Marktüberblick 26-11

Marktüberblick 26-11

Forex und Devisen Nachrichten

Der Ausblick auf die Woche vom 26. bis 30. November 1

Von: Investing.com

In dieser Woche werden die Investoren vor allem das für Freitag angesetzten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping auf dem G20-Gipfel im Auge haben.

Marktbeobachter hoffen, dass die Gespräche zwischen den beiden zu einem Waffenstillstand im Handelskrieg zwischen Washington und Peking führen könnte.

Die Investoren warten auch auf das Protokoll der jüngsten geldpolitischen Sitzung der Federal Reserve und auf eine Analyse zum Entwurf eines Brexit-Abkommens von der Bank von England.

Eine Rede des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell dürfte am Mittwoch im Mittelpunkt des Interesses stehen, nachdem andere Fed-Vertreter sich in jüngster Zeit etwas skeptischer zu den Konjunkturaussichten geäußert hatten.

Auf dem Konjunkturkalender gibt es auch neue Zahlen zur US-Konjunktur und dem amerikanischen Wohnungsmarkt, der von steigenden Zinsen angeschlagen ist.

Der Dollar stieg am Freitag gegenüber den anderen Leitwährungen, als der Risikoappetit abnahm und ein schwerer Einbruch er Ölpreise die Ängste wachsen ließ, dass die Weltwirtschaft langsamer läuft.

Der US-Dollarindex, der die Stärke der amerikanischen Währung gegenüber einem Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, lag zu Handelsschluss um 0,27% höher auf 96,84.

Der Dollar hatte sich Anfang November von einem 16-Monatshoch zurückgezogen, nachdem einige schwache Konjunkturdaten und Kommentare einiger Notenbanker der Fed die Erwartungen verstärkt hatten, dass die US-Notenbank das Ende ihrer Zinserhöhungen erreicht hat.

Der Euro fiel am Freitag auf ein Wochentief, als der EUR/USD Kurs um 0,59% auf 1,1335 sank, nachdem Konjunkturdaten weitere Anzeichen auf eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Euroraum geliefert hatten.

Das Pfund war ebenfalls schwächer gegenüber dem Dollar, mit dem GBP/USD Kurs um 0,5% tiefer auf 1,2812.

Der Dollar hat sich kaum gegenüber dem Yen bewegt, mit dem USD/JPY Kurs zuletzt auf 112,96.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste wichtiger Ereignisse zusammengestellt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, der 26. November

Das Ifo-Institut berichtet zum Geschäftsklima in Deutschland.

Der Präsident der Europäische Zentralbank Mario Draghi wird vor dem europäischen Parlament in Brüssel zu Wirtschafts- und Währungsfragen Stellung nehmen.

Der Vorsitzende der Bank of England Mark Carney hält in London eine Rede.

Dienstag, der 27. November

Aus Neuseeland gibt es Außenhandelsdaten.

In den USA erscheint ein Bericht zum Verbrauchervertrauen.

Mittwoch, der 28. November

Aus den Vereinigten Staaten gibt es korrigierte Daten zum Wirtschaftswachstum im dritten Quartal und einen Bericht zu den Verkäufen von Neubauhäusern.

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell hält in New York eine Rede.

Donnerstag, der 29. November

In Neuseeland erscheint ein Report zum Geschäftsklima, während in Australien Zahlen zu den privaten Kapitalausgaben veröffentlicht werden.

In der Eurozone gibt es aus Deutschland vorläufige Inflationszahlen.

EZB-Präsident Mario Draghi spricht auf einer Veranstaltung in Frankfurt.

In Großbritannien erscheint ein Report zur Nettokreditaufnahme, während die Notenbank des Landes ihre Analyse zum Brexit vor dem Finanzausschuss des Unterhauses präsentiert.

Aus den USA kommen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosengeld und den Weiterverkäufen von Wohnungen, sowie zu den Privatausgaben zusammen mit dem PCE-Kernindex herein, der das bevorzugte Inflationsmaß der Fed ist.

Die Fed veröffentlicht das Protokoll ihrer Sitzung im November.

Freitag, der 30. November

US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping sollen sich am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires treffen.

Aus China gibt es Daten zur Lage im verarbeitenden Gewerbe und der Wirtschaft außerhalb des Sektors.

In der Eurozone erscheinen vorläufige Inflationsdaten.

Kanada berichtet zum Wachstum des BIPs und der Inflation der Rohstoffpreise.

Die USA runden die Woche mit Daten zum Geschäftsklima in der Region um Chicago ab.

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News zu Aktien

Dax zum Wochenstartet höher erwartet – Brexit bleibt im Fokus

Von: Reuters.com

Die Anleger an der Börse dürften sich zum Wochenanfang wieder vorsichtig aus der Deckung wagen.

Nach Berechnungen von Banken und Brokerhäusern wird der Dax am Montag etwas höher in den Handel starten. Am Freitag war er ein halbes Prozent gestiegen auf 11.192 Punkte.

Ein wichtiges Thema bleibt der Brexit. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben mit der Billigung des Brexit-Vertrags am Sonntag den Weg frei gemacht für den EU-Ausstieg Großbritanniens. Nun fehlt noch die Zustimmung des britischen Parlaments. Dort zeichnet sich aber starker Widerstand ab. “So lange es kein ‘Yes’ vom Unterhaus gibt, sollte niemand an der Börse vorschnell von einem geordneten Brexit ausgehen”, warnte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Einen Einblick in die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft wird der Ifo-Geschäftsklima-Index liefern. Ökonomen rechnen bei dem Stimmungsbarometer mit einem Rückgang auf 102,2 Punkte von zuletzt 102,8 Punkten. Hinweise auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank versprechen sich Investoren von der turnusgemäßen Anhörung des EZB-Chefs Mario Draghi vor dem EU-Parlament am Nachmittag.

An der Wall Street hatte der US-Leitindex Dow-Jones-Index im verkürzten Handel wegen Thanksgiving am Freitag 0,7 Prozent tiefer bei 24.286 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,7 Prozent auf 2633 Zähler ab. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 6939 Punkte. In Tokio schloss der Nikkei am Montag 0,8 Prozent fester.

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Hinterfragt Nissan die Allianz mit Renault?

Von: Faz.net

Nissan will nach der Festnahme und Entlassung von Carlos Ghosn angeblich die Kooperation mit Renault überprüfen. Dies habe Nissan-Chef Hiroto Saikawa angedeutet, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Montag unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle. Die Allianz mit den Franzosen, zu der auch der Hersteller Mitsubishi gehört, sei „nicht ebenbürtig“, soll Saikawa bei einem Treffen mit Beschäftigten gesagt haben. Nissan dementierte den Bericht. Saikawa habe nicht darüber gesprochen, ob es eine Notwendigkeit gibt, die Partnerschaft mit Renault zu verändern.

Ghosn war am 19. November festgenommen und am vergangenen Donnerstag von Nissan entlassen worden. Er bleibt vorerst als Vorstandschef von Renault im Amt. Internen Ermittlungen zufolge sollen er und ein weiterer ebenfalls festgenommener Manager Geldbezüge in offiziellen Berichten an die japanische Börse falsch dargestellt und in Ghosns Fall zu niedrig beziffert haben. Japanische Medien hatten berichtet, Ghosn habe seit 2011 über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden Yen (ungefähr 40 Millionen Euro) Einkommen zu wenig angegeben.

Ghosn bestreit Vorwürfe

Ghosn soll die Vorwürfe nach unbestätigten japanischen Medienberichten zurückgewiesen haben. Nach japanischem Strafrecht kann er bis zu drei Wochen lang ohne Prozess festgehalten werden.

Unterdessen meldete die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ am Montag ohne Quellenangabe, Ghosn habe über acht Jahre hinweg eine arbeitnehmerfinanzierte Altersversorgung von ungefähr 8 Milliarden Yen nicht angegeben. Bei dieser sogenannten „deferred compensation“ verzichtet ein Arbeitnehmer auf einen Teil des Gehalts zugunsten einer Altersvorsorgezusage. In Ghosns Fall soll es sich um ungefähr eine Milliarde Yen jedes Jahr gehandelt haben. Nach Meinung der Staatsanwaltschaft hätte er dies in Berichten an die Börse angeben müssen, hieß es.

Auch Mitsubishi Motors wird Ghosn bei einer am Montag geplanten Vorstandssitzung wohl als Chef entlassen, berichteten japanische Medien weiter. Die von Ghosn geschmiedete Dreier-Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi bevorteile nach Ansicht der japanischen Seite die Franzosen, obwohl Nissan in den jüngsten Jahren etwa 50 Prozent zum Nettoeinkommen von Renault beigesteuert habe, so Kyodo weiter.

Renault leitet Prüfung ein

Derweil hat Renault eine interne Untersuchung eingeleitet. Bei der Rechnungsprüfung drehe es sich um Fragen der Bezahlung oder einer möglichen Unterschlagung von Gesellschaftsvermögen, sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Sonntag dem Nachrichtensender BFMTV. Er äußerte in diesem Zusammenhang aber keine Verdachtsmomente. Der französische Staat hält 15 Prozent der Renault-Anteile.

Renault hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe eine kommissarische Führung eingesetzt, Ghosn aber nicht entlassen. Dem Vernehmen nach soll Ghosn aber auch bei Renault auf Dauer nicht mehr haltbar sein, falls sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten.

Renault ist zu 43,4 Prozent an Nissan und zu 34 Prozent an Mitsubishi beteiligt. Nissan wiederrum hält einen Anteil von 15 Prozent an dem französischen Autokonzern, verfügt dabei aber über keine Stimmrechte.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin rutscht unter Marke von 4000 Dollar

Von: Wiwo.de

Die Talfahrt bei Bitcoin findet kein Ende. Der Kurs der größten und bekanntesten Kryptowährung sackte am Wochenende unter die Marke von 4000 Dollar und erreichte mit 3474 Dollar den tiefsten Stand seit über einem Jahr. Am Montag erholte sich der Preis an der Börse Bitstamp wieder etwas. Ein Bitcoin kostete 4029 Dollar. Es sei fraglich, ob Bitcoin es schaffe, sich wieder über der 4000er-Marke einzupendeln, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. „Sollte sich die Hürde als zu hartnäckig erweisen, könnten Anleger gezwungen sein, den Gang gen Süden bis auf 3.000 Dollar anzutreten.“ Mitte November mussten Anleger für die Cyberdevise noch rund 6300 Dollar auf den Tisch legen.

Nicht nur Bitcoin, auch andere bekannte Digitalwährungen wie XRP, Ether oder Bitcoin Cash standen bereits in der vergangenen Woche unter Druck. Das Internetportal Coinmarketcap gab den Wert aller rund 2000 Kryptoanlagen aktuell mit rund 152 Milliarden Dollar an. Das waren fast 60 Milliarden Dollar weniger als noch vor knapp eine Woche zuvor. Zu Zeiten des Krypto-Booms vor etwa einem Jahr hatte der Marktwert aller Digitalwährungen bis zu 830 Milliarden Dollar betragen.

Fachleute nennen viele Gründe für den aktuellen Ausverkauf von Digitalanlagen. Unter dem Strich laufen viele Argumente auf eine schlechte Stimmung unter der Krypto-Anhängerschaft und interessierten Anlegern hinaus. So gibt es etwa Streit über die Aufteilung („Hard Fork“) des „kleinen Bruders“ von Bitcoin, Bitcoin Cash.

Hinzu kommen Entscheidungen der US-Börsenaufsicht SEC, die am vergangenen Freitag zwei Unternehmen wegen sogenannter digitaler Börsengänge (ICOs) zu Strafen verurteilt hat. Außerdem warten Anleger seit langem vergeblich auf die Zulassung eines börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf Bitcoin.

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