Marktüberblick 13-08

Marktüberblick 13-08

Russischer Rubel fällt auf 2-Jahrestief, weitere Sanktionen bereiten Probleme

 

Von Anneken Tappe

 

Ein Senatsentwurf, welcher neue Sanktionen, für Russlands Rolle in der Einmischung bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016, vorschlägt, wurde am Mittwoch von der lokalen russischen Zeitung „The Kommersant“, veröffentlicht. Die Gesetzesvorlage könnte beinhalten, US-Unternehmen den Kauf russischer Schuldtitel zu verbieten und die Geschäfte russischer Banken in den USA zu beschränken. Später am Tag kündigten die USA separate Sanktionen gegen Russland wegen eines Angriffs mit chemischen Waffen an.

 

Das führte dazu, dass russische Märkte in eine Abwärtsspirale gerieten und der Rubel, mit einem Plus von 0,2218% beim USD/RUB, zu einem der größten Verlierer der Sitzung am Mittwoch wurde und am Ende ganze 3,3% verlor. Seit Monatsbeginn hat der Rubel gegenüber dem Dollar mehr als 6% verloren.

 

Sanktionsgespräche haben die russische Währung schon früher erschüttert. Die Analysten erwarten, dass sich weitere Probleme ergeben werden, was laut FactSet dazu führte, dass der Rubel im Jahr 2018, bisher um 13,5% gegenüber dem Dollar abschwächte.

 

https://www.marketwatch.com/story/russian-ruble-drops-to-21-month-low-as-further-sanctions-spell-trouble-2018-08-08

 

 

NZD/USD Rückblick: Kiwi erreichte 29-Monatstief bei der gemäßigten Vorwärtsführung der RBNZ

 

Von Omkar Godbole

 

Negative Stimmen regieren nach der unerwarteten expansiven Vorwärtsbewegung der RBNZ.

 

Der Kiwi verzeichnete vor rund fünf Stunden einen Kurs von ca. 0,6675, nachdem die RBNZ die Zinsen wie erwartet unverändert belassen hatte, dennoch überraschten Sie die Märkte, indem sie die vom September 2019 prognostizierte Zinsprognose von ursprünglich 1,9 Prozent auf 1,8 Prozent senkte.

 

Weiterhin sagte der Gouverneur der Zentralbank, Orr, dass die Zentralbank bis 2019 und 2020 auf dem aktuellen Niveau von 1,75 Prozent bleiben werde. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass die Renditedifferenz für weitere zwei Jahre gegenüber den US-Dollar voreingenommen bleibt.

 

Daher könnte der NZ-Dollar in naher Zukunft weiter an Höhe verlieren. Die eskalierenden Handelsspannungen zwischen den USA und China könnten den negativen Druck um den Kiwi noch verstärken.

 

https://www.fxstreet.com/news/nzd-usd-review-kiwi-hit-29-month-low-on-rbnzs-dovish-forward-guidance-20180809025

 

 

AUD/USD: In der Defensive passt die RBA die Inflationsprognosen an

 

Von Omkar Godbole

 

Das Paar AUD/USD notiert derzeit bei einem Fünftagestief von 0,7366, nachdem es gestern eine negative Handelssitzung ausgelöst hatte und der Abwärtstrend, dank der Inflationsprognosen durch die Reserve Bank of Australia (RBA), weiter beibehalten werden dürfte.

 

Die Abwärtskorrektur der Inflationsprognosen verstärkt die Ansicht der RBA, dass eine Zinserhöhung in naher Zukunft nicht gerechtfertigt ist. Die Zentralbank hat auch das erwartete BIP für 2018 auf 3,25% von 3% angehoben, aber bisher hat das zu keinem spürbaren Einfluss geführt.

 

Darüber hinaus ist der AU-Dollar anfällig, bei einem weiteren Rückgang des chinesischen Yuan. Infolgedessen riskiert der AU-Dollar eine negative Reaktion auf die große rückläufige Tages-Kerze des Vortages, wodurch die negativen Stimmungen wahrscheinlich gestärkt werden.

 

https://www.fxstreet.com/news/aud-usd-on-the-defensive-rba-trims-inflation-forecasts-201808100152

 

 

Türkische Lira stürzt um 13% auf Rekordtief

 

Von Daniel Shane

 

Der Einbruch der Währung spiegelt eine Reihe von Sorgen wider, einschließlich der Spannungen mit den Vereinigten Staaten und der mangelnden Bereitschaft der türkischen Behörden, die Zinssätze anzuheben. Die Türkei hat damit gedroht, sich zu rächen, nachdem die Trump-Regierung den hohen türkischen Regierungsbeamten wegen ihrer Rolle bei der Inhaftierung eines amerikanischen Pastors Sanktionen auferlegt hatte.

 

Nachdem sie am Freitag ein neues Allzeittief gegenüber dem Dollar erreicht hatte, konnte die Lira einen Teil ihrer Verluste zurückgewinnen und den Verlust somit auf 6% reduzieren. Gegenüber der US-Währung ist sie seit Jahresbeginn um rund 40% gesunken.

 

Investoren sorgen sich um die Fähigkeit des Landes, in schwierigen Zeiten Geld einzubringen, um seine Schulden zu begleichen.

 

Der im Juni wiedergewählte Präsident Recep Tayyip Erdogan ist eine weitere Quelle der Unsicherheit. Er hat sich mehr Macht über die Wirtschaftspolitik gegeben und Forderungen nach weiteren Zinserhöhungen widersprochen.

 

https://money.cnn.com/2018/08/10/news/economy/turkish-lira-dollar-usd/index.html

 

 

Microsoft-Aktie könnte durch starke Cloud-Verkäufe um 10% steigen

 

Von Michael Kramer

 

Das Softwarehaus meldete besser als erwartete Quartalsergebnisse, welche die Analystenschätzungen um fast 5% übertrafen, der gemeldete Umsatz stieg um 3%, getrieben durch ein starkes Cloud-Wachstum. Die besser als erwarteten Ergebnisse veranlassten die Analysten dazu, ihre Gewinnaussichten für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2019 sowie ihre Kursziele zu verbessern.

 

Analysten erwarten ein durchschnittliches Kursziel von etwa 121 US-Dollar, von zuvor 112 US-Dollar im Anfang Juli. Das höhere Kursziel kommt als Schätzung für den bisherigen Anstieg des Gesamtjahres zustande. Jetzt suchen die Analysten für das Geschäftsjahr 2019 nach einem Gewinn von 10% gegenüber dem vorherigen Ausblick von nur 4%. Darüber hinaus soll das Umsatzwachstum von nur 9% auf rund 11% steigen.

 

https://www.investopedia.com/news/microsoft-stock-may-rise-10-strong-cloud-sales/

 

 

 

Märkte könnten weitere 10 % steigen, trotz Sorgen über einen Handelskrieg, sagt Wall Steet’s größter Optimist: Dwyer

 

Von Thomas Franck

 

  • Canaccords Genuity-Stratege Tony Dwyer sagt, der S&P 500 werde bis zum Jahresende 3.200 Punkte erreichen, über sein Allzeithoch von 2.872,87 hinaus, welches er am 26. Januar erreichte.
  • Unsere „Kernthese schlägt vor, dass jede Pause in der Oberseite als Gelegenheit betrachtet werden sollte“, sagte Dwyer, in einer Anmerkung zu Kunden, am Dienstag.
  • Der S&P 500 hat sich aufgrund des Wirtschaftswachstums und der soliden Unternehmensgewinne vom Korrekturbereich erholt; Der Index lag am Donnerstagmorgen um 0,5 Prozent von einem neuen Hoch entfernt.

 

https://www.cnbc.com/2018/08/09/stocks-to-pop-another-10percent-or-more-from-here-despite-trade-war-rising-.html

 

 

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