Brexit Extension

Marktüberblick 05-04

Marktüberblick 05-04

Forex und Devisen Nachrichten

Britisches Unterhaus will Brexit weiter aufschieben

Von: Reuters.com

Das britische Unterhaus hat mit hauchdünner Mehrheit für einen weiteren Brexit-Aufschub gestimmt.

Für das Gesetz, das in einer Rekordzeit von knapp sechs Stunden alle notwendigen Lesungen durchlief, stimmten am Mittwochabend 313 Abgeordnete, 312 waren dagegen. Als nächstes muss das Oberhaus entscheiden. Der Antrag der oppositionellen Labour-Abgeordneten Yvette Cooper zielt darauf ab, einen Ausscheiden Großbritanniens aus der EU am 12. April ohne Vertrag zu verhindern. Premierministerin Theresa May ist ebenfalls gegen den drohenden ungeordneten Brexit und hatte bereits am Dienstag angekündigt, die EU um einen weiteren kurzen Aufschub zu bitten. Dazu bemüht sie sich um einen Kompromiss mit dem Vorsitzenden der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn. Ein erstes Gespräch am Mittwoch wurde von Corbyn als “nützlich, aber ergebnislos” beschrieben. Am Donnerstag wollten sich beide erneut treffen.

Der von May mit der EU ausgehandelte Brexit-Vertrag ist drei Mal vom Parlament abgeschmettert worden. Aber auch zwei Versuche der Abgeordneten, sich unabhängig von der Regierung auf alternative Ansätze zu einigen, scheiterten. Für einen dritten derartigen Anlauf kam im Unterhaus keine Mehrheit zustande. Die EU hat eine Änderung des Brexit-Abkommens ausgeschlossen, ohne Einigung steht ein harter Bruch am Freitag kommender Woche bevor. Sollte der Vertrag doch noch angenommen werden, könnte die Frist auf den 22. Mai verlängert werden.

May hatte sich an den Oppositionsführer Corbyn gewandt, nachdem sie nicht genug Stimmen aus den Reihen ihrer konservativen Partei und deren Verbündeten im Parlament für ihren Brexit-Kurs erhielt. Die Zusammenarbeit mit Corbyn stößt in ihrer Partei auf Unmut. Zwei Staatssekretäre kündigten bereits ihren Rücktritt an.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

Das sind die Top 5 Themen an den Märkten am Morgen

Von: Investing.com

Hier sind die Top 5 Themen an den Märkten am Morgen. US-Arbeitsmarktdaten im Fokus. Trump macht Hoffnung auf Handelsdeal innerhalb der nächsten 4 Wochen. Tesla-Aktie nach Absatzrückgang unter Druck. DAX erstmals seit 6 Monaten wieder über 12.000. Bundesregierung will bei Fusion von Commerzbank (DE:CBKG) und Deutscher Bank beteiligt sein

1. US-Arbeitsmarktdaten

Heute stehen die US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda. Anleger hoffen nach dem schwachen Stellenplus auf eine Erholung am Arbeitsmarkt.

Von Investing.com befragte Volkswirte rechnen per März mit einem Jobwachstum von 180.000. Die Arbeitslosenquote dürfte konstant bei 3,8 Prozent liegen. Die viel beachteten durchschnittlichen Stundenlöhne sollen auf monatlicher Sicht um 0,2 Prozent steigen.

Die Frühindikatoren geben ein gemischtes Bild ab.

In der US-Privatwirtschaft wurden nur 129.000 neue Jobs geschaffen, während die Vormonatszahlen hochgesetzt wurden.

Im ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe stieg die Beschäftigungskomponente leicht von 55,2 auf 55,9.

Vielversprechend sieht dagegen der Beschäftigungsindex im ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe aus. Der Subindex kletterte dynamisch von 52,3 auf 57,5.

Der Vierwochendurchschnitt der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung liegt mit 213.500 nur knapp über dem 50-Jahres-Tief.

2. Trump weiter zuversichtlich

Ein Handelsabkommen zwischen den USA und China sei in 4 Wochen möglich. Das kündigte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag in Washington an.

Es seien schnelle Fortschritte erzielt worden, so Trump weiter. Auch Chinas Vize-Premierminister Liu He sprach von großen Fortschritten.

Der US-Handelsbeauftragte Lighthizer bewertet die jüngsten Entwicklungen in den Handelsgesprächen dagegen nüchterner. Es seien noch zentrale Fragen ungeklärt, sagte er.

Vor dem Treffen am Donnerstag mit Liu He hatte Donald Trump zu Journalisten gesagt, dass die noch verbleibenden Streitpunkte „Diebstahl von intellektuellem Eigentum“ und „bestimmte Zölle“ seien.

Trump sagte außerdem, dass ein Gipfel mit dem chinesischen Regierungschef Xi Jinping möglich sei. Voraussetzung dafür sei jedoch ein Deal. Dann werde es auch ein Treffen mit Xi in Washington geben.

3. Tesla-Aktie nach Absatzrückgang unter Druck

Die Aktien von Tesla Inc (NASDAQ:TSLA) sind gestern um 8,23 Prozent auf 267,78 Dollar gesunken. In der Spitze waren die Papiere auf 260,74 Dollar abgesackt. Grund dafür war der überraschende Absatzrückgang im vergangenen Quartal.

In der Nacht zum Donnerstag hatte Tesla mitgeteilt, dass nur 63.000 Fahrzeuge ausgeliefert wurden. Das entspricht 31 Prozent weniger als im vierten Quartal. Probleme beim Export des neuen Tesla-Modells nach Europa und China sowie eine nachlassende Nachfrage nach den älteren Modellen haben zu dem Absatzrückgang geführt.

Gleichzeitig sank die Produktion im ersten Quartal um 10,9 Prozent auf 77.100 Fahrzeuge.

Tesla-Chef Elon Musk hatte bei der Vorstellung des preisgünstigen Model 3, welches zu einem Basispreis von 35.000 zu haben ist, gesagt, dass der US-Elektrobauer womöglich einen Verlust im ersten Quartal einfahren werde.

4. DAX erstmals seit 6 Monaten wieder über 12.000

Der deutsche Leitindex ist gestern zum ersten Mal seit 6 Monaten wieder über die 12.000 Punkte-Marke gestiegen.

In der Spitze kletterte der DAX auf 12.031 Punkte, konnte die starken Zugewinne aber nicht ganz über die Ziellinie retten und schloss mit 12.988 Zählern knapp darunter. Vorbörslich liegt der Dax wenige Minuten vor Handelsbeginn wieder über der 12.000.

Gefragt waren gestern vor allem die Aktien von Wirecard (DE:WDIG), Lufthansa (DE:LHAG), Daimler (DE:DAIGn), Adidas (DE:ADSGN), BMW (DE:BMWG) und Volkswagen (DE:VOWG).

Aus den Depots flogen dagegen die Titel von ThyssenKrupp, RWE (DE:RWEG), Deutsche Bank , Covestro (F:1COV) und HeidelbergCement (DE:HEIG).

Auftrieb hat dem deutschen Leitindex in den vergangenen Tagen vor allem die Aussicht auf eine baldige Lösung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gegeben.

5. Bundesregierung will bei Fusion von Commerzbank und Deutscher Bank beteiligt sein

Der Focus hat heute Morgen berichtet, dass die Bundesregierung offenbar im Falle eines Zusammenschlusses von Deutscher Bank (DE:DBKGn) und Commerzbank daran beteiligt sein will.

Bei einer Fusion der beiden deutschen Großbanken würde es nach jetzigem Stand eine Staatsbeteiligung am neuen Geldhaus geben, schreibt der Focus unter Berufung auf Finanz- und Regierungskreise.

„Ich kenne kein Szenario, bei dem der Staat seine Anteile an der Commerzbank vor oder im Zuge eines möglichen Zusammenschlusses veräußern würde“, zitiert das Magazin einen mit den Verhandlungen vertrauten Manager.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

 

News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax klebt an 12 000er-Marke vor US-Arbeitsmarktdaten

Von: dpa-AFX.de

Nach dem zuletzt starken Lauf des Dax (DAX) wollen sich die Anleger am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Der X-Dax (DAX) als Indikator für den deutschen Leitindex (DAX) signalisierte rund eine Stunde vor dem Handelsstart ein moderates Plus von 0,13 Prozent auf 12 003 Punkte. Bereits tags zuvor hatte es der Dax erstmals seit Oktober wieder über die runde Marke von 12 000 Zählern geschafft. Bisher steht ein Wochenplus von rund vier Prozent zu Buche. Der EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) als Leitindex der Eurozone dürfte am Freitag kaum verändert starten.

Mit dem Sprung über 12 000 Punkte setzte sich zuletzt die seit der zweiten Märzhälfte nahezu ungebrochene Rally im Dax fort. Für viele die Börsianer ist jedoch klar: Nachdem die charttechnisch wichtige 200-Tage-Linie überschritten wurde, trieben zuletzt Anschlusskäufe den Dax weiter nach vorn. Marktanalyst Gregor Kuhn von Emden Research schaut deshalb mit Vorsicht auf die kommenden Tage: „Das Momentum findet sich zwar klar in Bullenhand, doch die Luft wird sukzessive dünner.“

Für Entspannung bei den Marktteilnehmern sorgen aktuell die Signale aus den Verhandlungen rund um den seit Monaten andauernden Handelsstreit zwischen den USA und China. „Wir stehen kurz davor, einen Deal zu machen“, sagte US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit dem chinesischen Vizeministerpräsidenten Liu He am Donnerstag (Ortszeit) im Weißen Haus.

Während eine Brexit-Lösung weiter auf sich warten lässt, steht in den USA im Handelsverlauf mit dem US-Arbeitsmarktbericht der konjunkturelle Toptermin dieser Woche an.“Nach den enttäuschenden Februar-Werten hoffen die Börsianer auf deutlich mehr neu geschaffene Stellen“, erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners in seinem Morgenkommentar. Einige Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Märkte ohnehin ein gewisses Enttäuschungspotenzial bereits vorweggenommen haben. Die Lage am Arbeitsmarkt ist auch für die US-Notenbank Fed ein wichtiges Kriterium für ihre weitere Geldpolitik.

Auf Unternehmensseite belastete vorbörslich eine Verkaufsempfehlung des Bankhauses Lampe die BASF (4:BASFN)-Papiere. Auch Airbus (9:AIR) könnten einen Blick wert sein. Händler verwiesen auf einem Bericht, wonach das erste Quartal bis Ende März dem Flugzeugbauer mehr Stornierungen als Aufträge gebracht hat.

Aktien des Recycling-Unternehmens Befesa (105:BFSA) gaben im vorbörslichen Handel nach. Der Finanzinvestor Triton, der das Unternehmen 2017 an die Börse gebracht hatte, fährt seinen Anteil nochmals zurück und platzierte weitere Aktien am Markt.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

Gewinn von Samsung Electronics bricht um mehr als die Hälfte ein

Von: Reuters.com

Das Überangebot an Halbleitern und der scharfe Wettbewerb auf dem Smartphonemarkt haben dem Marktführer Samsung Electronics zu schaffen gemacht.

Operativ seien von Januar bis März 6,8 Billionen Won (umgerechnet fast 4,9 Milliarden Euro) verdient worden, nachdem im Vorjahr noch etwa 12,2 Milliarden Euro in der Bilanz standen, wie der südkoreanische Technologiegigant am Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen bekanntgab. Es ist das niedrigste Quartalsergebnis seit mehr als zwei Jahren und weniger als von Analysten erwartet.

Investoren gehen allerdings davon aus, dass es für Samsung Electronics bereits in der zweiten Jahreshälfte Rückenwind gibt, wenn die Chippreise wieder anziehen. Während Smartphone-Konkurrent Apple ausschließlich Unterhaltungselektronik, Dienstleistungen und Computer im Angebot hat, setzen die Südkoreaner auf ein breites Sortiment, zu dem Fernseher, Hausgeräte, Bildschirme und eben Halbleiter gehören. Das Chipgeschäft generiert bei Samsung rund drei Viertel des Betriebsgewinns.

Der Konzernumsatz fiel im ersten Quartal um 14 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro. Details zu dem Vierteljahr will Samsung Ende April veröffentlichen. Derzeit macht die Sättigung auf dem Smartphonemarkt den Südkoreanern doppelt zu schaffen, da sie zum einen Displays für die iPhones von Apple herstellen und zudem ihre eigenen Galaxy-Modelle nicht mehr so häufig über die Ladentische wandern. Apple wie auch Samsung setzt dabei der Wettbewerb durch chinesische Konkurrenten wie Huawei und Oppo zu.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

 

Kryptowährungen Nachrichten

Stellar fällt um 10% – Die Bären übernehmen das Kommando

Von: Investing.com

Stellar kostete gemäß Investing.com Index am Donnerstag um 20:12 (18:12 GMT) $0,11607 Dollar und notierte damit 10,32% im Minus. Das entspricht dem bisher größten prozentualen Tagesverlust seit 24. Februar.

Der jüngste Abwärtsimpuls beförderte die Marktkapitalisierung von Stellar auf $2,28763B Mrd. Dollar oder 1,36% der gesamten Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen. In der Spitze lag die Marktkapitalisierung von Stellar bei $12,12000B Mrd. Dollar.

In den letzten 24 Handelsstunden notierte Stellar in einer Range zwischen $0,11607 Dollar auf der Unter- und $0,12468 Dollar auf der Oberseite.

In den vergangenen sieben Tagen stieg der Wert von Stellar um 10,74%. Das durchschnittliche Handelsvolumen von Stellar in den letzten 24 Handelsstunden betrug $378,07898M Mio. Dollar oder 0,50% des gesamten Volumens aller Kryptowährungen. In den vergangenen 7 Handelstagen oszillierte die digitale Währung in einer Range von $0,1053 Dollar auf der Unter- und $0,1332 Dollar auf der Oberseite.

Vom aktuellen Preis aus ist Stellar 87,38% vom Rekordhoch entfernt, welches am 3. Januar 2018 bei $0,92 Dollar markiert wurde.

Wie steht es um andere Kryptowährungen

Bitcoin notierte gemäß Investing.com Index zuletzt auf $4.848,1 Dollar und damit 4,64% im Minus.

Ethereum fiel gemäß Investing.com Index um 11,94% auf $153,57 Dollar.

Die Marktkapitalisierung von Bitcoin betrug zuletzt $86,43886B Mrd. Dollar oder 51,31% der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen, während die Marktkapitalisierung von Ethereum zuletzt bei $16,39370B Mrd. Dollar lag oder 9,73% der Gesamtmarktkapitalisierung.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier

 

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko, Gelder schnell durch Hebelwirkung zu verlieren. 79.28% der Privatanleger-Konten verlieren Gelder wenn Sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Die in dieser Marktanalyse enthaltenen Informationen sollten in keiner Weise als Anlageberatung und / oder als Anregung und / oder Aufforderung für Handelsaktivitäten und Finanztransaktionen ausgelegt werden. Es gibt keine Garantie und / oder Vorhersage der zukünftigen Leistung. EuropeFX, seine verbundenen Unternehmen, Vertreter, Direktoren oder Mitarbeiter garantieren nicht die Richtigkeit und Gültigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen oder Daten und übernehmen keine Haftung für Verluste, die sich aus einer darauf basierenden Investition ergeben. Der Handel mit Forex / CFDs birgt ein hohes Risiko und kann zum Verlust Ihrer gesamten Anlage führen. Forex / CFDs sind Hebelprodukte und daher ist der Handel mit Forex / CFDs möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Es wird empfohlen, dass Sie nicht mehr Geld investieren, als Sie sich leisten können zu verlieren, um im Falle von Verlusten erhebliche finanzielle Probleme zu vermeiden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie das maximale Risiko definieren, das für Sie akzeptabel ist.

CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko, Gelder schnell durch Hebelwirkung zu verlieren. 82.94% der Privatanleger-Konten verlieren Gelder wenn Sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können das Risiko einzugehen Ihr Geld zu verlieren. U kunt hier meer informatie vinden.

eFXGO! Offizielle iOS Handy-App • Kostenlos - verfügbar im App Store

4.5/5