Brexit Delay

Marktüberblick 12-04

Marktüberblick 12-04

Forex und Devisen Nachrichten

Euro, Sterling steigen nach Brexit-Aufschub

Von: Investing.com

Der Euro und das Pfund haben sich gegenüber dem anderen kaum bewegt und sind beide im Handel am Donnerstagmorgen gegenüber dem Dollar gestiegen, nachdem die Europäische Union zugestimmt hatte, die Austrittsfrist für Großbritannien bis auf den 31. Oktober zu verlängern.

Die Entscheidung lässt das Pfund im Ungewissen hängen, als die Möglichkeit eines ’no-deal‘ Brexits weiter absolut bestehen bleibt, genau wie die Aussichten für eine chaotische Kampagne für die bald stattfindenden Europawahlen. Daher wird sie kaum die Unsicherheit beilegen könnten, die die Stimmung in den Unternehmen und bei den Verbrauchern in den letzten Wochen gedrückt hatte. Das Vereinigte Königreich wird aus der EU hinausgeworfen werden, sollte es nicht an diesen Wahlen teilnehmen.

Um 10:00 MEZ wurde der Euro zu 1,1287 USD gehandelt, 0,2% höher als am Mittwochabend in Europa, während sich das Pfund mit 1,3096 USD nahezu unverändert behauptet hat.

Das ist die “schlimmste aller Varianten” sagte Helen Thomas, CEO und Gründerin der Beratungsfirma Blonde Money. Sie sagte, damit “entfalle der Zeitdruck, um eine Entscheidung zu erzwingen, aber es gibt nicht wirklich genug Zeit, damit sich der Staub legt für Neuwahlen oder eine zweite Volksabstimmung”.

“Das ist nicht gut für die britische Wirtschaft oder britische Wertanlagen auf lange Sicht,” sagte Thomas weiter.

Einer der Gründe, aus denen der Dollar weder gegenüber dem Pfund noch dem Euro zulegen konnte, ist das erste offene Eingeständnis aus der Federal Reserve, dass der nächste Zinsschritt eher nach unten als nach oben gehen könnte. Im Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der Fed, das am Mittwoch erschien, kann man lesen, dass verschiedene Fed-Vertreter dachten, dass das angemessene Zinsniveau sich “in die eine oder andere Richtung bewegen könnte”.

Aber auch der Euro steht unter dem Einfluss taubenhafter Kommentare aus der Europäischen Zentralbank. Bankpräsident Mario Draghi betonte erneut auf seiner regulären Pressekonferenz, dass die EZB alles tun werde, um die Inflation zurück auf den Zielwert zu bringen und versuchte nicht den Eindruck auszuräumen, dass das jüngste Gerede von einer ‘Staffelung’ der Strafraten auf überschüssige Guthaben bei der EZB ein erster Schritt in Richtung von Zinssenkungen in diesem Jahr ist.

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EU-Vertreter – Mitgliedsländer erlauben Handelsgespräche mit USA

Von: Reuters.com

Die EU-Mitgliedsländer haben sich für den Start von offiziellen Handelsverhandlungen mit den USA in bestimmten Bereichen ausgesprochen.

Die Freigabe sei am Donnerstag durch die EU-Botschafter erfolgt, sagte ein EU-Vertreter in Brüssel. Die EU-Kommission, die solche Verhandlungen für die EU-Länder führt, wollte grünes Licht für zwei Mandate: eines für die Senkung der Zölle auf Industriegüter und eines zur Vereinfachung von Produktstandards.

Damit kommt der vorigen Sommer von der EU und der US-Regierung vereinbarte Dialog voran. US-Präsident Donald Trump hatte im Juli 2018 bei einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zugesagt, keine neuen Zölle gegen Europa zu verhängen, solange die USA und die EU über den Abbau von Handelsbarrieren verhandeln. Die USA sind einer der wichtigsten Absatzmärkte von deutschen Autobauern.

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News zu Aktien

Dax: Die 12.000 bleiben eine Option

Von: Ard.de

Auch wenn es im frühen Handel eher gemütlich zugeht: Der Dax wahrt sich weiterhin alle Chancen, das Jahreshoch bei 12.029 Punkten in Angriff zu nehmen.

Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex aktuell 0,1 Prozent höher bei 11.945 Punkten. Am Donnerstag hatte sich der Dax bei rund 11.900 Punkten weiter stabilisieren können. Dabei wirkt das am 3. April gerissene Aufwärtsgap (11.778 auf 11.854 Punkte) weiterhin als Unterstützung.

US-Banken im Fokus

Für einen neuen Angriff auf das Jahreshoch bei 12.029 Zählern müssten nun neue Impulse her. An denen mangelt es jedoch am frühen Freitagmorgen. Vielmehr üben sich die Anleger weltweit vor Beginn der US-Berichtssaison in Zurückhaltung.

Das ist aber keineswegs besorgniserregend, sondern ein an den Märkten häufig zu beobachtendes Phänomen. Am Nachmittag, vor Börseneröffnung an der Wall Street, werden die Quartalszahlen von JPMorgan Chase und Wells Fargo mit großer Spannung erwartet.

Nikkei sachte im Plus

Vor diesem Hintergrund gehen auch die Anleger in Asien vor dem Wochenende keine allzu großen Risiken mehr ein.

Der Leitindex der Shanghaier Börse, der SSE Composite, notiert zur Stunde 0,4 Prozent tiefer. Besser läuft es dagegen in Japan: Der japanische Nikkei legt 0,6 Prozent zu.

Stagnation an der Wall Street

Auch aus den USA kommen keine frischen Kaufimpulse, hatten am Donnerstag doch Ängste vor einer Konjunkturabkühlung die Wall Street in Schach gehalten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem hauchdünnen Minus von 0,1 Prozent und kam auf 26.143 Punkte.

Der breiter gefasste S&P-500 blieb praktisch unverändert bei 2888 Zählern. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,2 Prozent auf 7.594 Zähler.

Ölpreise wieder auf dem Vormarsch

Ein Euro wird im asiatischen Handel mit 1,1288 Dollar bewertet nach 1,1250 Dollar im späten New Yorker Handel.

Die Ölpreise ziehen im frühen Handel leicht an. Tags zuvor hatten Brent und WTI nach überraschend hohen US-Lagerbestandsdaten noch mächtig Federn lassen müssen.

Der Goldpreis tendiert seitwärts bei derzeit 1.293 Dollar je Feinunze.

Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Achleitner: Zeit zu gehen?

Die Hauptversammlung der Deutschen Bank am 23. Mai soll nach dem Willen des kritischen Aktionärs Karl-Walter Freitag erneut über die Abberufung von Aufsichtsratschef Paul Achleitner abstimmen. Als Gründe wurden Achleitners Eintreten für eine Fusion mit der Commerzbank und die „schlechte Leistung“ des langjährigen Aufsichtsratschefs angeführt.

Im vergangenen Jahr scheiterte Freitag mit dem gleichen Anliegen: Trotz heftiger Kritik der Aktionäre an Achleitner stimmten letztendlich nur neun Prozent für eine Abwahl des Österreichers. Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Französischer Bauer siegt vor Gericht gegen Bayer-Monsanto

Im Rechtsstreit um den Gebrauch eines Unkrautvernichters hat sich ein französischer Landwirt gegen den US-Konzern Monsanto durchgesetzt. Das Berufungsgericht im südostfranzösischen Lyon entschied, dass der inzwischen zum deutschen Bayer-Konzern gehörende US-Hersteller verantwortlich sei für den Schaden, der dem Landwirt Paul François entstanden sei.

François soll 2004 beim Gebrauch des – inzwischen verbotenen – Unkrautvernichtungsmittels „Lasso“ eine Vergiftung erlitten haben. Der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer erklärte auf Nachfrage, die Entscheidung des Französischen Berufungsgerichts und seine rechtlichen Optionen würden geprüft.

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Uber reicht Unterlagen für Börsengang ein

Von: Reuters.com

Der US-Mitfahrdienst Uber hat formell seinen Börsengang beantragt und dabei erstmals einen umfassenderen Geschäftseinblick gewährt.

Wie aus den am Donnerstag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Unterlagen hervorgeht, hatte Uber 91 Millionen Nutzer per Ende 2018. Das Unternehmen warnte aber, dass es “womöglich keine Profitabilität erreichen” werde – sprich, wegen des Konkurrenzdrucks vielleicht niemals Gewinn machen werde. Auch rechnet der Konzern mit einem “erheblichen Anstieg” der Betriebskosten in absehbarer Zukunft.

Zum Volumen des Börsengangs machte Uber keine konkreten Angaben. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete kürzlich unter Berufung auf Insider, Uber plane, Aktien im Wert von rund zehn Milliarden Dollar zu verkaufen. Das Unternehmen würde so mit 90 bis 100 Milliarden Dollar bewertet.

Es wird damit gerechnet, dass Uber Anfang Mai sein Börsendebüt feiert. Erst Ende März hatte sich Rivale Lyft auf das Parkett gewagt.

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Kryptowährungen Nachrichten

Kryptowährung IOTA: Haben die Bullen ausgetanzt?

Von: Investing.com

Die Kryptowährung IOTA (IOTA/USD) ist am Donnerstag stark gefallen. Gemäß Investing.com kostete die Digitalwährung zuletzt 0,31952 Dollar und fiel damit 9,84 Prozent in den letzten 24 Handelsstunden. In den letzten 52 Wochen bewegte sich die Cyberdevise in einer Spanne von 0,2073 Dollar bis 2,697 Dollar

Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit der technischen Analyse. Die technische Analyse, auch Chartanalyse genannt, versucht aus der Kurshistorie des Basiswertes attraktive Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkte zu ermitteln – in diesem Fall für die Kryptowährung IOTA (IOTA/USD).

In der vorliegenden Chartanalyse bewertet die Redaktion von Investing.com anhand von gleitenden Durchschnitten und technischen Indikatoren sowohl den 5-Stunden- als auch den Tageschart der IOTA-Kryptowährung. Diese Ergebnisse ergeben schlussendlich eine technische Gesamtbewertung für die Digitalwährung.

IOTA (IOTA/USD) auf dem 5-Stundenchart
Gleitende Durchschnitte: Gleitende Durchschnitte glätten den Kurs und lassen damit die übergeordnete Trendrichtung im jeweiligen Zeitfenster besser erkennen.

Mit Blick auf die Kryptowährung IOTA (IOTA/USD) stehen 2 gleitende Durchschnitte auf „Kaufen“ und 10 auf „Verkaufen“. Damit erhält die Digitalwährung das Rating „Stark Verkaufen“.

Technische Indikatoren: Technische Indikatoren legen den Fokus auf die Analyse historischer Kursdaten anhand mathematischer Formeln und nicht auf fundamentale Rahmenbedingungen. Technische Indikatoren werden von Profihändlern zur Prognose kurzfristiger Preisbewegungen verwendet, um daraus Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkte zu ermitteln. Beispiele für gängige technische Indikatoren sind der Relative Strength Index, Stochastik, MACD, ATR, ADX, CCI, ROC Bulls/Bear.

Von den 8 analysierten technischen Indikatoren zeigen 0 auf „Kaufen“, 0 auf „Neutral“ und 8 auf „Verkaufen“. Entsprechend ermittelte die Redaktion von Investing.com ein „Stark Verkaufen“-Rating.

Durch die Auswertung der gleitenden Durchschnitte und den technischen Indikatoren kommt Investing.com im 5-Stundenchart auf ein Gesamtergebnis von „Stark Verkaufen“.

IOTA (IOTA/USD) auf dem Tageschart

Auf dem Tageschart zeigen 3 gleitende Durchschnitte auf „Kaufen“ und 9 auf „Verkaufen“. Damit erhält der Token ein Rating von „Verkaufen“.

Von den 9 analysierten technischen Indikatoren zeigen 3 auf „Kaufen“, 4 auf „Neutral“, 2 auf „Verkaufen“. Daraus lässt sich ein Rating „Kaufen“ ableiten.

Durch die Auswertung der gleitenden Durchschnitte und den technischen Indikatoren kommt Investing.com im Tageschart auf ein Gesamtergebnis von „Neutral“.

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