Marktüberblick 10-08

Marktüberblick 10-08

Yen könnte fallen, da USA & Japan weitere Zölle vermeiden wollen

 

Von Ilya Spivak

 

Der risikoscheue Yen stieg ebenfalls an, da die Autohersteller japanische Aktien im asiatisch-pazifischen Handel nach unten trieben, erschreckt durch die Aussicht auf US-Autotarife, da sich die Unterhändler aus den beiden Ländern zu Gesprächen treffen. Während sich die Befürchtungen im Handelskrieg auf China konzentrierten, könnte sich ein Riss zwischen Washington und Tokio als weiterer kritischer Brennpunkt herausstellen.

 

Der „Showdow“ läuft nach einem vertrauten Spielbuch ab. Auto-Tarife sind im Inland zutiefst unpopulär, was sie vor den Zwischenwahlen gefährlich macht und Präsident Trump dazu bringt, sie in Gesprächen mit Jean-Claude Junker (wie erwartet) zu verhandeln. Schlechte Zugeständnisse aus Japan können das gleiche Ergebnis bringen.

 

https://www.dailyfx.com/forex/fundamental/daily_briefing/session_briefing/euro_open/2018/08/09/Yen-May-Fall-as-US-Japan-Strike-Deal-Avoiding-Auto-Tariff-Hike.html

 

 

USD/CAD- Prognose: Saudische Bedrohung bringt Aussicht auf CAD-Rückschläge

 

Von Tyler Yell

 

  • Das Ausschlaggebende: Saudi-Arabien kippt kanadische Vermögenswerte. Die Nachrichten kommen vor einem sich stetig abschwächenden kanadischen Dollar, dazu einer Schwächung beim ÖL, sowie den kanadischen Beschäftigungsdaten von Freitag. Ein Fehlschlag mit dem Bericht, könnte zu einer größeren CAD-Schwäche führen.
  • Die Rohölpreise sind wesentlich zurückgegangen, da die Daten des amerikanischen Erdöllagerberichts, einen geringeren Rückgang, als ursprünglich in den Lagerbeständen erwartet wurde, aufweisen. Der Wechsel zu WTI auf 66,5 USD ist der niedrigste Preis seit Ende Juni und schadet den kanadischen Handelsbedingungen.
  • Technischer Ausblick: Der USD/CAD-Support liegt bei 1,2962 CAD pro USD. Während sich die Dynamik des US-Dollars abgekühlt hat, begünstigt das Umfeld weiterhin eher USD/CAD-Gewinne, als Verluste. Ein Durchbruch unter 1,2962 CAD pro USD, würde eine Verhaltensänderung auf dem Markt begünstigen, d.h. weg von einer „USD-Long“ Voreingenommenheit, welche seit Februar gegenüber dem CAD vorherrscht.

 

https://www.dailyfx.com/forex/technical/home/analysis/usd-cad/2018/08/08/Canadian-Dollar-Rate-Forecast-Technical-Analysis-Forex-Saudi-Arabia-.html

 

 

Türkische Lira erreicht Rekordtief während Türkei-U.S.A Bedenken weiterhin bedrücken

 

Von Reuters Staff

 

Die türkische Lira erreichte am Donnerstag ein neues Rekordtief gegenüber dem Dollar und schwächte sich um rund 2,5 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Mittwoch ab, nachdem eine türkische Delegation US-Beamte getroffen hatte, um Streitigkeiten zwischen den beiden NATO-Verbündeten beizulegen.

 

Die Lira hat in diesem Jahr fast ein Drittel ihres Wertes eingebüßt, ausgelöst durch die Besorgnis über den Einfluss des Präsidenten Tayyip Erdogan auf die Geldpolitik und in jüngster Zeit durch eine sich ausbreitende Kluft zwischen der Türkei und den Vereinigten Staaten.

 

https://www.reuters.com/article/turkey-currency/update-1-turkish-lira-hits-record-low-as-turkey-u-s-concerns-weigh-idUSL5N1V0242

 

 

Netflix-Ausbruch könnte die Aktien kurzfristig um 11% aufstocken

 

Von Michael Kramer

 

Die Aktie von Netflix Inc. (NFLX) ist seit dem enttäuschenden zweiten Quartal um 17% gefallen. Eine Analyse des technischen Charts deutet jedoch darauf hin, dass sich die Aktien von ihrem aktuellen Preis von rund 348 US-Dollar, um ca. 11% erholen könnten.

 

Jetzt brechen die Beteiligungen der Aktie aus und der Preis steigt überholt den Abwärtstrend, welcher seit Mitte Juli bei etwa 420 US-Dollar liegt. Das bedeutet, dass die Aktien von ihrem aktuellen Kurs, auf ein technisches Widerstandsniveau von etwa 396 US-Dollar steigen könnten, dies entspricht einem Anstieg von mehr als 11%. Sollte die Aktie auf diesen Preis steigen, würde sie auch eine Lücke füllen, die entstand, als die Aktie nach den Ergebnissen des zweiten Quartals, bis auf 344 US-Dollar fiel.

 

https://www.investopedia.com/news/netflix-breakout-may-boost-stock-11-short-term/

 

 

GBP/USD-Analyse: Schnäppchenkäufer bei mehrmonatigen Sterlingtiefs gesichtet

 

Von Nick Cawley

 

Die GBP/USD-Optimisten kontrollieren derzeit den Markt und drängen das Währungspaar nach wochenlangen Verkäufen, auf kurzfristige Widerstandsniveaus zurück. Der GBP/USD erreichte gestern ein nahezu einjähriges Tief von 1,2842, stieg dann aber wieder an, nachdem ein Bericht in der „Times“ andeutete, dass die EU ihre zuvor rigide Haltung zum EU-Warenhandel und zur Freizügigkeit verschieben könnte. Der Times-Bericht sagte, dass „die europäischen Staats- und Regierungschefs sich darauf vorbereiten, eine Vereinbarung auszuhandeln, die Großbritannien auf dem Binnenmarkt für Waren bleiben lässt und gleichzeitig die Freizügigkeit der Menschen einschränkt“. Während dies den Brexit-Forderungen des Vereinigten Königreichs immer noch nicht gerecht wird, könnte eine Lockerung der Spannungen kurzfristig eine Erleichterung für einen zunehmend schwachen Sterling bieten.

 

https://www.dailyfx.com/forex/market_alert/2018/08/09/GBPUSD-Analysis-Dip-Buyers-Seen-at-Multi-Month-Sterling-Lows-.html

 

 

FTSE sinkt, russische Sanktionen bringen die Märkte zum fallen

 

Von Helen Reid

 

Großbritanniens größter Aktienindex fiel am Donnerstag, als neue US-Sanktionen gegen Russland zu einem Abverkauf von Rohstoffen führten, während enttäuschende Gewinne den Wert des Reiseveranstalters TUI um 9 Prozent reduzierten.

 

Öl- und Bergbauaktien in ganz Europa stürzten ab, da neue Schläge gegen den Rohstoffgiganten Russland stattgefunden haben. Der FTSE 100 verlor 0,6 Prozent, während die Ölgiganten BP und Shell ebenfalls getroffen wurden.

 

Der FTSE 100 hat sich den wachsenden Befürchtungen widersetzt, dass das Vereinigte Königreich auf einen NoDeal-Brexit-Kurs zusteuern könnte, welcher den Pfund Sterling gegenüber dem Dollar & Euro, auf den niedrigsten Stand des Jahres brachte. FTSE 100-Bestandteile profitieren meist von einer schwächeren Währung.

 

https://uk.reuters.com/article/uk-britain-stocks/ftse-drops-as-russian-sanctions-jolt-markets-and-commodities-fall-idUKKBN1KU11Y

 

 

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