Brexit

Marktüberblick 15-03

Marktüberblick 15-03

Forex und Devisen Nachrichten

Britisches Parlament votiert für Brexit-Verschiebung bis Sommer

Von: Reuters.com

Kurz vor dem seit Jahren geplanten Austritt aus der Europäischen Union (EU) wirft das britische Parlament den Brexit-Fahrplan über den Haufen.

412 Abgeordnete sprachen sich am Donnerstagabend dafür aus, den eigentlich für den 29. März vorgesehenen Abschied von der EU um maximal drei Monate zu verschieben, 202 Parlamentarier stimmten dagegen. Voraussetzung für die Nachspielzeit ist allerdings, dass die Unterhausabgeordneten bis Mittwoch dem fertigen Ausstiegsvertrag mit der EU zustimmen. Die Erfolgschancen sind ungewiss, da die Parlamentarier genau dieses Abkommen bereits zwei Mal ablehnten, zuletzt am Dienstag. Gleichzeitig ebneten sie den Weg für eine noch weitergehende Verlängerung ohne festes Ende, falls der Brexit-Deal keine Zustimmung finden sollte.

Ein Sprecher von May sagte, dass die Premierministerin für einen fristgerechten Austritt gekämpft habe. Nun werde man aber falls nötig die Brexit-Gesetzgebung um den neuen Termin ergänzen. Labour-Chef Jeremy Corbyn sagt, weder der von May ausgehandelte Brexit-Vertrag noch ein EU-Austritt ohne Deal seien nun noch eine Option.

KOMMISSION: ÜBRIGE EU-STAATEN AN DER REIHE

Der EU-Kommission zufolge liegt die Verantwortung für die Verlängerung nun bei den EU-Staats- und Regierungschefs. Dabei werde die Begründung sowie die Dauer eine Rolle spielen, sagte ein Sprecher der Behörde. Vorrang habe die Funktionsfähigkeit der EU-Institutionen. Das Votum des britischen Parlaments ist juristisch nicht bindend, ihm kommt allerdings politisch erhebliche Bedeutung zu.

Zudem sprach sich eine Mehrheit der Abgeordneten dagegen aus, ein zweites Brexit-Referendum anzusetzen. Im ersten Referendum im Sommer 2016 stimmten die Briten mit 52 Prozent für den Brexit. Das knappe Ergebnis spaltet Land bis heute. Das britische Parlament hatte am Mittwoch gegen einen ungeordneten Brexit gestimmt. Auch dieses Votum war symbolisch.

TUSK SCHLÄGT LANGE BREXIT-NACHSPIELZEIT VOR

Angesichts der politischen Dauerblockade in London schlägt EU-Ratspräsident Donald Tusk eine Verlängerung der EU-Mitgliedschaft Großbritanniens von mindestens einem Jahr vor. Damit soll das Land ausreichend Zeit bekommen, um seine Brexit-Strategie zu überdenken. Bei den anstehenden Entscheidungen ist Eile geboten, da die Staats- und Regierungschefs der restlichen 27 EU-Länder die Verlängerung noch auf ihrem Gipfel in einer Woche in Brüssel einstimmig billigen müssten.

Problemlos umzusetzen wäre die von Tusk ins Spiel gebrachte deutliche Brexit-Nachspielzeit nicht. Bei einem längeren Verbleib müsste das Königreich nach Aussagen eines Tusk-Vertrauten an den Wahlen zum EU-Parlament vom 23. bis 26. Mai teilnehmen. Allerdings sind die Briten wegen des Brexits bei den Vorbereitungen komplett außen vor: Die Sitze der britischen Abgeordneten sind eigentlich schon verteilt.

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US-Anträge auf Arbeitslosengeld letzte Woche stärker als erwartet gestiegen

Von: Investing.com

Die Zahl der Menschen, die in den USA in der letzten Woche Arbeitslosengeld beantragt haben, stieg letzte Woche um 6.000 auf saisonbereinigt 229.000, meldete das US-Arbeitsministerium.

Ökonomen hatten mit einer Zunahme um 2.000 auf 225.000 gerechnet, von dem nach oben korrigierten Wert von 223.000 der letzten Woche.

Der Vierwochendurchschnitt betrug für die letzte Woche 223.750, was eine Abnahme um 2.500 gegenüber der Vorwoche ist. Der Monatsdurchschnitt wird als eine bessere Messgröße für die Entwicklung am Arbeitsmarkt angesehen, da er weniger volatil ist als die wöchentlichen Zahlen.

Die Zahl der Anträge auf Fortzahlung des Arbeitslosengelds stieg auf 1.776.000 von 1.758.000, während eine geringere Zunahme auf 1.775.000 erwartet worden war.

Auch wenn der Beschäftigungsbericht vom Februar eine scharfe Verlangsamung der Schaffung neuer Arbeitsplätze gezeigt hatte, gibt es im US-Arbeitsmarkt immer noch Anzeichen von Stärke, als die Arbeitslosenquote fällt und die Lohninflation an Schwung gewinnt.

Das letzte Beige Book der Fed hatte angemerkt, dass die “Beschäftigung in den meisten Fed-Bezirken zugenommen hat” und auf den “merklichen Arbeitskräftemangel für Positionen in der Informationstechnologie, dem produzierenden Gewerbe, Fuhrwesen, Restaurants und dem Baugewerbe” hingewiesen.

Die National Federation of Independent Business sagte, dass die Arbeitsplatzschaffung von Kleinunternehmen im Februar einen 45 Jahre alten Rekord gebrochen hat.

“Die Eigentümer berichten von einer Zunahme der Beschäftigung in ihren Firmen auf dem höchsten Niveau in der Geschichte der Befragung, jetzt brauchen sie nur noch die Arbeiter, um die Stellen zu besetzen,” sagte NFIB-Chefvolkswirt Bill Dunkelberg.

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News zu Aktien

Oracle Quartalszahlen: Gewinnerwartung und Umsatzprognose im Q3 übertroffen

Von: Investing.com

Oracle (NYSE:ORCL) hat an diesem Donnerstag sein Zahlenwerk vorgelegt und dabei die Gewinnerwartungen übertroffen. Die Umsatzprognose konnte das Unternehmen überbieten.

Das Unternehmen wies einen Gewinn je Aktie von $0,87 aus. Der Umsatz belief sich auf $9,61B. Von Investing.com befragte Volkswirte hatten im Vorfeld der Quartalszahlen mit einem Gewinn je Aktie von $0,84 gerechnet, während der Umsatz auf $9,59B geschätzt wurde.

Das Unternehmen hatte im Vorquartal einen Gewinn je Aktie von $0,80 und einen Umsatz von $9,57B ausgewiesen.

Die Aktien von Oracle verloren im nachbörslichen Handel um 3,00% auf $51,46.

Auf das Jahr hochgerechnet befindet sich die Aktie von Oracle mit 17.5% im Plus und zeigt damit eine bessere Performance als der S&P 500, der 13% im Plus liegt.

Oracle macht es anderen Unternehmen aus dem Bereich „Technologie“ in dieser Berichtssaion nach

Am 13. Februar meldete Cisco Systems Inc (NASDAQ:CSCO) im zweiten Quartal einen Gewinn je Aktie von $0,73 und einen Umsatz von $12,45B. Volkswirte hatten einen Gewinn je Aktie von $0,72 und einen Umsatz von $12,42B erwartet.

Adobe Systems Incorporated (NASDAQ:ADBE) haben am Donnerstag die Analystenerwartungen übertroffen. Im ersten Quartal lag der Gewinn je Aktie bei $1,71 und der Umsatz auf $2,60B. Die von Investing.com befragten Analysten hatten einen Gewinn je Aktie von $1,62 und einen Umsatz von $2,55B vorhergesagt.

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Boeing stoppt Auslieferung der 737 MAX

Von: Faz.net

Nach dem Absturz einer Ethiopian-Airlines-Maschine will der amerikanische Flugzeugbauer Boeing vorerst keine Maschinen vom Typ 737 MAX mehr ausliefern. „Wir setzen die Lieferung der 737 MAX aus, bis wir eine Lösung finden“, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag. Die Produktion des Maschinentyps werde fortgesetzt, „aber wir bewerten unsere Kapazitäten neu“.

Eine Boeing 737 MAX 8 war am Sonntag in Äthiopien abgestürzt, alle 157 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. Die Absturzursache ist noch unklar, Experten vermuten aber ein technisches Problem bei der Maschine. Erst im Oktober war in Indonesien eine Maschine des gleichen Typs der Gesellschaft Lion Air wenige Minuten nach dem Start abgestürzt. Satellitendaten zeigen, dass es Ähnlichkeiten beim Flugverlauf der beiden Unglücksmaschinen gab.

Nach dem Unglück in Äthiopien verhängten zahlreiche Länder ein Flugverbot für den Flugzeugtyp. Auch in Amerika müssen Flugzeuge vom Typ Boeing 737 MAX 8 und 9 seit Mittwoch am Boden bleiben. Die Flugschreiber der Unglücksmaschine wurden am Donnerstag zur Auswertung nach Frankreich gebracht. Die französische Luftsicherheitsbehörde BEA bestätigte den Erhalt der bei dem Absturz beschädigten Blackboxes, die Auswertung der Daten soll demnach am Freitag beginnen.

Die Boeing 737 MAX ist erst seit Mai 2017 in Betrieb. Weltweit sind rund 450 Maschinen des Typs registriert. Wegen des geringen Spritverbrauchs war das Flugzeug bislang sehr begehrt.

Für Boeing ist der Absturz ein schwerer Imageschaden, der den Konzern teuer zu stehen kommen könnte, denn 78 Prozent der Bestellungen in den Auftragsbüchern betreffen die MAX-Familie; rund hundert Airlines haben bereits mehr als 5000 Maschinen bestellt. Der Aktienkurs des Flugzeugbauers fiel in den Tagen nach dem Absturz in Äthiopien bereits um zwölf Prozent.

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Kryptowährungen Nachrichten

SEC-Vorsitzender: Bedenken hinsichtlich Anlegerschutz bei Bitcoin-ETFs

Von: Cointelegraph.com

Der Vorsitzende der US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) Jay Clayton hat nach wie vor Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes bei einer Genehmigung eines börsengehandelten Bitcoin (BTC)-Fond (ETF) durch die Behörde. Der SEC-Vorsitzende sprach in einem Interview mit FOX Business am 14. März über Krypto.

In dem Interview behauptete Clayton, gegenüber digitalen Währungen eine neutrale Haltung zu haben und sagte, dass er sich nicht gegen den Vermögenswert aussprechen wolle. Der SEC-Vorsitzende erklärte, dass er Bedenken hinsichtlich des Manipulationspotenzials habe, das mit dieser Branche in Verbindung gebracht werde. Außerdem wolle er den Anlegerschutz gewährleisten:

„Ich habe im Moment Bedenken, ob man vernünftig nachweisen kann, dass der zugrunde liegende Handel im Allgemeinen nicht manipuliert wird, dass der Handel an zuverlässigen und gut geregelten Orten stattfindet und dass wir uns hinsichtlich der Verwahrung nicht viele Gedanken machen müssen.“

Während Clayton sich nicht zu einer bestimmten Bitcoin-ETF-Anwendung äußern wollte, merkte er dennoch an, es könnte „einen Fall geben, in dem ein Bitcoin-ETF unsere Regeln erfüllen könnte“. Der Vorsitzende erklärte weiter:

„Ich denke, diese Technologie hat in der Vergangenheit bereits gezeigt und zeigt auch jetzt, dass sie ziemlich vielversprechend ist. Aber sie zeigt, dass sie an den Stellen ziemlich vielversprechend ist, an denen sie mit unserem Ansatz in Bezug auf die Kapitalbeschaffung in der Vergangenheit übereinstimmt.“

Vor kurzem hat die SEC angekündigt, sie werde bald damit beginnen, zu entscheiden, ob sie den VanEck/SolidX Bitcoin ETF genehmigt oder ablehnt. Nachdem der ETF-Antrag aufgrund der Finanzsperre bei der US-Regierung Ende Januar zurückgezogen worden war, reichte die Chicago Board Options Exchange (CBOE) den Antrag eine Woche später erneut ein.

Anfang der Woche bekräftigte Jay Clayton nochmals seinen Standpunkt, dass Ethereum (ETH) und ähnliche Kryptowährungen nach US-Recht keine Wertpapiere seien. Clayton erklärte jedoch auch, dass sich die Definition eines digitalen Vermögenswertes als Wertpapier mit der Zeit ändern könne.

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