Marktüberblick 16-01

Marktüberblick 16-01

Forex und Devisen Nachrichten

Mays Brexit-Plan scheitert im Parlament – Nun Misstrauensvotum

Von: Reuters.com

Premierministerin Theresa May ist mit ihrem Brexit-Abkommen im Parlament krachend gescheitert und muss sich nun einem Misstrauensvotum stellen.

Das Unterhaus votierte am Dienstagabend mit 432 zu 202 Stimmen gegen den über Monate mühsam mit der EU ausgehandelten Ausstiegsvertrag. Es ist die schwerste Niederlage für eine britische Regierung in der jüngeren Geschichte und das erste Mal seit 1864, dass das Parlament ein Abkommen der Regierung zu Fall bringt. Der Ausgang war erwartet worden, weil auch viele Abgeordnete von Mays konservativer Partei gegen das Abkommen waren. Unmittelbar nach der Abstimmung beantragte Oppositionsführer Jeremy Corbyn von der Labour-Partei ein Misstrauensvotum. Wenige Wochen vor dem geplanten Austritt aus der EU am 29. März steckt Großbritannien damit in der schwersten politischen Krise seit einem halben Jahrhundert. Wie es mit dem Brexit weiter geht, ist unklar. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker warnte, das Risiko eines ungeordneten EU-Austritts sei gestiegen.

May sagte nach dem Votum, es sei nun deutlich, dass das Parlament die Vereinbarung ablehne. “Aber die Abstimmung von heute sagt uns nichts darüber, was das Parlament unterstützt.” Nun müsse deutlich gemacht werden, ob die Regierung immer noch das Vertrauen der Abgeordneten habe. Corbyn sagte, es handle sich um die größte Niederlage einer britischen Regierung seit den 1920er Jahren. Er glaube nicht, dass May ein gutes Abkommen mit der EU aushandeln könne. Besonders umstritten war im Parlament die sogenannte Backstopp-Regelung, eine Notfall-Absicherung, die eine harte Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und dem EU-Land Irland verhindern soll.

Unklar war zunächst das weitere Vorgehen. Vor der Abstimmung waren weitere Verhandlungen mit der EU und ein neuer Anlauf im Parlament, ein ungeregelter Austritt ohne Auskommen am 29. März, eine zweite Volksabstimmung über den Brexit oder ein Rücktritt von May diskutiert worden. May kündigte eine Erklärung bis Montag an. “Es ist meine Verpflichtung, beim Brexit zum Ziel zu kommen.” Einem Sprecher von May zufolge lehnt die Regierungschefin einen Rücktritt ab. Zudem könne der Vertragsentwurf noch immer die Grundlage für ein Abkommen mit der EU bilden, sagte er.

Mays Gegner waren da anderer Meinung: “Dieser Deal ist tot”, sagte Ex-Außenminister Boris Johnson, der prominenteste Brexit-Hardliner und May-Kritiker in der konservativen Partei. Er forderte May auf, nach Brüssel zurückzukehren, um bessere Bedingungen auszuhandeln. Immerhin schien es so, dass May bei dem anstehenden Misstrauensvotum auf eine Unterstützung ihrer internen Kritiker zählen kann. Sowohl die nordirische Partei DUP, die Mays Minderheitsregierung toleriert, aber gegen den Brexit-Vertrag gestimmt hatte, als auch Gegner des Ausstiegsabkommens in der eigenen Partei kündigten an, sich hinter die Premierministerin zu stellen.

Das Britische Pfund schnellte nach der Ablehnung um einen US-Cent auf 1,28 Dollar nach oben.

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Inflation in Deutschland 2018 leicht angezogen auf 1,9 Prozent

Von: Reuters.com

Die Inflation in Deutschland hat sich 2018 leicht erhöht. Der Preisanstieg lag mit 1,9 Prozent einen Tick über dem Niveau von 2017, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis endgültiger Daten mitteilte.

Die Europäische Zentralbank strebt für die Euro-Zone eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an, die sie als ideal für die Konjunktur ansieht. Für den Anstieg der Jahresteuerungsrate in Deutschland waren maßgeblich die Energiepreise verantwortlich: Sie zogen gegenüber 2017 um 4,9 Prozent und damit stärker als ein Jahr zuvor an, als sie um 3,1 Prozent zulegten.

Im Dezember 2018 ließ der Preisauftrieb angesichts des bröckelnden Ölpreises allerdings nach. Die Inflationsrate lag mit 1,7 Prozent deutlich niedriger als im November mit 2,3 Prozent. Energie kostete im Dezember 4,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im November hatte der Zuwachs allerdings noch bei 9,3 Prozent gelegen.

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News zu Aktien

Deutscher Wirtschafts-Boom läuft aus – „Warnzeichen für 2019“

Von: Reuters.com

Die deutsche Wirtschaft verabschiedet sich allmählich von den Boomzeiten und hat zuletzt eine Rezession nur knapp abgewendet.

Sie schaffte von Oktober bis Dezember laut Statistischem Bundesamt nur “ein kleines Plus” beim Bruttoinlandsprodukt (BIP), nach einem Minus von 0,2 Prozent im Sommer. Es ist der halbwegs versöhnliche Abschluss eines Jahres, in dem erstmals seit 2015 beim Wachstum keine Zwei mehr vor dem Komma steht: Das BIP legte um lediglich 1,5 Prozent zu. Nach neun Jahren Aufschwung kehrt in der Wirtschaft Ernüchterung ein: “Die Wachstumsdynamik 2018 hat enttäuscht. Das sollte ein Warnzeichen auch für dieses Jahr sein”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin Wansleben, am Dienstag.

Angesichts des anstehenden Brexit und der internationalen Zollkonflikte blickt auch Außenhandelspräsident Holger Bingmann skeptisch in die Zukunft: “Die rosigen Wachstumszeiten laufen aus. Das Umfeld wird rauer und verlangt den Unternehmen erhebliche Anstrengungen ab, um ihre Wettbewerbsposition zu halten.” Es wäre daher aus seiner Sicht ein wichtiges Signal, dass sich die Politik wieder stärker um die wirtschaftliche Entwicklung und Standortfragen kümmere, so der Präsident des Branchenverbandes BGA.

Die Mittel dafür sind da: Der Staatssäckel ist prall gefüllt. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 59,2 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben. Einen so hohen Überschuss hat es noch nicht gegeben. “Stützend wirken nach wie vor das extrem niedrige Zinsniveau und sprudelnde Steuereinnahmen”, so NordLB-Chefvolkswirt Christian Lips. “Die Kassenlage von Bund, Länder und Kommunen könnte kaum besser sein, gleichzeitig fährt die Infrastruktur auf Verschleiß. Die Zeit wäre reif für ein großangelegtes Infrastrukturprogramm”, sagte Ökonom Thomas Gitzel von der VP Bank in Liechtenstein.

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Royal Dutch Shell: Das sieht nicht gut aus für die Bullen!

Von: Finanztrends.info

Parallel zum Ölpreis befindet sich auch die Royal Dutch Shell-Aktie seit Anfang Oktober in einer ausgeprägten Abwärtsbewegung. Sie hat den Kurs von 30,33 Euro bis zum 27. Dezember auf 24,44 Euro einbrechen lassen. Hier griffen die Käufer wieder zu und starteten einen erneuten Anstieg. Er hat die Aktie im Januar bis an die 50-Tagelinie bei 26,54 Euro vordringen lassen.

In der vergangenen Woche erwies sich der gleitende Durchschnitt, der schon in den letzten Monaten immer wieder als Widerstand gedient hatte, erneut als eine für die Käufer nicht zu überwindende Hürde. Nach einem Fehlausbruch am Freitag eröffnete die Aktie am Montag den Handel deutlich unterhalb des EMA50.

Setzt sich diese Schwäche in den kommenden Tagen fort, muss damit gerechnet werden, dass der erste Angriff der Bullen auf die 50-Tagelinie gescheitert ist. In diesem Fall wird es darauf ankommen, ob im Gegenzug das Niveau von 25,00 Euro als Unterstützung behauptet werden kann. Gelingt dies, könnte es kurzfristig zu einem weiteren Angriff auf den gleitenden Durchschnitt kommen.

Fällt die Aktie in den nächsten Tagen jedoch deutlicher unter den EMA50 zurück, droht ein Rücklauf auf das Tief vom 8. Dezember bei 25,30 Euro. Ein Rückfall unter diese Unterstützung wäre kritisch zu werten, denn er würde den Weg zu einem erneuten Test des Tiefs vom 27. Dezember bei 24,44 Euro frei machen.

Wie wird sich die Aktie jetzt weiter entwickeln? Ist Ihr Geld in dieser Aktie sicher? Die Antworten auf diese Fragen liefert Ihnen die aktuelle Analyse zur Royal Dutch Shell Aktie.

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Kryptowährungen Nachrichten

Studie: Kryptobörsen haben 2018 Handelsrekorde gebrochen

Von: Cointelegraph.com

Die Kryptobörsen haben das Jahr 2018 mit „Rekord-Handelsvolumen“ abgeschlossen, wie eine Studie der Krypto-Forscher von Diar am 14. Januar zeigt.

In der Studie kommt Diar zu dem Ergebnis, dass 2018 sowohl die Anzahl der Handelsgeschäfte als auch die gesamten Handelsvolumen der großen Kryptobörsen angestiegen sind. Das Unternehmen prognostiziert allerdings, dass die Zahlen für die Spot-Märkte im Jahr 2019 kleiner sein werden als im Jahr 2017 und dass, obwohl die Anzahl der gehandelten Kryptowährungen ansteigen wird.

Laut den Daten von Diar ist das summierte Handelsvolumen der US-Dollar Währungspaare auf der Kryptobörse Coinbase um 21% gestiegen, im Vergleich zu 2017. Die Kryptobörsen Kraken und Bitfinex haben dahingehend jeweils einen Anstieg von 192% und 50% verzeichnet.

Neben wachsenden Handelsvolumen hat sich bei Coinbase auch eine Zunahme der Anzahl der Handelsgeschäfte um 14,1% eingestellt. Waren es 2017 noch 82,7 Mio. abgeschlossene Deals, wurden daraus im Jahr 2018 insgesamt 94,4 Mio.

Des Weiteren hat Diar auch den Sektor des Bitcoin-Minings genauer unter die Lupe genommen. Laut den Forschungsergebnissen waren die Gesamtumsätze 2018 höher als 5,8 Mrd. US-Dollar. Allein im vergangenen Januar sollen die Miner ca. 1,2 Mrd. US-Dollar eingefahren haben. Allerdings waren die Zahlen danach stark rückläufig, was einen Absturz um 83% zur Folge hatte. So ergab sich im Dezember lediglich noch ein summierter Umsatz von 210 Mio. US-Dollar.

Im Hinblick auf die Marktdominanz der Mining-Pools weist Diar darauf hin, dass 2018 noch ein Großteil der sogenannten „Hash-Power“ unter der Kontrolle von Bitmain stand. So machten die von Bitmain betriebenen Pools in Zusammenwirkung mit ViaBTC, einem Pool in den der Riese ebenfalls investiert hat, gemeinsam 53% der Mining-Leistung auf dem Bitcoin-Netzwerk aus. Anfang 2019 ist der kombinierte Marktanteil allerdings auf 39% gefallen.

Diar meint, dass sich dadurch das Kräfteverhältnis von wenigen großen Mining-Pools auf eine Vielzahl kleinerer verschiebt, was wiederum vorteilhaft für die Sicherheit des Netzwerks sein könnte:

„Die Anzahl der unbekannten Miner ist im Jahr 2018 von 6% im Januar bis auf 22% im Dezember gestiegen. Damit ist das Bitcoin-Netzwerk weniger anfällig für Angriffe, da die BTC.com Pools (Bitmain) an Dominanz verloren haben.“

Wie Cointelegraph im Dezember berichtete, hat eine vorherige Diar Studie gezeigt, dass institutionelle Investoren sich Over-The-Counter Bitcoin-Märkten mit erhöhter Liquidität zuwenden. Für 2018 verzeichnet Coinbase einen 20% Zuwachs im BTC-Handelsvolumen auf dem OTC-Markt, während der Grayscale Bitcoin Investment Trust (mit geringerer Liquidität) einen 35% Rückgang im Vergleich zu 2017 hinnehmen musste.

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