Marktüberblick 05-11

Marktüberblick 05-11

Forex und Devisen Nachrichten

Die Vorschau auf die Woche vom 5. bis 9. November

Von: Investing.com

In dieser Woche werden die Zwischenwahlen zum US-Kongress und die geldpolitische Sitzung der Federal Reserve im November im Mittelpunkt stehen, als die Märkte weiter die starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag verdauen.

Die Wähler werden am Dienstag wichtige Rennen im Kongress und den Bundesstaatsregierungen entscheiden, deren Resultate die Fähigkeit der Trump-Administration beschneiden könnte, weitere Steuer- und Außenhandelsreformen zu verabschieden.

Die Fed wird am Mittwoch ihre zweitägige Sitzung zur Geldpolitik beginnen, von der am Markt keine Zinserhöhung erwartet wird, da mit einer solchen weithin bei der Sitzung im Dezember gerechnet wird.

Die Investoren werden auch den US-Einkaufsmanagerindex für die Wirtschaft außerhalb des verarbeitenden Gewerbes im Auge behalten, während die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen vom Donnerstag und der Konsumklimareport vom Freitag ebenfalls von Interesse sein dürften.

Außerhalb der Vereinigten Staaten wird es für die Investoren am Freitag aktuelle Daten zu wirtschaftlichen Lage in Großbritannien geben, da dort die neuesten BIP-Daten herauskommen.

Der Dollar stieg am Freitag gegenüber den anderen Leitwährungen auf breiter Front an, nachdem Daten eine starke Erholung des US-Stellenwachstums im letzten Monat gezeigt hatten und die Löhne so schnell wie in mehr als neun Jahren nicht mehr gewachsen sind.

Der Report deutete an, das es am Arbeitsmarkt immer enger wird, was der Fed den Rücken stärkt, im Dezember die Zinsen ein weiteres Mal anzuheben.

Der Dollar wurde stärker nach dem Jobreport und der US-Dollarindex, der die Stärke der amerikanischen Währung gegenüber einem Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, stieg um 0,27% auf 96,34. Am Mittwoch hatte der Index seinen höchsten Stand in 16 Monaten erreicht.

Die Gewinne beim Dollar hielten sich in Grenzen wegen schwelender Sorgen über die Handelskonflikte zwischen den USA und China.

Der Dollar gewann gegenüber dem Euro und dem Yen an Boden, als der EUR/USD Kurs um 0,17% auf 1,1388 abrutschte und der USD/JPY Kurs um 0,43% auf 113,20 anstieg.

Das Pfund war gegenüber dem Dollar ebenfalls schwächer, mit dem GBP/USD Kurs um 0,34% tiefer auf 1,2968. Das Pfund holte dennoch einen Wochengewinn von 1,09% heraus, nachdem die Bank von England am Donnerstag angedeutet hatte, dass weitere Zinserhöhungen kommen könnten, sollte der Brexit reibungslos vonstatten gehen.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste wichtiger Ereignisse zusammengestellt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, der 5. November

Aus Großbritannien kommen Daten zur Lage im Dienstleistungssektor herein.

Der Vorsitzende der kanadischen Zentralbank Stephen Poloz hält in London eine Rede.

Das ISM veröffentlicht Daten zur Lage außerhalb des produzierenden Gewerbes.

Dienstag, der 6. November

Die australische Notenbank gibt den Leitzins bekannt und publiziert ihren Bericht zur Geldpolitik, welcher das konjunkturelle Umfeld und weitere Faktoren, die die Entscheidung der Bank beeinflussten, erläutert.

In den USA finden Zwischenwahlen zum Kongress statt.

Neuseeland veröffentlicht seinen neuesten Arbeitsmarktbericht sowie Daten zu den Inflationserwartungen.

Mittwoch, der 7. November

Aus der Eurozone kommen Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen herein, während in Deutschland Daten zur Industrieproduktion erscheinen.

Die neuseeländische Notenbank verkündet ihre geldpolitischen Maßnahmen und hält danach eine Pressekonferenz ab.

Donnerstag, der 8. November

In China erscheinen Daten zum Außenhandel.

Aus den USA gibt es den wöchentlichen Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosengeld.

Später wird die Fed ihre neuesten geldpolitischen Entscheidungen bekanntgeben und ihr Zinsstatement veröffentlichen.

Freitag, der 9. November

Aus Großbritannien gibt es Zahlen zum Wachstum des BIPs und dem produzierenden Gewerbe.

Aus den USA kommen Daten zur Erzeugerpreisinflation und dem Konsumklima herein.

Fed-Gouverneur Randal Quarles absolviert einen öffentlichen Auftritt in Washington.

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News zu Aktien

Amazon-Entscheidung über zweite Zentrale in Kürze erwartet

Von: Reuters.com via Investing.com

Amazon (NASDAQ:AMZN) könnte einem Medienbericht zufolge bald den Standort für den Aufbau einer zweiten Firmenzentrale in Nordamerika für bis zu 50.000 Mitarbeiter bekanntgeben.

Der weltgrößte Online-Händler führe abschließende Gespräche mit Dallas, New York, der Crystal City im US-Bundesstaat Virginia und einigen anderen Kandidaten, berichtet das „Wall Street Journal“ am Sonntag. Die endgültige Entscheidung könnte noch im November veröffentlicht werden.

Bei Amazon war zunächst kein Kommentar zu erhalten. Die „Washington Post“ hatte am Samstag berichtet, dass sich Amazon bereits für Crystal City als Standort seines zweiten Hauptsitzes entschieden habe. Crystal City liegt nur wenige Minuten Fahrt von der US-Hauptstadt Washington entfernt.

Bekannt war bislang eine engere Auswahl des Unternehmens auf 20 mögliche Standorte, darunter New York City, Boston, Chicago und Los Angeles. Das Vorhaben soll rund fünf Milliarden Dollar kosten. Der Internet-Händler plant seine zweite Zentrale in etwa derselben Größe wie am Hauptstandort in Seattle. Dort beschäftigt er in 33 Gebäuden auf rund 750.000 Quadratmetern über 40.000 Mitarbeiter.

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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax-Anleger warten nach starker Vorwoche ab

Von: dpa-AFX.de

Das Hin und Her im internationalen Handelsstreit stimmt die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Montag wieder zurückhaltend. Der X-Dax (DAX) als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn ein Miniplus von 0,05 Prozent auf 11 525 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) zeichnete sich ebenfalls ein so gut wie unveränderter Handelsauftakt ab.

In der vergangenen Woche hatte der Dax getragen von der Hoffnung auf eine Lösung im Handelskonflikt zwischen China und den USA um fast drei Prozent zugelegt. Nun aber kamen mit Blick darauf wieder durchwachsene Signale – unter anderem stimmten Äußerungen von Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow die Anleger wieder skeptisch gestimmt. Laut Investmentanalyst Frank Klumpp von der LBBW „braucht eine US-chinesische Annäherung Zeit“.

Zudem könnten schwache Konjunkturdaten aus China der Kauflaune der Anleger einen Dämpfer verpassen. Die Stimmung in den Dienstleistungsunternehmen des Landes war im Oktober auf den niedrigsten Wert seit 13 Monaten gefallen und hatte die Erwartungen von Analysten deutlich verfehlt. Die Umfrage gilt als Indikator für die Nachfrage der Unternehmen in den kommenden Monaten.

Banken sind einen Blick wert, nachdem am Freitagabend die Ergebnisse des jüngsten Stresstests veröffentlicht wurden. Demnach sind Europas Kreditinstitute nach Einschätzung der Aufseher besser für mögliche Krisen gerüstet als noch vor zwei Jahren. Die deutschen Institute landeten im Ranking im Mittelfeld. Konsequenzen werden daher am Markt keine befürchtet. Die Aktien der Commerzbank (4:CBKG) sowie der Deutsche Bank (4:DBKGn) waren vorbörslich nur wenig bewegt.

Die Aktien von Hypoport (4:HYQGn) stiegen im vorbörslichen Geschäft um 3,5 Prozent. Der Finanzdienstleister hatte sein starkes Wachstum in den ersten neun Monaten bestätigt. Auch Siemens (DE:SIEGn) Healthineers öffneten zum Wochenstart ihre Bücher.

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Kryptowährungen Nachrichten

Verbraucherzentralen warnen: Kryptowährungen bleiben riskant

Von: dpa-AFX.de

Dubiose Anbieter von Bitcoin und Co. versuchen Verbraucherschützern zufolge, in sozialen Medien zunehmend junge Anleger zu ködern. „Sie locken offenbar gezielt jüngere Verbraucher, zum Beispiel mit einem vielversprechenden Investment rund um die neuen Kryptowährungen“, erläuterte Wolf Brandes von der Verbraucherzentrale Hessen. Hinter den Angeboten dürften oft verbotene Schneeballsysteme stecken, „oder das investierte Geld ist am Ende einfach weg und der Anbieter nicht mehr erreichbar“.

Generell überwiegt bei Internetnutzern laut einer Umfrage von Verbraucherzentralen aber die Skepsis gegenüber Digitalwährungen, die kein gesetzliches Zahlungsmittel sind. Demnach können sich 77 Prozent der Befragten, die Kryptowährungen kennen, eine Investition nicht vorstellen. 70 Prozent halten das für eher riskant oder sehr riskant. Auch bei seriösen Angeboten sollten sich Anleger angesichts starker Schwankungen über Risiken im Klaren sein, mahnen Verbraucherschützer.

„Anleger müssen wissen: Kryptowährungen als Geldanlage sind grauer Kapitalmarkt“, sagte Brandes, Teamleiter Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentrale Hessen. „Regulierung und Anlegerschutz gibt es nicht.“

Für etwa jeden Zehnten ist ein Kauf eine Option, weitere elf Prozent sind unentschlossen. Am größten ist die Investitionsbereitschaft bei den 18- bis 29-Jährigen (28 Prozent). Befragt wurden etwa 1000 Internetnutzer. Gut die Hälfte gab an, Kryptowährungen zu kennen.

Als wichtigstes Argument für einen Erwerb nannten mögliche Käufer die Chance, spekulieren und hohe Gewinne erzielen zu können (26 Prozent). Digitalwährungen hatten in der Vergangenheit in der Tat erst rasante Kursgewinne verzeichnet – in diesem Jahr ging es allerdings kräftig abwärts. Die Einschätzung, Bitcoin & Co. seien das „Geld der Zukunft“, teilten lediglich 17 Prozent der Befragten.

Auch bei Kryptowährungen als Zahlungsmittel überwiegt den Angaben zufolge insgesamt die Skepsis. „Daneben akzeptieren momentan wenige Anbieter Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Ob diese von einer Randerscheinung zu einer echten Zahlungsalternative für Verbraucher werden, ist derzeit noch völlig offen“, sagte Kerstin Schultz, Teamleiterin Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentrale Sachsen.

Die bekannteste Digitalwährung, der Bitcoin, ist seit 2009 im Umlauf. Sie lässt weitgehend anonyme Zahlungen zu, funktioniert unabhängig von Regierungen oder Banken und kommt vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Mittlerweile existieren auch zahlreiche andere Kryptowährungen.

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