European Central Bank

Marktüberblick 24-01

Marktüberblick 24-01

Forex und Devisen Nachrichten

Der Brexit-Wunschtraum im britischen Pfund setzt sich fort

Von: Finanzmarktwelt.de

Es wird eine tolle Lösung geben in Sachen Brexit, eine Lösung, die viel besser und vorteilhafter und bequemer für Großbritannien sein wird. Jetzt, wo die Parlamentarier Theresa May und ihren Plan blockiert haben, wird noch etwas viel Besseres am Ende dabei raus kommen für die Insulaner. So lautet schon seit Tagen der Wunschtraum viele Beobachter, und vor allem des Devisenmarktes.

Der wundersame Anstieg im Pfund

Das ist umso mehr verwunderlicher, weil der Devisenmarkt doch normalerweise kühl, berechnend und klar im Kopf ist. Die Trader sehen normalerweise die Dinge so, wie sie wirklich sind. Seit Tagen berichten wir darüber, dass rund um das Thema „Brexit“ aber das rationale Denken auszusetzen scheint.

Im folgenden Chart haben wir das Pfund gegen den US-Dollar dargestellt seit dem 14. Januar. Alleine seit Anfang dieser Woche ist der Kurs von 1,2850 bis jetzt um 195 Pips auf 1,3045 gestiegen. Ein Wahnsinn bei der labilen Lage und der Tatsache, dass bei der tickenden Uhr (Brexit am 29. März) überhaupt gar kein Problem gelöst wurde.

Aktuell wird das Pfund beflügelt, weil es an allen Ecken und Enden in London derzeit rumort (beispielsweise hier und hier nachzulesen). Wir hatten schon mehrfach in den letzten Tagen von dieser obskuren Situation im Pfund berichtet, die nun immer mehr Fahrt aufnimmt.

Denn anscheinend wollen Brexit-Gegner im Parlament nun darauf hinwirken, dass der Austrittstermin nach hinten verschoben wird. So soll Theresa May angeblich mehr Zeit für einen besseren Deal mit der EU erhalten. Aber wie (zum Teufel) sollten die Brexit-Hardliner in May´s eigener Partei dem zustimmen? Denn sie wollen raus aus der EU, zum vereinbarten Termin, und am besten so hart wie möglich.

Die Hoffnung in Sachen Brexit soll zur Realität werden

Aber ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Und auch Wunder können geschehen. Der Devisenmarkt glaubt wohl daran, dass die bloße Hoffnung beim Pfund zur Realität wird. Nach unserer Meinung (aber was wissen wir schon) sieht es zum Beispiel der Commerzbank-Analyst Thu Lan Nguyen in Frankfurt mit klarem Kopf. Den Brexit-Termin einfach zu verschieben, löse keine Probleme. Die Brexit-Hardliner würden das nicht zulassen, so auch seine Meinung.

Der aktuelle Long-Move im Pfund könnte einen plötzlichen Absacker nach unten verursachen, so Thu Lan Nguyen. Ach ja, übrigens. Die Realwirtschaft scheint die mehr als kritische Lage so kurz vor dem Brexit-Termin klarer zu sehen als viele Devisenhändler. Der Staubsauger-Hersteller Dyson verlegt seinen Sitz nach aktueller Aussage nach Singapur.

Angeblich soll das nichts mit dem Brexit zu tun haben, aber wer´s glaubt… Sony verlegt aktuell seine EU-Zentrale von UK in die Niederlande, auch wenn dies nur eine formale Sache ist ohne Job-Verlagerungen. Man könnte jetzt noch zahlreiche andere Beispiele nennen, wo sich Unternehmen genau in diesen Tagen auf den harten Brexit vorbereiten. Die Zeit wird immer knapper bis zum 29. März!

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Japans Exporte sinken so stark wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr

Von: Reuters.com

Japan bekommt den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die Konjunkturabkühlung in der Volksrepublik zu spüren.

Die japanischen Exporte brachen im Dezember um 3,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum ein, wie am Mittwoch veröffentlichte Daten des Finanzministeriums in Tokio zeigten. Es war der stärkste Rückgang seit mehr als zwei Jahren. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Minus von lediglich 1,9 Prozent gerechnet. Die Ausfuhren nach China – Japans wichtigstem Handelspartner – sanken sogar um sieben Prozent.

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Kauflaune in der Euro-Zone hellt zu Jahresbeginn etwas auf

Von: Reuters.com

Die Kauflaune der Verbraucher im Euro-Raum hat sich zu Jahresbeginn nicht so stark wie erwartet aufgehellt.

Das Barometer für das Verbrauchervertrauen verbesserte sich im Januar um 0,4 Punkte auf minus 7,9 Zähler, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten der EU-Kommission hervorgeht. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf minus 6,5 Zähler gerechnet. Das Barometer bleibt dennoch merklich über seinem langjährigen Durchschnittswert von minus 11,3 Punkten.

Die anhaltende Konjunkturerholung in der Währungsunion hat die Arbeitslosigkeit zuletzt merklich gedrückt, auch wenn die Wachstumsaussichten durch den Handelskonflikt und die globale Konjunkturabkühlung eingetrübt werden. Zugleich hat die Inflation zuletzt nachgelassen und nagt nicht mehr so stark an der Kaufkraft der Verbraucher.

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News zu Aktien

Scholz führt offenbar auch Gespräche mit Banken-Großaktionär Cerberus

Von: Handelsblatt.com

Die Bundesregierung treibt eine mögliche Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank nicht nur in Gesprächen mit den beiden Banken, sondern auch mit deren wichtigem Großaktionär voran: Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet, steht Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) auch mit dem Finanzinvestor Cerberus in regem Austausch. In beiden Instituten gehört der Bankeninvestor zu den wichtigsten Aktionären.

Scholz und sein Staatssekretär Jörg Kukies haben sich demnach in den vergangenen Monaten mehrfach mit Vertretern der Banken getroffen, wie die Zeitung unter Berufung auf ein Schreiben aus dem Finanzministerium meldet. Demnach hat Kukies zuletzt am 8. Januar mit den beiden Cerberus-Vorstandsvorsitzenden Stephen Feinberg und Frank Bruno Gespräche geführt.

Mit dabei soll auch der ehemalige Banker der US-Bank JP Morgan, Matt Zames, gewesen sein. Als Vertreter des Bankeninvestors berät er den Vorstand der Deutschen Bank. Cerberus hält bereits mehrere europäische Bankenbeteiligungen. Mit einem anderen Finanzinvestor übernahm er zuletzt die HSH Nordbank und bot auch für die Nord LB. Die Bundesregierung hält an der Commerzbank mehr als 15 Prozent.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass sich Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing und Commerzbank-CEO Martin Zielke in den vergangenen Monaten regelmäßig getroffen haben. Dabei sei auch immer wieder eine mögliche Fusion beider Häuser zur Sprache gekommen, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Darüber formal verhandelt werde aber nicht, außerdem sei diese Fusion auch nicht die einzig mögliche Option.

Kurz zuvor hatte das Bundesfinanzministerium Spekulationen über eine mögliche Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank angeheizt. Eine Anfrage des „Grünen“-Abgeordneten Danyal Bayaz zeigte, dass es 2018 insgesamt 23 Treffen des Ministeriums mit hochrangigen Vertretern der Deutschen Bank – wie etwa Konzernchef Sewing – gegeben hatte.

Gegenstand der Gespräche sollen demnach „regelmäßig auch strategische Optionen der jeweiligen Institute und Bewertungen durch die Leitung des Bundesministeriums der Finanzen“ gewesen sein. Die Bundesregierung stehe „wirtschaftlich sinnvollen Optionen offen gegenüber“, hieß es Mitte Januar. Mögliche Hindernisse bei Fusionen müssten von den Marktteilnehmern analysiert werden.

Sollten die Deutsche Bank und die Commerzbank tatsächlich am Ende zusammengehen, entstünde das mit Abstand größte deutsche Geldhaus. Es hätte eine Bilanzsumme von fast zwei Billionen Euro, 38 Millionen Privat- und mehrere zehntausend Firmenkunden sowie anfangs über 120.000 Mitarbeiter.

Bei einem Zusammenschluss dürfte allerdings ein erheblicher Teil dieser Stellen wegfallen. Spekulationen über einen Zusammenschluss der beiden Großbanken machen seit längerem die Runde. Neben dem Wunsch der Bundesregierung nach wettbewerbsfähigen Geldhäusern spielen auch Zweifel der Investoren an den Geschäftsmodellen von Deutscher Bank und Commerzbank eine Rolle.

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Dax dürfte vor EZB-Sitzung auf der Stelle treten

Von: Reuters.com

Der Dax dürfte sich laut Banken und Brokerhäusern vor der EZB-Sitzung am Donnerstag kaum bewegen.

Europas Anleger hatten am Mittwoch wegen der lauernden Konjunkturrisiken erneut die Handbremse angezogen. Der Dax ging 0,2 Prozent leichter bei 11.071 Punkten aus dem Handel.[L8N1ZN5K7] Die US-Börsen schlossen nach einer Berg- und Talfahrt mit leichten Kursgewinnen. Gestützt wurde die Wall Street durch unerwartet gute Zahlen einiger Schwergewichte wie IBM und Procter & Gamble.

Neben einer Reihe von Firmenbilanzen werden Anleger vor allem die erste Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank in diesem Jahr im Blick behalten. Zuletzt schwache Konjunkturdaten und eine unter dem Zielniveau liegende Inflation treiben die Notenbanker um EZB-Chef Mario Draghi um. Eine denkbare Antwort darauf wären neue Liquiditätsspritzen für Geldhäuser im Euro-Raum. Auf ihrer Dezember-Sitzung hatten die Währungshüter bereits über diese als TLTRO bekannten Langfristkredite gesprochen. An den Schlüsselzinsen, die bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent liegen, dürfte die EZB nicht rütteln.

Bei den Konjunkturdaten stehen neben den Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Euro-Zone vor allem die US-Frühindikatoren im Fokus.

Bei den deutschen Unternehmen legen Zooplus und SMA Solar Zahlen vor. Osram wies für das vergangene Quartal einen Umsatz im fortgeführten Geschäft von 828 Millionen Euro aus, auf vergleichbarer Basis ein Rückgang von rund 15 Prozent.

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Kryptowährungen Nachrichten

Krypto-Preise gefallen – US-Regierungsstillstand stoppt Plan für ETF auf Bitcoin

Von: Investing.com

Bitcoin und andere wichtige digitale Währungen sind am Donnerstag im asiatischen Geschäft gefallen, nachdem die CBOE Global Markets Pläne zur Aufnahme eines börsengehandelten ETF auf Bitcoin auf Eis gelegt hatte. Grund dafür sei der Stillstand der US-Regierungsgeschäfte.

Die BZX Equity Exchange der CBOE veröffentlichte am 23. Januar eine Mitteilung, in der es hieß, dass sie ihren Antrag auf Änderung einer Regel, die es ihr ermöglichen könnte, einen Bitcoin-ETF zu listen, zurückgezogen habe. Der ETF wird von der Investmentgesellschaft VanEck und dem Finanzdienstleistungsunternehmen SolidX unterstützt.

Jan van Eck, Chef von VanEck, sagte auf CNBC, dass der Shutdown die Securities and Exchange Commission (SEC) betraf, der den Prozess zur Genehmigung für den ETF verzögerte.

„Wir waren in Gesprächen mit der SEC über die auf Bitcoin bezogenen Themen, Verwahrung, Marktmanipulation, Preise, und das musste aufhören“, sagte er.

Man werde wohl nun warten bis die US-Aufsichtsbehörde wieder die Arbeit aufnehme, hieß es weiter.

Bitcoin verlor 1,15 Prozent auf 3.548,3 Dollar.

Andere Kryptowährungen wurden auch im Minus gehandelt. Ethereum sank um 2,52 Prozent auf 115,77 Dollar, XRP gab um 1,56 Prozent auf 0,31424 Dollar nach und Litecoin rutschte um 1,97 Prozent auf 31,241 Dollar ab.

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