Marktüberblick 08-11

Marktüberblick 08-11

Forex und Devisen Nachrichten

Euro steigt nach US-Kongresswahl – Dollar gibt auf breiter Front nach

Von: dpa-AFX.com

Der Eurokurs (FX1:EURUS) hat am Mittwoch vom Ausgang der US-Kongresswahl profitiert, aber seinen Vorsprung aus dem europäischen Handel im US-Geschäft nicht ganz verteidigen können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1452 US-Dollar, während sie in Europa bis auf 1,1499 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1487 (Dienstag: 1,1428) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8706 (0,8750) Euro gekostet.

Die Wahlergebnisse aus den USA brachten den Dollar gegenüber allen wichtigen Währungen unter Druck. Für US-Präsident Donald Trump wird das Regieren nach den Kongresswahlen in dem gespaltenen Land schwieriger: Seine Republikaner verloren bei den Zwischenwahlen das Repräsentantenhaus an die Demokraten. Den Senat im Parlament in Washington verteidigten die Republikaner allerdings. Die Fiskalpolitik der USA dürfte nach den Wahlen weniger konjunkturstütztend sein, begründete Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank (DE:CBKG), die Dollar-Verluste. Eine republikanische Mehrheit in beiden Häusern hätte wohl die Steuern gesenkt und die Ausgaben nicht proportional zurückgefahren. „Die USA wären als Investitionsstandort attraktiver geworden, die Nachfrage nach der US-Währung wäre gestiegen.“ Dies könnten die Demokraten im Repräsentantenhaus jetzt verhindern. Ob es aber tatsächlich dazu kommt, müsse man abwarten.

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China betont Bedeutung von Treffen Trumps mit Xi

Von: Reuters.com

Im Handelsstreit mit den USA hat China die Bedeutung des G20-Gipfels Ende des Monats unterstrichen.

Das geplante Treffen zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump sei für beide Seiten besonders wichtig, sagte der chinesische Staatsrat Wang Yi am Donnerstag. China sei bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten, um eine Lösung zu finden, die für beide Seiten von Vorteil sei, sagte zuvor ein anderer hochrangiger chinesischer Diplomat.

Die zwei Staatschefs wollen am Rande des Gipfels der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in Argentinien über den Zollkonflikt beraten. Die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt überziehen sich seit Monaten mit Strafzöllen, was offenbar auch auf die Konjunktur der Volksrepublik durchschlägt. Trump stört sich insbesondere am Handelsdefizit mit China, das im September einen Rekordwert von 40,2 Milliarden Dollar erreichte. Er hat mehrfach beklagt, sein Land werde von der Volksrepublik über den Tisch gezogen.

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News zu Aktien

Börsen haken US-Kongresswahlen ab

Von: Reuters.com

Die Börsen sind nach einem kurzen Aufatmen nach den US-Kongresswahlen am Mittwoch wieder zur Tagesordnung zurückgekehrt.

“Ein Unsicherheitsfaktor weniger”, kommentierte Marktexperte Joachim Goldberg von der Analysefirma Goldberg & Goldberg. Der Dax schloss bei 11.579 Punkten 0,8 Prozent höher, der EuroStoxx50 legte ebenfalls etwa ein Prozent zu. An der Wall Street lagen die Kurse zum Handelsschluss in Europa ein bis knapp zwei Prozent im Plus.

US-Präsident Donald Trump muss nach der Niederlage seiner Republikaner bei der Wahl zum Repräsentantenhaus nun mit stärkerem Gegenwind rechnen. Weitere Steuersenkungen oder der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko gelten mit der nun von Demokraten geführten Kammer als unwahrscheinlicher. Zugleich bauten die Republikaner aber ihre Mehrheit im für die Außenpolitik wichtigen Senat aus.

Zum einen könne es angesichts dieses Patts nun zum Stillstand in der US-Innen- und Haushaltspolitik kommen, fürchteten Analysten. Zum anderen setzten in New York einige Anleger aber auf Kompromisse beider Parteien beim Thema Infrastruktur. Ein entsprechendes Programm könnte der ganzen inländischen Wirtschaft zugute kommen, sagte Analyst Jim Lydotes vom Brokerhaus BNY Mellon Global Infrastructure Income Fund.

Nach dem Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus änderten sich für Trump nur die Spielregeln im US-Politikgeschehen, erklärten die Analysten der DZ Bank. Mit einem Strategiewechsel des Präsidenten sei aber nicht zu rechnen. “Trump misst schließlich den Erfolg seiner Wirtschaftspolitik auch am Kursstand der Aktienindizes.” Daher blieben die Experten bei ihrem positiven Ausblick für die Aktienmärkte.

Viele Experten fürchten beim Thema Handel allerdings eine Eskalation. “Es kann sogar sein, dass Trump gegenüber Europa und China noch aggressiver wird, um davon abzulenken, dass er innenpolitisch unter Druck gerät und nicht mehr viel bewegen kann”, erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

An den zinspolitischen Vorgaben für die Fed werde sich nach der Wahl wenig ändern, sagte ein Händler. Die Notenbanker beraten noch bis Donnerstagabend turnusmäßig die aktuelle geldpolitische Lage. Eine Zinsänderung wird überwiegend erst für Dezember wieder erwartet. Die Entscheidung und der Kommentar der Fed zur Lage wird am Donnerstagabend bekanntgegeben.

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Amazon: Was jetzt noch zu tun ist?

Von: finanztrends.info

Für die Aktie Amazon aus dem Segment „Internet Einzelhandel“ wird an der heimatlichen Börse NASDAQ GS am 08.11.2018, 22:02 Uhr, ein Kurs von 1757,58 USD geführt.

Auf Basis von insgesamt 7 Bewertungskriterien haben wir eine Einschätzung zum aktuellen Niveau für Amazon entwickelt. Auf jeder Stufe erhält das Unternehmen die Bewertung „Buy“, „Hold“ bzw. „Sell“. Daraus resultiert in einer abschließenden Gewichtung die Gesamtnote.

1. Relative Strength Index: Ein bekanntes Mittel aus der technischen Analyse um einzuschätzen, ob ein Titel aktuell „überkauft“ oder „überverkauft“ ist, stellt der Relative Strength Index (RSI) dar. Dieser setzt Kursbewegungen über die Zeit in Relation. Wir betrachten den RSI auf 7- und auf 25-Tage-Basis für Amazon. Beginnen wir mit dem 7-Tage-RSI, welcher aktuell 14,95 Punkte beträgt. Das bedeutet, dass Amazon momentan überverkauft ist. Die Aktie wird somit als „Buy“ eingestuft. Wie sieht es beim 25-Tage-RSI aus? Der RSI25 liegt bei 57,58, was bedeutet, dass Amazon hier weder überkauft noch -verkauft ist, im Gegensatz zum RSI7. Das Wertpapier wird somit abweichend als „Hold“ eingestuft. Amazon wird damit unterm Strich mit „Buy“ für diesen Punkt unserer Analyse bewertet.

2. Anleger: Das Anleger-Sentiment ist ein wichtiger Stimmungsindikator für die Einschätzung einer Aktie. Zuletzt stand auch die Aktie von Amazon im Fokus der Diskussionen in den sozialen Medien. Dabei wurden vor allem und mehrheitlich negative Meinungen veröffentlicht. Allerdings beschäftigte sich der Meinungsmarkt in den vergangenen Tagen insbesondere mit den positiven Themen rund um Amazon. Dieser Umstand löst insgesamt eine „Hold“-Bewertung aus. Zusammenfassend ergibt sich damit bei der Analyse der Anleger-Stimmung insgesamt die Bewertung „Hold“.

3. Fundamental: Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Amazon liegt bei einem Wert von 48,44. Die Aktie liegt damit im Vergleich zu Werten aus der Branche „Retail – Discretionary“ (KGV von 41,03) über dem Durschschnitt (ca. 18 Prozent). Aus Sicht fundamentaler Kriterien ist Amazon damit überbewertet und erhält folglich eine „Sell“-Bewertung auf dieser Stufe.

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Kryptowährungen Nachrichten

Kryptokurse legen zu – SEC stoppt die Kommentare zu Bitcoin-ETFs

Von: Investing.com

Die Kryptowährungen gewannen am Mittwoch an Wert. Die U.S. Securities and Exchange Commission stoppte die Annahme öffentlicher Kommentare zu Bitcoin-ETF-Vorschlägen. Man gab jedoch keine offizielle Entscheidung oder einen Zeitplan für die Auflegung solcher Fonds bekannt.

Bitcoin stieg an der Bitifinex-Börse um 1,8 Prozent auf 6.569,2 Dollar. 

Ethereum kletterte um 5,9 Prozent auf USD 221,79 und Litecoin legte um 3,4 Prozent auf USD 55,665 zu. XRP notierte 5,0 Prozent höher auf 0,53954 $.

Unter Berufung auf die Möglichkeit „betrügerischer und manipulativer Handlungen und Praktiken“ und die Tatsache, dass Bitcoin-Futures „unbedeutend“ sind, lehnte die SEC am 22. August neun Bitcoin-ETF-Anträge von mehreren Börsen ab.

„Die Börse hat keine Aufzeichnungen vorgelegt, welche belegen, dass Bitcoin-Futures, „Märkte von erheblicher Größe“ sind. Diese Manko ist insofern kritisch, als die Börse, wie nachstehend erläutert, nicht nachgewiesen hat, dass die Mittel zur Verhinderung betrügerischer und manipulativer Handlungen und Praktiken ausreichen werden. Deshalb ist eine gemeinsame Überwachung mit einem geregelten Markt von beträchtlicher Größe im Zusammenhang mit Bitcoin erforderlich.“

Die Agentur zog sich jedoch von ihrer Entscheidung vom 23. August zurück. Man sagte, dass Beamte beschlossen hätten, ihre Maßnahmen neu zu bewerten und eine öffentliche Meinung zu diesem Thema zu ermitteln.

In anderen Nachrichten ist die Volatilität von Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken, laut Reuters.

Die Kryptowährung stieg 2017 über 1.300 Prozent auf ein Rekordhoch von fast 20.000 Dollar im Dezember. Bislang ist sie jedoch 2018 um bis zu 70 Prozent eingebrochen, bevor sie sich seit September in eine Phase relativer Stabilität eingependelt hat.

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