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Marktüberblick 25-02

Marktüberblick 25-02

Forex und Devisen Nachrichten

Rohölpreise – Der Ausblick auf die Woche vom 25. Februar bis 1. März

Von: Reuters.com & Investing.com

Die Ölhändler werden in der anlaufenden Woche weiter das globale Ölangebot im Auge behalten, angesichts von Anzeichen, dass die von der OPEC initiierten Produktionssenkungen geholfen haben, den überversorgten Markt zu bereinigen.

Die Marktteilnehmer werden in dieser Woche auch auf jegliche wichtige Entwicklungen an der amerikanisch-chinesischen Handelsfront, als beide Seiten sich beeilen noch vor Ablauf der Frist am 1. März einen Deal auf die Beine zu stellen, da danach neue Zölle kommen könnten.

Die Vereinigten Staaten und China sind die beiden größten Ölverbraucher der Welt. Hoffnungen, dass beide Seiten eine Einigung zur Lösung ihres langwierigen Handelskriegs auf die Beine stellen würden, haben die Sorgen über den Energieverbrauch verblassen lassen.

Neue Zahlen zu den kommerziellen US-Lagerbeständen an Rohöl und der Produktionsentwicklung dürften die Aufmerksamkeit des Marktes in dieser Woche für sich beanspruchen.

Die Ölpreise stiegen am Freitag auf ihre besten Niveaus des Jahres steigen lassen.

Futures auf US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerten sich um 30 US-Cent oder rund 0,5% und beendeten den Handel zu 57,26 USD das Fass. WTI hatte zuvor mit 57,81 USD seinen höchsten Preis seit dem 16. November erreicht.

Über die Woche stieg der US-Benchmark um rund 3%.

Unterdessen beendeten Futures auf Brent, dem Benchmark für den internationalen Ölmarkt, den Handel am Freitag 5 US-Cent höher zu 67,12 USD das Fass. Es war zuvor mit 67,73 USD über ein Dreimonatshoch geklettert.

Der Preis von Brent gewann über die Woche rund 1,3% hinzu.

Nachdem der Ölpreis 2018 im freien Fall beendet hatte, ist er seit Jahresbeginn um rund 25% gestiegen, gestützt von den Produktionssenkungen der globalen Ölexporteure.

Im Dezember hatten die OPEC und eine Gruppe von 10 Förderstaaten von außerhalb des Kartells mit Russland an der Spitze, sich darauf geeinigt, die Produktion während der ersten sechs Monate in 2019 um insgesamt 1,2 Mio Fass am Tag zu senken.

Der Spitzenexporteur und de facto Anführer der OPEC Saudi-Arabien hat versprochen die Produktion sogar noch stärker zu senken, als es der Vereinbarung nach verpflichtet ist.

Die Senkungen kommen zu den unfreiwilligen Produktionssenkungen hinzu, die das Ergebnis der US-Sanktionen gegen venezolanische und iranische Ölexporte und des Bürgerkriegs in Libyen.

Auf kurze Sicht werden die Ölmärkte unterdessen von dem Anstieg der US-Rohölförderung auf einen Produktionsrekord von 12,0 Mio Fass am Tag bedroht.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste der wichtigsten Ereignisse zusammengestellt, die den Ölmarkt beeinflussen könnten.

Dienstag, der 26. Februar

Das American Petroleum Institute veröffentlicht seinen Wochenreport zu den Ölvorräten.

Mittwoch, der 7. Februar

Die US-Energieinformationsbehörde veröffentlicht ihren allwöchentlichen Bericht zu den Lagerbeständen an Öl und Benzin.

Freitag, der 1. März

Baker Hughes veröffentlicht seine wöchentlichen Daten zu den sich in den USA in Betrieb befindlichen Bohrplattformen.

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Der Ausblick auf die Woche vom 25. Februar bis 1. März

Von: Investing.com

In einer Woche, in der sich die Ereignisse nur so häufen dürften, werden die Märkte die Entwicklungen zu den Handelsgesprächen zwischen den USA und China beobachten, bevor am Freitag eine Frist abläuft und einen überfälligen Einblick in den Zustand der größten Volkswirtschaft der Welt erhalten, wenn am Donnerstag der Bericht zum US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal erscheinen wird.

Am Freitag sagte US-Präsident Donald Trump, er sei offen für eine Verlängerung der Frist über den 1. März hinaus, nach der der Zollsatz auf chinesische Güter im Wert von 200 Mrd USD auf 25% steigen soll, solange es bei den Verhandlungen zwischen beiden Seiten Fortschritte gegeben habe.

Während die Gespräche weitergehen, wird Trump am Mittwoch und am Donnerstag an einem zweiten Gipfel mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Un in Hanoi teilnehmen.

Daten zum amerikanischen Bruttoinlandsprodukt sollen am Donnerstag erscheinen. Die Veröffentlichung des Konjunkturberichts hat sich durch die 35 Tage dauernde Teilschließung der US-Bundesbehörden verzögert.

Zahlen zu den individuellen Konsumausgaben, dem bevorzugen Inflationsmaß der Fed, sollen am Freitag erscheinen. Weitere wichtige US-Konjunkturdaten in dieser Woche gibt es am Dienstag zu den Hausbauanfängen und den Baugenehmigungen und am Freitag zum Konsumklima und dem produzierenden Gewerbe.

Die Daten werden unter die Lupe genommen werden, nachdem die jüngsten Berichte zu den Auftragseingängen für langlebige Güter, den Einzelhandelsumsätzen und den Verkäufen bestehender Wohnungen allesamt enttäuscht hatten.

Stellungsnahmen zum Konjunkturausblick und den Plänen zur Geldpolitik vom Fed-Vorsitzenden Jerome Powell am Dienstag und Mittwoch dürften ebenfalls genau verfolgt werden. Das Protokoll der Fed-Sitzung im Januar aus der letzten Woche hatte gezeigt, dass die Bank zunehmend Risiken für das globale Wachstum ausmacht aber kaum Gefahren durch ein Stehenlassen der Zinssätze auf ihren derzeitigen Niveaus.

Der Dollar rutschte am Freitag gegenüber einem Währungskorb ab, auf Hoffnungen hin, dass ein Handelsabkommen zwischen Washington und Beijing in Reichweite gerückt ist.

Der US-Dollarindex sank am Freitagabend auf 96,405. Der Index beendete die Woche 0,4% tiefer, nachdem er in der Woche zuvor um mehr als 1% zugelegt hatte, nachdem es aus den USA gemischte Konjunkturdaten gegeben hatte.

“Der Markt hat sich zurück zu einer risikobereiten Haltung bewegt, was den Dollar unter Abwärtsdruck setzt,” sagte Alfonso Esparza, Marktanalyst bei OANDA in Toronto.

“Aktien und Rohstoffe haben sich auf die Schwäche des Dollars nach oben bewegt und dem Optimismus, dass mit dem nahenden Ende der Frist am 1. März nicht sofort Zollerhöhungen kommen werden,” fügte er an.

Der Euro war am Freitag unverändert gegenüber dem Dollar. Schwache Konjunkturdaten seit Januar haben die Unterstützung für die Gemeinschaftswährung untergraben, die zuletzt zu 1,1341 USD gehandelt wurde.

Auch das Pfund und der Yen haben sich gegenüber der US-Währung kaum bewegt, mit dem GBP/USD Kurs zuletzt auf 1,3052 und dem USD/JPY Kurs auf 110,68.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste wichtiger Ereignisse zusammengestellt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, der 25. Februar

Der Vorsitzende der Bank of England Mark Carney hält auf einer Veranstaltung in London eine Rede.

Fed-Gouverneur Richard Clarinda absolviert einen öffentlichen Auftritt in Texas.

Dienstag, der 26. Februar

Der BoE-Vorsitzende Mark Carney und weitere Mitglieder des zinssetzenden Ausschusses nehmen vor dem Haushaltsausschuss des Parlaments zur Inflation und dem Konjunkturausblick Stellung.

In den USA erscheinen Daten zu den Baugenehmigungen und Hausbauanfängen, sowie ein Bericht zum Konsumklima.

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell gibt seine Stellungsnahme vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington zu dem halbjährlichen Report zur Geldpolitik ab.

Mittwoch, der 27. Februar

Aus Neuseeland gibt es die Außenhandelsdaten.

In Kanada werden Daten zur Inflation der Verbraucherpreise veröffentlicht.

Fed-Chef Jerome Powell setzt seine Stellungsnahme zum geldpolitischen Report der Zentralbank am zweiten Tag in Washington fort.

Aus den USA kommen noch Daten zu den sich in Schwebe befindlichen Eigenheimverkäufen und den Auftragseingängen in Fabriken.

Donnerstag, der 28. Februar

In Neuseeland erscheinen Daten zum Geschäftsklima.

In Australien werden Daten zu den privaten Kapitalausgaben veröffentlicht.

Aus China gibt es Daten zur Lage im verarbeitenden Gewerbe und der Wirtschaft außerhalb des Sektors.

Aus Deutschland kommen vorläufige Daten zur Inflation der Verbraucherpreise.

In Kanada erscheint ein Report zur Inflation der Rohstoffpreise.

In den USA erscheint eine vorläufige Schätzung zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal zusammen mit dem wöchentlichen Bericht zu den Anträgen auf Arbeitslosengeld und Daten zur Geschäftsaktivität im Raum Chicago.

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell hält auf einer Veranstaltung in New York eine Rede.

Freitag, der 1. März

Aus China gibt es den Caixin-Einkaufsmanagerindex.

In der Eurozone erschienen revidierte Daten zur Lage im produzierenden Gewerbe sowie vorläufige Zahlen zur Inflation der Verbraucherpreise und die Arbeitslosenzahlen.

Aus Großbritannien gibt es den Einkaufsmanagerindex zum produzierenden Gewerbe.

In Kanada erscheinen Zahlen zum BIP-Wachstum.

Aus den USA gibt es Daten zu den Individualeinkommen und -ausgaben zusammen mit dem Kern-PCE-Index. Das Institute of Supply Management lässt die Woche mit seinem Index zum produzierenden Gewerbe ausklingen.

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News zu Aktien

Dax höher erwartet – Trump verlängert Frist im Zollstreit

Von: Reuters.com

Anlegern steht ein positiver Wochenstart an der Börse bevor: Die Verlängerung der Verhandlungsfrist im Handelsstreit zwischen den USA und China sorgte schon in Asien für steigende Aktienkurse.

Am Montag wird der Dax nach Berechnungen von Banken und Brokerhäusern höher starten. Am Freitag hatte er 0,3 Prozent fester bei 11.457,70 Punkten geschlossen.

US-Präsident Donald Trump verwies in einer Nachricht auf Twitter auf bedeutende Fortschritte und produktive Gespräche bei den jüngsten Verhandlungen. Daher werde er die bislang bis zum 1. März laufende Frist für eine Einigung auf einen späteren Termin verschieben. Experten warnten jedoch vor verfrühtem Optimismus. “Trotz Fortschritten in mehreren Bereichen sollten sich die Anleger noch nicht zu überschwänglich freuen. Ein Scheitern der Verhandlungen ist nach wie vor möglich”, sagte Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Bei den Unternehmen steht der Kunststoffhersteller Covestro im Zentrum des Interesses. Ein stärkerer Wettbewerb und gestiegene Kosten für Logistik führten im vierten Quartal zu einem Ergebnisrückgang um 67 Prozent auf 293 Millionen Euro. Auch der Umsatz schrumpfte. Für das Gesamtjahr 2019 stellte der Konzern weitere Belastungen in Aussicht.

Am Nachmittag (MEZ) steht außerdem US-Notenbankchef Jerome Powell dem Kongress in Washington Rede und Antwort. Anleger hoffen darauf, dass er dabei erneut eine längere Pause bei den Zinserhöhungen signalisieren wird.

An der Wall Street schloss der Dow-Jones-Index am Freitag 0,7 Prozent fester. Der japanische Leitindex Nikkei rückte zu Wochenbeginn 0,5 Prozent vor.

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Sehr gute Aussichten für Gazprom und Royal Dutch Shell

Von: Deraktionaer.de

Die Ölpreise zeigen sich auch zum Start in die neue Börsenwoche erneut robust, was natürlich Energieriesen wie etwa Royal Dutch Shell oder Gazprom deutlich in die Karten spielt. Es gibt allerdings noch eine weitere Entwicklung, von der beide Konzerne ebenfalls – und zwar nachhaltig – profitieren dürften.

So führen Chinas Bemühungen, für eine bessere Luftqualität zu sorgen, zu einem stetigen Anstieg der Gasnachfrage. Und hierbei setzt das Reich der Mitte offenbar vor allem auf LNG (Flüssiggas). Nachdem im abgelaufenen Jahr die LNG-Importe 16 Millionen Tonnen geklettert sind, wird für 2019 sogar ein Zuwachs von 35 Millionen auf dann 384 Millionen Tonnen prognostiziert.

Der Grund hierfür liegt natürlich auf der Hand: Im Vergleich mit Diesel verursacht Flüssiggas bis zu 25 Prozent weniger CO2 und – noch bemerkenswerter – satte 90 Prozent weniger Stickoxid sowie kaum Schwefel und Feinstaub. Die LNG-Infrastruktur wächst daher in China stetig weiter.

Gazprom und Royal Dutch Shell dürften von einer weiter steigenden Gasnachfrage erheblich profitieren. Beide Aktien bleiben daher attraktiv, wobei bei den extrem günstig bewerteten Gazprom-Anteilen nach wie vor nur mutige Anleger zugreifen sollten. Shell passt hingegen nach wie vor in jedes konservative Depot.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin fällt um 10% – Wo soll das noch hinführen?

Von: Investing.com

Bitcoin kostete gemäß Investing.com Index am Montag um 08:54 (07:54 GMT) $3.785,3 Dollar und notierte damit 10,08% im Minus. Das entspricht dem bisher größten prozentualen Tagesverlust seit 24. November 2018.

Der jüngste Abwärtsimpuls beförderte die Marktkapitalisierung von Bitcoin auf $67,3B Mrd. Dollar oder 52,30% der gesamten Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen. In der Spitze lag die Marktkapitalisierung von Bitcoin bei $241,2B Mrd. Dollar.

In den letzten 24 Handelsstunden notierte Bitcoin in einer Range zwischen $3.753,8 Dollar auf der Unter- und $3.823,8 Dollar auf der Oberseite.

In den vergangenen sieben Tagen stieg der Wert von Bitcoin um 2,38%. Das durchschnittliche Handelsvolumen von Bitcoin in den letzten 24 Handelsstunden betrug $10,9B Mio. Dollar oder 28,20% des gesamten Volumens aller Kryptowährungen. In den vergangenen 7 Handelstagen oszillierte die digitale Währung in einer Range von $3.738,7056 Dollar auf der Unter- und $4.194,1660 Dollar auf der Oberseite.

Vom aktuellen Preis aus ist Bitcoin 80,95% vom Rekordhoch entfernt, welches am 17. Dezember 2017 bei $19.870,62 Dollar markiert wurde.

Wie steht es um andere Kryptowährungen

Ethereum notierte gemäß Investing.com Index zuletzt auf $137,20 Dollar und damit 19,71% im Minus.

XRP fiel gemäß Investing.com Index um 13,37% auf $0,29991 Dollar.

Die Marktkapitalisierung von Ethereum betrug zuletzt $14,6B Mrd. Dollar oder 11,35% der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen, während die Marktkapitalisierung von XRP zuletzt bei $12,6B Mrd. Dollar lag oder 9,76% der Gesamtmarktkapitalisierung.

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