Marktüberblick 20-11

Marktüberblick 20-11

Forex und Devisen Nachrichten

Goldman Sachs sieht breit angelegten Dollar-Ausverkauf 2019 – Chance für EUR/USD?

Von: Investing.com

Der EUR/USD hat in der letzten Woche die Verluste der letzten zwei Wochen wettgemacht und kletterte am Freitag mehr als 100 Pips. Der starke Schlusskurs vom Freitag macht Hoffnung auf mehr.

Nun hat die US-Investmentbank Goldman Sachs (NYSE:GS) am Montag ihren Konjunkturausblick für das Jahr 2019 veröffentlicht.

Die Experten sehen im kommenden Jahr einen breit angelegten Dollar-Ausverkauf. Grund dafür soll eine konjunkturelle Eintrübung in den USA sein. Damit würden die USA dem globalen Trend folgen.

Darüber hinaus hat die US-Großbank ihre pessimistische Sichtweise gegenüber dem japanischen Yen aufgegeben. Mit dem bearish Engulfing aus der letzten Woche und einem potenziellen Doppeltop könnte der USD/JPY den Grundstein für eine längerfristige Abwertung gelegt haben.

Lateinamerikanische Währungen, die schwedische Krone, der kanadische, australische und neuseeländische Dollar sowie der israelische Schekel dürften kräftig zulegen können, so Goldman.

Kurzfristig sehen die Glücksritter vor allem Aufholpotenzial beim kanadischen, australischen und neuseeländischen Dollar.

Lateinamerikanische Währungen sollten Emerging-Markets-Währungen oiutperformen. Vor allem der chilenische Peso habe aussichtsreiche Chancen.

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Dollar sinkt auf Zweifel an Zinserhöhung; Pfund hält sich über 1,28

Von: Investing.com

Der Dollar rutschte am Montag gegenüber den anderen Leitwährungen nach unten und vertiefte damit seine Verluste nach seinem Rückgang vom Freitag, da sich Unsicherheit über das Tempo künftiger US-Zinserhöhungen breitgemacht hat. Unterdessen hielt sich das Pfund über dem Niveau von 1,28, als die Sorgen über den Brexit fortdauerten.

Der US-Dollarindex, der die Stärke der amerikanischen Währung gegenüber einem Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, lag gegen 09:29 MEZ 0,09% tiefer auf 96,25, nachdem er schon am Freitag um 0,48% gefallen war. Der Index hatte am 12. November mit 97,53 seinen höchsten Stand in 16 Monaten erreicht.

Der Dollar wurde am Freitag schwächer, nachdem der Vizevorsitzende der Federal Reserve Richard Clarida gemeint hatte, er könne einige Anzeichen erkennen, dass sich das globale Wirtschaftswachstum verlangsamt.

Clarida stellte ebenfalls fest, dass die US-Zinssätze sich einer neutralen Rate annähern und dass eine neutrale Geldpolitik „Sinn ergibt“.

Daneben sagte der Chef der Dallas Fed Robert Kaplan am Freitag, dass er eine Verlangsamung des Wachstums in Europa und China sehe.

Die Kommentare wurden als Anzeichen gesehen, dass die Fed bei ihren Zinserhöhungen früher als bislang angenommen, eine Pause einlegen könnte.

Der Dollar hat sich kaum gegenüber dem Yen bewegt, mit dem USD/JPY Kurs auf 112,82, nachdem er in der Nacht auf ein Zweiwochentief von 112,61 gefallen war.

Insgesamt war die Stimmung am Markt von Vorsicht geprägt, nach den Spannungen zwischen US-Vizepräsident Mike Pence und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping beim Apec-Gipfel am Wochenende.

Der Euro wurde in der Nähe eines Eineinhalb-Wochentiefs gegenüber dem Dollar gehandelt, mit dem EUR/USD Kurs auf 1,1420.

Das Pfund hielt sich gegenüber dem Dollar über 1,28, als der GBP/USD Kurs um 0,3% auf 1,2872 anstieg, nachdem es letzte Woche zu einem Ausverkauf gekommen war, wegen der Auseinandersetzungen über den Abkommensentwurf zum Brexit der britischen Premierministerin Theresa May.

Das Pfund bekam etwas Unterstützung von Berichten, dass der Chefunterhändler der Europäischen Union vorgeschlagen hat, die Brexit-Übergangsfrist für weitere zwei Jahre zu verlängern, um dem Vereinigten Königreich und der EU mehr Zeit zum Abschluss eines Handelsabkommens zu geben.

May hat Probleme, das Abkommen zum Brexit verabschiedet zu bekommen, nachdem mehrere Minister ihrer Regierung einschließlich ihres eigenen Brexit-Ministers letzte Woche zurückgetreten sind, während andere ihre Führungsqualitäten anzweifeln.

Das Pfund lag auch gegenüber dem Euro im Plus, mit dem EUR/GBP Kurs um 0,29% tiefer auf 0,8874.

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News zu Aktien

Anleger weiterhin auf dem Rückzug – Dax tiefer erwartet

Von: Reuters.com

Die Talfahrt an der Börse geht weiter. Der Dax wird nach Berechnungen von Banken und Brokerhäusern am Dienstag tiefer in den Handel starten.

Am Montag hatte er bereits 0,9 Prozent auf 11.244 Punkte verloren. “Es kann nun ganz schnell noch ungemütlicher werden”, sagte Analyst Martin Utschneider von der Bank Donner & Reuschel.

Zu schaffen machen den Börsen derzeit viele Problemfelder: In Großbritannien bahnt sich wegen des Brexits ein Misstrauensvotum gegen Premierministerin Theresa May an, Italien steht im Streit mit der EU um seine Verschuldungspläne und der Handelsstreit zwischen den USA und vor allem China ist nicht gelöst. An der Wall Street rutschte der Dow-Jones-Index am Montag um 1,6 Prozent ab. Der Nikkei in Japan gab mehr als ein Prozent nach.

Hierzulande dürfte BASF im Fokus stehen. Der Pharma- und Agrarchemieriese will über seine neue Strategie informieren. Die Statistik zu den Wohnbaubeginnen im Oktober in den USA könnte den Anlegern Hinweise auf die US-Binnenkonjunktur geben. Zudem stehen Auftritte einiger Notenba

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Geldwäsche-Skandal bei Danske Bank erreicht auch Deutsche Bank

Von: Reuters.com

Im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank rückt nun auch die Deutsche Bank immer mehr ins Auge des Sturms.

Wie ein Ex-Mitarbeiter der dänischen Großbank am Montag vor einem Ausschuss des Parlaments in Kopenhagen erklärte, könnte das größte deutsche Geldhaus stärker in den bis dato größten Geldwäsche-Fall in Europa verstrickt sein als angenommen. Howard W., der von 2007 bis 2014 unter anderem für die im Zentrum des Falls stehtende estnische Filiale der Danske Bank verantwortlich war, mutmaßte nun, dass wohl bis zu 150 Milliarden Euro über die US-Tochter einer großen europäischen Bank gewaschen worden seien.

W. nannte die Deutsche Bank zwar nicht beim Namen. Wie Reuters und andere Medien aber erfahren hatten, ist das Frankfurter Institut zusammen mit den beiden US-Großbanken JP Morgan und Bank of America in dem prominenten Fall im Visier der Ermittler. Die drei Banken waren für die Danske-Filiale in Estland als sogenannte Korrespondenzbanken tätig.

“Ich würde schätzen, dass 150 Milliarden Dollar über diese spezielle Bank (die große europäische Bank) geflossen sind”, sagte W. vor dem Ausschuss. “Niemand weiß wirklich, wohin dieses Geld floss. Alles was wir wissen ist, dass die letzten, die es gesehen haben, Leute von diesen drei Banken in den USA waren. Sie waren die letzte Kontrolle, und als diese schief lief, war das Geld im weltweiten Finanzsystem.”

Die Deutsche Bank erklärte am Abend, sie sei als Korrespondenzbank für die Danske Bank in Estland tätig gewesen und habe für diese Zahlungen abgewickelt. “Wir haben die Geschäftsbeziehung 2015 beendet, nachdem verdächtige Aktivitäten festgestellt wurden”, teilte die Bank weiter mit.

JP Morgan wollten die Aussagen aus Kopenhagen nicht kommentieren. Die Bank of America war zunächst nicht zu erreichen.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin fällt unter 5000 Dollar

Von: dpa-AFX.com

Die Digitalwährung Bitcoin ist am Montag erstmals seit einem Jahr unter die 5000 Dollar-Marke gefallen. Damit setzte sich der bereits in der vergangenen Woche zu beobachtende breite Ausverkauf an den Kryptobörsen fort. An den Märkten war von einer breit angelegten schlechten Stimmung gegenüber Digitalanlagen die Rede.

Auf der großen Handelsplattform Bitstamp fiel der Kurs des Bitcoin zum Wochenstart bis auf 4959 US-Dollar. Das war der tiefste Stand seit Oktober 2017, also seit gut einem Jahr. Allein seit vergangenem Mittwoch belaufen sich die Verluste auf fast 20 Prozent. Von seinem Rekordhoch bei 20 000 Dollar – erreicht im Dezember 2017 – liegt der Bitcoin-Kurs meilenweit entfernt.

Analyst Timo Emden von Emden Research warnte bereits vor einem weiteren Abrutschen. „Ein signifikantes Reißen der psychologischen Marke von 5.000 US-Dollar könnte Börsianer in den Panikmodus versetzen“, schrieb er. „Ein Rutsch bis auf 3.000 US-Dollar wäre dann denkbar.“

Nicht nur der Bitcoin, auch andere bekannte Kryptowährungen wie Ether, Litecoin oder XRP standen am Montag abermals unter Druck, zum Teil noch stärker als der Bitcoin. Der Gesamtwert aller rund 2000 Digitalanlagen beläuft sich nach Angaben der Internetseite Coinmarketcap derzeit auf knapp 170 Milliarden Dollar. Vergangenen Mittwoch waren es noch 210 Milliarden Dollar gewesen. Zu Zeiten des Krypto-Booms zur Jahreswende 2017/18 waren es in der Spitze sogar fast 830 Milliarden Dollar – fast fünfmal so viel wie jetzt.

Unter Beobachtern kursieren zahlreiche Begründungen für die Kursschwäche digitaler Anlagen. Dazu zählt in erster Linie das vergebliche Warten vieler Bitcoin-Anhänger auf die Einführung eines börsengehandelten Indexfonds (ETF) lautend auf Bitcoin. Hinzu kam in letzter Zeit die Aufspaltung („Hard Fork“) von Bitcoin Cash. Diese Kryptowährung war einst selbst nach einer Aufspaltung aus Bitcoin hervorgegangen. Die neuerliche Abspaltung sorgte für Streit in der Bitcoin-Anhängerschaft und daher für schlechte Stimmung.

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