Brexit

Marktüberblick 22-03

Marktüberblick 22-03

Forex und Devisen Nachrichten

May beantragt Brexit-Aufschub – EU-Partner stellen Bedingungen

Von: Reuters.com

Auch nach dem britischen Antrag auf Verschiebung des geplanten Austrittstermins um drei Monate bleibt die Gefahr eines ungeregelten Brexits am 29. März groß.

Die EU-Kommission forderte den am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel auf, wegen der Europawahl nur einer Verlängerung bis zum 23. Mai oder bis Ende des Jahres zuzustimmen. Frankreichs Außenminister Jean-Yves le Drian erklärte, ohne eine Garantie von Premierministerin Theresa May, dass sie ihr Abkommen doch noch durchs Parlament bringen werde, werde der Gipfel einen Aufschub ablehnen. “Unsere Botschaft ist eindeutig: ratifiziert das Abkommen oder tretet ohne Abkommen aus”, sagte er vor Abgeordneten. Einer Verschiebung des Austrittstermins müssen alle 27 EU-Partner zustimmen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker brachte bereits einen Sondergipfel in der kommenden Woche ins Gespräch.

Neun Tage vor dem geplanten Austrittstermin reichte May bei der EU den erwarteten Antrag auf den Brexit-Aufschub ein. In einer turbulenten Unterhaus-Sitzung sagte May, sie sei nicht bereit, den Austritt über den 30. Juni hinaus zu verschieben. Die Regierung plane, nach dem EU-Gipfel einen dritten Anlauf zu unternehmen, für ihren Brexit-Vertrag im Unterhaus eine Mehrheit zu bekommen. Sollte diese zustande kommen, werde die Verschiebung dem Unterhaus Zeit verschaffen, die Ausführungsgesetze zu beraten. “Wenn nicht, wird das Unterhaus entscheiden müssen, wie es weitergehen soll.” Die Verschiebung des Brexits schließe die Option eines ungeregelten Austritts nicht aus.

May ist mit ihrem Brexit-Vertrag schon zwei Mal im Unterhaus gescheitert, und eine Mehrheit ist weiter nicht in Sicht. Angesichts dessen hatte das Parlament vergangene Woche die Regierung aufgefordert, einen Aufschub zu beantragen, um einen ungeregelten Brexit mit unabsehbaren wirtschaftlichen und politischen Folgen zu vermeiden.

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US-Dollar, dein Ernst?

Von: Investing.com

Die Märkte bleiben unberechenbar. Gestern war der Greenback noch massiv unter Druck geraten als die Fed das Ende ihres Zinserhöhungszykluses erklärt hatte. Heute holte der US-Dollar einen Großteil seiner Verluste auf. Katalysatoren? Fehlanzeige!

Der US-Dollar-Index, der den Greenback gegen sechs andere Währungen misst, stieg um 0,6 Prozent auf 95,755 Punkte.

Die US-Notenbank Fed beließ gestern den Leitzins unverändert, setzte jedoch ihre Wachstums- und Inflationsprognosen herab. Grund dafür sei die Sorge vor einer sich verlangsamenden Wirtschaft.

Gleichzeitig senkten die Währungshüter ihre Zinsprognosen. Für das laufende Jahr rechnen sie nun mit keiner weiteren Zinserhöhung. 2020 soll nur noch eine folgen. Ende September will die Zentralbank zudem das Abschmelzen der Bilanz einstellen – und trotzdem steigt der Dollar.

Zerohedge bringt es mit seinem Artikel mit dem Titel „WTF Chart of The Day“ auf den Punkt: (das Bild kann nur auf der Desktopversion von Investing.com angesehen werden).

Unterdessen ist die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung gefallen. Die Bedingungen am Arbeitsmarkt scheinen also gut zu bleiben.

Der Dollar stieg zum japanischen Yen. Der USD/JPY kletterte um 0,05 Prozent auf 111,46.

Der Euro musste zum Greenback Federn lassen. Kurz vor dem Ende der europäischen Sitzung handelte der EUR/USD auf 1,1369 Dollar und damit 0,36 Prozent im Minus.

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News zu Aktien

Fed-Ausblick schürt Konjunktursorgen der Anleger

Von: Finanzen.net

Ein trüber Konjunkturausblick der US-Notenbank Fed macht Anleger nervös.

„Einige beschleicht der Verdacht, dass wenn eine Notenbank, die bislang serielle Zinsanhebungen durchführte, plötzlich so vorsichtig wird, in Sachen Konjunktur eventuell mehr wissen könnte als alle anderen“, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. Der Dax verlor am Donnerstag 0,9 Prozent auf 11.495 Prozent und der EuroStoxx50 gab 0,5 Prozent auf 3354 Zähler nach.

Die Fed will dieses Jahr die Zinsen gar nicht mehr erhöhen, nachdem sie noch im Dezember zwei Schritte angepeilt hatte. Die gesenkten Wachstumsprognosen schürten Ängste, dass bei einer Abkühlung der Weltwirtschaft andere Notenbanken nur unzureichend gegensteuern könnten, sagte Anlagestratege Philip Marey von der Rabobank. Schließlich hätten Europäische Zentralbank (EZB) oder Bank von Japan (BoJ) die Zinsen – anders als die Fed – bislang noch nicht angehoben.

Auch an den Rohstoffmärkten bewegten die Äußerungen der US-Notenbank die Kurse. Spekulationen auf eine geringere Nachfrage drückten den Preis der Öl-Sorte Brent aus der Nordsee auf ein Vier-Monats-Tief 68,05 Dollar je Barrel (159 Liter). Gleichzeitig verteuerte sich die „Antikrisen-Währung“ Gold um 0,3 Prozent auf 1316,61 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

ZINSERHÖHUNG IN NORWEGEN – EU BERÄT ÜBER BREXIT-AUFSCHUB

Gegen den geldpolitischen Trend hob die norwegische Zentralbank ihren Schlüsselsatz um einen Viertel Prozentpunkt auf ein Prozent an. „Am überraschendsten dabei ist, dass sie bereits eine weitere Erhöhung innerhalb der nächsten sechs Monate signalisieren“, sagte Analyst Niels Christensen von der Nordea Bank. Der norwegischen Währung gab dies Auftrieb. Im Gegenzug verbilligte sich der Dollar um 0,6 Prozent auf 8,4499 Kronen.

Beim Dauerbrenner-Thema Brexit warteten Börsianer gespannt auf die Entscheidung der EU über eine Verschiebung des Austritts Großbritanniens. „Das ist nicht nur eine Zerreißprobe für Großbritannien, sondern auch für die EU“, warnte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Denn die Fristverlängerung müsse einstimmig beschlossen werden. „Folgt die EU Theresa Mays Vorschlag, dann ist im Fall einer dritten Abstimmungsniederlage plötzlich ein chaotischer Brexit wieder ganz oben auf der Agenda.“ Vor diesem Hintergrund verbilligte sich das Pfund Sterling um 0,5 Prozent auf 1,3131 Dollar. Der Euro büßte 0,3 Prozent auf 1,1379 Dollar ein.

MÖGLICHE PARTNERSCHAFT IM TURBINENGESCHÄFT TREIBT SIEMENS

Bei den Aktienwerten rückte Siemens ins Rampenlicht. Insidern zufolge will der Industriekonzern bald eine Lösung für das darbende Geschäft mit großen Kraftwerks-Turbinen finden. Dazu liefen Gespräche mit dem japanischen Konkurrenten Mitsubishi Heavy. Siemens-Aktien überwanden ihre anfängliche Schwäche und legten in der Spitze 2,6 Prozent zu.

Die Papiere von Hornbach brachen dagegen um bis zu elf Prozent ein. Der Gewinneinbruch des Baumarkt- und Baustoffkonzerns falle mit rund 20 Prozent doppelt so hoch aus wie erwartet, sagte ein Börsianer.

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Deutschland Aktien waren gemischt zum Handelsschluss; DAX verlor 0,46%

Von: Investing.com

Deutschland Aktien waren uneinheitlich nach dem Handelsschluss am Donnerstag, während Zugewinne im Bereich der Güter, Technologie, und Telekommunikation zu höheren Kursen bewegten, während Verluste im Bereich der Transport und Logistik, Pharma und Gesundheitswesen, und Bau Aktien tieferen Kursen bewegten.

Der DAX verlor 0,46%, zum Handelsschluss in Frankfurt , während der MDAX-index 0,16% kletterte um, und der TecDAX-index 0,17% sank um.

Die besten Leistungen der Saison im DAX erbrachte RWE AG ST O.N. (DE:RWEG), welches 3,50% kletterten um bzw. 0,780 Punkte, und erreichte zum Handelsschluss 23,050. Covestro AG (DE:1COV) unterdessen addierte hinzu 1,58% bzw. 0,740 Punkte, um bei 47,530 zu schliessen. Beiersdorf AG O.N. (DE:BEIG) war höher um 1,33% oder 1,180 Punkte bei 89,740 zum Handelsschluss.

Die schlechtesten Leistung der Saison erbrachte Wirecard AG (DE:WDIG), dessen Papiere fielen um 4,76% oder 5,100 Punkte, um bei 102,000 zum Handelsschluss zu schliessen. Deutsche Bank AG NA O.N. (DE:DBKGn) sank um 4,10% bzw. 0,318 Punkte, um bei 7,436 zu schliessen. Deutsche Boerse AG (DE:DB1Gn) war 2,97% tiefer um bzw. 3,400 Punkte und damit bei 111,100.

Die Top Performers im MDAX waren CTS Eventim AG (DE:EVDG) welche kletterten um 5,31% auf 40,860, Uniper SE (DE:UN01) dessen Aktien höher waren um 3,19% um sich einzupendeln bei 27,500 und Siltronic AG (DE:WAFGn), die zulegten 2,81% zum Handelsschluss auf 81,120.

Die schlechtesten Performers waren Prosiebensat 1 Media AG (DE:PSMGn), welche waren tiefer 3,93% bei 14,4100 im späten Handel, Commerzbank AG O.N. (DE:CBKG) welche verloren 3,36%, um sich einzupendeln bei 7,013 und RTL Group SA (DE:RRTL) welche war günstiger um 2,23% bei 50,500 zum Handelsschluss.

Die Top Performers im TecDAX waren Siltronic AG (DE:WAFGn) welche kletterten um 2,81% auf 81,120, Medigene NA O.N. (DE:MDG1k) dessen Aktien höher waren um 2,65% um sich einzupendeln bei 9,110 und Evotec AG O.N. (DE:EVTG), die zulegten 2,00% zum Handelsschluss auf 21,980.

Die schlechtesten Performers waren Wirecard AG (DE:WDIG), welche waren tiefer 4,76% bei 102,000 im späten Handel, RIB Software AG Na (DE:RIB) welche verloren 2,71%, um sich einzupendeln bei 13,630 und MorphoSys AG O.N. (DE:MORG) welche war günstiger um 1,60% bei 83,000 zum Handelsschluss.

Steigende Aktien überwogen ansteigende auf der Frankfurter Börse mit 377 zu 323 und 79 endeten unverändert.

Aktien von RWE AG ST O.N. (DE:RWEG) kletterten auf 52-Wochen-Hoch; dazugewinnend 3,50% oder 0,780 auf 23,050. Aktien von Prosiebensat 1 Media AG (DE:PSMGn) fielen auf Tief; verlierend 3,93% oder 0,5900 auf 14,4100. Aktien von Uniper SE (DE:UN01) kletterten auf Allzeit-Hoch; dazugewinnend 3,19% oder 0,850 auf 27,500.

Der DAX New Volatility, welcher die implizite Volatilität misst von DAX-Optionen, war höher um 9,36% bei 16.36.

Gold Futures für April-Auslieferung war höher um 0,48% oder 6,20 auf $1.307,90 per Feinunze. Anderswo im Rohstoffhandel, WTI Öl für Auslieferung im Mai blieb unverändert 0,00% oder 0,00 um zu erreichen $60,23 per Barrel, während Mai Brent Öl Futures Kontrakt fiel um 0,50% oder 0,34 um zu handeln bei $68,16 per Barrel.

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Kryptowährungen Nachrichten

Alibaba: Partnerschaft mit chinesischem Software-Riesen zur Blockchain-Förderung

Von: Cointelegraph.com

Das chinesische E-Commerce-Konglomerat Alibaba und Aerospace Information Co., ein großes Softwareentwicklungsunternehmen, haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, bei der es um Cloud Computing, Blockchain und andere technologische Dienstleistungen geht. Die chinesische Finanzzeitung Securities Daily berichtete über am 21. März über diese Vereinbarung.

Die beiden Parteien haben vereinbart, die Vorteile ihrer jeweiligen Markentechnologien „zur aktiven Integration von Ressourcen und zur intensiven Zusammenarbeit“ unter anderem in den Bereichen Cloud Computing-Dienste, Finanz- und Steuerwesen, Regierungsangelegenheiten und Blockchain-Technologie zu nutzen.

Wie die Zeitung berichtet, will Aerospace Information gemeinsam mit Alibaba an Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten, um die Integration neuer Technologien zu fördern. Es heißt außerdem:

„Im Bereich Blockchain werden wir gemeinsam Cloud-Lösungen anbieten, um die Entwicklung der Blockchain-Branche zu fördern.“

Anfang des Monats enthüllte der Vizepräsident der Alibaba Group Liu Song in einem Interview, dass das Unternehmen plane, Blockchain-Technologie für grenzüberschreitende Lieferketten zu implementieren. Dabei soll es auch möglich sein, das Ökosystem mit lokalen Regierungen zu verbinden, wie Cointelegraph am 7. März berichtete.

Im Oktober hatte Alibaba ein Patent angemeldet, bei dem es um ein durch Blockchain unterstütztes System geht, das einen administrativen Eingriff in einen Smart Contract durch Dritte ermöglicht.

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