Federal Reserve

Marktüberblick 04-02

Marktüberblick 04-02

Forex und Devisen Nachrichten

US-Dollar stabiler vor Kommentaren aus der Fed

Von: Investing.com

Der US-Dollar hat sich am Montag in Asien stabilisiert, als die Händler auf die Ausführungen einer Reihe von Vertretern der Federal Reserve in dieser Woche warten.

Nachdem die US-Zentralbank noch im Dezember weitere Zinserhöhungen signalisiert hatte, kündigte sie auf ihrer Sitzung im Januar an, dass ihre Pläne für weitere Erhöhungen auf Eis gelegt sind und sie „geduldig“ mit weitere Zinsschritten sein wolle, was sie mit der verhaltenen Inflation und den wachsenden Risiken für das Wachstum der Weltwirtschaft begründete.

Marktbeobachter werden gespannt den Ausführungen der Cleveland Fed Präsidentin Loretta Mester am Montag folgen und denen vom St Louis Fed Präsidenten James Bullard am Freitag. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell selbst wird am Mittwoch öffentlich auftreten, aber es ist unklar, ob er dabei die Geldpolitik anschneiden wird.

Der Dollarindex, der die amerikanische Währung gegenüber einem Korb aus anderen Leitwährungen abbildet, lag gegen 04:45 MEZ um 0,1% höher auf 95,407.

Besser als erwartet ausgefallene Daten vom US-Arbeitsmarkt wurden als Grund für die heutigen Dollarkäufe angegeben.

Der Report zeigte, dass die US-Wirtschaft 304.000 neue Jobs geschaffen hat, so viele wie in 11 Monaten nicht mehr, was weit über den Vorhersagen von 165.000 neuen Stellen lag.

Ansonsten lag der AUD/USD Kurs 0,2% tiefer auf 0,7232. Die australische Notenbank wird in dieser Woche noch eine geldpolitische Sitzung abhalten.

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Britische Unternehmen stocken Lager vor Brexit in Rekordtempo auf

Von: Reuters.com

Die britische Industrie hat im Januar ihre Lager aus Furcht vor einem chaotischen Brexit so kräftig aufgestockt wie noch nie.

Das teilte das Institut IHS Markit am Freitag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mit. Trotz dieses Schubs wuchs die Industrie so langsam wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex fiel um 1,4 auf 52,8 Punkte. Von Reuters befragt Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang auf 53,5 Zähler gerechnet. Das Barometer hielt sich aber über der Marke von 50, ab der Wachstum signalisiert wird.

“Trotz des vorübergehenden Schubs durch vorgezogene Käufe der Kunden und der Bemühungen zum Aufbau der Lagervorräte blieben die zugrundeliegenden Trends bei Produktion und Auftragseingang bestenfalls schwach”, sagte Markit-Experte Rob Dobson. So stagnierten die Exportaufträge, wohl eine Folge der weltweiten Konjunkturabkühlung. Zudem bauten die Betriebe Stellen ab. Die Industrie trägt etwa zehn Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

Großbritannien plant, die EU Ende kommenden Monats zu verlassen. Zu welchen Bedingungen, ist allerdings noch unklar. Die Brexit-Verunsicherung hinterlässt beispielsweise in der britischen Autoindustrie tiefe Spuren. Die Fahrzeugproduktion ging im vergangenen Jahr nach Angaben des Branchenverbands um mehr als neun Prozent zurück und markierte damit das stärkste Minus seit der Rezession während der Bankenkrise 2008/2009.

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News zu Aktien

WOCHENAUSBLICK: Experten räumen dem Dax etwas Aufwärtspotenzial ein

Von: dpa-AFX.de

Nach einem starken Jahresauftakt und einer zuletzt ins Stocken geratenen Rally geben sich Experten recht optimistisch, dass die Kurse den Aufwärtstrend vom Jahresbeginn wieder aufnehmen können. Der Dax (DAX) hatte sich in den vergangenen Tagen an der Marke von etwa 11 300 Punkten die Zähne ausgebissen. Die HSH Nordbank sieht aber dennoch leichtes Kurspotenzial nach oben.

Während die Angst vor einem stärkeren Zinsanstieg keine große Rolle mehr spiele, gehe nun die Furcht vor einer anhaltenden Konjunkturschwäche in Deutschland und der Eurozone um, sagte HSH-Experte Cyrus de la Rubia. Der Volkswirt rechnet jedoch nicht damit, dass die Konjunktur in die Knie geht. In der Saison der Quartalsberichte in den USA habe die Mehrzahl der Unternehmen bislang positiv überrascht.

Nach Einschätzung von Robert Halver von der Baader Bank spiegelt die Berichtssaison in den USA eine schwächere Weltwirtschaft wider. Symptomatisch seien die schwachen Umsätze des US-Baumaschinenherstellers Caterpillar (112:CAT1). Deren Papiere nennt Halver „eine typische Weltkonjunktur-Aktie“. Nach den Ergebnissen brach der Kurs hier um 10 Prozent ein. Eine enttäuschende Gewinnprognose ergab beim Chemieriesen DowDupont (112:6D8) ähnliches.

Diese eklatante Kursschwäche zweier konjunkturabhängiger Exportwerte sei die Folge des US-chinesischen Handelskriegs. Dieser „irritiert“ laut Halver die Investoren in den USA. Steigende Börsen könnten aber US-Präsident Donald Trump politisch in die Karten spielen. Er habe mithin ein Interesse, den Konflikt wieder zu beenden. Spannend könnte also die Rede Trumps zur Lage der Nation am Mittwoch werden.

Anhaltspunkte, wie es um die globale Konjunktur bestellt ist, werden in der kommenden Woche rar sein. In der Woche nach der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts stehen üblicherweise deutlich weniger Makrodaten auf der Agenda. Auf Impulse aus dem einstigen Wachstumswunderland China werden die Börsianer komplett verzichten müssen. Dort wird die ganze nächste Woche das chinesische Neujahrsfest gefeiert.

Steigende Aktienkurse bei einer schwachen Konjunktur seien kein Widerspruch, sagte Markus Reinwand von der Helaba. Denn Aktien nähmen den Konjunkturzyklus vorweg. Sprich: Die Börsenerholung im neuen Jahr könnte Vorbote einer wieder an Schwung gewinnenden Wirtschaft sein.

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Achtung, Telefonkonferenz: Wirecard nimmt Stellung über FT-Bericht

Von: Investing.com

Die Aktie von Wirecard (DE:WDIG) erholt sich im frühen Handel um knapp 13 Prozent auf 118 Euro nachdem das Papier vor dem Wochenende um 25 Prozent abgeschmiert war.

Grund dafür war ein Bericht der britischen Financial Times, wonach eine von Wirecard beantragte Rechtsanwaltskanzlei finanzielle Unregelmäßigkeiten des Unternehmens in Singapur festgestellt haben will.

Wirecard selbst wies die Vorwürfe entschieden zurück. Eine Unternehmenssprecherin von Wirecard sagte, die Anschuldigungen seien falsch und irreführend.

Mittlerweile schaltet sich aber auch die Polizei in Singapur ein und prüft die Berichte über finanzielle Unregelmäßigkeiten bei Wirecard. Aufgrund der Neujahrsfeierlichkeiten in China, die im Zeichen des Schweins stehen, ist aber nicht mit schnellen Ermittlungsergebnissen zu rechnen.

Die Deutsche Börse (DE:DB1Gn) sagte am Wochenende, dass man die extremen Kursschwankungen der Wirecard-Aktie zwar im Blick habe, aber die DAX-Mitgliedschaft stehe nicht zur Disposition. „Das sind inzwischen natürlich Dimensionen, wie wir sie zuletzt etwa bei der VW-Aktie im Jahr 2008 beobachtet haben“, sagte von Brevern. „Wir sehen derzeit aber keinen Grund, da in irgendeiner Form bei den Regularien einzugreifen. Insbesondere halten wir Forderungen für unbegründet, die Dax-Mitgliedschaft auf den Prüfstand zu stellen.“

Beachten sollten Anleger außerdem, dass Wirecard um 13.00 Uhr in einer Telefonkonferenz mit Vorstandschef und Anteilseigner Markus Braun und Finanzvorstand Alexander von Knoop den Bericht der Financial Times kommentieren wollen. Damit ist eine hohe Volatilität in der Wirecard-Aktie vorprogrammiert.

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Kryptowährungen Nachrichten

US-Börsenaufsicht erbittet Blockchain-Analyse-Unternehmen um Daten

Von: Cointelegraph.com

Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC sucht nach Quellen für Blockchain-Daten und deren Analyse. Diese Erklärung wurde von der Behörde am 31. Januar veröffentlicht.

Der SEC zufolge versucht sie, Unternehmen zu finden, die Block-Chain-Daten zur Unterstützung der Risikoüberwachung und der Durchsetzung von Compliance-Bestimmungen zur Verfügung stellen können, und die Kommission über digitale Vermögenswerte informieren. Im vergangenen Monat gab die Behörde bekannt, dass Kryptowährungen eine der obersten Prüfungsschwerpunkte für das laufende Jahr sind.

Laut der Erklärung vom 31. Januar zeigte die Agentur Interesse an potenziellen Datenquellen für die beliebtesten Blockchain-Ledger. Abgesehen von der Bereitstellung der Daten müssen die Unternehmen die Daten auch analysieren, um die Überprüfung zu erleichtern.

Darüber hinaus fordert die SEC Informationen zu einem Überblick über die Datenextraktions-, -konvertierungs- und -verifikationsprozesse an. Die Agentur bittet die teilnehmenden Unternehmen außerdem, ihre „Fähigkeit, aus den verfügbaren Daten Erkenntnisse abzuleiten“ darzulegen, einschließlich der Identifizierung der Besitzer von Krypto-Adressen.

Unternehmen, die bereit sind, auf die Anfrage der Agentur zu antworten, sollten ihre Antwort bis zum 14. Februar per E-Mail senden.

Im August 2018 bemerkte ein Agent der US-amerikanischen Drug Enforcement Administration (DEA), dass Kryptos, die sich auf die Privatsphäre konzentrieren, anonymer als Bitcoin (BTC) sind, die Agentur jedoch noch Möglichkeiten hat, sie zu verfolgen. Die Beamte Lilita Infante erklärte:

„Die Blockchain gibt uns tatsächlich viele Werkzeuge, um Personen zu identifizieren. Ich möchte, dass sie sie weiterhin verwenden [Kryptowährungen].“

Der geschäftsführende Gesellschafter von Andreessen Horowitz, Scott Kupor, schlug Mitte Juli 2018 außerdem vor: „Bitcoin ist der beste Freund der Strafverfolgungsbehörden“, da illegale Transaktionen in der Blockchain verfolgt werden können.

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