Irish Backstop

Marktüberblick 04-03

Marktüberblick 04-03

Forex und Devisen Nachrichten

Zeitung – Briten suchen Kompromiss für „Backstop“-Ende

Von: Reuters.com

Im Streit über die Auffanglösung für die irische Grenze hat der britische Generalstaatsanwalt und Brexit-Unterhändler Geoffrey Cox einem Zeitungsbericht zufolge Forderungen nach einer konkreten Frist und einem einseitigen Ausstiegsmechanismus aufgegeben.

Diese von der EU abgelehnten Forderungen für den sogenannten Backstop würden als zu schroff erachtet, berichtete der “Telegraph” am Sonntagabend unter Berufung auf mit den Cox-Plänen vertrauten Ministern. Cox versuche nun in den Verhandlungen mit Brüssel, als Kompromiss einen verbesserten “Schiedsmechanismus” für eine Beendigung des “Backstop” zu erreichen.

Der “Backstop” soll eine harte Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland und damit auch ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konflikts verhindern. Er soll notfalls greifen, wenn Großbritannien und die EU nicht rechtzeitig ein Handelsabkommen abschließen. Brexit-Hardliner im britischen Parlament lehnen die bisherige Regelung allerdings ab, weil es kein konkretes Enddatum dafür gibt und sie deswegen nach einem Ausstieg aus der Europäischen Union einen dauerhaften Verbleib in der Zollunion mit der EU befürchten. EU-Chefunterhändler Michel Barnier hatte zuletzt ein stärkeres Entgegenkommen in dieser Frage in Aussicht gestellt.

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Der Ausblick auf die Woche vom 4. bis 8. März

Von: Investing.com

Während die Handelsgespräche zwischen den USA und China auch in dieser Woche wieder das Hauptthema sein werden, bekommen die Investoren am Freitag noch neue Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Auch die Zentralbanken dürften die im Fokus stehen.

Der Beschäftigungsreport für Februar könnte der Federal Reserve bei ihrer Argumentation recht geben, sich bei künftigen Zinserhöhungen geduldig zu zeigen. Die Konsensusprognose sagt 180.000 neue Jobs voraus und eine Arbeitslosenquote von 3,9%, aber die Lohndaten werden sich besonderer Aufmerksamkeit erfreuen, zu einer Zeit, in der die Inflation verhalten bleibt.

Weitere US-Konjunkturdaten der nächsten Woche sind Daten zu den Verkäufen von Neubauwohnungen und der Einkaufsmanagerindex für die US-Wirtschaft außerhalb des produzierenden Gewerbes vom Institute for Supply Management, die am Dienstag erscheinen werden. Am Mittwoch gibt es dann Zahlen zu den Neueinstellungen in der Privatwirtschaft und am Freitag die Hausbauanfänge.

Auf der anderen Seite des Atlantiks wird die EZB am Donnerstag ihre geldpolitische Entscheidung bekanntgeben. Danach gibt es noch eine Pressekonferenz mit Bankchef Mario Draghi.

Es wird davon ausgegangen, dass die EZB die Zinssätze stehenlassen wird, aber Hinweise fallen lassen könnte, dass günstige Kredite für Banken in Vorbereitung sind, da Schwergewicht Deutschland stagniert und Italien eine Rezession durchmacht. Die EZB wir auch ihre neuesten Konjunkturprognosen veröffentlichen, für die Korrekturen nach unten wahrscheinlich sind.

Die australische Zentralbank, die Reserve Bank of Australia und die Bank of Canada werden am Dienstag bzw. Mittwoch ihre eigenen zinssetzenden Sitzungen abhalten. Andere Konjunkturberichte, die man im Auge behalten sollte, sind die am Freitag erscheinende Handelsbilanz aus China und der australische BIP-Report am Mittwoch.

Der Dollar stieg am Freitag und erreichte gegenüber dem Yen ein 10-Wochenhoch, als die Laune am Markt einem besseren Ausblick auf einige der großen Volkswirtschaften der Welt aufgehellt wurde und auch die Aussichten auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China die Stimmung steigen ließen.

Der US-Dollarindex, der den Wert der amerikanischen Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, stieg am Freitag um 0,35%, was sein höchster Tagesgewinn der letzten zwei Wochen war. Für den Monat Februar betrug das Plus beim Index 0,78%.

“Sieht man sie die gesamten G10 (Gruppe von 10 Leitwährungen) an, dann hat der Optimismus zu den amerikanisch-chinesischen Handelsbeziehungen weitere Folgen gehabt, der schon im Februar im Begriff war, eingepreist zu werden,” sagte Stephen Gallo, Europachef für Forex-Strategie bei BMO Capital Markets aus London.

“Unterdessen ist eine der größten Triebfedern hinter dem US-Dollar die Schwäche des Yens,” fügte er hinzu.

Das Pfund gewann über die Woche rund 1,2%, als Ängste über den Ausblick auf einen harten ’no-deal‘ Brexit nachließen, während der Euro die Woche gegenüber dem USD 0,3% höher beendete.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste wichtiger Ereignisse zusammengestellt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, der 4. März

In Australien erscheinen Berichte zu Baugenehmigungen und Betriebsgewinnen in den Unternehmen.

In der Eurozone erscheint das Sentix-Investitionsklima und Zahlen zu den Erzeugerpreisen

Aus Großbritannien gibt es einen Report zur Lage am Bau.

Dienstag, der 5. März

In China erscheint der Caixin-Index zum Dienstleistungsgewerbe.

Die australische Zentralbank gibt Leitzins bekannt und publiziert ihren Bericht zur Geldpolitik, welcher die wirtschaftlichen Bedingungen und andere Einflussfaktoren auf die Entscheidung der Bank erklärt.

In Großbritannien erscheinen Branchendaten zur Lage im Dienstleistungssektor.

Aus den USA kommen Daten zu den Verkäufen von Neubauwohnungen herein. Das Institute of Supply Management veröffentlicht seinen Index für die Wirtschaft außerhalb des produzierenden Gewerbes.

Der Gouverneur der Bank of England hat eine Anhörung vor dem Oberhaus des britischen Parlaments, dem House of Lords in London.

Mittwoch, der 6. März

Aus Australien kommen Zahlen zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal.

In den USA erscheint der Bericht von ADP zur privaten Lohnbeschäftigung außerhalb der Landwirtschaft.

Sowohl in den USA als auch Kanada erscheinen die Handelsbilanzdaten.

Die kanadische Notenbank verkündet den Leitzins und veröffentlicht eine Stellungsnahme zur ihrer Zinsentscheidung.

Der Präsident der New York Fed John Williams wird in New York bei einer Veranstaltung eine Rede halten.

Die Fed veröffentlicht ihr Beige Book, das Einsichten zur Geschäftsaktivität gibt.

Donnerstag, der 7. März

In Australien erscheinen die Einzelhandelsumsätze und Daten zum Außenhandel.

Die EZB gibt den Leitzins bekannt und veröffentlicht ihr Zinsstatement. Anschließend gibt es eine Pressekonferenz mit EZB-Präsident Mario Draghi.

In Kanada kommt ein Report zu den Baugenehmigungen heraus.

Aus den USA gibt es den wöchentlichen Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosengeld.

Fed-Gouverneurin Lael Brainard hält eine Rede.

Freitag, der 6. März

Aus China gibt es die neuesten Daten zum Außenhandel.

In Kanada erscheint der monatliche Arbeitsmarktbericht.

Die USA lassen die Woche mit dem aufmerksam verfolgten Regierungsbericht zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft ausklingen, neben dem auch noch Zahlen zu den erteilten Baugenehmigungen und Hausbauanfängen erscheinen werden.

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News zu Aktien

Aktien Frankfurt Ausblick: Annäherung im Handelsstreit treibt Dax voran

Von: dpa-AFX.de

Die Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit beschert dem deutschen Aktienmarkt am Montag weiteren Rückenwind. Der X-Dax als Indikator für den Dax (DAX) deutete knapp eine Stunde vor Handelsbeginn auf ein Plus von 0,44 Prozent auf 11 651 Punkte hin. Bereits am Freitag hatte der Dax die im neuen Jahr begonnene Erholungs-Rally fortgesetzt und war auf den höchsten Kurs seit Anfang November gestiegen.

Auch der EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) wird zu Wochenbeginn höher erwartet. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, dass US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping auf Basis der Fortschritte bei den Verhandlungen ein Abkommen bei einem Gipfel Ende März schließen könnten. „Diese Meldung und die damit verbundenen Erwartungen sorgen heute Morgen dafür, dass der Dax freundlich in den Handel starten wird“, schrieb Christian Schmidt von der Helaba am Morgen. „Die Hoffnungen auf einen Deal sind hoch“ betonte auch David Madden von CMC Markets UK.

Die positiven Signale zum US-chinesischen Handelsstreit hatten bereits in der vergangenen Woche rund um den Globus die Stimmung weiter aufgehellt. Ebenso hatten teils erfreuliche Daten aus China – dem Dauersorgenkind der Anleger – für wachsende Zuversicht an den Aktienmärkten gesorgt. Am Montag zeigten sich entsprechend auch die asiatischen Börsen in guter Form. Dabei stehen den Börsianern in dieser Woche neben der weiter laufenden Berichtssaison noch einige andere wichtige Termine bevor, darunter der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und am Freitag der monatliche US-Arbeitsmarktbericht.

Auf Unternehmensseite rücken an diesem Montag einmal mehr die Autowerte in den Blick – nach den am Freitag präsentierten mauen US-Absatzzahlen und wegen der beginnenden Messe in Genf. Nach Einschätzung der Branche steht ihr angesichts sinkender Nachfrage ein weltweit schwieriges Geschäft in diesem Jahr bevor. Insbesondere VW (4:VOWG_p)-Anteile stehen im Fokus. Laut „Spiegel“ hat die Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchstests WLTP der Kernmarke Volkswagen (4:VOWG_p) die Erreichung ihres Margenziel für 2018 verhagelt.

Bei der Deutschen Bank (4:DBKGn) könnten laut „Spiegel“-Informationen für Bewegung sorgen, dass Katar seinen Einfluss ausbauen will. Schlechte Nachrichten scheinen unterdessen für den Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC (4:FMEG)) aus Amerika zu kommen: Ein Händler verwies auf einen Medienbericht, demzufolge die Trump-Administration an einem neuen Vergütungsansatz für Dialysepatienten arbeitet, mit der eine kostengünstigere Behandlung zu Hause und Transplantationen bevorzugt würden. Dies wäre vor allem für die Fresenius-Tochter und deren Konkurrent DaVita ein Risiko, so der Börsianer.

Die Niederlage gegen Augsburg enttäuscht unterdessen nicht nur die Fans von Borussia Dortmund (104:BVB), sondern auch die Anleger: Die Aktien des einzigen börsennotierten deutschen Fußballvereins gaben am Morgen vor Handelsbeginn deutlich nach.

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VW-Chef warnt vor Jobgefahren durch drohende US-Autozölle

Von: Reuters.com

VW-Chef Herbert Diess hat vor den Folgen der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Sonderzölle auf Autoimporte aus der EU gewarnt.

“Das wäre schwer zu verdauen. Es könnte uns zwei bis drei Milliarden Euro kosten – im schlimmsten Fall, bei 25 Prozent Zoll”, sagte Diess in einem am Montag veröffentlichten Interview des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Montag). “Das hätte auch Folgen für die Beschäftigung – eine echte Bedrohung, die wir versuchen, mit allen Kräften zu vermeiden.” Er sei aber zuversichtlich, dass es nicht so weit komme. “Wir haben Fortschritte erzielt, der Besuch mit den Kollegen anderer Hersteller bei Präsident Trump war gut”, sagte Diess mit Verweis auf das Treffen in Washington im Dezember.

Auch wolle sich VW weiter in den USA engagieren, sagte Diess. “Wir investieren gerade weitere 800 Millionen Dollar ins Werk Chattanooga und kooperieren eng mit den US-Konzernen Ford und Microsoft – nicht aus politischen Gründen, sondern weil wir unsere Marktposition auf diesem wichtigen Markt deutlich ausbauen wollen.”

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Kryptowährungen Nachrichten

Bitcoin: Dieses Event könnte für neuen Schwung sorgen

Von: Deraktionaer.de

Der Bitcoin hat als Spekulationsobjekt erst einmal ausgedient, so scheint es. Nach atemberaubenden Kurssprüngen und wilden Schwankungen wie während der Hype-Phase Ende 2017 und der nervenzehrenden Talfahrt 2018 steckt er seit Jahresanfang in einem engen Seitwärtstrend. Immerhin kann die Kryptowährung dabei mit ganz anderen Qualitäten punkten.

Wachsende Beliebtheit erfreut sich der Bitcoin nämlich als eine Art Krisenwährung. DER AKTIONÄR hatte auf dieses Phänomen bereits im Zusammenhang mit der Krise in Venezuela hingewiesen. Während sich diese Mitte Februar zuspitzte, ist das Bitcoin-Handelsvolumen dort auf einen Rekordstand geklettert.

Eine aktuelle Studie der DZ Bank stützt diesen Eindruck nun. Untersucht hat Analyst Sören Hettler dabei die Entwicklung nach politischen Ausnahmesituationen wie der Brexit-Abstimmung sowie den jüngsten Präsidentschaftswahlen in den USA und Frankreich. Das Ergebnis: Zwei Monate nach jedem der drei Events notierte der Bitcoin mindestens 30 Prozent über dem Niveau von einem Monat zuvor.

Sorgen um die chinesische Wirtschaft oder die Angst vor einem Konjunkturabschwung in den USA hätten dagegen keine spürbare Wirkung auf den Bitcoin-Kurs gehabt. „Während bei den ökonomisch bedingten Turbulenzen keine klare Stoßrichtung des Bitcoin-Kurses zu erkennen ist, wurden die politischen Großereignisse von einer jeweils deutlichen Aufwertung der Kryptowährung begleitet“, resümiert Hettler im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Brexit als Kurstreiber?

Folgt man dieser Logik, könnte der nahende Vollzug des Brexits in Kürze wieder für Impulse beim Bitcoin sorgen. Das lässt auch der Analyst in seiner Studie vorsichtig anklingen. Ob dadurch allerdings die allgemeine Akzeptanz von Kryprowährungen steigt, da ist Hettler skeptisch.

Bitcoin im Seitwärtstrend

Als „sicherer Hafen“ dürfte Bitcoin und Co auch weiterhin vor allem in Regionen mit extremer Inflation und unzureichender Infrastruktur eine Rolle spielen. Um wieder für spekulative Investoren attraktiv zu werden, müsste der Bitcoin aus seiner gegenwärtigen Lethargie ausbrechen. Der zwischenzeitliche Sprung über die 4.000-Dollar-Marke in der Vorwoche hat sich als Fehlsignal entpuppt. Krypto-Investoren brauchen also weiterhin Geduld.

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