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Marktüberblick 08-03

Marktüberblick 08-03

Forex und Devisen Nachrichten

EZB lockert Geldpolitik – EUR/USD im freien Fall – jetzt kommt Draghi!

Von: Investing.com

Der EUR/USD ist nach einer Lockerung der Geldpolitik und einer Änderung der Forward Guidance mit Blick auf die Zinsen auf der EZB-Sitzung an diesem Donnerstag stark unter Druck geraten.

Der EUR/USD näherte sich in hohem Tempo seinem Jahrestief bei 1,1233 Dollar. In der Spitze kollabierte die Gemeinschaftswährung am Donnerstag auf 1,1263 Dollar (Stand um 14:23 Uhr).

Auslöser für den rasanten Kurssturz war die Bekanntgabe neuer Langfristtender, auch TLTRO genannt. Das Kreditprogramm soll ab September 2019 starten und bis Ende März 2021 laufen. Die Geschäftsbanken können sich so billiges Geld leihen. Die EZB will damit die Kreditvergabe stimulieren.

Darüber hinaus änderte die EZB die Forward Guidance bezüglich der Zinsen. In diesem Jahr werden die Währungshüter wohl nicht mehr an der Zinsschraube drehen. Die zehnjährigen Bundesanleihen stürzten daraufhin in den Keller ab. Der DAX holte dagegen seine Verluste mit der Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik auf.

In Kürze wird sich EZB-Chef Mario Draghi zu den heutigen geldpolitischen Entschlüssen äußern. Den Livestream hierzu finden Sie hier.

Anleger sollten beachten, dass der EUR/USD nun sein kalkulatorisches Kursziel aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation erreicht hat. Gewinnmitnahmen könnten die Folge sein, ist aber natürlich keine Garantie, da die Lockerung der Geldpolitik stark belastet.

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Japans Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Von: Handelsblatt.com

Japans Wirtschaft ist im vergangenen Quartal stärker gewachsen als zunächst geschätzt. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) belief sich auf das Jahr hochgerechnet auf 1,9 Prozent, wie revidierte Daten der Regierung zeigen, die am Freitag veröffentlicht wurden. Der Zuwachs ist insbesondere auf höhere Investitionen in Reaktion auf die Schäden vorangegangener Naturkatastrophen zurückzuführen. Eine erste Schätzung hatte für das Schlussvierteljahr 2018 noch ein BIP-Plus von 1,4 Prozent ergeben. Im vorangegangenen Quartal war die japanische Wirtschaft noch um revidiert 2,4 Prozent geschrumpft, wozu unter anderem die Naturkatastrophen beitrugen.

Die weiteren Konjunkturaussichten werden von Ökonomen verhalten beurteilt. Zuletzt hatten Daten zum Export und zur Industrieproduktion für Enttäuschung gesorgt. Außerdem werden für die japanische Wirtschaft negative Auswirkungen durch den Zollstreit zwischen den USA und China erwartet.

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Chinesischer Exporteinbruch nährt Konjunktursorgen

Von: dpa-AFX.de

Schwache chinesische Exportdaten haben die Konjunkturängste der Finanzmarktakteure am Freitag verstärkt. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex Dax (DAX) lässt knapp eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenauftakt ein Minus von 0,71 Prozent auf 11 436 Punkte erwarten. Der EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) dürfte ähnlich geschwächt starten.

Bereits in Asien waren die Aktienmärkte deutlich unter Druck geraten. So waren angesichts des Handelskrieges mit den USA die Exporte aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im Februar um mehr als ein Fünftel gefallen.

Bereits am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) mit gesenkten Wachstumsprognosen für die Eurozone die Kurse an Europas Börsen und den USA gen Süden geschickt. Die Aussicht auf ein noch länger niedriges Zinsniveau in Europa – das lange ein entscheidender Antrieb für den Aufschwung an den Börsen war – trat dabei in den Hintergrund. Und auch die US-Notenbank Fed hatte zuletzt ein vorsichtigeres Bild der US-Wirtschaft gezeichnet.

Am frühen Nachmittag mitteleuropäischer Zeit steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht ein weiteres Schlüsselereignis auf dem Konjunkturprogramm. Die Lage am amerikanischen Jobmarkt gilt als wichtiger Faktor wiederum für die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed.

Auf Unternehmensseite steuert die „heiße“ Bilanzwoche auf einen eher ruhigen Wochenausklang zu. Die Aktien der Deutschen Bank (DE:DBKGn) und der Commerzbank (DE:CBKG) könnten angesichts abermaliger Fusionsspekulationen einen Blick wert sein.

Eon (4:EONGn)-Papiere (4:EONGn) zeigten sich vorbörslich moderat schwächer. Hier könnte belasten, dass die EU-Wettbewerbshüter die geplante Übernahme der RWE (4:RWEG)-Tochter Innogy (4:IGY) durch den Energieriesen genauer unter die Lupe nehmen. Es gebe Bedenken, dass das Vorhaben den Wettbewerb im Strom- und Gaseinzelhandel beeinträchtigen könne, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Eine vertiefte Prüfung wird daher eingeleitet.

Eine Verkaufsempfehlung von Mainfirst setzte die Papiere des Autozulieferers Schaeffler (61:SHA) etwas deutlicher unter Druck. Der Kurs war bereits am Mittwoch nach einem trüben Ausblick Geschäftsausblick des Unternehmens eingebrochen.

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Bericht – Pentagon überprüft Musks Sicherheitsfreigabe wegen Joint

Von: Reuters.com

Der Chef der Elektroautofirma Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX, Elon Musk, muss einem Medienbericht zufolge um seinen Vertrauensstatus im US-Verteidigungsministerium bangen. Die Behörde überprüfe Musks Sicherheitsfreigabe, nachdem der Milliardär vergangenes Jahr in einer im Internet live übertragenen Veranstaltung Marihuana geraucht hatte, berichtete die Agentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Für Musk ist die Sicherheitsfreigabe wichtig, weil SpaceX für die US-Regierung Satelliten ins All transportiert. Bei Tesla, SpaceX und dem Verteidigungsministerium war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Tesla-Aktien drehten nach dem Bericht ins Minus.

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Kryptowährungen Nachrichten

Krypto steigt; Kanada kontrolliert Kryptoinvestoren

Von: Investing.com

Die Kurse führender Kryptowährungen sind am Donnerstagmorgen in Asien gestiegen und haben ihre höchsten Stände der Woche erreicht, auch wenn es keine offensichtlichen Auslöser für die Rallye gibt.

Bitcoin lag um 04:18 MEZ um 0,92% höher auf einem Wochenhoch von 3.878,30 USD. Die digitale Währung kam von einem Absacker Mitte der Woche auf 3.700 USD zurück und hat seither Fahrt nach oben aufgenommen.

Auch mit anderen Kryptowährungen geht es aufwärts.

Ethereum stieg um 2,28% auf 138,88, XRP wurde 1,51% höher zu 0,31678 USD gehandelt und Litecoin verteuerte sich in den letzten 24 Stunden um 6,61% auf 56,294 USD.

Die Gesamtkapitalisierung des Kryptomarktes schwoll auf 133,8 Mrd USD an und liegt damit 7 Mrd USD über ihrem Wert vom Wochenanfang.

Der Markt war kurzzeitig angeschlagen auf Meldungen hin, dass Kryptohändler in Kanada jetzt vom Finanzamt des Landes, der Canada Revenue Agency (CRA), kontrolliert werden könnte, berichtete das Wirtschaftsmagazin Forbes am 6. März.

Der Artikel sagte, dass die CRA den Investoren einen 14-seitigen Fragebogen über ihre Kryptoaktivitäten der letzten Jahre zugeschickt hat. Die CRA untersucht wie und von wem sie ihre digitalen Wertanlagen gekauft haben und ob sie Kryptomixer oder andere Verschleierungsinstrumente benutzt haben.

Die CRA besteuert digitale Token seit 2013 und hat in 2017 eine Sondereinheit gegründet, um den Kryptobereich zu beobachten, Informationen zu sammeln und Kontrollen mit Schwerpunkt auf Risiken im Zusammenhang mit Krypto durchzuführen.

Auch in Kanada kommen die Ermittlungen zu den verlorenen Geldern der Kryptobörse QuadrigaCX voran. Ein Report von Ernst & Young führte zu Fragen, ob das Geld schon weg war, bevor Börsenchef Gerald Cotton im Dezember verstarb, der die einzige Person war, die Zugang zu den Cold Wallets hatte.

EY sagte in dem Report, dass die Cold Wallets, von denen geglaubt wurde, sie enthielten die fehlenden Kundengelder, leer sind. Es gab keine Einzahlungen in die Cold Wallet seit April 2018 und die abhanden gekommenen Münzen könnten an Accounts an andere Börsen transferiert worden sein.

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