Federal Reserve

Marktüberblick 21-02

Marktüberblick 21-02

Forex und Devisen Nachrichten

Dollar schwächer vor Fed-Protokoll; Pfund höher auf Brexit-Hoffnungen

Von: Investing.com

Der Dollar ist am Mittwochmorgen in Europa gegenüber dem Euro und dem britischen Pfund gesunken, da ein Fall der Renditen von US-Staatsanleihen seine Anziehungskraft inmitten von Erwartungen minderte, dass das Protokoll der Federal Reserve weitere Zurückhaltung bei Zinserhöhungen andeuten wird.

Die Anleiherenditen stehen durch Konjunkturdaten der letzten Tage unter Druck, die eher schwach ausgefallen waren. Die Rendite des Benchmarks, der US-Staatsanleihe mit 10-jähriger Laufzeit ist auf 2,64% gefallen von noch 2,80% im vergangenen Monat, inmitten von Unsicherheit, wie weit die Federal Reserve den Geldhahn noch zudrehen kann.

Diese Unsicherheit hat den Mittwoch in den Fokus rücken lassen, an dem die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung des Fed-Offenmarktausschuss (Federal Open Market Committee, FOMC) ansteht, bei der die US-Zentralbank auf eine neutralere und stärker datenabhängige Haltung umgeschwenkt war. Bei dieser Sitzung hatte sie auch ihren früheren Richtungsausblick zur Wahrscheinlichkeit künftiger Zinserhöhungen fallengelassen.

Die Händler werden nach Hinweisen darüber Ausschau halten, wie weit und wie schnell die Fed beabsichtigt, ihre Bilanzsumme abzubauen. Loretta Mester, die Cleveland Fed Präsidentin sagte am Dienstag, sie sei dafür, den Abbau der Bilanzsumme in diesem Jahr einzustellen, was zur Folge hätte, dass ein erheblicher Anteil der in den Krisenjahren ins System gepumpten Liquidität in diesem verbleiben würde, was jeden Anstieg der Marktzinsen begrenzen würde. Sie sagte zur gleichen Zeit aber auch, dass die Leitzinsen eher steigen als fallen dürften.

Um 09:20 MEZ lag der US-Dollarindex, der den Kurs der amerikanischen Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, auf 96,333 und damit über ein halbes Prozent unter seinem Hoch aus der Nacht. Der Euro befand sich mit einem Kurs von 1,1351 USD in der Nähe eines Wochenhochs, nachdem die deutsche Erzeugerpreisinflation für Januar höher als erwartet ausgefallen war.

Das Pfund ist gegenüber dem Dollar und dem Euro angestiegen, nachdem es einen Report gegeben hatte, dass Premierministerin Theresa May ihre Bemühungen um einen sogenannten “Malthouse Kompromiss” – einem Versuch, das Patt um den Status der irischen Grenze nach einem Brexit aufzulösen. EU-Vertreter hatten zu erkennen gegeben, dass dieser nicht akzeptabel sei. May wird am heutigen Mittwoch noch den Europäischen Kommissionpräsidenten Jean-Claude Juncker in Brüssel treffen.

In der Nacht stieg der chinesische Yuan um 0,5% gegenüber dem Dollar an auf 6,7227, nachdem Bloomberg berichtet hatte, dass die Vereinigten Staaten die laufenden Handelsgespräche nutzen wollten, um von den Chinesen eine Zusage zu bekommen, die Landeswährung nicht abzuwerten.

Der australische und der neuseeländische Dollar waren beide etwas schwächer, ohne dass es wichtige Nachrichten gegeben hätte.

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Deutsche Inflationsrate fällt im Januar auf 1,4 Prozent

Von: Reuters.com

Kaum noch steigende Preise für Benzin und Nahrungsmittel haben sich zu Jahresbeginn in einer geringeren Inflation bemerkbar gemacht.

Die Teuerungsrate fiel im Januar mit 1,4 Prozent so niedrig aus wie seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag eine frühere Schätzung bestätigte. Im Dezember hatte sie noch 1,6 Prozent betragen. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die Euro-Zone mittelfristig einen Wert von knapp zwei Prozent an, den sie als Idealwert für die Konjunktur ansieht.

“Maßgeblich verantwortlich für die geringere Inflationsrate war die Preisentwicklung bei Energieprodukten”, erklärten die Statistiker. Energie kostete nur noch 2,3 Prozent mehr als im Januar 2018. Im Dezember lag das Plus noch bei 4,9 Prozent, im November sogar bei 8,7 Prozent. Kraftstoffe wie Benzin verteuerten sich diesmal nur noch um 0,3 Prozent. Auch Nahrungsmittel kosteten nur wenig mehr. Hier zogen die Preise um 0,8 Prozent an. Teurer wurden vor allem Gemüse (+6,3 Prozent), Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+2,4) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (+1,7). Obst verbilligte sich hingegen um 5,1 Prozent, Molkereiprodukte um 1,3 Prozent.

Die nachlassende Inflation kommt für die deutsche Wirtschaft zu rechten Zeit, stärkt sie doch die Kaufkraft von Millionen Verbrauchern. Das lässt Experten darauf hoffen, dass der private Konsum spürbar wächst. Die Exporte stehen dagegen wegen der schwächeren Weltkonjunktur, des Handelskonflikts mit den USA und Risiken wie dem Brexit unter Druck. Die Bundesregierung rechnet deshalb im laufenden Jahr nur mit einem Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent. 2018 hatte es noch zu 1,4 Prozent gereicht.

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte weiter steigen – Telekom mit Jahreszahlen

Von: Investing.com

Der Dax (DAX) dürfte am Donnerstag zunächst einmal an seine zur Wochenmitte erzielten Gewinne anknüpfen. Der XDax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte knapp eine Stunde vor der Eröffnung einen Anstieg auf 11 454 Punkte. Der Ausbruch über die Hürde um die 11 300 Punkte hatte dem Börsenbarometer jüngst frische Kraft verliehen. Der EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) könnte ebenfalls weiter zulegen.

Rückenwind liefert einmal mehr die Hoffnung, dass sich die USA und China zeitnah im Handelsstreit einigen. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf damit vertraute Personen berichtet, dass China und die USA an Memoranden für ein Handelsabkommen arbeiteten.

Für Impulse dürfte zudem die auf Hochtouren laufenden Berichtssaison sorgen, unter anderem mit Zahlen der Deutschen Telekom (4:DTEGn). Der Telekomkonzern profitierte vor der geplanten Milliardenübernahme in den USA weiter kräftig vom Aufschwung der US-Tochter. Allerdings klinge der Ausblick sehr vorsichtig, sagte ein Börsianer. Auf der Handelsplattform Tradegate gaben die T-Aktien gegenüber dem Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch leicht nach. Der Konsumgüterkonzern Henkel (4:HNKG_p) will angesichts eines Gewinnrückgangs die Dividende nicht ganz so deutlich wie erwartet erhöhen.

Ansonsten spielt die Musik eher im MDax (MDAX) der mittelgroßen Werte. So verschreckte der Halbleiterkonzern Siltronic (4:WAFGn) seine Investoren mit einem pessimistischen Ausblick. Auf Tradegate sackten die Anteilsscheine um mehr als 12 Prozent ab.

Der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub (4:FPEG_p) möchte nach einem Rekordumsatz 2018 zwar auch im laufenden Jahr weiter zulegen. Allerdings rechnet das Unternehmen 2019 aufgrund geplanter Investitionen in neue und bestehende Werke mit einem operativen Gewinn unter dem Vorjahreswert. Die Anteilsscheine büßten auf Tradegate fast 5 Prozent ein.

Ein positives Ausrufezeichen aber setzte Fielmann (112:FIEG). Die Optikerkette erreichte dank guter Geschäfte im vierten Quartal die Jahresziele und will die Dividende erneut anheben. Auf Tradegate legten die Papiere etwas zu.

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Samsung präsentiert das faltbare 2000-Dollar-Handy

Von: Wiwo.de

Der südkoreanische Handy-Weltmarktführer startet mit gleich vier neuen Geräten die aktuelle Smartphone-Saison. Doch der Knüller ist ein Zwitter aus Smartphone und Tablet – den selbst Samsung als Luxus bezeichnet.

Die Bill Graham Konferenzhalle, schräg gegenüber von San Franciscos Rathaus, hat in ihrer hundertjährigen Geschichte viele Kämpfe erlebt. Früher ging es ums Boxen, in jüngster Zeit um Hightech. Audi stellte hier im vergangenen Jahr seine Elektroautostrategie vor. Apple-Chef Tim Cook präsentierte im November 2016 mit dem iPhone 7 die zehnte Smartphone-Generation des Silicon Valley Konzerns.

Am Mittwoch war die Halle in den Farben von Samsung beflaggt. Wieder drehte es sich um Smartphones und die Zahl 10. Die Südkoreaner präsentierten mit dem Galaxy S10 ihre neue Smartphone Flotte für dieses Jahr. Inklusive des ersten Handys, das die nächste Mobilfunkgeneration 5G beherrscht.

Es ging darum, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Nämlich den Erzkonkurrenten und Lokalmatador Apple mit einer perfekt inszenierten Show direkt in dessen Vorgarten kräftig zu ärgern. Und Huawei die Show zu stehlen. Der neue Angstgegner aus dem Reich der Mitte wird seine neuen Produkte erst in ein paar Tagen auf dem Mobilfunkweltkongress in Barcelona zeigen.

Mehr noch: Geht es nach den vollmundigen Ankündigungen von DJ Koh, dem Chef von Samsungs Mobilfunksparte, dann hat sein Konzern am Mittwoch Geschichte geschrieben und eine „neue Smartphone-Kategorie“ geschaffen, die das Antlitz der Geräte in der nächsten Dekade grundlegend ändern und die Branche zu neuen Höhen führen wird.

Koh meint damit das Galaxy Fold, den eigentlichen Star der Präsentation. So heißt das erste serienmäßige Smartphone eines namhaften Herstellers, das sich zu einem Tablet auseinanderfaltet. Auf der Vorderseite wirkt das Fold wie ein – zumindest für derzeitige Standards- etwas klobiges Smartphone mit einem zu klein geratenen Display. Klappt man das 17 Millimeter dicke Gerät jedoch auseinander, so setzt sich ein Bildschirm mit einer Diagonale von 18,5 Zentimeter zusammen, dank einer speziellen Polymerschicht und einem ausgeklügelten Scharnier ganz ohne Bruchstelle. Das ist nur etwas kleiner als Apples iPad Mini, das eine Bildschirmdiagonale von 20,1 Zentimetern hat. Der Samsung Falter ist mit allem gespickt, was von modernen Smartphones erwartet wird und gleich mit sechs Kameras versehen, damit aus allen Positionen heraus fotografiert und gefilmt werden kann. Hinter den zusammengefügten Displays sind gleich zwei Akkus verbaut, die gemeinsam eine Kapazität von 4380 mAh offerieren.

Wie lange sich damit das Doppel-Display betreiben lässt, darüber schwieg Samsung am Mittwoch, ebenso über das Gewicht. Das Gerät wurde nur auf der Bühne gezeigt. Dafür steht sein Preis fest, dessen Höhe ein Raunen im Publikum auslöste. Denn der ist mehr als üppig. In den USA wird das Fold am 26. April zum Preis von 1980 Dollar auf den Markt kommen, der Start in Europa ist für den 3. Mai geplant. Das sind Dimensionen, in die sich noch kein Smartphone-Hersteller gewagt hat. Samsung selbst bezeichnet das Fold deshalb lieber als Luxus.

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Kryptowährungen Nachrichten

Elon Musk: „Bitcoin ist ein weitaus besseres Zahlungsmittel als Papiergeld“

Von: Cointelegraph.com

Elon Musk, der prominente Innovator und Geschäftsführer des Elektroauto-Herstellers Tesla, meint, dass Bitcoin (BTC) „brillant“ ist und dass Kryptowährungen „ein weitaus besseres Zahlungsmittel sind als Papiergeld“. Die entsprechenden Äußerungen tätigte Musk am 19. Februar im Rahmen eines Podcasts mit der Wirtschaftsberatung ARK Invest.

Auf die Frage, ob Bitcoin zur Standardwährung des Internets werden wird, antwortete Musk, dass „die Struktur von Bitcoin einfach brillant ist“. Allerdings verweist er gleichzeitig darauf, dass „Kryptowährungen den Nachteil haben, dass sie bei der Generierung so hohe Stromkosten verursachen“. Da das Mining von Bitcoins zunehmend kostenintensiver wird, gibt es also „gewisse Restriktionen“ für deren Nutzung.

In diesem Zusammenhang weist Musk darauf hin, „dass es für Tesla wenig sinnvoll wäre, in die Kryptobranche einzusteigen“, denn vielmehr möchte er mit seinem Unternehmen „den Fortschritt nachhaltiger Energien antreiben“.

Eine weitere Eigenschaft der Kryptowährungen sieht er zwiespältig, so stellt er fest, dass sie „die normalen Kontrollmechanismen für Währungen umgehen“, was sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringt, wie er andeutet.

Abschließend zeigt Musk sich trotzdem versöhnlich, indem er die Zukunftsträchtigkeit der Digitalwährungen hervorhebt, als er sagt: „Kryptowährungen sind ein weitaus besseres Zahlungsmittel als Papiergeld, so viel ist sicher“. Diesen Worten ist durchaus Gewicht zuzurechnen, da Musk als Mitgründer von PayPal an der Grundsteinlegung der Finanztechnologie beteiligt war.

Vergangenen Februar hatte der kommunikationsfreudige Unternehmer auf Twitter mitgeteilt, dass er lediglich 0,25 BTC besitzen würde, die ihm ein Freund „vor vielen Jahren“ geschenkt habe. Er selbst „besitzt wirklich keinerlei Kryptowährungen”, wie er damals verdeutlichte.

Auch andere Experten heben die Sonderstellung von Bitcoin heraus, so bezeichnet der ehemalige Goldman Sachs Partner Mike Novogratz die Kryptowährung gar als „digitales Gold, das unabhängig von anderen Währungen ist, eine Eigenschaft, die wiederum sehr kostbar ist.“

Der Twitter Geschäftsführer Jack Dorsey — der überzeugt ist, dass Bitcoin zur „Standardwährung des Internets“ wird — meinte diesen Monat, dass „Bitcoin sich am meisten anstrengt, eine Währung zu sein, während der Rest eher auf andere Funktionen setzt“. Obwohl er den Altcoins zwar zugutehält, dass sie „einige tolle Ideen hervorgebracht haben“, steht für Dorsey trotzdem „der Aspekt Währung und Transaktionen im Vordergrund“.

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