Marktüberblick 21-11

Marktüberblick 21-11

Forex und Devisen Nachrichten

Eurokurs fällt deutlich – Italien verunsichert

Von: dpa-AFX.com

Der Eurokurs ist am Dienstag unter Druck geraten. Am Vormittag fiel die Gemeinschaftswährung auf ein Tagestief von 1,1422 US-Dollar. Zuvor war sie noch bis auf 1,1472 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1427 Dollar festgesetzt.

Belastet wurde der Euro durch die deutlichen Kursverluste italienischer Staatsanleihen. Die Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen stieg im Gegenzug um 0,10 Prozentpunkte auf 3,713 Prozent. Zum Vergleich: Deutsche Titel mit gleicher Laufzeit rentierten zuletzt mit 0,354 Prozent. Die Differenz (Spread) zu deutschen Bundesanleihen weitete sich damit deutlich aus. Der italienische Vize-Premierminister und Chef der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, hat die Ablehnung des Haushalts 2019 durch die EU-Kommission für den Anstieg der italienischen Renditen verantwortlich gemacht. Die EU habe sich wie eine Wand gegen Italien gestellt, sagte Di Maio. Allerdings machten Händler auch heftige Spannungen innerhalb der italienischen Regierungskoalition für die Verunsicherung verantwortlich. Am Nachmittag stehen in den USA noch Zahlen zum Bausektor auf dem Kalender. Zuletzt hatten sich die Anzeichen für eine Abkühlung am Häusermarkt gemehrt. Zudem stehen einige Reden von Notenbanker an. In Deutschland wird sich Bundesbankchef Jens Weidmann äußern. In Großbritannien stehen Notenbankchef Mark Carney und der Chefvolkswirt der Bank of England, Andrew Haldane, dem Parlament Rede und Antwort.

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Dollar rutscht in die Nähe von 2-Wochentief in verhaltenem Handel

Von: Investing.com

Der Dollar ist am Dienstag gesunken und wurde gegenüber den anderen Leitwährungen in der Nähe eines Zweiwochentiefs gehandelt, als die Investoren wenig aktiv waren, bevor in den USA am Donnerstag Thanksgiving gefeiert wird.

Der US-Dollarindex, der die amerikanische Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, lag gegen 09:33 MEZ um 0,13% tiefer auf 95,94, seinem niedrigsten Niveau seit dem 8. November.

Der Dollar wurde von Kommentaren des Federal Reserve Vizevorsitzenden Richard Clarida und des Dallas Fed Präsidenten Robert Kaplan nach unten gezogen, die sich über eine Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums besorgt gezeigt hatten.

Der Dollar kam am Montag unter zusätzlichen Druck, nachdem Daten hereingekommen waren, denen nach die Stimmung unter den US-Hausbauern sich im November so schnell wie in viereinhalb Jahren nicht mehr verschlechtert hat.

Der Kurs der US-Währung ist in diesem Jahr auf breiter Front gestiegen und erreicht in diesem Monat ein 16-Monatshoch, da er von drei Zinserhöhungen durch die Fed und einer robusten Konjunktur Rückenwind erhalten hat.

Die Stimmung am Markt bleibt insgesamt von Vorsicht geprägt, nachdem es am Montag an der Wall Street schwere Verluste gegeben hatte, inmitten eines Ausverkaufs an Technologieaktien. Die fortdauernden Sorgen über die wirtschaftlichen folgen des Handelskonflikts zwischen den USA und China verstärkten die Risikoaversion am Markt.

Die Rendite von US-Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit bewegte sich mit 3,065% in der Nähe ihres tiefsten Niveaus in sieben Wochen.

Der Dollar rutschte gegenüber dem Yen auf ein Dreiwochentief ab, mit dem USD/JPY Kurs um 0,1% tiefer auf 112,45.

Der Euro war ein wenig fester, mit dem EUR/USD Kurs um 0,14% höher auf 1,1468.

Das Pfund legte gegenüber dem Dollar zu, mit dem GBP/USD Kurs auf 1,2870, hat sich aber gegenüber dem Euro kaum bewegt, mit dem EUR/GBP Kurs auf 0,8908.

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News zu Aktien

Vorstand Bolloré soll Renault-Chef ersetzen

Von: Wiwo.de

Nach der Festnahme von Renault-Chef Carlos Ghosn hat Japan sein Bekenntnis zu der Auto-Allianz mit Nissan und Mitsubishi bekräftigt. Bei Renault scheint es zudem bereits einen Ersatzmann für den Chefposten zu geben.

Nach der Festnahme von Renault-Chef Carlos Ghosn wegen des Verdachts der Veruntreuung von Firmengeldern in Japan läuft es bei dem französischen Autobauer auf eine interne Nachfolgelösung hinaus. Der bislang für das operative Geschäft zuständige Vorstand Thierry Bolloré solle Ghosn kommissarisch als Chef ersetzen, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Dienstagabend nach einer Sitzung des Verwaltungsrats. Bolloré galt schon bislang als Nummer zwei bei Renault hinter Ghosn.

Verwaltungsratsmitglied Philippe Lagayette solle vorübergehend an der Spitze der Verwaltungsrats stehen. Der Verwaltungsrat habe Ghosn aber nicht entlassen, da der Autobauer auf weitere Informationen zu den Beschuldigungen warte, verlautete aus den Kreisen.

Die französische Regierung pocht als 15-prozentiger Renault-Eigner auf eine schnelle Ablösung von Ghosn. Ein Renault-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern. Ghosn war am Montag in Japan unter dem Verdacht der Veruntreuung von Firmengeldern festgenommen worden.

Derweil hat Japan sein Bekenntnis zu der Auto-Allianz mit Nissan und Mitsubishi bekräftigt. Ein Regierungssprecher sagte in Tokio, es sei wichtig, weiter für ein stabiles Bündnis zu sorgen. Zuvor hatte sich bereits der französische Finanzminister Bruno Le Maire für einen Erhalt der Kooperation starkgemacht.

Ghosn war am Montag in Japan unter dem Verdacht der Veruntreuung von Nissan-Firmengeldern festgenommen worden. Ein japanisches Gericht behält Ghosn einem Bericht zufolge zehn Tage in Haft. Auch Nissan-Direktor Greg Kelly müsse für diese Zeit ins Gefängnis, berichtete die Nachrichtenagentur „Kyodo“ am Mittwoch. Der Topmanager gilt als Architekt der Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi, die den weltgrößten Autoherstellern Volkswagen und Toyota den Rang ablaufen will. Es gibt Befürchtungen, das Bündnis könnte zerbrechen, wenn Ghosn nicht mehr die Fäden in der Hand hält.

Ghosn ist auch Verwaltungsratsvorsitzender von Nissan und Mitsubishi Motors. Seines Postens bei Nissan soll er am Donnerstag enthoben werden.

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USA Aktien waren tiefer zum Handelsschluss; Dow Jones Industrial Average verlor 2,21%

Von: Investing.com

USA Aktien waren günstiger nach dem Handelsschluss am Dienstag, während Verluste im Bereich der Öl und Gas, Verbraucherservice, und Telekommunikation zu tieferen Kursen bewegten.

Der Dow Jones Industrial Average reduzierte 2,21%, zum Handelsschluss in NYSE , während der S&P 500-index 1,82% verlor, und der NASDAQ Composite-index 1,70% sank um.

Die besten Leistungen der Saison im Dow Jones Industrial Average erbrachte Johnson & Johnson (NYSE:JNJ), welches 0,87% verloren bzw. 1,28 Punkte, und erreichte zum Handelsschluss 146,45. Boeing Co (NYSE:BA) unterdessen fiel um 1,01% bzw. 3,24 Punkte, um bei 317,70 zu schliessen. Visa Inc (NYSE:V) war tiefer um 1,03% oder 1,39 Punkte bei 133,37 zum Handelsschluss.

Die schlechtesten Leistung der Saison erbrachte Apple Inc (NASDAQ:AAPL), dessen Papiere fielen um 4,78% oder 8,88 Punkte, um bei 176,98 zum Handelsschluss zu schliessen. Goldman Sachs Group Inc (NYSE:GS) sank um 3,47% bzw. 6,88 Punkte, um bei 191,34 zu schliessen. Walt Disney Company (NYSE:DIS) war 3,08% tiefer um bzw. 3,55 Punkte und damit bei 111,87.

Die Top Performers im S&P 500 waren Agilent Technologies Inc (NYSE:A) welche kletterten um 7,84% auf 67,52, Campbell Soup Company (NYSE:CPB) dessen Aktien höher waren um 5,46% um sich einzupendeln bei 40,55 und Analog Devices Inc (NASDAQ:ADI), die zulegten 4,09% zum Handelsschluss auf 89,02.

Die schlechtesten Performers waren L Brands Inc (NYSE:LB), welche waren tiefer 17,71% bei 28,43 im späten Handel, Jacobs Engineering Group Inc (NYSE:JEC) welche verloren 10,80%, um sich einzupendeln bei 65,05 und Navient Corp (NASDAQ:NAVI) welche war günstiger um 10,58% bei 10,73 zum Handelsschluss.

Die Top Performers im NASDAQ Composite waren Sphere 3D Corp (NASDAQ:ANY) welche kletterten um 144,81% auf 6,610, NF Energy Saving Corporation (NASDAQ:NFEC) dessen Aktien höher waren um 36,65% um sich einzupendeln bei 8,8000 und Auris Medical Holding AG (NASDAQ:EARS), die zulegten 35,81% zum Handelsschluss auf 0,685.

Die schlechtesten Performers waren Cancer Genetics Inc (NASDAQ:CGIX), welche waren tiefer 33,89% bei 0,298 im späten Handel, Micronet Enertec Technologies Inc (NASDAQ:MICT) welche verloren 31,82%, um sich einzupendeln bei 0,450 und ARC Group Worldwide Inc (NASDAQ:ARCW) welche war günstiger um 20,16% bei 1,161 zum Handelsschluss.

Fallende Aktien überwogen abfallende auf der New Yorker Börse mit 2603 zu 498 und 64 endeten unverändert; auf der NASDAQ Börse, 1986 fielen und 682 kletterten, während 63 unverändert endeten.

Aktien von Navient Corp (NASDAQ:NAVI) fielen auf 52-Wochen-Tief; fallend 10,58% oder 1,27 auf 10,73. Aktien von Goldman Sachs Group Inc (NYSE:GS) fielen auf 52-Wochen-Tief; verlierend 3,47% oder 6,88 auf 191,34. Aktien von Cancer Genetics Inc (NASDAQ:CGIX) fielen auf Allzeit-Tief; verlierend 33,89% oder 0,153 auf 0,298. Aktien von NF Energy Saving Corporation (NASDAQ:NFEC) kletterten auf Hoch; gewinnend 36,65% oder 2,3600 auf 8,8000. Aktien von Micronet Enertec Technologies Inc (NASDAQ:MICT) fielen auf Tief; verlierend 31,82% oder 0,210 auf 0,450. Aktien von ARC Group Worldwide Inc (NASDAQ:ARCW) fielen auf Tief; verlierend 20,16% oder 0,293 auf 1,161.

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Kryptowährungen Nachrichten

Erster Krypto-ETF wird ab morgen handelbar sein – kann das den Krypto-Abverkauf stoppen?

Von: Finanzmarktwelt.de

Kann man es als kleine Sensation bezeichnen? Der erste Krypto-ETF (Exchange Traded Fund) wird ab morgen handelbar sein. Genauer gesagt ist es kein ETF, sondern offiziell ein „ETP“ (Exchange Traded Product). Es handelt sich um einen Basket (Korb) mit der ISIN-Nr CH0445689208, in dem die Kurse von Bitcoin, Ethereum, Ripple, Bitcoin Cash und Litecoin abgebildet werden. Also hat man quasi eine Art Durchschnittswert der wichtigsten Kryptowährungen. Bitcoin wird die Hälfte des Korbes ausmachen.

Gehandelt wird das ETP an der Schweizer Aktienbörse „SIX Swiss Exchange“ unter dem Tickernamen „HODL“. Klicken Sie hier um die offiziellen Produktspezifikationen einsehen zu können. Der Handel von HODL startet bereits morgen. Betreiber des Produkts ist die Amun AG aus der Schweiz.

Neben dem Betreiber Amun liegt die Verwaltung des ETP in den Händen der Firma „Van Eck“. Laut Amun-Chef soll dieser ETP ein gut reguliertes Instrument sein für den Handel mit Kryptowährungen. HODL sei gleichermaßen für private wie auch institutionelle Anleger geeignet. In den USA scheiterten Anträge von diversen Unternehmen Bitcoin-ETFs aufzulegen an der dortigen Börsenaufsicht. Geht morgen das Krypto-ETF (sorry, ETP) erfolgreich an den Start, so wird der Druck auf andere große Börsenbetreiber in Europa größer nachzuziehen.

Wer will schon zurückstehen, wenn es darum geht Anleger-Wünsche zu befriedigen? Wer nicht abliefert, fällt irgendwann zurück als Börsenmarktplatz – auch wenn dies zunächst natürlich nur ein kleines Nischenprodukt ist. Die Bitcoin-Futures waren nicht der große Durchbruch für den Massenmarkt, weil Futures für die kleinen Privatanleger eh zu weit weg sind in ihrer Wahrnehmung. Aber ein ETF an der Schweizer Börse, das ist doch etwas Handfesteres, mit dem sicher einige Privatanleger in Europa etwas anfangen können.

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