einer verantwortungsbewussten Regierung sein“, sagte Benn.

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EZB-Währungshüter weist Rezessionsgefahr zurück

Von: Reuters.com

EZB-Ratsmitglied Klaas Knot sieht keine Gefahr einer Rezession in Europa.

Trotz der Sorgen über Handelskriege, abnehmendes Wachstum und die Unsicherheit wegen des Brexit sei die europäische Wirtschaft “sehr okay”, sagte der Notenbankchef der Niederlande am Sonntag im niederländischen Fernsehen. Auch wenn die verhaltene Inflation beunruhigend sei, sei es verfrüht von einer möglichen Rezession zu sprechen. Allerdings werde es wohl “wenige Quartale mit etwas niedrigerem Wachstum” geben. Dies sei vor allem dem Außenhandel geschuldet. Die Binnennachfrage bleibe “sehr gut”.

EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Donnerstag eingeräumt, dass die Wachstumsdynamik in der Euro-Zone wahrscheinlich schwächer ausfallen werde als zunächst gedacht. Es herrsche jedoch Einigkeit im EZB-Rat, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering sei.

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News zu Aktien

DAX Analyse: Turbulente Woche zu erwarten!

Von: Finanzmarktwelt.de

Die Abwärtsbewegung beim deutschen Aktienbarometer Dax seit Anfang letzten Jahres dürfte ein vorläufiges Ende mit einem Verlaufstief bei 10.279 Punkten gefunden haben. Favorisiert wurde ein Rücksetzer auf und 10.000 Punkte, unter Beachtung des Hintergrundrauschens gilt diese Bedingung jedoch als erfüllt. Die Folge waren anschließend Kursgewinne um mehrere Hundert Punkte bis in den Bereich des gleitenden Durchschnitts EMA 200 auf Wochenbasis um 11.357 Punkten. Zeitgleich ist das Barometer an seine einstige Unterstützung (jetzt Widerstand) von 11.430 Punkten herangelaufen. Mit dem dynamischen Ausbruch vom 18. Januar konnte sogar eine inverse SKS-Trendwendeformation erfolgreich aktiviert werden und verspricht hierdurch weiteres Aufwärtspotenzial. Allerdings müssen dazu erst die Hürden zwischen 11.357 und 11.430 Punkten aus dem Weg geräumt werden, damit ein weiterer Durchmarsch gelingen kann. Vorher könnte es in dieser Woche turbulenter zugehen, weil aufgrund des Widerstandsbandes zunächst einmal rückläufige Kursnotierungen zwingend einkalkuliert werden müssen. Übergeordnet sehnen sich Marktakteurin offenbar nach einer nachhaltigen Trendwende, dass auch sehr deutlich die US-Indizes widerspiegeln.

Long-Chance bei Dax

Zunächst einmal ist vom aktuellen Kursniveau ein Rücksetzer in Richtung 11.149 Punkten durchaus gerechtfertigt, sogar ein Test des Ausbruchsniveaus um 11.000 Punkten käme nicht überraschend. Spätestens von dieser Unterstützung aus könnte anschließend ein erneuter Kursanstieg an den übergeordneten Abwärtstrend einsetzen. Aber erst oberhalb des EMA 200 auf Wochenbasis sowie der Marke von 11.430 Punkten dürfte ein echter Befreiungsschlag mit einem Kursziel von 11.726 Punkten und dem darüber liegenden 200-Tage-Durchschnitt gelingen. Strategische Long-Positionen sind unterhalb von 11.000 Zählern abzusichern. Ein Kursrutschbeim Dax unter diese Marke birgt jedoch die Gefahr von Kursverlusten auf das Niveau von zunächst 10.800 Punkten, darunter sogar auf 10.585 Punkte. Ein solcher Rückschritt würde jedoch die ganze Arbeit der Bullen innerhalb der mehrmonatigen Bodenbildungsphase seit Anfang Dezember zunichtemachen und womöglich noch weiteres Korrekturpotenzial freisetzen.

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WOCHENAUSBLICK: Frischer Wind dank aufziehender Bilanzsaison

Von: dpa-AFX.de

In der kommenden Börsenwoche werden die Unternehmen „liefern“ müssen. Die Saison der Quartals- und Jahresberichte nimmt Fahrt auf. Sollten die Enttäuschungen überwiegen, dann könnte es mit dem bislang starken Jahresauftakt an den Börsen rasch wieder vorbei sein.

„In den kommenden Wochen rücken sicher die Daten der einzelnen Unternehmen stärker in den Fokus“, sagte Markus Wallner, Analyst der Commerzbank (DE:CBKG). Trendsetter sind wie stets die Unternehmen aus den USA. Allein in der kommenden Woche lassen sich mehr als ein Drittel aller Schwergewichte im Dow Jones Index in die Bücher schauen. Darunter sind so illustre Namen wie Apple (NASDAQ:AAPL), Boeing (NYSE:BA), Pfizer (NYSE:PFE) und McDonalds. Vor allem ihre Prognosen für den weiteren Jahresverlauf dürften darüber entscheiden, ob es mit Dow und Dax weiter nach oben geht.

Der Dax hat im neuen Börsenjahr bislang um beachtliche 7 Prozent zugelegt. Analysten zufolge hat er damit den Ende September begonnenen Abwärtstrend nach oben verlassen. „Die Kaufbereitschaft der Anleger ist vergleichsweise groß“, sagte Robert Halver, Kapitalmarktanalyst der Baader Bank. Es passe ins Bild, dass sich Investoren zuletzt weniger gegen Kursverluste abgesichert hätten. Der Stress an den Märkten habe nachgelassen.

Das dürfte auch daran liegen, dass Investoren jüngst auf eine Entspannung im US-chinesischen Handelskrieg gesetzt haben, vermutet Commerzbank-Analyst Wallner. Ein Blick auf das britische Pfund legt zudem die Annahme nahe, dass Anleger auch beim Brexit etwas zuversichtlicher geworden sind: Seit den Tiefständen vom Jahresbeginn hat das Pfund sowohl zum Euro als auch zum US-Dollar kräftig aufgewertet. Zum Euro sogar auf den höchsten Kurs seit Mai 2017.

Von Dauer dürfte die Erholung an den Börsen aber nur dann sein, „wenn politische Querschüsse aufhören“, warnte Baader-Analyst Halver. Im Blick hat er vor allem das Gezerre um den Brexit. Der Experte vermutet wie viele an den Märkten, dass der Austritt Großbritanniens aus der EU verschoben wird. Die Finanzmärkte setzten jedenfalls auf die Vernunft der politischen Akteure. Und auch im Handelskrieg zwischen den USA und China rechnet er letztlich mit einer Lösung – „wenn die Vernunft noch irgendeine Rolle spielt“.

Welche Spuren der Brexit und der Handelskrieg in den Bilanzen hinterlassen haben, dürfte die Anleger in der kommenden Woche bei den Quartalszahlen von Siemens (DE:SIEGn) und SAP (DE:SAPG) (SAP SE) interessieren. Beide Aktienkurse haben sich nach monatelangen Verlusten zuletzt stabilisiert. Bei den Jahreszahlen der Deutschen Bank (DE:DBKGn) liegt dagegen „der Fokus klar auf den Kosten“, sagt Analyst Andreas Pläsier von Warburg Research. Denn die Aussichten für die Einnahmen aus dem operativen Geschäft hätten sich eingetrübt.

Die Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch könnte als Kurstreiber ausfallen, nachdem Fed-Chef Jerome Powell vor zwei Wochen bereits eine zurückhaltende Geldpolitik signalisiert hatte. Spannend könnte es werden, wenn sich Powell zum „Government Shutdown“ äußert. Zwar hat sich US-Präsident Donald Trump mit dem Kongress auf ein vorläufiges Ende der Haushaltssperre geeinigt. Sollte es aber bis Mitte Februar keine Einigung über die Finanzierung einer Grenzmauer zu Mexiko geben, drohte Trump mit einem erneuten Shutdown. Ausgeräumt ist der Streit aus Börsensicht also noch nicht.

Ökonomen rechnen damit, dass die Schließung der US-Behörden das Wachstum bremst. Die Annahmen über das Ausmaß der Belastung gehen jedoch weit auseinander. „Die größten negativen Auswirkungen sehen wir bei Aktien mit einem hohen Anteil an staatlichen Aufträgen oder Umsätzen“, sagt Chefvolkswirt Frank Häusler von Vontobel Asset Management. Unter dem Strich werde sich der Shutdown aber wohl nur temporär auswirken. Denn Aufträge an Unternehmen würden sich vermutlich nur verzögern, nicht aber storniert werden.

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Kryptowährungen Nachrichten

Nouriel Roubini: Blockchain ist „nicht viel mehr als eine Excel-Tabelle“

Von: Cointelegraph.com

Nouriel Roubini, der berüchtigte Krypto-Kritiker, meint, dass Blockchain „nicht viel mehr als eine Excel-Tabelle“ ist. Die entsprechenden Äußerungen tätigte er am 25. Januar in einer Podiumsdiskussion, die von der Kryptobörse LaToken veranstaltet wurde.

Roubini erlangte große Bekanntheit, da er die Finanzkrise von 2008 vorhergesagt hat, was ihm den scherzhaften Spitznamen „Dr. Apokalypse“ eingebracht hat.

In der Diskussionsrunde auf dem Blockchain Wirtschaftsforum in Davos erneuerte Roubini seine Kritik, indem er sagte, dass Blockchain „die am meisten überbewertete Technologie aller Zeiten ist“. Bitcoin und andere Kryptowährungen bezeichnet er in diesem Kontext als „die Mutter aller Spekulationsblasen“. Außerdem ist er davon überzeugt, dass Blockchain und Krypto nichts mit Finanztechnologie und der Nutzung von Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu tun haben.

Besonders Private Distributed-Ledger-Technologie sieht Roubini kritisch und meint, dass diese lediglich eine glorifizierte Datenbank sei, da sie nicht wirklich dezentralisiert arbeitet. Des Weiteren hätten auch die Zentralbank-gesteuerten Digitalwährungen (CBDCs) wenig mit Krypto und Blockchain gemeinsam. Roubini sieht in den CBCDs jedoch eine Chance, Privatpersonen den direkten Kontakt mit einer Zentralbank zu ermöglichen, anstatt dass diese nur Zugang zu normalen Banken haben.

Dahingehend zeigt Roubini sich optimistisch und vermutet, dass die CBDCs den Kryptowährungen überlegen sein werden, da sie das Bankenwesen auf drastische Weise verändern könnten. Auch der Finanztechnologie spricht er eine solche transformierende Wirkung zu. So könnte durch diese zum Beispiel das Bargeld abgeschafft werden. Blockchain und Krypto räumt er allerdings keinen Platz in diesem Prozess ein.

Roubini kritisiert die „Tokenisierung von allem“ ebenfalls scharf. Sollte jeglicher Wertgegenstand in Tokens verpackt werden, dann ginge die Gesellschaft zurück ins Zeitalter der Tauschmittel, so der Wirtschaftswissenschaftler. Er vergleicht dies mit der populären Zeichentrickserie Flintstones, in der die in der Steinzeit lebenden Cartoon-Figuren Muscheln als Tauschmittel benutzen, wohingegen Roubini eine vollständige Tokenisierung jedoch als noch schlimmer empfindet.

Zum Thema Datenschutz meint Roubini, dass keine Regierung oder Aufsichtsbehörde jemals eine Anonymitäts-Kryptowährung wie Monero zulassen würde. Im vergangenen Juni berichtete Cointelegraph dahingehend, dass der Japanische Verband für Kryptobörsen (JVCEA) den Handel von Anonymitäts-Tokens wie Zcash und Monero gänzlich verboten hat.

Die negative Haltung des „Dr. Apokalypse“ ist nicht neu, so äußerte er sich schon im vergangenen Oktober, in einem Interview mit Cointelegraph, ähnlich, als er aussagte, dass 99% der Kryptowährungen wertlos seien.

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