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Marktüberblick 26-03

Marktüberblick 26-03

Forex und Devisen Nachrichten

Unterhaus erzwingt gegen Mays Willen Brexit-Abstimmungen am Mittwoch

Von: Reuters.com

Das britische Parlament hat der Regierung die Kontrolle über den Brexit-Prozess abgerungen.

Die Abgeordneten stimmten am späten Montagabend mit 329 zu 302 für einen Antrag, der ihnen gegen den Willen von Premierministerin Theresa May vorübergehend mehr Einfluss auf das weitere Vorgehen im Ringen um den Brexit-Kurs verschafft. Am Mittwoch soll über Alternativen zu Mays ausgehandelten, aber bereits zwei Mal vom Unterhaus abgelehnten EU-Austrittsvertrag abgestimmt werden. Damit ist weiter völlig offen, wann, wie oder gar ob es überhaupt zum Brexit kommt.

Die Abstimmung zeigte, wie sehr May selbst in den eigenen Reihen an Autorität eingebüßt hat. So erklärten drei Staatssekretäre aus Protest gegen die Haltung de Regierung ihren Rücktritt. May hat erklärt, dass es sich am Mittwoch lediglich um Probeabstimmungen handle, an deren Ergebnis sie nicht gebunden sei. Nichtsdestotrotz würden die Abstimmungen erhebliches politisches Gewicht haben und den Druck auf die Premierministerin erhöhen. Spekulationen über Mays Zukunft kochten zuletzt wiederholt hoch. Die Zeitung “The Sun” berichtete in der Nacht zum Dienstag, May habe führenden Euroskeptikern aus ihrer Partei am Sonntag in Aussicht gestellt, im Gegenzug für eine Zustimmung zu ihrem Brexit-Vertrag könnte sie einen Rücktritt in Betracht ziehen. Der konservative Abgeordnete Andrew Bridgen sagte dem Sender Sky News, er halte es für wahrscheinlich, dass im Sommer Neuwahlen angesetzt würden.

REGIERUNG: UNTERHAUS MUSS REALISMUS WALTEN LASSEN

Die Abstimmung über den Antrag des Abgeordneten Oliver Letwin, mit dem sich das Unterhaus die Kontrolle über das weitere Vorgehen verschaffte, war angesetzt worden, nachdem May eingeräumt hatte, dass ihr Brexit-Vertrag wohl auch bei einem dritten Anlauf derzeit am Widerstand im Parlament scheitern würde. Gleichzeitig betonte sie, weiterhin um Unterstützung für ihren Vertrag zu werben, um doch noch ein drittes Votum zu ermöglichen. Im Gespräch dafür ist der kommenden Donnerstag.

Zuerst können nun aber eine ganze Reihe von Testabstimmungen am Mittwoch angesetzt werden. Mit ihnen soll ausgelotet werden, welcher alternative Plan eine Mehrheit im Unterhaus finden könnte. Als denkbar gilt etwa eine Variante, die eine engere Anbindungen an die EU anstrebt. Aber auch eine wegen potenziell schwerwiegender wirtschaftlicher Folgen von vielen besonders befürchteten Scheidung ohne Abkommen ist nicht vom Tisch.

Ein Sprecher des für den Brexit zuständigen Ministeriums nannte es enttäuschend, dass der Antrag auf mehr Kontrolle für das Parlament angenommen wurde. Im Namen der Regierung rief er die Abgeordneten dazu auf “Realismus” walten zu lassen. Jede Option müsse auch in den Verhandlungen mit der EU darstellbar sein. Außerdem müsse beachtet werden, wie lange Verhandlungen dauern könnten und dass ein eventuell längerer Brexit-Aufschub eine Teilnahme an der Europawahl Ende Mai bedeuten würde.

Eigentlich war der Brexit für diesen Freitag vorgesehen. Da Mays mit der EU ausgehandelter Vertrag aber beim Unterhaus durchfiel, räumte die EU eine Verschiebung ein, um einen harten Brexit zu verhindern. Sollte weiterhin keine Einigung auf einen Vertrag gelingen, muss Großbritannien nunmehr am 12. April die EU verlassen. Mit einem Abkommen gilt eine Frist bis zum 22. Mai.

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Euro steigt – Deutsche Konjunkturdaten stützen

Von: dpa-AFX.de

Der Kurs des Euro hat am Montag in Reaktion auf Konjunkturdaten aus Deutschland leicht angezogen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1330 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1325 (Freitag: 1,1302) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8830 (0,8848) Euro.

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft hatten sich im März überraschend etwas aufgehellt. Deutschlands wichtigster Frühindikator, das Ifo-Geschäftsklima, war besser als erwartet ausgefallen. Dies ergab die Befragung des Münchner Ifo-Instituts von etwa 9000 Unternehmen.

Angesichts schwacher Zahlen aus der deutschen und französischen Industrie vom Freitag wurde das Umfrageergebnis mit Erleichterung aufgenommen. Ungeachtet der Sorgen aufgrund des Brexits sowie Befürchtungen wegen des Handelskonflikts zeige sich die deutsche Konjunktur widerstandsfähig, kommentierte Patrick Boldt, Analyst der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank (DE:CBKG), warnte hingegen vor zu viel Optimismus. Während das Dienstleistungsgewerbe zugelegt habe, sei das Ifo-Geschäftsklima in der exportorientierten Industrie erneut zurückgegangen. „Für eine Entwarnung ist es damit noch zu früh“, sagte er.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85638 (0,85890) britische Pfund, 124,65 (124,60) japanische Yen und 1,1237 (1,1243) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag mit 1321 Dollar gehandelt. Das waren gut sieben Dollar mehr als am Freitag.

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News zu Aktien

Gericht lässt Musk wegen Angaben zu Model-3-Produktion vom Haken

Von: Reuters.com

Tesla-Chef Elon Musk hat eine Klage im Zusammenhang mit der Produktion des Model 3 abgewehrt.

Ein Bezirksgericht in San Francisco wies eine Klage von Aktionären ab, die Musk irreführende Angaben über Fortschritte bei der Herstellung des besonders beachteten Tesla-Modells vorgeworfen hatten. Die Kläger argumentierten, sie hätten Tesla- Anteile zu “künstlich in die Höhe getriebenen Preisen” gekauft. Musk und andere Tesla-Manager hätten sie über Probleme bei der Model-3-Produktion im Unklaren gelassen. Doch das Gericht sah es als erwiesen an, dass Tesla durchaus über bestehende Schwierigkeiten informiert habe. Tesla hatte zur Verteidigung angeführt, Musk selbst habe immer wieder von der “Produktionshölle” gesprochen.

Die Kläger hatten sich um den Status einer Sammelklage bemüht, der sich sämtliche Käufer von Tesla-Aktien aus der Zeit zwischen Anfang Mai 2016 und Anfang November 2017 hätten anschließen können. Das Gericht hatte den Fall bereits einmal abgewiesen, den Klägern jedoch eine Änderung ihrer Klageschrift zugestanden. Doch auch die zweite Version fiel durch. Das vergleichsweise günstige Model 3 ist für Tesla besonders wichtig, weil das Unternehmen damit den Massenmarkt erobern will. Musk ist wegen umstrittener Mitteilungen auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wiederholt mit der US-Börsenaufsicht SEC aneinandergeraten.

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DAX-FLASH: Stabilisierung erwartet

Von: dpa-AFX.de

Nach dem jüngsten Rückschlag von seinem Hoch seit Oktober dürfte sich der Dax (DAX) am Dienstag etwas fangen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt fast ein halbes Prozent höher auf 11 400 Punkte. Wachstumssorgen hatten den Dax in vier Tagen vom Zwischenhoch bei 11 823 Punkten um gut 4 Prozent zurückgeworfen.

Bereits an der Wall Street trat am Vorabend eine Stabilisierung ein, die vor allem der japanische Nikkei am Morgen fortsetzte. „Die Richtungssuche an der Börse geht weiter“, erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Einerseits suchten Schnäppchenjäger ihre Chance, andererseits seien aber auch deutliche Absicherunsaktivitäten zu beobachten. „Es ist offensichtlich, dass mehr und mehr Anleger dem aktuellen Kursniveau misstrauen. Gleichzeitig haben viele Angst, ihre Aktienbestände zu früh zu reduzieren.“ Das Brexit-Chaos sorgt jedenfalls nicht für Beruhigung: Nach einer weiteren Schlappe für Premierministerin Theresa May wird das Unterhaus nun gegen den Willen der Regierung über Alternativen zum Brexit-Abkommen beraten.

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Kryptowährungen Nachrichten

Crypto uneinheitlich; CFTC prüft Anträge auf kryptobezogene Produkte

Von: Investing.com

Die großen Kryptowährungen entwickelten sich unterschiedlich, als die Handelswoche in Asien losging, mit Bitcoin zwar höher, aber anderen Digitalwährungen im Minus.

Am Montagmorgen stand Bitcoin um 06:08 MEZ 0,21% höher auf 3.987,90 USD. Die Münze kämpft weiter mit der 4.000 Dollarmarke, ohne dass ein direkter Richtungsgeber vorhanden wäre.

Unterdessen verlor Ethereum 0,30% und wurde zu 136,32 USD gehandelt, XRP lag um 0,73% tiefer auf 0,30639 USD und Litecoin fiel um 0,52% auf 59,998 USD.

Die Händler nahmen Kenntnis von Berichten, dass der US-Regulierer für den Terminhandel, die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Anträge mit Bezug auf Kryptowährungen prüft. Einer von ihnen betrifft Bitcoin-Futures von der Handelsplattform Bakkt für institutionelle Investoren, dessen Bescheid sich verzögert hat.

Ohne auf Bakkts Antrag spezifisch einzugehen, sagte Kommissionsmitglied Dan Berkovitz, dass die CFTC “mit alle Antragsstellern zusammenarbeitet, um ihre Anträge abzuarbeiten”.

“Aber wir müssen sicherstellen, dass ein Kryptoprodukt, genau wie jedes andere Produkt, dass an unseren Märkten gehandelt wird, allen Standards entspricht,” stellte er fest.

Die Bakkt-Plattform, die von der Intercontinental Exchange (ICE (NYSE:ICE)) wird vom Markt mit Spannung erwartet. ICE plante Bakkt Mitte Dezember zu starten, verschob dies aber dann auf Januar. Die Handelsplattform soll physisch gelieferte, tägliche Futureskontrakte in BTC/USD anbieten.

Jetzt fehlt noch eine volle Genehmigung des Regulierers, wegen eines Mangels an Konsens, wie Bakkt seine Bitcoin-Futures handhaben wird.

In der Schweiz hat der Schweizer Bundesrat mit einer Konsultation begonnen, um die Bundesgesetze des Landes an die Erfordernisse der Blockchain anzupassen. Der Schritt soll die Rechtssicherheit für Blockchain-Anwendungen verbessern, um die Basis für einen Regulierungsrahmen für die Branche zu schaffen.

Der Rat hat auch vorgeschlagen, Kryptowerte im Falle eines Bankrotts getrennt zu behandeln, was sich in dem Änderungsvorschlag zum Bundesgesetz zum Schuldenbeitrieb und Konkurs widerspiegelt.

Zuvor in dieser Woche hatte die Schweizer Bundesversammlung einem Antrag stattgegeben, den Bundesrat zu beauftragen, die bestehenden Gesetze an die Erfordernisse von Kryptoprodukten anzupassen.

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