Brexit

Marktüberblick 06-03

Marktüberblick 06-03

News zu Aktien

Brexit-Gespräche ergebnislos vertagt

Von: Faz.net

Die Brexit-Gespräche von Vertretern der Europäischen Union und der britischen Regierung am Dienstag in Brüssel sind Insidern zufolge nach mehr als drei Stunden ergebnislos vertagt worden. Die Verhandlungen sollten am Mittwoch fortgesetzt werden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am späten Abend. Ein EU-Vertreter erklärte, dass die Beratungen nicht gut gelaufen seien. Keiner der beteiligten Gesprächspartner wolle sich nach dem Treffen äußern.

Großbritannien hofft in dieser Woche bei neuen Verhandlungen auf eine Einigung mit der EU in der für den Brexit besonders wichtigen Frage der irischen Grenze. Brexit-Minister Stephen Barclay und Unterhändler Geoffrey Cox sind deswegen zu Gesprächen mit EU-Chefunterhändler Michel Barnier angereist.

Die Zeit wird knapp

Im Ringen um einen geregelten EU-Austritt Großbritanniens wird die Zeit zunehmend knapp. Nach dem derzeit aktuellen Plan wird das Vereinigte Königreich die EU am 29. März verlassen. Ein zwischen Premierministerin Theresa May und den übrigen 27 EU-Staaten vereinbartes Austrittsabkommen stößt im Parlament in London allerdings auf heftigen Widerstand. Es soll eigentlich einen chaotischen Brexit mit schweren negativen Folgen für die Wirtschaft auf beiden Seiten verhindern.

Umstritten ist in dem Austrittsabkommen vor allem die darin festgeschriebene Garantie für eine offene Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland, der sogenannte Backstop. Dieser sieht vor, dass Großbritannien in einer Zollunion mit der EU bleibt, bis eine bessere Lösung gefunden ist.

Brexit-Hardliner fürchten aber, die Regelung könnte das Land dauerhaft eng an die EU binden und eine eigenständige Handelspolitik unterbinden. Sie fordern deswegen eine zeitliche Befristung oder ein einseitiges Kündigungsrecht für den im Abkommen vereinbarten Backstop.

Brüssel ist bereit, Zusicherungen zu geben, dass der Backstop nicht als Dauerlösung gedacht ist. Ein Ablaufdatum oder ein einseitiges Kündigungsrecht lehnt die EU aber kategorisch ab. Die Bemühungen der britischen Regierung konzentrierten sich daher inzwischen auf ein Schiedsverfahren, sollten London und Brüssel uneins darüber sein, wann der Backstop wegfallen soll, berichtete der „Telegraph“. Aus der britischen Regierung hatte es vor dem Treffen geheißen, man wolle versuchen sicherzustellen, dass die EU Großbritannien nicht unbegrenzt an sich binden könne.

Ob sich ohne Änderungen am Austrittsabkommen die Widerstände im Parlament überwinden lassen, gilt aber als zweifelhaft. Premierministerin May will spätestens am 12. März wieder über das Brexit-Abkommen abstimmen lassen. Bei einem ersten Versuch war sie gescheitert.

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Der Euro ist unterbewertet

Von: Investing.com

Der Euro ist am Dienstag erneut unter Druck geraten. Der Auslöser dafür war ein stärkerer US-Dollar in Kombination mit steigenden US-Renditen. In der Spitze sank die Gemeinschaftswährung auf ein Tief von 1,1290 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit 19. Februar.

Den US-Dollar angekurbelt hatten sowohl starke US-Daten aus dem Dienstleistungssektor als auch die schwächer als erwarteten Wachstumsprognosen aus China.

Experten hatten mit einem Wachstumsziel 2019 von 6,3 Prozent gerechnet. Bei der Eröffnung des jährlichen Volkskongresses in Peking gab China jedoch nur einen Wachstumskorridor von 6,0 bis 6,5 Prozent bekannt.

Trotz der negativen Faktoren für die Gemeinschaftswährung hält die US-amerikanische Großbank Bank of America (NYSE:BAC) Merrill Lynch aber an den Prognosen fest. Zwar glauben die Experten, dass sich das bullische Szenario etwas hinauszögern könnte. Längerfristig sei der EUR/USD aber um gut 7 Prozent unterbewertet. Der Grund dafür sei die Überbewertung des US-Dollars.

In einer Kundennotiz schreibt die Großbank, dass der Euro zwar gegenüber dem britischen Pfund und dem japanischen Yen überbewertet sei. Zum US-Dollar bestünde aber erhebliches Aufwärtspotenzial.

„Gemischte US-Daten und die taubenhaften Töne aus den Hallen der Federal Reserve sollten dem EUR/USD zurück ins Gleichgewicht bringen, welches wir zwischen 1,20 Dollar bis 1,25 Dollar sehen“, heißt es in der Kundennotiz.

Die Daten aus der Eurozone seien aber sehr schwach, die EZB sei wieder dovish und der Euro bleibe sehr anfällig für die Brexit-Risiken und die Handelsspannungen, heißt es weiter.

„Dennoch sehen wir in den kommenden Monaten einen stärkeren EUR/USD. Grund dafür ist die Erholung der Weltwirtschaft. Das ist unser Basisszenario. Mit einem Handelsabkommen zwischen den USA und China sowie zwischen den USA und der EU, einem Brexit-Deal und einer Erholung der chinesischen Konjunkturdaten, stehen die Chancen für einen dynamischen Rebound im EUR/USD nicht schlecht.““

Zwar sehen die Analysten der Bank of America Merrill Lynch ein, dass für den EUR/USD sehr viel richtig laufen muss, aber sie seien optimistisch, auch mit Blick auf den Prozess der geldpolitischen Normalisierung der EZB. „Es könnte einfach mehr Zeit in Anspruch nehmen, als wir erwartet haben.“

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Forex und Devisen Nachrichten

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax nach Erholung weiter richtungslos

Von: dpa-AFX.de

Am deutschen Aktienmarkt ist auch am Aschermittwoch zunächst mit einem trägen Handel zu rechnen. Der X-Dax (DAX) als Indikator für den deutschen Leitindex (DAX) deutete knapp eine Stunde vor Handelsbeginn auf ein moderates Minus von 0,06 Prozent auf 11 614 Punkte hin. Damit setzt sich der eher lustlose Kursverlauf der vergangenen beiden Tage fort. Für den EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) wird ebenfalls ein kleines Minus erwartet.

Schon seit Freitag bewegt sich der Dax in einer recht engen Spanne um die Marke von 11 600 Zählern, nachdem er in den Wochen zuvor kräftig gestiegen war.“Der Dax bleibt auf Richtungssuche“, sagte Analyst Christian Schmidt von der Helaba. Nachdem der deutsche Leitindex seit Jahresbeginn zurück zum höchsten Niveau seit November gefunden hat, befürchten Experten nun ein Auslaufen der jüngsten Rally. Laut Schmidt schicken bestimmte charttechnische Indikatoren sich an, gen Süden zu kippen.

Die Marktteilnehmer ließen sich derzeit nicht mehr aus der Reserve locken, befürchtet auch Anlagestratege Christoph Geyer von der Commerzbank (DE:CBKG). Dies zeige sich an den rückläufigen Umsätzen an der Börse.

Zum Handelsstreit zwischen den USA und China, dem wesentlichen Impulsgeber für die Weltbörsen, gibt es zunächst nichts Neues. Die Blicke der Marktakteure richten sich bereits auf den Konjunkturbericht der US-Notenbank, das sogenannte Beige Book, am Abend mitteleuropäischer Zeit. Zuletzt hatte es gemischte Konjunktursignale in den USA gegeben.

Unternehmensseitig füllt sich zur Wochenmitte die Agenda der Berichtssaison: Der Chemikalienhändler Brenntag (4:BNRGn) will nach einem Umsatz- und Ergebnisplus im vergangenen Jahr die Dividende für die Aktionäre erhöhen. Auch im laufenden Jahr peilt Brenntag einen Zuwachs beim operativen Ergebnis an

Mit Jahreszahlen im Blick stehen unter anderem auch der Kochboxenversender Hellofresh (105:HFGG) und der Autozulieferer Schaeffler. Letzterer kündigte am Morgen zudem einen Stellenabbau im Rahmen eines Programms zur Effizienzsteigerung an. Gleichzeitig kassierte das Unternehmen seine Ziele für 2020. Die Schaeffler-Aktien gerieten vorbörslich deutlich unter Druck.

Steigende Mieten bescherten TAG Immobilien (4:TEGG) im vergangenen Jahr ein höheres Ergebnis. Vorbörslich legten die Papiere deutlich zu. Auf ein moderates Plus vor Handelsbeginn kamen die Papiere des Windkraftanlagenherstellers Nordex (4:NDXG) nach zwei Aufträgen aus Luxemburg und Italien.

Der Chipentwickler und Apple (2:AAPL)-Zulieferer Dialog Semiconductor (4:DLGS) rudert unterdessen bei seiner Umsatzerwartung für das neue Geschäftsjahr zurück. Ein Händler sagte, bereits im vierten Quartal habe das Unternehmen selbst die niedrigsten Erwartungen am Markt nicht getroffen.

Dialog rückt am 18. März in den Index der mittelgroßen Werte MDax (MDAX) auf, ebenso der Bremsen-Spezialist Knorr-Bremse (4:KBX), wie die Deutsche Börse (4:DB1Gn) am Vorabend bekannt gab. Im Gegenzug müssen der Stahlhersteller Salzgitter (4:SZGG) und der Autozulieferer Schaeffler (61:SHA) in den SDax (SDAX) weichen, in dem es zahlreiche weitere Änderungen.

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Aurora Cannabis mit 12,5%-Kurssprung: Analystin sieht gewaltiges Potenzial – jetzt noch einsteigen?

Von: Deraktionaer.de

Die Aktie von Aurora Cannabis hat am Dienstag in Kanada massiv zulegen können. Am Ende ging das Papier mit einem Plus von 12,5 Prozent auf 10,80 Kanadische Dollar aus dem Handel. Damit befindet sich der Wert nur noch ganz knapp unter dem Februarhoch 2019, das bei 10,94 Kanadische Dollar markiert wurde. Ein Sprung darüber würde aus charttechnischer Sicht den Weg frei machen in Richtung Allzeithoch, das im Oktober vergangenen Jahres bei 16,24 Kanadische Dollar markiert wurde.

Grund für den massiven Kurssprung war eine neue Analystenstudie von Cowen Equity Research. Analysten Vivien Azer sieht Aurora Cannabis in einer einzigartigen Position und vergibt ein „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 14,00 Kanadischen Dollar. Im Vergleich zum gestrigen Schlusskurs bedeutet dies noch immer ein Potenzial von fast 30 Prozent. Sowohl im Hinblick auf Marktanteile als auch die Profitabilität dürfte das Unternehmen Maßstäbe setzen, so die Analystin.

Azer sieht für Aurora Cananbis das Potenzial, um auf dem kanadischen Markt für Freizeit-Marihuana, der ihrer Ansicht bis 2025 rund zwölf Milliarden Kanadische Dollar erreichen könnte, und auf dem internationalen Markt für medizinisches Marihuana, für den sie bis 2024 ein Volumen von 31 Milliarden Kanadische Dollar erwartet, eine Führungsposition einzunehmen. Aurora erreichte beispielsweise bereits im Ende Dezember zu Ende gegangenen Quartal einen Marktanteil von 20 Prozent auf dem kanadischen Markt für Freizeitcannabis. Zudem geht Azer davon aus, dass Aurora schon bald den Sprung in die Gewinnzone schaffen wird.

Auch DER AKTIONÄR sieht die Aktie von Aurora Cannabis für den spekulativen Anleger als absolut interessant. Zumal weiterhin die Fantasie besteht, dass mit dem Unternehmen möglicherweise ein großer Getränke- oder Tabakkonzern einen Deal einfädeln könnte. Kurzfristig ist nun wichtig, dass der nachhaltige Sprung über das Februarhoch gelingt.

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Kryptowährungen Nachrichten

EOS steigt um 10% – Geht es weiter aufwärts?

Von: Investing.com

EOS kostete gemäß Investing.com Index am Dienstag um 14:55 (13:55 GMT) $3,5585 Dollar und notierte damit 10,01% im Plus. Das entspricht dem bisher größten prozentualen Tagesgewinn seit 23. Februar.

Der jüngste Aufwärtsimpuls beförderte die Marktkapitalisierung von EOS auf $3,2252B Mrd. Dollar oder 2,47% der gesamten Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen. In der Spitze lag die Marktkapitalisierung von EOS bei $17,5290B Mrd. Dollar.

In den letzten 24 Handelsstunden notierte EOS in einer Range zwischen $3,2085 Dollar auf der Unter- und $3,5587 Dollar auf der Oberseite.

In den vergangenen sieben Tagen stieg der Wert von EOS um 2,44%. Das durchschnittliche Handelsvolumen von EOS in den letzten 24 Handelsstunden betrug $1,5127B Mio. Dollar oder 5,13% des gesamten Volumens aller Kryptowährungen. In den vergangenen 7 Handelstagen oszillierte die digitale Währung in einer Range von $3,1459 Dollar auf der Unter- und $3,6692 Dollar auf der Oberseite.

Vom aktuellen Preis aus ist EOS 84,51% vom Rekordhoch entfernt, welches am 29. April 2018 bei $22,98 Dollar markiert wurde.

Wie steht es um andere Kryptowährungen

Bitcoin notierte gemäß Investing.com Index zuletzt auf $3.838,4 Dollar und damit 3,25% im Plus.

Ethereum stieg gemäß Investing.com Index um 7,10% auf $134,79 Dollar.

Die Marktkapitalisierung von Bitcoin betrug zuletzt $67,6092B Mrd. Dollar oder 51,85% der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen, während die Marktkapitalisierung von Ethereum zuletzt bei $14,1402B Mrd. Dollar lag oder 10,84% der Gesamtmarktkapitalisierung.

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