Marktüberblick 27-11

Marktüberblick 27-11

Forex und Devisen Nachrichten

Euro kann Gewinne nicht halten – Rubel unter Druck

Von: dpa-AFX.com

Der Euro hat am Montag zwischenzeitliche Gewinne nicht halten können. Nach einem Anstieg bis auf 1,1384 US-Dollar lag die Gemeinschaftswährung am späten Nachmittag bei 1,1340 Dollar. Damit kostete sie in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1363 (Freitag: 1,1352) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8801 (0,8809) Euro.

Zeitweisen Auftrieb erhielt der Euro durch Nachrichten zum Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU-Kommission. Äußerungen aus den Reihen der italienischen Regierung klangen etwas versöhnlicher. Die beiden Vizepremiers Matteo Salvini und Luigi Di Maio zeigten sich grundsätzlich bereit, mit der EU über die Höhe der Neuverschuldung im kommenden Jahr zu verhandeln. Aus Parteikreisen der Lega wurde die Möglichkeit eines geringeren Defizitziels laut. Die italienischen Finanzmärkten reagierten ebenso positiv wie der Euro.

Etwas profitieren konnte der Euro auch von Fortschritten auf dem Weg zu einem geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU. Das britische Pfund legte ebenfalls leicht zu. Am Sonntag hatten die 27 verbleibenden EU-Staaten das Brexit-Abkommen mit Großbritannien gebilligt. Allerdings muss das britische Parlament dem Abkommen noch zustimmen, was als schwierige Hürde für einen geregelten Brexit gilt. Wie im britischen Volk gehen die Meinungen zum Brexit im Parlament weit auseinander.

Unter Druck stand zum Wochenstart der russische Rubel. Analysten begründeten das mit Spannungen zwischen Russland und der Ukraine. Am Wochenende hatte die russische Küstenwache einigen Patrouillenbooten der ukrainischen Marine die Durchfahrt in der Meerenge von Kertsch vor der annektierten Halbinsel Krim verweigert und die ukrainischen Schiffe aufgebracht. Es wurden mehrere Menschen verletzt. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko verhängte am Montag für 60 Tage das Kriegsrecht. Die Währung der Ukraine, die Griwna, gab im Kurs ebenfalls nach.

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EZB-Kritiker wehren sich in Karlsruhe gegen zentrale Bankenaufsicht

Von: dpa-AFX.com

Die Klägergruppe Europolis hofft auf ein Einschreiten des Bundesverfassungsgerichts gegen die zentralisierte Bankenaufsicht und Bankenabwicklung im Euroraum. „Es geht um die Übertragung der Lasten gescheiterter Banken auf Länder, die ein halbwegs geordnetes Bankenwesen haben und für den Ernstfall auch Restrukturierungsfonds gebildet haben“, sagte der Berliner Finanzwissenschaftler Markus Kerber der Deutschen Presse-Agentur in Karlsruhe. „Deutschland haftet mehr, ohne dass man weiß, wohin das noch führt. Und Deutschland hat keine Herrschaftsrechte mehr.“

Der Zweite Senat unter Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle verhandelt am Dienstag über zwei von Kerber initiierte Klagen gegen die Europäische Bankenunion. Als Lehre aus der Finanzkrise 2007/08 werden die größten Banken und Bankengruppen seit 2014 von Aufsehern unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt überwacht. Parallel dazu zahlen die Eurostaaten Milliarden in einen Fonds ein, um Institute in Schieflage notfalls abwickeln zu können.

Kerber hält beides für verfassungswidrig. „Im Fall des Falles kann die EZB vollständig durchregieren“, kritisierte er. „Aus sich heraus kann Deutschland zu seiner Finanzstabilität nichts mehr beitragen.“

Seiner Ansicht nach gibt es gar keine rechtliche Grundlage für die Übertragung derart weitreichender Kompetenzen. Die Vergemeinschaftung der Abwicklung berge die Gefahr, dass der deutsche Sparer für notleidende Banken vor allem in Südeuropa zahlen müsse.

Das Urteil wird erfahrungsgemäß frühestens einige Monate nach der Verhandlung bekanntgegeben. Denkbar wäre auch, dass die Richter das Verfahren aussetzen, um zentrale Fragen dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zur Klärung vorzulegen (Az. 2 BvR 1685/14 u.a.).

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News zu Aktien

Dax schließt nach versöhnlichen Tönen aus Rom deutlich im Plus

Von: Yahoo.com

Der deutsche Leitindex ist freundlich in die neue Handelswoche gestartet. Zum Börsenschluss notierte der Dax 1,45 Prozent höher bei 11.354 Zählern.

Bereits am vergangenen Freitag hatte der deutsche Leitindex nach einem durchwachsenen Kursverlauf ein moderates Plus geschafft. Zum Schluss notierte der wichtigste deutsche Aktienindex 0,5 Prozent im Plus bei 11.193 Punkten. In der vorvergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex 1,3 Prozent verloren, es war der zweite Wochenverlust in Folge.

Die entscheidende Unterstützung für die Kursgewinne kamen am Montag aus Italien. Denn die italienische Regierung erwägt eine Überarbeitung ihrer Defizitziele. „Um den Haushalt zu sichern und einen Anstieg der Marktturbulenzen zu vermeiden, könnte eine kleine Feinabstimmung in Betracht gezogen werden“, sagte der für Infrastruktur zuständige Ministerialrat Armando Siri der Zeitung „Il Messaggero“ (Montagausgabe). Als Folge dieser Nachricht stieg die europäische Gemeinschaftswährung um 0,2 Prozent auf 1,136 Dollar.

Ein wichtiges Thema bleibt der Brexit. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben mit der Billigung des Brexit-Vertrags am Sonntag den Weg frei gemacht für den EU-Ausstieg Großbritanniens. Nun fehlt noch die Zustimmung des britischen Parlaments. Dort zeichnet sich aber starker Widerstand ab. „So lange es kein ‚Yes‘ vom Unterhaus gibt, sollte niemand an der Börse vorschnell von einem geordneten Brexit ausgehen“, warnte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

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Alibaba Aktie: Analysteneinschätzung Bewertung – Buy | 27.11.2018

Von: finanztrends.info

An der Heimatbörse New York notiert Alibaba per 27.11.2018, 05:16 Uhr bei 136,46 USD. Alibaba zählt zum Segment „Internet Einzelhandel“.

Analysteneinschätzung: Von insgesamt 25 Analystenbewertungen aus den vergangenen zwölf Monaten für die Alibaba-Aktie sind 25 Einstufungen „Buy“, 0 „Hold“ und 0 „Sell“. Das bedeutet im Durchschnitt ein „Buy“-Rating für das Wertpapier. In einer zweiten Betrachtung ist auch die Einstufung der Analysten für den vergangenen Monat interessant. Hier hat sich folgendes Bild ergeben: 5 Buy, 0 Hold, 0 Sell. Damit führen die jüngsten Analysen zu einem Gesamturteil von „Buy“. Aus den abgegebenen Kurszielen errechnet sich ein Durchschnitt von 227,57 USD. Das bedeutet, dass die Aktie vom letzten Schlusskurs (149,41 USD) ausgehend um 52,31 Prozent steigen könnte. Die sich daraus ableitende Empfehlung ist „Buy“. Zusammengefasst erhält Alibaba von den Analysten somit ein „Buy“-Rating.

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Kryptowährungen Nachrichten

Kryptokurse erneut eingebrochen; Bitcoin 80% unter Allzeithoch von 2017

Von: Investing.com

Die Kurse von Kryptowährungen sind am Dienstag erneut eingebrochen, als Bitcoin in die Nähe der Marke von 3.500 USD fiel. Die größte digitale Münze der Welt liegt damit mittlerweile mehr als 80% unter dem Allzeithoch vom letzten Jahr.

Bitcoin wurde an der Börse Bitfinex um 06:02 MEZ 6,3% tiefer zu 3.809,80 USD gehandelt.

XRP fiel an der Poloniex um 4,3% auf 0,35760 USD.

Ethereum gab um 7,4% auf 107,74 USD nach, während Litecoin an der Bitfinex um 3,04% auf 30,391 USD abrutschte.

Virtuelle Münzen wurden von Meldungen über einen hard Fork von Bitcoin Cash in Mitleidenschaft gezogen, da Investoren befürchten, dass dies die Nachfrage nach virtuellen Münzen beeinträchtigen könnte.

Berichte, dass in den Vereinigten Staaten Ermittlungen laufen, ob die Rally am Kryptomarkt im letzten Jahr zum Teil von Manipulationen angeheizt worden war und dass die US-Aufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission Strafgelder gegen zwei Kryptofirmen verhängt hat, da diese ihre Erstemissionen digitaler Münzen (initial coin offerings, ICO) nicht als Wertpapiere registriert hatten, wurden ebenfalls als Gegenwind für die Kryptoindustrie ausgemacht.

Am Montag war der Kurs von Bitcoin zum ersten Mal in 14 Monaten unter 3.500 USD gefallen.

Anthony Pompliano, Gründer und Partner bei der Kryptoinvestmentfirma Morgan Creek Digital Assets, sagte dem US-Wirtschaftssender CNBC in einem Interview, dass er einen Kursrückgang um 85% ausgehend von dem Allzeithoch vorhersage, was einen Preis von rund 3.000 USD die Münze nahelegen würde.

Unterdessen ist Ohio der erste US-Bundesstaat geworden, in dem Unternehmen ihre Steuern an das Bundesland in digitalen Münzen zahlen können, berichtete das Wall Street Journal.

Unternehmen können sich bei Ohiocrypto.com einschreiben und können dann alles von Tabaksteuern zu einbehaltenen Lohnsteuern in Kryptowährung bezahlen. Auch wenn dieser Dienst derzeit nur Unternehmen zur Verfügung steht, plant der Staat ihn auf Einzelpersonen auszudehnen.

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