China

Marktüberblick 08-04

Marktüberblick 08-04

Forex und Devisen Nachrichten

Chinas Ministerpräsident signalisiert vor Gipfel mit EU Zusammenarbeit

Von: Reuters.com

Kurz vor dem Gipfel mit der EU hat China Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf den verschiedensten Gebieten signalisiert.

Dazu zählten Handel und Klima aber auch das Festhalten am Atomabkommen mit dem Iran sowie die Bekämpfung von Terrorismus, schrieb Chinas Ministerpräsident Li Keqiang in einem Gastbeitrag für das “Handelsblatt” (Montagausgabe), der in Auszügen am Sonntag vorab veröffentlicht wurde. Vorwürfe, China betreibe eine Spaltung der EU wies Li zurück. “Wir unterstützen nachdrücklich den europäischen Integrationsprozess in der Hoffnung auf ein vereintes und prosperierendes Europa”, schrieb Li. Die gemeinsamen Interessen zwischen China und Europa wögen viel schwerer als die Differenzen.

Diplomaten sprachen dagegen von erheblichen Unstimmigkeiten vor dem Spitzentreffen am Dienstag in Brüssel. Der Gipfel könne ohne die sonst übliche Abschlusserklärung bleiben, sagten vier mit dem Thema befasste EU-Gesandte der Nachrichtenagentur Reuters. Grund seien Unstimmigkeiten bei Handel, Investitionen und Minderheitenrechten. Die EU und China sind wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Der tägliche Handel beläuft sich auf rund eine Milliarde Euro. Mit den USA befindet sich China in einem massiven Handelsstreit, der die Weltkonjunktur belastet.

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Zeit wird knapp für May auf Suche nach Brexit-Kompromiss

Von: Reuters.com

Wenige Tage vor dem richtungweisenden EU-Gipfel hat die angeschlagene britische Premierministerin Theresa May noch keine Brexit-Lösung gefunden.

Die Gespräche mit Oppositionsführer und Labour-Chef Jeremy Corbyn brachten bis Sonntagnachmittag keine Verständigung. Die Zeit drängt: Kommt bis Freitag keine Einigung mit der Europäischen Union über die von May beantragte Verschiebung des Austrittstermins zustande, droht ein harter Brexit mit schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft in Großbritannien und auf dem Kontinent.

“Es ist an der Zeit, dass die britische Regierung und Labour zu einer klugen und vernünftigen Einigung kommen, um die Lähmung der britischen Politik aufzulösen und einen ungeregelten Brexit zu verhindern”, forderte Bundesfinanzminister Olaf Scholz. “Jetzt ist pragmatische und lösungsorientierte Politik von allen gefragt”, ergänzte er via Twitter.

May warnte am Wochenende, je länger es dauere, eine Lösung zu finden, desto größer sei das Risiko, dass Großbritannien die Europäische Union (EU) überhaupt nicht mehr verlasse. Ihre Konservative Partei stimme mit Labour in einigen Punkten überein. Beide wollten zum Beispiel Arbeitsplätze erhalten und mit einem guten Abkommen aus der EU ausscheiden. Dies sei die Basis für einen Kompromiss, der eine Mehrheit im Parlament bekommen könnte. Dies sei der einzige Weg, den Brexit durchzuboxen.

“Wenn wir die Europäische Union verlassen, ist es wichtig, dass wir Kompromisse eingehen”, sagte auch die Kabinettsbeauftragte für Parlamentsangelegenheiten, Andrea Leadsom. Ein zweites Brexit-Referendum hingegen wäre “Höchstverrat”, unterstrich sie in einem Artikel für die Zeitung “Sunday Telegraph”. Leadom zählt zum Lager der Brexit-Befürworter. Sie fügte hinzu, eine erneute Volksbefragung würde eine langwierige Verzögerung mit sich bringen. Da das Parlament bislang nicht in der Lage gewesen sei, das Ergebnis des ersten Referendums umzusetzen, gebe es auch keinen Grund zu glauben, bei einer zweiten Abstimmung könnte dies gelingen.

Die Labour-Politikerin Rebecca Long-Bailey bezeichnete die Gespräche mit den Konservativen zwar als positiv. Bislang habe es aber noch keine “echten Änderungen” an dem von May mit der EU ausgehandelten Brexit-Deal gegeben, der vom Unterhaus bereits dreimal abgelehnt worden ist. Notwendig sei ein Kompromiss.

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Luftholen nach bärenstarker Vorwoche

Von: dpa-AFX.de

Dem Dax (DAX) dürfte es am Montag zunächst schwer fallen, an seine siebentägige Gewinnstrecke anzuknüpfen. Mit einer Rally um fast 500 Punkte oder gut vier Prozent hatte er am Freitag die stärkste Börsenwoche seit Ende 2016 in trockene Tücher gebracht. Nun muss er sich an der Marke von 12 000 Punkten messen, die er erstmals seit Oktober wieder übersprungen hatte.

Der X-Dax (DAX) als Indikator signalisierte gut eine Stunde vor dem Handelsstart einen moderaten Abschlag von 0,4 Prozent auf 11 958 Punkte, womit die 12 000 Punkte wackeln. Der EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) als Leitindex der Eurozone wird ebenfalls leichter erwartet. Dafür sprechen auch die internationalen Vorgaben: In Asien prägten die Märkte in Japan oder China mit negativen Vorzeichen das Bild.

Allerdings halten einige Marktakteure gerade wegen der jüngsten Kursgewinne die Rally noch nicht für beendet. „Viele Investoren sind immer noch defensiv positioniert, was die Erholung unterstützt“, sagt Analyst Manfred Bucher von der BayernLB. Und auch die Bank of America (112:BAC) riet in einer Analyse der jüngsten Geldflüsse an den weltweiten Finanzmärkten: „Es ist noch zu früh, um zu verkaufen“.

Wie Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners ergänzte, schlagen den Anlegern langsam auch wieder die ausbleibenden Brexit-Fortschritte auf die Stimmung. Im schier unendlichen Gezerre beginnt erneut eine entscheidende Woche, denn Stand jetzt sollen die Briten die EU an diesem Freitag verlassen. Mit Spannung wird erwartet, ob die Gespräche zwischen der Regierung von Premierministerin Theresa May und der Labour-Opposition über einen Ausweg aus der Sackgasse an diesem Montag erste Ergebnisse bringen.

Vorbörslich auffällig waren im Dax die Aktien aus dem Autosektor nach ihrem zuletzt besonders guten Lauf. Auf der Handelsplattform Tradegate fiel Continental (4:CONG) mit einem Kursverlust von 2,5 Prozent negativ auf, was am Markt mit einer Analystenstimme in Zusammenhang gebracht wurde. Die Experten von Kepler Cheuvreux haben mittlerweile ihre Kaufempfehlung für die Aktien des Autozulieferers aufgegeben.

BMW (4:BMWG) fielen vorbörslich in ähnlicher Größe wie Continental. Der Autobauer wird für die drohende Strafe im EU-Kartellverfahren ordentlich Geld zur Seite legen. Es werde eine Rückstellung in Höhe von voraussichtlich über eine Milliarde Euro gebildet, teilte das Unternehmen am Freitagabend nach Prüfung der Beschwerdepunkte mit.

Wie häufig Montags lassen ansonsten die Anleger von Borussia Dortmund (104:BVB) die Bundesliga vom Wochenende wieder einmal Revue passieren. Nach dem Fünf-Tore-Trauma im Spitzenspiel gegen Bayern München herrscht im Ruhrgebiet und bei Anlegern Katerstimmung, die Aktien des BVB fallen vorbörslich um fast 5 Prozent.

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China überholt USA in Schlüsseltechnologien

Von: Handelsblatt.com

China ist einer Studie zufolge dabei, in einigen digitalen Schlüsseltechnologien an den USA vorbeizuziehen. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) habe die Volksrepublik 2018 zweieinhalb Mal so viele Patente angemeldet wie die Vereinigten Staaten, heißt es in einer Untersuchung des China-Instituts Merics, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlag.

In die auch militärisch wichtige sogenannte Quanten-Kryptografie investiere China zehn Mal so viel wie die USA. Die Summe beläuft sich Forschern zufolge auf mindestens 50 Milliarden Dollar.

Kurz vor dem EU-China-Gipfel in Brüssel am Dienstag wird in der 58-seitigen Studie „Chinas digitaler Aufstieg“ ausdrücklich davor gewarnt, dass Europa im Technologie-Rennen der beiden Großmächte unter die Räder kommen könne. Das liege zum einen an dem Investitionsvorsprung der USA und Chinas. Zum anderen verschärfe die US-Regierung wegen der chinesischen Aufholjagd die Abschottung gegenüber Chinas Hightech-Produkten und mache entsprechenden Druck auch auf Verbündete.

„Die US-Kampagne gegen den Einsatz der Huawei-Technologie in Europa ist ein Vorgeschmack auf künftige Konflikte“, konstatieren die Autoren. Hintergrund ist die US-Forderung, beim 5G-Mobilfunkausbau keine Produkte des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei einzusetzen. Die Bundesregierung hat sich wie andere EU-Partner aber entschieden, Huawei nicht formell auszuschließen.

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Kryptowährungen Nachrichten

Krypto gemischt; G20 berät Anti-Geldwäscheregeln

Von: Investing.com

Die Kurse der großen Kryptowährungen liefen am asiatischen Montagmorgen in verschiedene Richtungen, aber der Kryptomarkt blieb insgesamt bullisch. Regulierungen spielen mal wieder eine Rolle, als die G20-Staaten bald ein Regelwerk gegen Geldwäsche mit Kryptoinstrumenten diskutieren werden.

Bitcoin stand um 06:14 MEZ 2,22% höher auf 5.237,60 USD, nachdem es heute Morgen schon auf bis zu 5.299,40 USD gestiegen war. Die Münzen befindet sich wieder in einem Aufwärtstrend und hat allein in der vergangenen Woche 28,8% hinzugewonnen.

Mit Ethereum ging es ebenfalls nach oben, als es sich um 7,82 USD auf 182 USD verteuerte.

Demgegenüber rutschte der Kurs von XRP um 0,26% auf 0,35877 USD ab und Litecoin fiel um 1,60% auf 91,062 USD. Allerdings sind die Kurse beider Währungen in den letzten sieben Tagen um 17,12% bzw. 52,30% hochgeschossen.

Der Gesamtwert des Kryptomarkts setzte seinen Anstieg fort und liegt nun auf 184 Mrd USD.

Die wichtigste Nachricht vom Wochenende im Kryptobereich war das G20-Treffen vom Juni, auf dem internationale Kryptoregulierungen diskutiert werden sollen, um die Geldwäsche und die Terrorismusfinanzierung zu bekämpfen.

Die Zentralbankvorsitzenden und Finanzminister der G20 werden an dem Treffen teilnehmen, um hierfür ein Regelwerk auszuarbeiten. Es wird damit gerechnet, dass es zu einer Einigung über die neuen Regeln kommen wird. Die Länder wollen strikterer Identifikationsanforderungen für Personen durchsetzen, die Kryptogelder transferieren.

In Asien erwägt Südkorea eine Lockerung seiner gegenwärtigen Regeln, um dem Markt beim Wachsen und Ausreifen zu helfen.

„Die Regierung hat virtuelle Währungen missverstanden und versucht, ihnen die Standards für echte Währungen aufzuerlegen, was verschiedene Probleme ergab. Die Industrie steht nicht still, während sie auf die Genehmigung regulatorischer Feldversuche wartet,” sagte Song Hee-kyong, Mitpräsident des 4. Industrieforums des Parlaments.

Das asiatische Land ist bekannt für seine strikte Herangehensweise und strenge Kontrollen im Hinblick auf digitale Wertanlagen, und hatte Erstemissionen digitaler Münzen fast als ‘Glücksspiel’ eingestuft. Die Meldungen signalisieren einen möglichen Gesinnungswandel in Südkorea.

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