Brexit Delay

Marktüberblick 09-04

Marktüberblick 09-04

Forex und Devisen Nachrichten

Parlament zeigt May Grenzen auf vor Gespräch mit Merkel

Von: Reuters.com

Kurz vor der Berlin-Visite der britischen Premierministerin Theresa May hat das Londoner Parlament die Regierungschefin in ihre Schranken verwiesen.

Gegen Mays Willen stimmte das Oberhaus am Montagabend für eine Gesetzesvorlage, die dem Parlament mehr Kontrolle über den Brexit-Prozess zusichert. Zudem äußerte sich Oppositionschef Jeremy Corbyn pessimistisch, ob er sich mit May auf einen Kompromisskurs einigen kann. Damit reist May politisch geschwächt zu ihrem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei der sie sich am Dienstag um Rückendeckung für ihren Antrag auf Frist-Verlängerung bei der Europäischen Union (EU) bemühen will. Am Mittwochabend entscheidet ein EU-Sondergipfel, ob den Briten noch einmal Aufschub gewährt wird oder ob es am Freitag zum gefürchteten harten Brexit kommt.

Dem vom Oberhaus verabschiedeten Gesetz zufolge dürfen die Volksvertreter Mays Antrag bei der EU auf eine Verschiebung des Austrittstermins bis zum 30. Juni genau überprüfen und gegebenenfalls auch ändern. Das Gesetz sollte noch im Laufe des Abends endgültig verabschiedet werden.

May reist nach dem Gespräch mit Merkel weiter nach Paris, um mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu sprechen. Ihr läuft die Zeit davon: Am Mittwoch trifft sie alle Staats- und Regierungschefs der verbleibenden 27 EU-Mitglieder auf einem Sondergipfel in Brüssel. Eigentlich sollte das Vereinigte Königreich bereits seit Ende März nicht mehr EU-Mitglied sein, doch wurde der Austritt auf den 12. April verschoben. In einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk bat May am Freitag nun um Aufschub bis Ende Juni.

Die erneute Verlängerung ist nötig, da die konservativen Tories und die Labour-Sozialdemokraten wegen des Brexit-Kurses heillos streiten. Die Brüche laufen auch durch die beiden Parteien selbst. Das Unterhaus hat den von May mit der EU vereinbarten Austrittsvertrag bereits drei Mal abgelehnt. Ohne Vertrag droht ein ungeregelter Ausstieg aus der EU.

Ein solcher harter Brexit hätte vor allem für Großbritannien, aber auch für Europa, massive wirtschaftliche Folgen. EU-Chefunterhändler Michel Barnier betonte seine Bereitschaft, den Briten entgegenzukommen. Bei der politischen Erklärung, die die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU beschreiben soll, gebe es eine Reihe von Möglichkeiten. Dazu zähle auch eine Zollunion. “Wir sind bereit, das klarer zu machen, wenn es hilft, und diese Arbeit kann extrem schnell erledigt werden.” Er hoffe daher, dass die parteiübergreifenden Gespräche in London zu einem positiven Ergebnis führten.

Doch Labour-Chef Corbyn erklärte, die Regierung habe der Opposition bislang nicht die Zusagen gemacht, die sie zur Unterstützung von Mays Brexit-Vereinbarung mit der EU benötige. “Das Problem besteht darin, dass die Regierung sich offenbar nicht von ihrer ursprünglichen roten Linie wegbewegt.”

Sollte Großbritannien erst nach der EU-Wahl vom 23. bis 26. Mai aus der EU ausscheiden, müssten die Briten noch an der Abstimmung teilnehmen. Darauf ist die Regierung in London nach eigenen Angaben vorbereitet. Es seien alle gesetzlich vorgeschriebenen Schritte eingeleitet worden, teilte sie mit. Das bedeute aber nicht automatisch, dass sich die Briten tatsächlich an der Wahl beteiligten.

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Die USA machen Ernst: Lighthizer droht EU mit Strafzöllen

Von: Investing.com

Die USA machen Ernst: der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer will die Europäische Union (EU) mit Strafzöllen belegen. Grund dafür sind die Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus (PA:AIR).

Am späten Montagabend veröffentlichte das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer eine vorläufige Liste mit allen betroffenen EU-Produkten, die mit Zöllen belegt werden könnten.

Die USA könnten u.a. Zölle auf große Verkehrsflugzeuge und Flugzeugteile sowie Milchprodukte und Wein in Höhe von 11 Milliarden Dollar erlassen. Dies sei ungefähr der Schaden, der den USA durch die Subventionen entstehen.

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax vor weiteren Verlusten nach Vorwochenrally

Von: dpa-AFX.de

Der Dax (DAX) dürfte am Dienstag an seine Vortagsverluste anknüpften und sich weiter von der Marke von 12 000 Punkten entfernen. Der X-Dax (DAX) als Indikator signalisierte gut eine Stunde vor dem Handelsstart einen Abschlag von gut 0,4 Prozent auf 11 918 Punkte. Der EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) als Leitindex der Eurozone wird ebenfalls leichter erwartet.

Eine Rückkehr in den Rally-Modus aus der vergangenen Woche zeichnete sich somit an den hiesigen Handelsplätzen weiterhin nicht ab. „Die asiatischen Börsen erleben eine lustlose Sitzung, und an Europas Märkten dürfte es am Morgen ähnlich zugehen“, schrieb Analyst Michael Hewson von CMC Markets in einem Marktkommentar. In Tokio, Schanghai und Seoul pendelten die Aktienindizes um ihre Schlusskurse vom Vortag.

Investoren könnten sich kurz vor dem Beginn der Saison der Quartalsberichte in den USA zurückhalten. „Eine enttäuschende Berichtssaison mit rückläufigen Gewinnen könnte ein potenzieller Auslöser einer neuen Welle nach unten sein“, sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Im Wochenverlauf stehen in den USA erste Resultate vor allem aus dem Bankensektor auf der Agenda.

An diesem Dienstag hat die Agenda noch vergleichsweise wenig zu bieten. Einen Tag vor dem EU-Sondergipfel könnte die Entwicklung im Brexit-Streit Schlagzeilen machen. Investmentanalyst Uwe Streich von der LBBW sprach in einem Kommentar von der „Brextension“ als zentraler Frage. Bevor die britische Premierministerin Theresa May am Mittwoch in Brüssel um eine Verlängerung der Austrittsfrist bitten will, wirbt sie bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron um Unterstützung.

Auf Unternehmensseite scheint der Nachrichtenfluss denn auch eher studiengetrieben zu sein. SAP (4:SAPG)-Aktien litten vorbörslich mit 2,4 Prozent Minus unter gestrichenen Kaufempfehlungen gleich zweier Banken. Sowohl die britische HSBC als auch die schweizerische UBS (SIX:UBSG) gaben vor den bald erwarteten Zahlen zum ersten Quartal ihr bisheriges Votum mit „Buy“ auf und begründeten dies nach einem guten Lauf mit nur noch begrenztem Aufwärtspotenzial.

Bei ProSiebenSat.1 (0:PSMd) und Cancom (4:COKG) war die Tendenz infolge von Analystenstimmen positiver, die Papiere stiegen auf der Handelsplattform Tradegate. Dem Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat die australische Investmentbank Macquarie wegen des erwarteten Aufwärtspotenzials nun mit „Outperform“ ein positiveres Votum ausgesprochen. Der IT-Dienstleister Cancom wurde von der Privatbank Berenberg zum Kauf empfohlen.

Bei Merck KGaA (4:MRCG) und Xing (4:OBCGn) sorgten Analysen für Gesprächsstoff, die Aktien fielen vorbörslich. Für Xing zeigt sich die Deutsche Bank (4:DBKGn) weniger optimistisch, weil die Aktienbewertung den Wachstumspfad des Online-Netzwerks bereits abbilde. Merck ist in den Augen von Bernstein Research „reif für eine Pause“.

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Boeing-Aktie belastet Dow Jones: Negativschlagzeilen reißen nicht ab – jetzt zählt es!

Von: Deraktionaer.de

Der US-Leitindex Dow Jones notierte im gestrigen Handel dauerhaft im roten Bereich. Der Grund dafür ist die Aktie von Boeing. Wie der Flugzeughersteller bekanntgab, wird die Produktion der Problem-Maschine 737 Max gedrosselt, die Papiere verloren zum Handelsende knapp 4,5 Prozent. Dies entspricht 118 Punkten. Zum Vergleich: Der Dow Jones büßte gestern gerade einmal 74 Zähler ein.

Wie die Hongkonger Tageszeitung „South China Morning Post“ berichtete, setzte nun auch die China Aircraft Leasing (CALC) Bestellungen für das Unglücksmodell 737 Max aus. Boeing selbst zog ebenfalls Konsequenzen und fährt nach zwei Abstürzen und diversen Flugverboten die Produktion dieser Baureihe herunter. Im März hatte bereits die indonesische Fluggesellschaft Garuda die Bestellung von 49 Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max storniert.

Produktionsdrosselung wird eingepreist

Zunehmend werden auch die Analysten skeptischer. Analyst Ronald Epstein von der US-Investmentbank Bank of America (BofA) nahm die Produktionskürzung zum Anlass für ein neues Basisszenario. Fortan stuft er die Papiere mit „Neutral“ (vorher „Buy“) ein, das Kursziel wird um 60 Dollar auf 420 Dollar gekappt. Ähnliches Bild beim Barclays-Analysten David Strauss: Er reduzierte seine Schätzungen, den Zielkurs passte der Experte von 460 auf 417 Dollar an und belässt die Boeing-Aktie weiter auf der Kaufliste.

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin-Aufschwung liefert Hinweise auf großes Interesse chinesischer Anleger

Von: Cointelegraph.com

Der jüngste Bitcoin (BTC) Aufschwung hat auch das Interesse der chinesischen Anleger neu entfacht, wobei das wiedererstarkte Interesse sogar so groß zu sein scheint, dass diese bereitwillig einen Aufpreis zahlen, um am Bitcoin-Handel teilnehmen zu können. Dies berichtet der chinesische Twitter-Nachrichtendienst cnLedger am 4. April.

Bei der Analyse von Daten der Kryptobörsen Huobi und OKEx ist cnLedger auf einen neuen Trend gestoßen, der sich bei chinesischen Anlegern abzeichnet, die in Bitcoin investieren wollen.

Bedingt durch das Generalverbot für Kryptowährungen, das die chinesische Regierung schon im Jahr 2017 verhängt hatte, bleiben den heimischen Anlegern nur wenige Möglichkeiten, Kryptowährungen kaufen zu können. Dabei ist die neueste Strategie, dass zunächst Stablecoins, wie zum Beispiel Tether (USDT), in einem sogenannten „Over-The-Counter“ Geschäft gekauft werden, die anschließend in beliebige Kryptowährungen umgewandelt werden können, wie cnLedger erklärt.

Als nun in der vergangenen Woche der Kurs für das BTC/USD-Währungspaar um mehr als 1.000 US-Dollar gestiegen ist, sind gleichzeitig auch die Preise für Over-The-Counter Geschäfte in chinesischen Renminbi (CNY) nach oben gegangen, was einen deutlichen Anstieg der Nachfrage aus China belegt.

„Auf den chinesischen Märkten ist großes Kaufinteresse zu erkennen“, wie das Nachrichtenportal schlussfolgert. Weiter heißt es in dem dazugehörigen Tweet:

„Die Over-The-Counter Geschäfte, der einzige Weg, um in China an Bitcoin zu kommen, zeigen, dass chinesische Anleger sogar bereit sind, einen satten Aufschlag zu bezahlen. Statt dem normalen Wechselkurs von 1 US-Dollar = 6,7 Chinesische Yuan, zahlen sie 7 CNY für 1 Tether-Coin (USDT).“

Dadurch wird das große Interesse der chinesischen Anleger deutlich, was im klaren Widerspruch zur restriktiven Krypto-Politik der Regierung steht. Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, sind die Voraussetzungen für Chinas Kryptobranche schwierig, so wurden auch Initial Coin Offerings (ICOs) gänzlich verboten.

Paradoxerweise fördert die Regierung allerdings die Blockchain-Technologie, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Sektor. Vergangene Woche hatte Peking gar eine Liste veröffentlicht, auf der ca. 200 zugelassene Blockchain-Dienstleister verzeichnet sind.

Außerdem ist eine Studie kürzlich zu dem Ergebnis gekommen, dass es in China mehr Blockchain-Projekte gibt als in jedem anderen Land, ebenso hält die Region die höchste Anzahl an Blockchain-Patenten.

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