Brexit

Marktüberblick 15-04

Marktüberblick 15-04

Forex und Devisen Nachrichten

Umfrage – In Britischer Wirtschaft wachsen Brexit-Sorgen

Von: Reuters.com

In der britischen Wirtschaft wächst nach einer Umfrage die Furcht vor dem Brexit.

81 Prozent der Finanzchefs von größeren Unternehmen erwarteten, dass sich das Geschäftsumfeld im Zuge des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union für lange Zeit verschlechtern werde, teilte die Unternehmensberatung Deloitte am Montag unter Verweis auf eine selbst erstellte Erhebung mit. Dies sei der höchste Wert seitdem die Finanz-Verantwortlichen zum ersten Mal im Jahr des Brexit-Referendums 2016 befragt worden seien. In den vierteljährlich von Deloitte durchgeführten Erhebungen werden 89 Unternehmen befragt.

Unterdessen will am Montag der britische Außenminister Jeremy Hunt während einer Japan-Reise dem Autobauer Toyota versichern, dass die Londoner Regierung einen Brexit ohne Vertrag verhindern wolle. Angestrebt werde ein zollfreier Handel zwischen Großbritannien und der EU, hieß es in einem Statement Hunts vor Treffen mit Ministerpräsident Schinzo Ab und Vertretern Toyotas. Mehrere internationale Konzerne haben bereits angekündigt, wegen des Brexit ihre Aktivitäten in Großbritannien einzuschränken.

Die britische Regierung will die Gespräche mit der oppositionellen Labour-Partei über einen Brexit-Kompromiss in Kürze fortsetzen.

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Trump kann es einfach nicht lassen: Erneute Kritik an Fed-Geldpolitik

Von: Investing.com

US-Präsident Donald Trump kann es einfach nicht lassen: Heute Nachmittag setzte er erneut einen Tweet ab, in dem er die US-Notenbank Fed auf das Schärfste wegen ihrer Geldpolitik kritisierte.

Trump gab Powell & Co die Schuld daran, dass der US-Aktienmarkt nicht 5.000 bis 10.000 Punkte höher steht und das Wirtschaftswachstum (BIP) nur bei 3 statt 4 Prozent liegt.

Die „Quantitative Straffung war ein Killer. Stattdessen hätte man genau das Gegenteil machen müssen!“

If the Fed had done its job properly, which it has not, the Stock Market would have been up 5000 to 10,000 additional points, and GDP would have been well over 4% instead of 3%…with almost no inflation. Quantitative tightening was a killer, should have done the exact opposite!

Trump hatte die Fed für das Abschmelzen der Bilanz (quantitative Straffung) in der jüngsten Vergangenheit kritisiert. Seit Herbst 2017 reduziert die US-Notenbank ihre aufgeblähte Bilanz, indem sie fällige Wertpapiere nicht mehr in neue Papiere reinvestiert. Die so genannte quantitative Lockerung hatte die Fed während der großen Finanzkrise eingeführt. Im Herbst will die Notenbank die Bilanzreduzierung jedoch stoppen.

Auch die Zinspolitik hatte Trump zuletzt immer wieder kritisch kommentiert. „Persönlich glaube ich, die Fed sollte die Zinsen senken“, sagte Trump. „Sie haben uns wirklich gebremst“, sagte er mit Blick auf das zuletzt schleppende Wirtschaftswachstum in der größten Volkswirtschaft auf der ganzen Welt.

Ein Dorn im Auge ist Trump auch der starke US-Dollar, der US-Waren im Ausland teurer macht und so das Exportwachstum abwürgt. Schließlich ist eines seiner zentralen Ziele, die hohen US-Außenhandelsdefizite zu verkleinern.

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte 12000-Punkte-Marke zurückerobern

Von: dpa-AFX.de

Der Dax (DAX) dürfte nach guten Vorgaben der Börsen in Übersee zu Beginn der Karwoche die Marke von 12 000 Punkte zurückerobern. Der X-Dax als vorbörslicher Indikator für den Leitindex lässt am Montag ein kleines Plus von 0,1 Prozent auf 12 010 Punkte erwarten.

Damit steuert das deutsche Börsenbarometer auf ein neues Hoch seit einem halben Jahr zu. Erst am Freitag hatte er ein solches bei 12 031 Punkten markiert. Das Eurozonen-Kursbarometer EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) wird am Montag mit einem ähnlich moderaten Plus erwartet.

Leicht positive Impulse kommen von den US-Börsen sowie aus Asien. An der New Yorker hatten überraschend starke Quartalsberichte aus der Bankenbranche die Kurse gestützt. Dies sowie positive Konjunktursignale aus China dürften auch die Anleger hierzulande zuversichtlich stimmen. Im Tagesverlauf berichten mit Goldman Sachs (112:GS) und der Citigroup (112:TRVC) die nächsten US-Großbanken über ihren Geschäftsverlauf der vergangenen drei Monate.

Abgesehen von US-Unternehmensberichten und dem Kampf um die 12 000 Punkte im Dax dürfte die verkürzte Handelswoche vor Ostern nachrichtlich eher ruhig verlaufen.

Die Anleger von Daimler (4:DAIGn) indes dürften besorgt sein. Es gibt einen neuen Verdacht der Manipulation von Abgaswerten bei Dieselautos. Bei etwa 60 000 Sportgeländewagen (SUV) von Daimler sollen die Werte mit Hilfe eines Computerprogramms auf dem Prüfstand gesenkt worden sein, wie die „Bild am Sonntag“ berichtete. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat demzufolge ein formelles Anhörungsverfahren gegen Daimler wegen Verdachts auf eine weitere „unzulässige Abschaltvorrichtung“ eingeleitet. Vorbörslich ging es für die Daimler-Papiere auf der Handelsplattform Tradegate um rund 2 Prozent abwärts.

Aktionäre von Volkswagen (4:VOWG_p) indes könnten Anlass zur Freude haben. Auf Tradegate zeigten sich die Vorzugspapiere vor dem Börsenstart allerdings zuletzt fast unverändert im Vergleich zum Börsenschluss am Freitag. Der Wolfsburger Autobauer rechnet in seinem größten Einzelmarkt China nach eingebrochenem Absatz wieder mit einer Erholung. „Wir sehen eine Belebung im April, aber es ist noch keine Goldrauschstimmung“, sagte Marken-Vertriebschef Jürgen Stackmann in Shanghai anlässlich der Automesse.

Ansonsten dürften Umstufungen Einzelwerte bewegen. So senkte die britische Investmentbank HSBC Pfeiffer Vacuum (4:PV) von „Hold“ auf „Reduce“. Die Aussichten für die Investitionen der Halbleiterunternehmen und Displayhersteller im laufenden Jahr hätten sich weiter verschlechtert und eine Erholung sei noch nicht in Sicht, begründete Analyst Philip Saliba den Schritt.

Die Experten vom Bankhaus Lampe nahmen indes die Papiere von LEG (4:LEGn) näher unter die Lupe und strichen aus Bewertungsgründen ihre Kaufempfehlung für die Aktie des Immobilienunternehmens. Während sich die Anteile von Pfeiffer Vaccum auf Tradegate unverändert zeigten, sanken die von LEG zugleich um ein knappes Prozent.

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Daimler: Neue Manipulations-Vorwürfe – was bedeutet das jetzt für die Aktie?

Von: Deraktionaer.de

Beim Autobauer Daimler gibt es einen neuen Verdacht der Manipulation von Abgaswerten bei Dieselautos. Bei etwa 60.000 Sportgeländewagen (SUV) von Daimler sollen die Werte mit Hilfe eines Computerprogramms gesenkt worden sein – aber nur auf dem Prüfstand und nicht im täglichen Verkehr. Die Zeitung „Bild am Sonntag“ berichtete über die Vorwürfe. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe ein formelles Anhörungsverfahren gegen Daimler wegen Verdachts auf eine weitere „unzulässige Abschaltvorrichtung“ eingeleitet.

Die Manipulation soll bei dem Modell Mercedes-Benz GLK 220 CDI mit der Abgasnorm 5 vorgenommen worden sein. Ein Daimler-Sprecher bestätigte am Sonntag, dass bei dem Sachverhalt diese Fahrzeuge aus den Produktionsjahren 2012 bis 2015 untersucht würden. Zunächst nicht bestätigen konnte er die Zahl von rund 60.000 Fahrzeugen. Daimler enthielt sich zunächst einer Bewertung des Vorgangs.

Die Behörde ist bereits im Herbst 2018 auf die verdächtige Software-Funktion bei dem Motor OM 651 gestoßen, wie „Bild am Sonntag“ berichtete. Weitere Emissionsmessungen bei einem GLK-Modell hätten den Verdacht erhärtet.

In welcher Weise soll manipuliert worden sein? Die beanstandete Software-Funktion aktiviert offenkundig eine spezielle Temperaturregelung. Diese hält nach Recherche der Zeitung den Kühlmittelkreislauf künstlich kälter und verzögert die Aufwärmung des Motoröls. Die Folge: Die Stickoxid-Werte blieben auf dem Prüfstand auf einem niedrigeren Niveau, unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts im Neuen Europäischen Prüfzyklus (NEFZ). Im Straßenbetrieb werde die Funktion dagegen deaktiviert und der Grenzwert von 180 Milligramm pro Kilometer deutlich überschritten.

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Kryptowährungen Nachrichten

IWF und Weltbank testen Quasi-Kryptowährungen

Von: Cointelegraph.com

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank haben gemeinsam eine private Blockchain und eine so genannte Quasi-Kryptowährung aufgelegt, berichtet die Financial Times (FT) am 12. April.

Laut der Zeitung wird die Währung den Namen „Learning Coin“ tragen und wird nur innerhalb des Netzwerks der IWF und der Weltbank zugänglich sein. Die Coin hat keinen Geldwert und ist somit keine echte Kryptowährung, unterstreicht die FT.

Wie die FT herausfand, wurde die „Learning Coin“ eingeführt, um die Technologien, die Krypto-Assets zugrunde liegen, besser zu verstehen. Die App dient als Drehscheibe für die Speicherung von Blogs, Recherchen, Videos und Präsentationen.

Während des Tests verdienen die Mitarbeiter der Weltbank und des IWF für das Erreichen bestimmter Meilensteine in ihrer Weiterbildung Coins. Die Institutionen werden es ihnen ermöglichen, die erworbenen Vermögenswerte für einige Belohnungen einzutauschen, wodurch sie lernen können, wie Coins in der Praxis verwendet werden können.

Nach Angaben des IWF müssen Banken und Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt Recherchen über Krypto-Technologien nachholen, die sich rasant entwickeln. Die FT zitiert den IWF wie folgt:

„Die Entwicklung der Krypto-Assets und der Technologie für Distributed Ledger entwickelt sich rasant, ebenso wie die Menge an Informationen (sowohl neutral als auch voreingenommen), die sie umgeben. Dies zwingt Zentralbanken, Aufsichtsbehörden und Finanzinstitute dazu, eine wachsende Wissenslücke zwischen Gesetzgeber, politischen Entscheidungsträgern, Ökonomen und der Technologie zu erkennen.“

Darüber hinaus könnten die Weltbank und der IWF nach dem Test Blockchain verwenden, um intelligente Verträge zu starten, Geldwäsche zu bekämpfen und die Transparenz insgesamt zu erhöhen.

Anfang April sagte die Geschäftsführerin des IWF, Christine Lagarde, dass Innovatoren der Blockchain die traditionelle Finanzwelt durcheinander bringen und einen klaren Einfluss auf die etablierten Akteure haben. Sie wies auch darauf hin, dass das Potenzial von Technologien und Assets auf Blockchain-Basis von Regulierungsbehörden und Zentralbanken genutzt wird, die ihre positive Wirkung erkennen.

Ein Vertreter der Weltbank drückte einen skeptischeren Standpunkt aus. Laut Aanchal Anand, einem Landverwaltungsspezialisten in der Global Land and Geospatial Unit der Bank, herrscht zu viel Hype um die Blockchain, was unrealistische Erwartungen hervorruft.

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