Theresa May

Marktüberblick 17-01

Marktüberblick 17-01

Forex und Devisen Nachrichten

May ruft Parlament nach Vertrauensvotum zu Geschlossenheit auf

Von: Reuters.com

Nach dem überstandenem Misstrauensvotum hat die britische Premierministerin Theresa May das Parlament zu Geschlossenheit für eine Lösung der Brexit-Frage aufgerufen.

Die Abgeordneten hätten nun klargemacht, was sie nicht wollten, sagte May am Mittwochabend in London. Nun gelte es eine Lösung zu finden. “Wir müssen konstruktiv zusammenarbeiten, um abzustecken, was das Parlament will”, ergänzte sie. Sie habe deshalb Politiker aller Parteien zu Beratungen eingeladen, um einen Weg für den Ausstieg aus der EU zu finden. Das Unterhaus stellte sich einen Tag nach dem Votum gegen das Brexit-Abkommen hinter May. Bei dem von Labour beantragten Misstrauensvotum stimmten 325 Abgeordnete für May, 306 votierten gegen sie.

Erste Gespräche mit mehreren Spitzenvertretern anderer Parteien führte May noch am Abend. Oppositionsführer Jeremy Corbyn von der Labour-Partei war allerdings nicht erschienen. Darüber äußerte sich May enttäuscht. Die Tür für Labour stehe aber offen. Ihre weitere Brexit-Strategie will May am Montag im Parlament vorstellen.

Die Premierministerin erkärte, nun müsse ein Brexit-Weg gefunden werden, hinter dem auch das Parlament stehe. Dazu sollten die Abgeordneten Eigeninteressen hinten anstellen, um die Hängepartie zu überwinden. “Ich glaube, dass alle in diesem Haus sich dazu verpflichtet fühlen, die EU zu verlassen.” Corbyn forderte, die Regierung müsse nun klarstellen, dass es nicht zu einem ungeregelten Austritt aus der Europäischen Union komme.

Die EU signalisierte Großbritannien unterdessen Verhandlungsbereitschaft über das Brexit-Abkommen. “Falls das Vereinigte Königreich künftig eine Änderung seiner roten Linien zulässt (…), wäre die EU sofort bereit zu einer positiven Antwort”, sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier vor dem Europaparlament in Straßburg. Darunter fällt eine noch stärkere Ausrichtung nach EU-Regeln, um künftig eine sehr enge Handelsbeziehung zu gewährleisten. Kein Entgegenkommen sei aber bei einem der zentralen Streitpunkte möglich: Barnier bekräftigte, eine physische Grenze zwischen Irland und Nordirland müsse verhindert werden.

Einem Zeitungsbericht vom Mittwoch zufolge prüfen EU-Vertreter, den Austritt des Vereinigten Königreichs bis 2020 zu verschieben. Dazu würden rechtliche Wege geprüft, berichtete die Zeitung “The Times” unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen. Zuvor war von ein paar Monaten Verzögerung die Rede.

Kompliziert wäre eine Brexit-Nachspielzeit allerdings durch die Wahlen zum EU-Parlament Ende Mai. Großbritannien ist dann eigentlich nicht mehr dabei, die Sitze des Landes fallen weg. Der Chef der Liberalen im Parlament, Guy Verhofstadt, warnte deswegen vor zu viel Entgegenkommen. “Auch wenn das Königreich mehr Zeit braucht, wäre es ein schlechte Idee, den Austritt auf ein Datum nach der Wahl zum Europaparlament zu verschieben.” Der Urnengang ist für den 26. Mai angesetzt.

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Geldvermögen der Deutschen übertrifft Marke von sechs Billionen Euro

Von: Reuters.com

Der anhaltende Aufschwung lässt die Deutschen immer reicher werden.

Erstmals übertraf das Geldvermögen der privaten Haushalte die Schwelle von sechs Billionen Euro, wie die Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Im dritten Quartal 2018 nahm es gegenüber dem zweiten Jahresviertel um 1,3 Prozent auf 6,05 Billionen Euro zu. Weiterhin wurden risikoarme Anlagen bevorzugt. Bargeld und Einlagen verzeichneten Zuflüsse von 33 Milliarden Euro. Beliebt waren ebenso Versicherungen – hier erhöhten sich die Ansprüche um 17 Milliarden Euro. Verglichen mit den Jahren nach der Finanzkrise sei auch das Engagement an den Börsen hoch geblieben.

Viele Haushalte nutzten die Minizinsen, um sich bei den Banken günstig Darlehen zu beschaffen. Wie schon in den Vorquartalen wurden insbesondere Wohnungsbaukredite von den heimischen Instituten nachgefragt. Nach den Daten der Bundesbank stiegen insgesamt die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte um rund 21 Milliarden Euro und lagen gegen Ende des dritten Quartals bei 1,78 Billionen Euro.

Wie sich das Vermögen der Deutschen genau verteilt, geht aus den Daten nicht hervor. Die Bundesbank berücksichtigt bei ihren Berechnungen neben Bargeld, Bankeinlagen und Wertpapieren auch Ansprüche gegenüber Versicherungen.

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News zu Aktien

DAX-FLASH: Verluste erwartet – Dax weiter unter 11000 Punkten

Von: dpa-AFX.de

Am deutschen Aktienmarkt zeichnen sich am Donnerstag moderate Auftaktverluste ab. Der Broker IG taxierte den Dax (DAX) knapp zwei Stunden vor Handelsstart 0,33 Prozent niedriger auf 10 895 Punkte. Damit bleibt der Leitindex nach der Erholung vom Jahresanfang nach wie vor unter der Marke von 11 000 Zählern, die sich zuletzt mehrfach als zu hohe Hürde erwiesen hatte.

Nach dem Brexit-Votum im britischen Parlament richtet sich der Blick der Anleger nun verstärkt auf die Quartals- und Jahresberichte von Unternehmen. Am Donnerstag veröffentlichen Beiersdorf (4:BEIG) und die Metro (DE:CECG) erste Umsatzzahlen. An der Wall Street nimmt die Berichtssaison zunehmend Fahrt auf mit Zahlen von Morgan Stanley (112:MWD), Netflix (2:NFLX)und American Express (112:AXP). Die US-Notenbank sieht die US-Wirtschaft derweil weiter auf Wachstumskurs. Das robuste Wachstum habe sich laut einer Umfrage zuletzt fortgesetzt, teilte die Fed am Vorabend mit. Allerdings hätten Unternehmen wegen der jüngsten Schwankungen an den Finanzmärkten, steigender Zinsen und politischer Unsicherheiten weniger optimistisch als zuletzt in die Zukunft geschaut.

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Deutsche Bank-Aktie plötzlich beliebt – Ist sie jetzt auch ein Kauf?

Von: Deraktionaer.de

Die Aktie der Deutschen Bank war im gestrigen Handel gefragt wie lange nicht mehr. Sie arbeitete sich immer weiter nach oben, ging schließlich mit einem Plus von 8,4 Prozent nahe des Tageshochs aus dem Handel. Gerade investierte – und damit leidgeprüfte Anleger – fragen sich nun, ob die Talsohle damit (endlich) durchschritten ist. Die Antwort ist nicht ganz einfach, aber eindeutig.

Acht Prozent Plus, höchster Kurs seit einem Monat, technisches Kaufsignal – wie ist der wundersame Kursanstieg bei der Aktie der Deutschen Bank am Mittwoch zu erklären? Es ist ein Gemisch aus Gerüchten, Fantasien und ­– das lässt durchaus hoffen – auch einigen Fakten. Der Reihe nach – und es gibt einiges zu berichten, immerhin war der Anstieg der Nachrichtenagentur dpa-AFX gleich drei große Updates wert. Tatsächlich prasselten im Tagesverlauf eine Reihe von Meldungen und Ereignissen über die Aktie ein, durch die der neu entsprungene Optimismus mit fortschreitender Dauer zum Selbstläufer mutierte.

Gute Zahlen bei US-Banken

Als erstes müssen gute Zahlen von Goldman Sachs und Bank of America als möglicher Grund für die Gewinne bei der Deutschen Bank genannt werden. Fakt ist, die beiden US-Banken haben im zurückliegenden Geschäftsjahr prächtig verdient. Bei Goldman blieben netto knapp zehn Milliarden US-Dollar als Gewinn hängen. Damit übertraf die Investmentbank als bisher einzige große US-Bank die Erwartungen des Marktes vollumfänglich. BoA steigerte den Gewinn sogar auf über 28 Milliarden US-Dollar.

Man darf sich hier jedoch nichts vormachen. Das sind Zahlen, von denen deutsche Institute nicht einmal zu träumen wagen. Zur Erinnerung: Von der Deutschen Bank wird erwartet, dass sie 2018 erstmals seit 2014 überhaupt einen Gewinn geschrieben hat. Mit 401 Millionen Euro dürfte er keinesfalls das Niveau der amerikanischen Kontrahenten erreichen.

Wenn die Wall Street Goldman-Papiere als Reaktion auf die (wirklich) guten Ergebnisse um knapp zehn Prozent in die Höhe getrieben hat, muss die Frage erlaubt sein, inwiefern diese Ergebnisse auf die Deutsche Bank übertragbar sind, deren Aktie beinahe im Gleichschritt ebenfalls um über acht Prozent gewonnen hat. Die Antwort fällt eindeutig aus: Gar nicht. Die guten Zahlen der US-Banken sind fast ausschließlich lokalen Ereignissen zuzuschreiben, in erster Linie der Reform der Unternehmenssteuer in den USA. Dort, wo Vergleiche möglich sind, schrillen die Alarmglocken. Goldman etwa berichtete von einem Rückgang im Handel mit Anleihen im vierten Quartal um fast ein Fünftel auf nunmehr 822 Millionen. Ähnliches teilten zuvor auch Citigroup und JPMorgan mit (siehe hier). Wie man es auch dreht und wendet, im – für die Deutsche Bank wichtigen – Bondshandel (dort ist sie traditionell besonders stark unterwegs) gab es vor dem Jahreswechsel offenbar erhebliche Schwierigkeiten. Es wäre wundersam, wenn die Deutsche Bank von diesem allgemeinen Negativ-Trend nicht betroffen gewesen wäre.

CEO Christian Sewing sieht „ein gutes Jahr“

Auf dem Hauptstadtempfang der Deutschen Bank diese Woche in Berlin sprach Deutsche Bank-Chef Christian Sewing davon, die Bank sei „für das abgelaufene Geschäftsjahr auf dem besten Weg zum ersten Jahresgewinn seit 2014“. Konkreter wurde er mit Blick auf die quiet period im Vorfeld der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen am 1. Februar jedoch nicht. Klar ist jedoch: Verfehlt die Deutsche Bank die Analystenschätzungen, wird die Enttäuschung enorm sein. Als (positiver) Fakt gewertet werden muss indes die Aussage von Sewing, dass ein Gewinn erwirtschaftet wurde.

Deutsche Bank und die Gerüchte um eine Fusion

Dritter Trigger für den gestrigen Anstieg waren einmal mehr Gerüchte und Berichte, die einen Zusammenschluss von Deutschlands größtem privaten Geldinstitut mit dem Wettbewerber Commerzbank zum Inhalt hatten (siehe hier). Laut einem Bericht des Handelsblatts sollen Vertreter der Bundesregierung auch bei der Bankenaufsicht BaFin bereits vorgefühlt haben. Gespräche zwischen Regierungsvertretern und den einzelnen Instituten sowie unter den Instituten selbst wurden im Vorfeld durch eine Anfrage der Grünen offenbart.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete ebenfalls am gestrigen Mittwoch dagegen etwas vollkommen anderes, nämlich dass die Europäische Zentralbank EZB eine Fusion der Deutschen Bank mit einem außerdeutschen Bankhaus präferieren würde, um eine starke europäische Bank zu formen. Ähnlich solle laut Bloomberg auch die deutsche Finanzaufsicht BaFin denken. Erst im Herbst hatte Deutsche Bank-Finanzvorstand James von Moltke derartige Gerüchte, etwa mit Blick auf ein Zusammengehen mit der Schweizer UBS, als „Fiktion“ abgetan.

Fest steht hier also nur, dass im Bundesfinanzministerium verschiedene Szenarien diskutiert wurden. Wirkliche Gespräche mit der Absicht am Ende einen Zusammenschluss von Deutsche Bank und Commerzbank zu erreichen haben jedoch bisher nicht stattgefunden.

Viel Hoffnung, wenig Handfestes

Am Ende bleibt somit nur die Erkenntnis: Der Anstieg gestern fußt nicht auf einem soliden Fundament. Weder lassen die guten Zahlen von Banken aus Übersee Rückschlüsse auf die Ergebnisse der Deutschen Bank zu – und falls doch, dann mit negativer Tendenz (Stichwort: Anleihehandel), noch enthalten die neuesten Berichte über eine mögliche Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank (oder einer europäischen Bank) wirklich neue Informationen. Vielmehr ist es so, dass der Anstieg um über acht Prozent aus einer Euphoriewelle entstanden ist, die jederzeit wieder abebben kann. Lichtblicke bieten derweil (nur) die Aussagen von Sewing sowie die neuerdings bessere technische Verfassung der Aktie. Nicht nur der kurzfristige Abwärtstrend wurde aufgelöst, auch hat die Aktie die 38-Tage-Linie erfolgreich überwunden. Bleiben also größere Gewinnmitnahmen aus, könnte sich die Erholung tatsächlich noch einige Zeit fortsetzen.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin knapp über 3.600 US-Dollar, Kryptomärkte wieder im Abstieg

Von: Cointelegraph.com

Nachdem sich die Kryptomärkte jüngst wieder im Aufwind befanden, fallen alle Top-20 Kryptowährungen wieder nach unten. Einzige Ausnahmen sind die Stablecoins Tether (USDT) und USD Coin (USDC), die im grünen Bereich liegen.

Bei Redaktionsschluss hat Bitcoin (BTC) 2,34% Tagesverlust gemacht, was den Kurs auf 3.615 US-Dollar drückt. Dabei konnte die führende Kryptowährung zu Anfang des Tages noch über die psychologische Schwelle von 3.700 US-Dollar klettern, am 9. Januar wurde sogar ein Hoch von 4.107 US-Dollar verzeichnet.

Die zweitgrößte Kryptowährung Ripple (XRP) hat in den vergangenen 24 Stunden fast 3% verloren, wodurch der Kurs nun auf 0,32 US-Dollar liegt. XRP hat heute zwar keine großen Kursschwankungen gemacht, allerdings ist das Wochenhoch vom 9. Januar, das 0,38 US-Dollar ausgemacht hatte, deutlich unterschritten.

Ethereum (ETH) — die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung — befindet sich im Sinkflug, nachdem sie über den Tag einen Verlust von 7,5% hinnehmen musste. Bei Redaktionsschluss liegt der Altcoin nur noch auf 119 US-Dollar.

Wie Cointelegraph berichtet, wird die lang ersehnte Constantinople Hardfork von Ethereum mindestens um eine Woche verschoben, nachdem eine unerwartete Sicherheitslücke gefunden wurde, die ggf. auf das Netzwerk übertragen werden könnte.

Die restlichen Top-20 Kryptowährungen liegen ebenfalls deutlich im roten Bereich, wobei diese jeweils zwischen 2-7% gefallen sind. Lediglich die Stablecoins USDT und USDC zeigten sich dagegen resistent und legten stattdessen um 0,06% und 0,45% zu, wie CoinMarketCap zeigt.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung beträgt bei Redaktionsschluss 120,5 Mrd. US-Dollar und ist damit rückläufig im Vergleich zum Wochenhoch von 138,6 Mrd. US-Dollar.

Eine Studie der Blockchain-Forscher von Diar hat ergeben, dass Kryptobörsen im Jahr 2018 „Rekord-Handelsvolumen“ erzielt haben. Sowohl die Anzahl der Handelsgeschäfte als auch das summierte Handelsvolumen hat bedeutend zugenommen.

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