Marktüberblick 07-11

Marktüberblick 07-11

Forex und Devisen Nachrichten

Devisen: Euro profitiert von ersten Ergebnissen der US-Kongresswahl

Von: dpa-AFX.com

Der Dollar ist nach ersten Ergebnissen der US-Kongresswahlen etwas unter Druck geraten. Gemessen zum Euro fiel die US-Währung im frühen Handel auf den tiefsten Stand seit rund zwei Wochen. Der Eurokurs zog im Gegenzug zuletzt bis auf 1,1470 Dollar an und kostete damit rund einen halben Cent mehr als noch am Dienstagabend. Mit den Gewinnen konnte der Euro zudem seine jüngste Erholung fortsetzen und stieg auf den höchsten Stand seit dem 24. Oktober. Ende Oktober war der Euro unter anderem wegen der Schuldenkrise in Italien bis auf etwas über 1,13 Dollar gefallen.

Bei den Kongresswahlen zeichnet sich ab, dass die Republikaner von Präsident Donald Trump ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren. Sie behalten aber die Kontrolle im Senat, der zweiten Kammer im US-Parlament in Washington. Das meldeten mehrere US-Sender am Dienstagabend übereinstimmend auf Grundlage von ersten Ergebnissen und Hochrechnungen.

Bei den Kongresswahlen in der Mitte zwischen zwei Präsidentenwahlen, den sogenannten Midterms, bekommt meist die Partei des regierenden Präsidenten einen Denkzettel verpasst. Meinungsforscher hatten den Republikanern bei dieser Wahl den Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus vorhergesagt, was Trump das Regieren erschweren wird. Dass die Republikaner den Senat behalten, hatten Wahlforscher erwartet.

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Eurokurs bleibt träge

Von: dpa-AFX.com

Wie bereits im europäischen Handel hat sich der Eurokurs am Dienstag auch im US-Geschäft kaum bewegt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1413 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1428 US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8750 Euro.

Mit Spannung werden die Ergebnisse der US-Kongresswahlen erwartet. Dabei wird gut ein Drittel des Senats und das gesamte Repräsentantenhaus gewählt. Die Zwischenwahlen, die in etwa zur Halbzeit einer Präsidentschaft stattfinden, gelten regelmäßig auch als Abstimmung über die Politik des Präsidenten.

Als wahrscheinlichstes Szenario gilt, dass die Demokraten eine Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen und die Republikaner ihre Mehrheit im Senat verteidigen.

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News zu Aktien

BMW-Gewinn bricht überraschend stark ein – Rendite schrumpft

Von: Reuters.com

Bei BMW ist der Gewinn im dritten Quartal überraschend stark eingebrochen.

In der Kernsparte Automobile rauschte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 47 Prozent in die Tiefe auf 930 Millionen Euro, wie der Münchner Oberklasse-Autobauer am Mittwoch mitteilte. Das ist deutlich weniger als die knapp 1,2 Milliarden Euro, die Analysten im Schnitt erwartet hatten. Rabattschlachten rund um die WLTP-Umstellung, hohe Rückstellungen für Rückrufe und internationale Handelskonflikte schlugen hier ins Kontor. Zudem blieben die Kosten für neue Technologien wie Elektromobilität und autonomes Fahren sowie die Belastungen aus Wechselkurseffekten und Rohstoffpreisen hoch. Die gesamte Branche sei “zunehmend mit anhaltenden externen Belastungen konfrontiert, die wir in Summe nicht vollständig kompensieren können”, sagte Finanzchef Nicolas Peter.

BMW hatte im September seine Jahresziele für 2018 gekappt und für das dritte und vierte Quartal deutliche Bremsspuren angekündigt. Damals teilten die Münchner zudem mit, dass die Rendite in der Autosparte unterhalb des sonst in der Oberklasse üblichen Korridors von acht bis zehn Prozent liegen werde. Weil der Umsatz hier dank leicht gestiegener Verkaufszahlen um drei Prozent auf 21,1 Milliarden Euro zulegte, schrumpfte die Marge vor Zinsen und Steuern im dritten Quartal stärker als von Analysten erwartet – um fast die Hälfte auf 4,4 Prozent. Vor Jahresfrist stand noch ein Wert von 8,6 Prozent zu Buche.

Allerdings musste auch die Konkurrenz zuletzt kräftig Federn lassen. Bei Daimler schrumpfte die Rendite im dritten Quartal auf 6,3 Prozent von 9,0 Prozent. Bei Audi sackte sie wegen einer 800 Millionen Euro schweren Geldbuße im Dieselskandal im vergangenen Vierteljahr auf 0,8 Prozent ab. Für BMW ist mit dem deutlichen Margenrückgang eine lange Erfolgsserie gerissen: Der Autobauer hatte sich mehr als 30 Quartale lang in dem angepeilten Rendite-Korridor bewegt.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern die reduzierte Prognose, wonach die Ebit-Marge im Autosegment mindestens sieben Prozent betragen soll. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) werde moderat sinken, damit ist ein Rückgang von fünf bis zehn Prozent gemeint. Im dritten Quartal schrumpfte der Vorsteuergewinn um gut 26 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro. Der Überschuss ging um 24 Prozent zurück auf 1,4 Milliarden Euro. Der Umsatz des Konzerns stieg dagegen um fast fünf Prozent auf 24,7 Milliarden Euro.

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Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger greifen nach den US-Kongresswahlen wieder zu

Von: dpa-AFX.com

Der Dax (DAX) dürfte am Mittwoch nach den Kongresswahlen in den USA freundlich eröffnen. Überraschungen blieben aus. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn ein Plus von 0,65 Prozent auf 11 558 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) zeichnete sich ein Plus von 0,78 Prozent zum Handelsauftakt ab.

Die US-Wahlen sind dem Markt damit zunächst kein Stolperstein. Die Republikaner um US-Präsident Donald Trump haben im Repräsentantenhaus wie von Experten erwartet die Mehrheit verloren. Im Senat konnten sie sich hingegen in Überzahl behaupten. „Der Erfolg der Demokraten wird Trump das Leben schwerer machen. Und er legt nahe, dass die Wähler mit seiner Regierung nicht allzu glücklich sind“, sagte Experte David Madden von CMC Markets.

Nun rückt als nächstes Thema die US-Notenbank in den Fokus, die – anders als sonst – erst am Donnerstag über ihre weitere Geldpolitik informieren wird. Wesentlich Neues wird jedoch nicht erwartet. Vielmehr gilt eine weitere Zinsanhebung im Dezember als wahrscheinlich.

Außerdem dürfte alles, was mit dem von Trump geführten Handelsstreit mit China zu tun hat, die Märkte bewegen und auch das hoch verschuldete Italien mit seiner Haushaltspolitik bleibt ein wichtiges Thema.

Auf vollen Touren läuft außerdem nun auch die Berichtssaison in Deutschland. Unter den Dax-Werten werden daher die Munich Re, BMW und Adidas (4:ADSGN) die wohl höchste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Sportartikelhersteller hob seine Jahresgewinnprognose an, was vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate bereits erste positive Kursreaktionen von etwas mehr als 2 Prozent nach sich zog.

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Kryptowährungen Nachrichten

Kryptokurse legen zu – SEC stoppt die Kommentare zu Bitcoin-ETFs

Von: Investing.com

Die Kryptowährungen gewannen am Mittwoch an Wert. Die U.S. Securities and Exchange Commission stoppte die Annahme öffentlicher Kommentare zu Bitcoin-ETF-Vorschlägen. Man gab jedoch keine offizielle Entscheidung oder einen Zeitplan für die Auflegung solcher Fonds bekannt.

Bitcoin stieg an der Bitifinex-Börse um 1,8 Prozent auf 6.569,2 Dollar. 

Ethereum kletterte um 5,9 Prozent auf USD 221,79 und Litecoin legte um 3,4 Prozent auf USD 55,665 zu. XRP notierte 5,0 Prozent höher auf 0,53954 $.

Unter Berufung auf die Möglichkeit „betrügerischer und manipulativer Handlungen und Praktiken“ und die Tatsache, dass Bitcoin-Futures „unbedeutend“ sind, lehnte die SEC am 22. August neun Bitcoin-ETF-Anträge von mehreren Börsen ab.

„[….] Die Börse hat keine Aufzeichnungen vorgelegt, welche belegen, dass Bitcoin-Futures, „Märkte von erheblicher Größe“ sind. Diese Manko ist insofern kritisch, als die Börse, wie nachstehend erläutert, nicht nachgewiesen hat, dass die Mittel zur Verhinderung betrügerischer und manipulativer Handlungen und Praktiken ausreichen werden. Deshalb ist eine gemeinsame Überwachung mit einem geregelten Markt von beträchtlicher Größe im Zusammenhang mit Bitcoin erforderlich.“

Die Agentur zog sich jedoch von ihrer Entscheidung vom 23. August zurück. Man sagte, dass Beamte beschlossen hätten, ihre Maßnahmen neu zu bewerten und eine öffentliche Meinung zu diesem Thema zu ermitteln.

In anderen Nachrichten ist die Volatilität von Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken, laut Reuters.

Die Kryptowährung stieg 2017 über 1.300 Prozent auf ein Rekordhoch von fast 20.000 Dollar im Dezember. Bislang ist sie jedoch 2018 um bis zu 70 Prozent eingebrochen, bevor sie sich seit September in eine Phase relativer Stabilität eingependelt hat.

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