Marktüberblick 06-11

Marktüberblick 06-11

Forex und Devisen Nachrichten

EUR/USD ruhig vor US-Midterms

Von: Investing.com

Ein stärkerer US-Dollar nach guten US-Arbeitsmarktzahlen vom Freitag hält den EUR/USD am Montag in Schach. Zudem halten sich Anleger mit aggressiven Wetten vor den morgigen US-Midterms zurück. Ein schwacher sentix Konjunkturindex und widersprüchliche Signale zum Handel belasteten die Stimmung zusätzlich.

Der EUR/USD handelte zuletzt 1,1376 Dollar und verlor damit 0,11 Prozent an Wert. Im Hoch stieg das Paar auf 1,1399 Dollar, konnte das Niveau aber nicht halten und sank dann auf ein Tief von 1,1357 Dollar.

Der US-Dollar zog seine Kraft aus den guten Arbeitsmarktzahlen vom Freitag, wo die Beschäftigung im Oktober um 250.000 wuchs. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 3,7 Prozent, während die durchschnittlichen Löhne um 3,1 Prozent auf das Jahr hochgerechnet zulegten. Das gab den US-Renditen wieder deutlich Aufwind. Das zehnjährige Zinspapier stieg zurück auf 3,20 Prozent, während die dreißigjährigen mit 3,46 Prozent auf den höchsten Stand seit Juli 2014 kletterten.

Flankiert wird der Zinsanstieg von guten US-Konjunkturdaten und einer steigenden Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed im Dezember um 25 Basispunkte. Die Wahrscheinlichkeit dafür stieg nach den US-Arbeitsmarktzahlen von 71,7 Prozent auf 72,4 Prozent, so das von Investing.com entwickelte FedWatch-Tool.

Die Gemeinschaftswährung belastet hat indes der schwache sentix Konjunkturindex, der per Oktober mit 8,8 Punkten auf den tiefsten Stand seit Oktober 2016 gefallen war. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Konjunkturaussichten mussten Federn lassen.

Vor den US-Zwischenwahlen am Dienstag laufen zudem widersprüchliche Signale zum Handel über den Ticker. Während US-Präsident Donald Trump Hoffnung auf eine Lösung im Handelskonflikt mit China machte, sagte sein Wirtschaftsberater, dass Trump sein Kabinett nicht angewiesen habe, einen Handelsdeal mit China in die Wege zu leiten.

Für Kursbewegung könnte heute der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor sorgen, der in weniger als einer Stunde veröffentlicht wird. Derweil liegt der Fokus der Anleger aber weiter auf den midterms morgen. Eine Einschätzung dazu finden Sie hier.

Der Euro gab im Vergleich zum britischen Pfund moderat nach. EUR/GBP sank um 0,41 Prozent auf 0,8744.

Für das britische Pfund im Verhältnis zum US-Dollar ging es aufwärts. Auf Tagessicht gewann der GBP/USD 0,30 Prozent auf 1,3008 Dollar.

Dank der höheren US-Renditen steigt der US-Dollar zum japanischen Yen. Der USD/JPY notierte zuletzt auf 113,24 und damit 0,04 Prozent im Plus.

Der USD/CHF hält sich weiter über der Parität und handelte auf 1,0056 und damit 0,22 Prozent im Plus.

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Pfund erholt sich auf Berichte von Brexit-Deal zu Finanzdienstleistungen

Von: Investing.com

Trotz der schwächer als erwartet ausgefallenen Geschäftstätigkeit im britischen Dienstleistungssektor im Oktober, schaffte es das Pfund seine Tiefststände vom Montag gegenüber dem Dollar zu überwinden, als Zuversicht über die Brexit-Verhandlungen dem Pfund Rückenwind gaben.

Die Marktforschungsfirma Markit berichtete, dass ihr Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe im Oktober auf 52,2 gefallen ist, sein schwächster Wert seit März, als britische Firmen darüber nervös wurden, dass Brexit-Sorgen die britische Konjunktur immer stärker belasten.

Der Report schickte das Pfund auf 1,2974 USD, aber der Rückgang war nur von kurzer Dauer, da ein Wochenendbericht der Financial Times, dass ein gesamt-britisches Zollabkommen in die Vereinbarung über den Austritt Großbritanniens aus der EU geschrieben werde, dem Pfund Unterstützung gab.

Der Report hatte das Pfund am Montagmorgen zunächst auf 1,3062 schießen lassen, seinem höchsten Stand seit dem 22. Oktober. Um 11:48 MEZ lag der GBP/USD Kurs 0,35% höher auf 1,3013.

Der FT-Report ließ darauf schließen, dass die Probleme zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU zum Finanzdienstleistungssektor fast vollständig ausgeräumt sind, was zu Begeisterung führte, da der Sektor Großbritanniens größte Quelle an Export- und Steuereinnahmen ist.

Weitere positive Nachrichten gab es in der Sunday Times, die berichtete, dass Premierministerin Theresa May bis diesen Freitag soweit sein möchte, dass die EU im November einen Gipfel einberufen könne, um eine Vereinbarung zu unterzeichnen. Das würde es May theoretisch erlauben, das Abkommen im Dezember durch das britische Parlament zu boxen.

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Eröffnung: Moderate Gewinne vor den US-Zwischenwahlen

Von: dpa-AFX.com

Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag vor den Kongresswahlen in den USA mit moderaten Gewinnen gestartet. Der Dax (DAX) rückte um 0,16 Prozent auf 11 512,96 Punkte vor. Die in den Vereinigten Staaten anstehenden ersten Zwischenwahlen in der Ära Donald Trump dürften dafür sorgen, dass die Anleger eher der Seitenlinie bleiben.

Der MDax (MDAX) stieg um 0,36 Prozent auf 24 337,00 Zähler und auf europäischer Bühne legte der Leitindex EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) um minimale 0,10 Prozent auf 3220,48 Punkte zu. „Der US-Präsident hat sich stark im Wahlkampf engagiert, denn für das republikanische Lager geht es um sehr viel“, sagte Fondsmanager Olivier de Berranger von La Financière de L’Echiquier.

Aktuellen Prognosen zufolge dürfte die Partei Trumps ihre knappe Mehrheit im Senat zwar behaupten, doch im Repräsentantenhaus könnte sie verloren gehen. Das aber würde Trumps bisherige Politik stark hemmen und hielte laut Berranger für die Märkte Unsicherheit bereit.

So dürfte dann zwar die Chance auf eine Entspannung im Handelsstreit mit China deutlich steigen, doch zugleich verwies er auf die Gefahren einer Konfrontation zwischen demokratischem Repräsentantenhaus und republikanischem Senat. Zudem gehen die Blicke in Richtung US-Notenbank, die wegen der Zwischenwahlen erst am Donnerstag über ihre Geldpolitik entscheidet.

Wesentlich Neues wird jedoch nicht erwartet. Vielmehr gilt eine weitere Zinsanhebung im Dezember als wahrscheinlich.

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Toyota erhöht Gewinnprognose

Von: Reuters.com

Der japanische Autobauer Toyota profitiert von einem steigenden Autoabsatz in China und Europa.

Im Zeitraum Juli bis September stieg der Betriebsgewinn um elf Prozent auf umgerechnet 4,5 Milliarden Euro (579,1 Milliarden Yen), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Weil Toyota mit einem schwächeren Yen rechnet als bisher, hob der Autobauer seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr um gut vier Prozent an. Der VW-Rivale erwartet nun einen Betriebsgewinn von umgerechnet 18,57 Milliarden Euro (2,4 Billionen Yen). Das ist etwa genauso viel wie im vergangenen Geschäftsjahr, das im März endete.

Im jüngsten Quartal konnte Toyota im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern den Absatz in China kräftig steigern. Die Verkäufe auf dem weltgrößten Automarkt kletterten um 20 Prozent, in Asien insgesamt betrug das Absatzplus von Toyota 9,2 Prozent auf 417.000 Fahrzeuge. In Europa legten die Toyota-Verkäufe um 4,8 Prozent zu, in den USA gingen sie leicht zurück. Insgesamt kam Toyota auf ein weltweites Verkaufsplus von 1,9 Prozent.

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Kryptowährungen Nachrichten

Zentralbank Chinas könnte Vorgehen gegen Kryptoindustrie verschärfen, sagt Report

Von: Investing.com

Die chinesische Zentralbank, die People’s Bank of China oder PBoC, könnte ihr Durchgreifen gegen Produkte auf Kryptowährungen in nächster Zeit verschärfen, berichtete Crypto Economy unter Berufung auf einen Report zur Finanzstabilität, den die Zentralbank am 2. November veröffentlicht hatte.

Der Schritt könnte in den nächsten Wochen kommen, so der Artikel weiter.

Die PBoC wiederholte in dem Report, dass Erstemissionen digitaler Münzen hochriskant und in China illegal sind, da solche Aktivitäten zur Umgehung von Kapitalmarktkontrollen genutzt werden.

Die Zentralbank fügte dann hinzu, dass virtuelle Münzen sogar benutzt werden, um internationale Sanktionen zu umgehen.

“Es gibt kein Gesetz oder Regulierung, die es Parteien ausdrücklich verbieten, Bitcoins zu besitzen oder mit Bitcoin private Transaktionen durchzuführen, [lediglich Warnungen an] die Öffentlichkeit über die Investmentrisiken. Der Kontrakt in diesem Fall, stipuliert die Verpflichtung Bitcoin zwischen zwei natürlichen Personen zu transferieren, was nicht unter das Verbot [vom Sept. 2017] fällt.”

Bitcoin wurde an der Börse Bitfinex um 05:40 MEZ 0,1% tiefer zu 6.456,30 USD gehandelt.

Ethereum legte um 0,6% auf 210,08 USD zu und Litecoin stieg um 1,2% auf 54,225 USD. XRP schoss um 12,2% hoch und wurde zu 0,52947 USD gehandelt.

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