Marktüberblick 15-01

Marktüberblick 15-01

Forex und Devisen Nachrichten

Merkel stellt May vor Brexit-Votum Entgegenkommen in Aussicht

Von: Reuters.com

Die britische Premierministerin Theresa May strebt einem Medienbericht zufolge bei einem Scheitern des Brexit-Vertrags im Parlament ein zweites Votum an und setzt dabei auch auf Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Kanzlerin habe May Hilfe angeboten und zusätzliche Zugeständnisse der EU in Aussicht gestellt, sollten die Abgeordneten bei der am Abend geplanten Abstimmung den Ausstiegsvertrag ablehnen, berichtete die Zeitung “The Sun” unter Berufung auf Regierungskreise. Dazu gehöre es, den irischen Ministerpräsidenten Leo Varadkar davon zu überzeugen, einem Enddatum für die umstrittene Notfalllösung für die Grenze zur britischen Provinz Nordirland zuzustimmen. Mays Büro teilte mit, dass die Premierministerin mit mehreren europäischen Spitzenpolitikern über weitere EU-Zusicherungen spreche.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk hatten zuvor versucht, May mit einem Brief den Rücken zu stärken. Darin bekräftigen sie die Zusagen der Europäischen Union, ohne allerdings Änderungen am Vertragsentwurf zu machen. Die EU werde alles dafür tun, damit bis Ende 2020 eine Handelsvereinbarung zustande komme und die Nordirland-Notfalllösung vermieden werde, erklärten sie. Dieser sogenannte Backstop soll verhindern, dass zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland wieder eine harte Grenze entsteht – auch um ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konflikts zu vermeiden. Dies könnte aber zu einer vorübergehenden Handelsgrenze zwischen Großbritannien und Nordirland führen. Die EU hatte zuletzt immer wieder betont, dass es keine Änderungen an dem Vertrag geben könne.

Die Gegner des von der May-Regierung und der EU ausgehandelten Brexit-Vertrags lehnen den Backstop ab. Sie sehen darin eine dauerhafte Bindung an die EU. Es ist fraglich, ob May eine mehrehti erhält, da auch zahlreiche Abgeordnete ihrer konservativen Partei gegen den Vertrag sind. Einer Verschiebung des für den 29. März geplanten EU-Ausstieg erteilte May am Montag eine Absage.

Unabhängig vom Ausgang des Votums im britischen Unterhaus erwartet der CDU-Europapolitiker Elmar Brok, dass Großbritannien die EU am 29. März verlassen wird. Er hoffe nur, “dass es ein geordneter Brexit sein wird”, sagt Brok, der Zeitung “Die Welt”. Bei einer Ablehnung könnte nach einer “neuen Erklärung” seitens der EU in “ein bis zwei Wochen noch einmal über den Brexit-Vertrag abgestimmt” werden. Von einer Verlängerung der Verhandlungen über März hinaus halte er nichts. Es würde keine neuen Lösungen geben. Zumal die Verhandlungen wegen der Europawahlen im Mai nur um wenige Wochen verlängert werden könnten.

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Türkische Lira stabil nach Trump-Aussagen

Von: Investing.com

Investing.com – Obwohl US-Präsident Donald Trump der Türkei am Sonntag noch mit „wirtschaftlicher Zerstörung“ drohte, stabilisierte sich die türkische Lira am Montag und holte die anfänglichen Verluste komplett wieder auf.

Der Euro stieg zur türkischen Lira am Montag zunächst auf 6,3608 Lira, konnte seine Gewinne jedoch nicht halten und schloss im Minus. Zuletzt handelte der EUR/TRY 6,2694 Lira und damit 0,54 Prozent im Plus.

Gleiches gilt für den US-Dollar gegen die türkische Lira, der seine Gewinne nicht über die Ziellinie retten konnte. Aktuell notiert der USD/TRY 5,4600 Lira und damit 0,49 Prozent im Plus.

Trump hatte noch am Sonntag mit wirtschaftlicher Zerstörung gedroht, wenn die Türkei die Kurden in Syrien angreifen sollte. Mittlerweile scheint sich die Situation wieder beruhigt zu haben. Schließlich schrieb Trump gestern Abend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass er mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gesprochen habe. Unter anderem habe man über die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder gesprochen, wo beide Seiten ein „großes Potenzial für einen deutlichen Ausbau!“ sehen.

„Spoke w/ President Erdogan of Turkey to advise where we stand on all matters including our last two weeks of success in fighting the remnants of ISIS, and 20 mile safe zone. Also spoke about economic development between the U.S. & Turkey – great potential to substantially expand!“

Gestern liefen zudem Meldungen über den Ticker, wonach die türkische Lira die billigste Währung auf der ganzen Welt sei. Das sagte der Deutsche Bank-Marktstratege George Saravelos in der türkischen Zeitung Dünya am Montag.

Sorgen bereitet den Marktteilnehmern dagegen die wirtschaftliche Verlangsamung der Türkei. Schließlich ist die Industrieproduktion den dritten Monat in Folge um saisonbereinigte 6,5 Prozent gefallen.

Die Commerzbank-Analysten sehen den USD/TRY indes in einem Seitwärtsmarkt über der 2018/19 Unterstützungslinie und der Glättung der letzten 200 Tage bei 5,3615 bis 5,2029 gefangen. „Eine weitere Unterstützung liegt bei 5,1331. Aus einem Rutsch darunter dürften Verluste auf 4,9624/4,9233 resultieren. Wahrscheinlich setzt hier dann eine Stabilisierung ein“.

Einen Schlüsselwiderstand sehen die Experten dagegen zwischen den Oktobertiefs und Novemberhochs bei 5,5329 bis 5,6492. „Erst wenn das Paar über diesem Bereich schließt, bestätigt das eine Bodenformation. Die nächsten Anlaufziele wären dann die Oktober- und Januarhochs bei 5,8692 bis 6,0760.“

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Rückenwind aus China schiebt Dax an die 11000 Punkte

Von: Investing.com

Am Tag der Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament bekommen die Börsen zunächst Rückenwind aus Fernost. Die Aussicht auf Steuersenkungen in China trieb dort die Aktienkurse am Dienstag kräftig nach oben. Auch die Börse in Japan legte zu.

Der deutsche Aktienmarkt wird vor diesem Hintergrund ebenfalls höher erwartet. So signalisierte gut eine Stunde vor Handelsstart der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Dax (DAX) ein Plus von 0,68 Prozent auf 10 930 Punkte. Damit macht sich der Dax wieder auf den Weg in Richtung 11 000 Punkte.

Er hatte die runde Marke bereits in der vergangenen Woche zweimal ins Visier genommen, ohne sie zu überwinden. „Ob ein Ausbruch darüber gelingt, bleibt abzuwarten“, sagte der charttechnische Analyst Orlando Rodrigues von der Privatbank Donner & Reuschel. Eine nächste wichtige Unterstützung auf der Unterseite liegt ihm zufolge bei 10 780 Zählern. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) wird am Dienstag 0,72 Prozent fester erwartet.

Das zwischen Premierministerin Theresa May und Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen wird wahrscheinlich keine Mehrheit im Parlament finden. Sollte Großbritannien ohne Deal die Europäische Union am 29. März verlassen, droht ein Chaos. Die Abstimmung wird wohl frühestens um 20 Uhr mitteleuropäischer Zeit stattfinden. „Die Anleger gehen mehrheitlich zwar von einem Scheitern der heutigen Abstimmung aus, nicht jedoch von einem harten Brexit ohne Deal“, sagte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Unter den Einzelwerten am deutschen Markt standen Jenoptik (DE:JENGn) vorbörslich auf Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss 2,7 Prozent höher. Das Bankhaus Lampe hatte die Papiere des Technologie-Konzerns zum Kauf empfohlen. Interessant ist auch der Blick auf die Anteile der Deutschen Post (4:DPWGn), da nach Informationen der FAZ das Porto für Briefe nun zum 1. April anheben dürfte. Die Post-Aktien gewannen auf Tradegate 1,9 Prozent.

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Autobauer fordern von Trump Ende der Handelsstreitigkeiten

Von: Reuters.com

Spitzenmanager von Pkw-Herstellern haben auf der Automesse in Detroit von US-Präsident Donald Trump ein Ende des Zollstreits und der Haushaltsblockade gefordert.

FiatChrysler-Chef Mike Manley sagte am Montag, dass die Sonderzölle auf Stahl und Aluminium die Kosten der Fahrzeug-Produzenten in diesem Jahr um 300 bis 350 Millionen Dollar erhöhen dürften. Dies entspreche auf Basis der US-Verkaufszahlen vom vergangenen Jahr einer Verteuerung von 135 bis 160 Dollar je Auto. Die seit gut drei Wochen andauernde Haushaltssperre wegen Trumps Streit mit den oppositionellen Demokraten verzögere zudem die Zulassung eines neuen wichtigen Pickup-Models. “Je früher sie gelöst werden kann, um so besser”, ergänzte Manley.

Der für den US-Vertrieb zuständige Toyota-Manager Bob Carter sagte, dass der japanische Autobauer drei Mal die Preise erhöhen musste wegen der zusätzlichen Kosten durch die Zölle. General Motors und Ford sprachen ebenfalls von “Gegenwind”. Hyundai-Manager Brian Smith forderte schnellst mögliche Klarheit, um die Zulieferkette anzupassen. “Das dauert viel zu lang”, sagte er.

Volkswagen betrachtet die Entscheidung zum Bau eines Elektroautos in den USA auch als Beitrag, um Trump von seinen angedrohten Importzöllen abzubringen. “Wir hoffen, dass wir mit der Investition in Chattanooga einen Beitrag zur Vermeidung von Zöllen zwischen Europa und den USA leisten können, und wir werden weiter daran arbeiten”, sagte Konzernchef Herbert Diess in Detroit. VW sei nach wie vor der Meinung, dass Zölle der falsche Weg seien, bekräftigte er. Die Autobauer seien von der US-Regierung “nachdrücklich ermutigt” worden, mehr in den USA zu investieren, und täten dies auch.

Der Haushaltsstreit große Teile der Bundesbehörden lahm. Museen und Ämter bleiben geschlossen, ebenso Campingplätze in Nationalparks und Gerichte – insgesamt sind rund 800.000 staatliche Mitarbeiter betroffen. Kern des Etat-Streits ist, dass Trump vom Kongress die Bewilligung von 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenzen zu Mexiko fordert. Haushaltsentwürfe ohne diese Summe will er nicht unterzeichnen. Die Demokraten, die die Mehrheit im Repräsentantenhaus halten, lehnen die Mauer ab. Zudem sorgt sich die Wirtschaft wegen des Handelsstreit zwischen den USA und China, im Zuge dessen sich die beiden Wirtschaftsmächte mit Strafzöllen überzogen haben.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin erreicht neues Tief für 2019, Kryptomärkte rutschen ab

Von: Cointelegraph.com

Die Kryptomärkte rutschen weiter ab, nachdem sie über das Wochenende schon im roten Bereich waren. Laut CoinMarketCap hat Bitcoin (BTC) im Zuge dessen ein neues Rekordtief für 2019 erreicht. Bei Redaktionsschluss beträgt der Kurswert nur noch 3.552 US-Dollar, die anderen großen Kryptowährungen verlieren ebenfalls.

Bitcoin hat innerhalb von 24 Stunden weitere 2% verloren, was den Kurs unter die 3.600 US-Dollar Marke zieht. Prognosen hatten zuvor eigentlich vermutet, dass die derzeitige Re-Aktivierung lange ruhender Bitcoin-Wallets, zu einem merkbaren Aufschwung führen würde, nichtsdestotrotz befand sich die führende Kryptowährung über das ganze Wochenende im roten Bereich.

Ripple (XRP), zurzeit der Top-Altcoin mit einer Marktkapitalisierung von 13,3 Mrd. US-Dollar, verliert mit 2,5% sogar etwas mehr. Bei Redaktionsschluss liegt der Coin auf 0,324 US-Dollar.

Die Marktkapitalisierung von Ethereum (ETH) ist ca. 1 Mrd. US-Dollar kleiner als bei XRP, was laut CoinMarketCap den insgesamt dritten Platz bedeutet. Momentan liegt der Altcoin auf 118 US-Dollar, was einem deutlichen Verlust im Vergleich zum Höchstwert vom vergangenen Montag entspricht, der bei 154 US-Dollar lag.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen befindet sich nahe 119 Mrd. US-Dollar. Seit dem 10. Januar ist sie also fast 20 Mrd. US-Dollar gefallen, außerdem wurde heute zwischenzeitlich sogar ein Tiefstwert für 2019 verzeichnet, der sich auf 116,8 Mrd. US-Dollar belief.

Beim Blick auf die anderen Altcoins liegt momentan nur TRON (TRX) im grünen Bereich, da dieser sogar 2% Tageszuwachs verbuchen konnte. Bitcoin SV (BSV) schnitt hingegen am schlechtesten ab und verlor über den Tag 9%, was zu einem Kursstand von 77 US-Dollar führt.

Wie Cointelegraph heute berichtet hat, prognostizieren die Winklevoss-Zwillinge, den Stablecoins und den sogenannten Security-Tokens (ähnlich einem Wertpapier) eine strahlende Zukunft. Die Gründer der Gemini Kryptobörse vermuten, dass die Branche sich als Ganzes von unregulierten Initial Coin Offerings (ICOs) wegbewegen wird und stattdessen auf „tokenisierte“ Vermögenswerte setzt, zum Beispiel im Immobilienreich.

Außerdem meldet Reuters heute, dass Malaysia ab dem 15. Januar eine neue Krypto-Regulierung in Kraft setzt. Unter dieser sollen Digitalwährungen, Tokens und sonstige Krypto-Vermögenswerte als Wertpapiere eingestuft werden, wodurch sie unter Zuständigkeit der Börsenaufsicht fallen.

Des Weiteren soll Google auf seiner Werbeplattform Google Ads bestimmte Keywords mit Bezug auf Ethereum gesperrt haben. Die Firma Decenter will herausgefunden haben, dass die Suchbegriffe „ethereum development services“ und „ethereum security audits“ nicht aufrufbar sind. Eine offizielle Stellungnahme auf dem Twitter-Konto von Google Ads entgegnet, dass das Problem auf Grund regionaler Einschränkungen auftreten könnte, da Kryptobörsen bei Google lediglich innerhalb der USA und Japan werben dürfen.

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