Federal Reserve

Marktüberblick 21-03

Marktüberblick 21-03

Forex und Devisen Nachrichten

Eurokurs legt nach Fed-Aussagen deutlich zu

Von: dpa-AFX.de

Der Kurs des Euro hat am Mittwoch nach den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed deutlich zugelegt. Im US-Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1429 US-Dollar. Im frühen europäischen Handel war der Euro noch kurzzeitig bis auf 1,1336 Dollar gefallen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1354 (Dienstag: 1,1358) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8808 (0,8804) Euro.

Die US-Notenbank Fed hat für das gesamte Jahr keine Erhöhungen des Leitzinses mehr signalisiert. Zur Jahreswende hatte die Fed noch zwei Anhebungen in Aussicht gestellt. Zudem will die Notenbank den im Herbst 2017 begonnenen Abbau ihrer billionenschweren Bilanz stoppen. Der Dollar geriet zu fast allen wichtigen Währungen unter Druck. „Wir werden im laufenden Jahr keine weiteren Zinserhöhungen bekommen“, kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP-Bank. „Letztlich tut es die Fed der EZB gleich – allerdings auf einem unterschiedlichen Leitzinsniveau.“ Aus fundamentaler Sicht wäre eine straffere Geldpolitik durchaus gerechtfertigt gewesen. „Möglicherweise beugen sich die FOMC-Mitglieder zumindest ein Stück weit dem Druck aus dem Weißen Haus.“ US-Präsident Donald Trump hatte die Fed immer wieder wegen ihren Leitzinserhöhung kritisiert. Das britische Pfund ist zu allen wichtigen Währungen unter Druck geraten. Die britische Premierministerin Theresa May hat die Europäische Union um einen Aufschub des Brexits bis Ende Juni gebeten. EU-Ratschef Donald Tusk signalisierte daraufhin Bereitschaft für eine „kurze Verschiebung“. Voraussetzung sei aber, dass das britische Parlament den Austrittsvertrag doch noch annehme.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

Das sind die Top 6 Themen an den Märkten am Morgen

Von: Investing.com

Hier sind die Top 6 Themen an den Märkten am Morgen. Die US-Notenbank Fed lässt den Leitzins wie erwartet unverändert, will im laufenden Jahr aber nicht mehr an der Zinsschraube drehen. Im Fokus steht der EU-Gipfeltreffen in Brüssel, wo über eine Verlängerung des Brexits bis Ende Juni entschieden werden soll. Die Bank of England entscheidet über ihre Zinspolitik. Bayer bleibt nach dem gestrigen Ausverkauf im Fokus der Anleger. Die Ölpreise erklimmen nach dem überraschend deutlichen Rückgang der US-Rohöllagerbestände ein neues Jahreshoch.

1. US-Notenbank Fed hält still, keine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr

Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins erwartungsgemäß in der Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent gelassen. Aufgrund der unsicheren Konjunktur- und Inflationsaussichten will die Federal Reserve in diesem Jahr nicht weiter an den Zinsen schrauben. 2020 soll nur noch eine weitere Zinserhöhung folgen. Das ging aus dem so genannten Dot-Plot hervor. „Jetzt ist eine großartige Zeit, um geduldig zu sein“, sagte Powell auf der Pressekonferenz. Darüber hinaus will die Fed das Abschmelzen ihrer Bilanz bis Ende September weitgehend abschließen. Zum Ende des Jahres soll die Bilanz noch rund 17 Prozent des BIPs entsprechen. „Die Währungshüter wollen wirklich abwarten und sehen, wie sich die verschiedenen Risiken entwickeln – genau, wie es Powell im Januar zugesichert hat“, meint Ökonom Nathan Sheets vom Vermögensverwalter PGIM.

Der US-Dollar wertete im Anschluss an die geldpolitische Entscheidung auf breiter Front ab, so dass der EUR/USD zum ersten Mal seit Ende Februar über die Marke von 1,1400 Dollar klettern konnte.

2. EU-Gipfel im Fokus

Im Hauptinteresse der Anleger steht heute der EU-Gipfel in Brüssel, wo die Staats- und Regierungschefs über eine Verschiebung des Brexits bis Ende Juni zustimmen oder eben nicht. Kommt es zu keiner Einigung, muss Großbritannien am 29. März die Europäische Union verlassen. EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte, dass eine Verlängerung des Ausstiegs bis zum 30. Juni zwar etwas für sich habe. Jedoch müsse May den zuletzt zweimal abgelehnten Brexit-Deal nächste Woche doch noch durch das britische Parlament bringen. Das sei die Voraussetzung für eine Verlängerung, betonte er. Insofern ist auf dem heutigen EU-Gipfel noch mit keiner endgültigen Entscheidung zu rechnen.

3. Bank of England entscheidet heute über die Zinspolitik in Großbritannien

Die Bank of England entscheidet heute über die Zinspolitik in Großbritannien. Mit Überraschungen rechnen die Marktteilnehmer angesichts der Brexit-Unsicherheiten aber nicht. Barclays (LON:BARC) schreibt in einer Kundennotiz, dass die britische Notenbank den Leitzins möglicherweise nicht antastet. „Zinserhöhungen sehen wir nur im Falle eines geordneten Brexits. Das Sitzungsprotokoll wird sich wahrscheinlich auf die Auswirkungen der anhaltenden Brexit-Unsicherheiten auf die Aktivitätsdaten fokussieren“.

4. Augen weiterhin auf Bayer gerichtet

Der Dax-Konzern Bayer (DE:BAYGN) steht nach dem gestrigen Verlust um zeitweise gut 13 Prozent auch heute im Fokus der Anleger. Auslöser für den Ausverkauf war die Ansicht der Geschworenen in einem Prozess in den USA, dass das Glyphosat-haltige Mittel Roundup der Bayer-Tochter Monsanto (NS:MNSN) ein wichtiger Faktor bei der Krebserkrankung eines Klägers war. Analyst Markus Mayer von der Baader Helvea Bank sagte, dies sei ein großer Rückschlag für Bayer. Es steige damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Konzern auch den zweiten Musterprozess verlieren werde.

5. Britische Einzelhandelsumsätze und wöchentliche US-Arbeitsmarktdaten im Blick

An der Wirtschaftsfront stehen heute die britischen Einzelhandelsumsätze per Berichtsmonat Februar im Fokus. Jenseits des Atlantiks blicken die Anleger auf die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sowie den Philly Fed Index. Aus Europa wird das Verbrauchervertrauen veröffentlicht.

6. Ölpreise erreichen neues Jahreshoch

Gestern waren die US-Rohöllagerbestände überraschend deutlich gefallen. Die US-Ölreserven fielen um 9,59 Millionen Barrel in der Woche zum 15. März, teilte die US-Energiebehörde EIA am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit einem Lageraufbau von 0,31 Millionen Barrel gerechnet. Die Benzinbestände fielen um 4,58 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten sanken um 4,12 Millionen Barrel.

Der Preis für die US-Sorte West Texas Intermediate stieg anschließend über die Marke von 60 Dollar und markierte damit ein neues Jahreshoch. Gleiches gilt für die Nordseesorte Brent, die mit 68,69 Dollar auf den höchsten Stand des laufenden Jahres kletterte.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

 

News zu Aktien

Dax dürfte nach Fed-Entscheid leicht erholt starten

Von: Reuters.com

Angesichts der trüberen Konjunkturbeurteilung der US-Notenbank Fed dürften Anleger am deutschen Aktienmarkt zunächst die Füße stillhalten.

Nach den deutlichen Vortagesverluste dürfte der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag leicht höher starten. Die Fed will dieses Jahr die Zinsen nicht mehr erhöhen. Die US-Börsen hatten darauf gemischt reagiert. An der Börse in Japan wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Am Mittwoch hatte eine Serie von Hiobs-Botschaften europäischer Konzerne den europäischen Börsen zugesetzt. Der Dax hatte 1,6 Prozent auf 11.603 Punkte verloren.

Die beiden Aufsichtsräte von Deutscher Bank und Commerzbank werden am Donnerstag über den Stand der Fusionsverhandlungen der größten deutschen Privatbanken informiert. Die Kontrollgremien tagen in zwei getrennten Sitzungen in Frankfurt. Die Termine stehen schon länger fest und sollen sich eigentlich um den Geschäftsverlauf drehen.

Geschäftszahlen kommen unter anderem von HeidelbergCement und ProSieben. Zudem werden zahlreiche US-Konjunkturdaten veröffentlicht, wie unter anderem die Frühindikatoren, das Verbrauchervertrauen und der Philly-Fed-Konjunkturindex.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

BMW AG Quartalszahlen: Gewinnerwartung übertroffen, Umsatzprognose verfehlt im Q1

Von: Investing.com

BMW (DE:BMWG) AG hat an diesem Mittwoch sein Zahlenwerk vorgelegt und dabei die Gewinnerwartungen übertroffen. Die Umsatzprognose konnte das Unternehmen nicht erfüllen.

Das Unternehmen wies einen Gewinn je Aktie von €2,11 aus. Der Umsatz belief sich auf €5,9B. Von Investing.com befragte Volkswirte hatten im Vorfeld der Quartalszahlen mit einem Gewinn je Aktie von €2,00 gerechnet, während der Umsatz auf €25,08B geschätzt wurde.

Das Unternehmen hatte im Vorquartal einen Gewinn je Aktie von €2,09 und einen Umsatz von €24,74B ausgewiesen.

Auf das Jahr hochgerechnet befindet sich die Aktie von BMW AG mit 1% im Plus und zeigt damit eine schlechtere Performance als der Euro Stoxx 50, der 13% im Plus liegt.

BMW AG macht es anderen Unternehmen aus dem Bereich „Konjunkturabhängige Konsumgüter“ in dieser Berichtssaion nach

Am 12. März meldete Volkswagen im ersten Quartal einen Gewinn je Aktie von €5,41 und einen Umsatz von €61,27B. Volkswirte hatten einen Gewinn je Aktie von €5,72 und einen Umsatz von €61,06B erwartet.

Volkswagen VZO haben am 12. März die Analystenerwartungen verfehlte. Im ersten Quartal lag der Gewinn je Aktie bei €5,41 und der Umsatz auf €61,27B. Die von Investing.com befragten Analysten hatten einen Gewinn je Aktie von €5,72 und einen Umsatz von €61,06B vorhergesagt.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

 

Kryptowährungen Nachrichten

Kryptowährungen: Anstieg auf breiter Front

Von: Aktiencheck.de

Durchweg im Plus zeigten sich die großen Kryptowährungen im vergangenen Monat, so Rouven Rosenbaum, Geschäftsführer der bitmeister GmbH.

Damit scheine sich nach dem Kursrutsch jetzt ein deutlicher Boden zu bilden. Die gesamte Marktkapitalisierung sei um rund 15 Prozent gestiegen. Interessanter aber noch als der Zuwachs bei der Marktkapitalisierung sei der Anstieg beim gehandelten Volumen. Hier habe sich der Umfang in den vergangenen Wochen fast verdoppelt. „Das zeigt deutlich, dass hier durchaus große Marktteilnehmer mit großen Summen unterwegs sind“, so Rosenbaum.

Betrachte man die Marktkapitalisierung, stehe der Bitcoin mit rund 69 Milliarden US-Dollar Gegenwert weiterhin unangefochten an Platz ein. Ethereum und Ripple würden auf den Plätzen mit 14 und fast 13 Milliarden US-Dollar folgen. Der Abstand zwischen den beiden Verfolgern habe sich damit stabilisiert, Ether seine Position als Nummer zwei gefestigt. „Diese Betrachtung ist mehr als ein reines Schielen auf die Rangliste“, soRosenbaum. „Es geht tatsächlich darum, wie die unterschiedlichen Systeme im Wettbewerb angenommen werden.“ Ethereum diene vielen anderen Token als Plattform, auch viele ICOs seien darüber abgewickelt worden.

In der Volumenbetrachtung liege Ether deshalb mit rund 2,6 Milliarden US-Dollar pro 24 Stunden hinter Bitcoin mit rund 4,8 Milliarden. Aber Bitcoin sei in dieser Betrachtung nur die Nummer zwei hinter Tether, einem Stablecoin. Dieser bringe es auf rund zehn Milliarden US-Dollar Volumen täglich.

Erfreulich für Anleger sei die Kursentwicklung der Kryptos. Bitcoin habe mit rund 9,9 Prozent im Monatsvergleich stark zugelegt. Die Verfolger hätten nicht ganz so viel geschafft, Ethereum sei um rund 4,5 Prozent gestiegen, Ripple 5,3 Prozent. Stärker seien die Anstiege bei den kleineren Kryptos ausgefallen. Bitcoin Cash etwa habe rund 30 Prozent zugelegt, Eos 33 Prozent, Litecoin 38 Prozent und Stellar gleich 46 Prozent.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

 

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko, Gelder schnell durch Hebelwirkung zu verlieren. 63.18% der Privatanleger-Konten verlieren Gelder wenn Sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Die in dieser Marktanalyse enthaltenen Informationen sollten in keiner Weise als Anlageberatung und / oder als Anregung und / oder Aufforderung für Handelsaktivitäten und Finanztransaktionen ausgelegt werden. Es gibt keine Garantie und / oder Vorhersage der zukünftigen Leistung. EuropeFX, seine verbundenen Unternehmen, Vertreter, Direktoren oder Mitarbeiter garantieren nicht die Richtigkeit und Gültigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen oder Daten und übernehmen keine Haftung für Verluste, die sich aus einer darauf basierenden Investition ergeben. Der Handel mit Forex / CFDs birgt ein hohes Risiko und kann zum Verlust Ihrer gesamten Anlage führen. Forex / CFDs sind Hebelprodukte und daher ist der Handel mit Forex / CFDs möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Es wird empfohlen, dass Sie nicht mehr Geld investieren, als Sie sich leisten können zu verlieren, um im Falle von Verlusten erhebliche finanzielle Probleme zu vermeiden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie das maximale Risiko definieren, das für Sie akzeptabel ist.

CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko, Gelder schnell durch Hebelwirkung zu verlieren. 82.94% der Privatanleger-Konten verlieren Gelder wenn Sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können das Risiko einzugehen Ihr Geld zu verlieren. U kunt hier meer informatie vinden.

eFXGO! Offizielle iOS Handy-App • Kostenlos - verfügbar im App Store

4.5/5