Marktüberblick 03-09

Marktüberblick 03-09

Handelsideen: Jüngste CHF-Stärke vor allem durch die Türkeikrise begünstigt – Was passiert als nächstes bei dem EURCHF?

Von FX Trading Revolution Team

Die jüngste Aufwertung des CHF scheint weitgehend von der Krise in der Türkei im Zusammenhang mit der Lira-Währung angetrieben worden zu sein. Investoren strömen auf den Schweizer Franken, weil sie befürchten, dass die Krise der Türkei auf Europa und den Rest der Welt übergreifen könnte. Einige europäische Banken sind der Lira ausgesetzt, und weitere Kursabwertungen könnten größere Probleme für den weiteren EU-Raum verursachen.

So gehört die Schweizer Währung (CHF) in letzter Zeit aufgrund ihres Safe-Haven-Status zu den stärksten Hauptwährungen, da sowohl türkische als auch EU-Investoren in diesen turbulenten Zeiten Schutz suchen. Aber wie lange kann diese CHF-Stärke halten?

Im Falle einer Entspannung der Türkeikrise könnten massive Abwertungen des CHF (EURCHF Kurserholung) folgen. Im Gegenteil, wenn sich die Situation verschlechtert, wird sie den EURCHF-Kurs weiter unter Druck setzen.

Der bearishe Abwertungsdruck auf den EURCHF könnte noch eine Weile anhalten, insbesondere solange Ängste um die europäischen Banken bestehen, die unter der Abwertung des TRY leiden. Die SNB würde jedoch wahrscheinlich versuchen, den bärischen Abwärtstrend beim EURCHF zu verhindern, indem sie in den Devisenmarkt eingreift oder geldpolitische Maßnahmen einleitet.

Alles in allem scheint es noch zu früh zu sein, um an EURCHF-Longpositionen zu denken. Eine gewisse Verbesserung der Lage in der Türkei sowie Anzeichen dafür, dass die SNB bereit ist, dem Franken bei einer Abwertung zu helfen, würden die Zuversicht für die Eröffnung einer Long-Position des EURCHF stärken.

https://www.fxstreet.com/analysis/trade-ideas-recent-chf-strength-largely-driven-by-turkey-crisis-whats-next-for-eurchf-201808301224

 

Selbst bei Rekordhochständen wird Microsoft immer noch als ‘Buy’ bewertet

Von Investing.com (Haris Anwar)

Die Microsoft (NASDAQ:MSFT) Aktie wird auf einem Rekordhoch gehandelt. Aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Aktienrallye in absehbarer Zeit endet.

Microsoft-Aktien, derzeit bei rund 112 Dollar, haben sich im Vergleich zu vor zwei Jahren fast verdoppelt. Aber die Bullen sind noch nicht fertig. Die Aktie hat jetzt 31 „Buy“ Bewertungen von Analysten, gegenüber 26 zu Beginn des Jahres und die meisten seit Ende 2010, berichtet Bloomberg. Im Durchschnitt sagen diese Analysten voraus, dass die Microsoft-Aktien weiter steigen und in den nächsten 12 Monaten einen Wert von 121 $ erreichen werden.

Was steckt hinter dieser extrem bullischen Stimmung bezüglich Microsoft? Das Unternehmen hat sich erfolgreich zu einem führenden Anbieter im Bereich Cloud Computing entwickelt, in dem viele Analysten das zukünftige Wachstum erwarten.

https://www.investing.com/analysis/even-at-record-highs-microsoft-is-still-a-buy-200341580

 

NZD/USD anfällig auf US-Tarife & Handelskriegsängste, BoC Wetten auf Zinserhöhungen

Von Daniel Dubrovsky

Neuseeländischer Dollar Grundprognose: Bearish

In der vergangenen Woche belasteten steigende Handelskriegsängste und Bedenken der aufstrebenden Volkswirtschaften weiterhin das Kursniveau des Kiwi-Dollars. Ersteres wurde von Donald Trumps Unmut über den Fortschritt der nordkoreanischen Entnuklearisierung inspiriert, indem er China beschuldigte, dies hinauszuzögern.

Was letzteres betrifft, so drohte die Trump-Regierung damit, bereits in der nächsten Woche zusätzliche 200 Mrd. Dollar an chinesischen Einfuhrzöllen zu erheben. Wenn er dies durchzieht, wird China wahrscheinlich Vergeltungsmaßnahmen ergreifen. Dies würde die Besorgnis über den Handelskrieg verstärken und die Aktien und den risikoreichen Neuseeland-Dollar belasten.

Der neuseeländische Dollar könnte auch durch die Mitteilung der Bank of Canada gefährdet sein. Es wird erwartet, dass Kanada im September die Zinsen unverändert beibehält. Allerdings wird das Land möglicherweise seine Absichten signalisieren, bald zu reagieren. Dies würde den kanadischen Dollar in Bezug auf die Rendite näher an den NZD heranführen und diesen in Gefahr bringen.

Schließlich unterschätzen die Märkte noch immer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Leitzinserhöhung bis zum Ende dieses Jahres. Erwartungen, die sich langsam mit den Aussichten der Zentralbank decken, würden für die US-Dollarkurse ein gutes Zeichen sein. Dies könnte beim amerikanischen Arbeitsmarktbericht von nächster Woche der Fall sein. Eine Kombination von Verwundbarkeiten, die den neuseeländischen Dollar durch Stimmungen und geldpolitische Rahmenbedingungen gefährden, verlängert den bearishen Ausblick.

https://www.dailyfx.com/forecasts?ref=SubNav#nzd

 

USD/JPY-Prognose: Vom Handelsoptimismus zum Handelspessimismus, auch NFP im Fokus

Von Yohay Elam

Die USA werden ihre Vorbereitungen für neue Einfuhrzölle gegen China am 6. September abschließen. Der Plan ist, die zweitgrößte Wirtschaft der Welt mit Zöllen auf Waren im Wert von nicht weniger als 200 Milliarden Dollar zu belegen, eine schwere Eskalation im Vergleich zu den jüngsten Zollgebühren im Wert von 50 Milliarden Dollar.

Auch in der ersten Septemberwoche warten wichtige Konjunkturdaten auf den Dollar. Das ISM Manufacturing PMI ist in diese Woche mit einem ersten Hinweis auf die Non-Farm Payrolls (Zahl der Beschäftigten in den USA außerhalb der Landwirtschaft) gestartet.

Bereits im Juli haben die USA nur 157.000 Stellen hinzugewonnen und liegen damit hinter den Erwartungen. Für August wird ein deutlicherer Anstieg in Höhe von 180.000 erwartet. Die Löhne werden voraussichtlich wieder um 0,3% steigen und sich von 2,7% auf 2,8% gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Dies ist der letzte Arbeitsmarktbericht, bevor die US-Notenbank Ende September zusammentrifft und die Zinsen erhöhen wird.

Wenn die USA mit der erheblichen Eskalation der Handelskriege weitermachen, ist es schwer zu beurteilen, wie sich der Marktoptimismus durchsetzen könnte. Ein Rückgang der Aktien könnte das USD/JPY-Währungspaar nach unten drücken. Ein optimistischer Arbeitsmarktbericht wird kaum helfen. Die Kehrseite scheint interessanter zu sein.

https://www.fxstreet.com/analysis/usd-jpy-forecast-from-trade-optimism-to-trade-pessimism-nfp-eyed-as-well-201808310854

 

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