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Marktüberblick 17-12

Marktüberblick 17-12

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Forex und Devisen Nachrichten

Der Ausblick auf die Woche vom 17. bis 21. Dezember

Von: Investing.com

In dieser Woche werden die Investoren die Geldpolitik fest im Blick behalten, als die Federal Reserve, die Bank of England und die Bank von Japan ihre Einschätzungen in einem Umfeld erhöhter Volatilität aktualisieren.

Es wird weithin damit gerechnet, dass die Fed bei ihrer Sitzung am Mittwoch die Zinsen um ein Viertelprozent erhöhen und auch ihren Konjunkturausblick aktualisieren wird, wie auch den Dotplot der erwarteten Zinsentwicklung.

Auch die Pressekonferenz nach der Sitzung mit dem Fed-Vorsitzenden Jerome Powell wird genau beobachtet werden. Sorgen über den Ausblick für das globale Wirtschaftswachstum zusammen mit den angespannten Handelsbeziehungen und volatilen Märkten haben die Händler veranlasst, ihr Erwartungen über das für 2019 erwartete Tempo bei den US-Zinserhöhungen zurückzunehmen.

Die Investoren werden auch neue Daten zur Lage am US-Immobilienmarkt bekommen, als am Dienstag die Baugenehmigungen und Hausbauanfänge und am Mittwoch ein Bericht zu den Umsätzen mit bestehenden Wohnhäusern hereinkommen werden. Konjunkturberichte zu den Auftragseingängen für langlebige Güter und der Lage im verarbeitenden Gewerbe werden ebenfalls im Fokus stehen.

Es wird damit gerechnet, dass die britische Notenbank die Geldpolitik zum Ausgang ihrer Sitzung am Donnerstag unverändert lassen wird, während die Unsicherheit über den Brexit weiter gewachsen ist.

Das Scheitern des Versuchs der britischen Premierministerin Theresa May, wichtige Konzessionen von den Europäischen Union zur Rettung ihres Brexit-Abkommens zu gewinnen, haben die Sorgen über die Aussicht auf einen Ausstieg aus der EU ohne ein Abkommen über die Zeit danach wachsen lassen.

Die japanische Notenbank wird den Erwartungen ebenfalls nichts an ihrer Geldpolitik ändern, wenn sie am Donnerstag ihr geldpolitisches Statement veröffentlicht, da die Inflation weit entfernt vom Zielwert bleibt und die Wirtschaft im dritten Quartal so schnell wie seit vier Jahren nicht mehr geschrumpft ist.

Die Investoren werden auch die Entwicklungen in der Politik im Auge behalten, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Schließung der Regierung angedroht hatte, sollte der Kongress ihm die Mittel für einen Grenzwall zu Mexiko verweigern.

Der Dollar stieg am Freitag auf ein 19-Monatshoch gegenüber den anderen Leitwährungen, da schlechte Nachrichten aus der Politik und Wirtschaft außerhalb der USA, die Anleger in die Sicherheit der amerikanischen Währung flüchten ließen.

Der US-Dollarindex, der die Stärke der amerikanischen Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen misst, erreichte mit 97,79 seinen höchsten Stand seit Mai 2017, bevor er sich im späten Handel wieder auf 97,43 zurückzog.

Mit dem Euro ging es abwärts, da die beiden größten Volkswirtschaften in dem Wirtschaftsraum Anzeichen auf eine Verlangsamung zeigen, sodass der EUR/USD Kurs den Handel 0,48% tiefer zu 1,1305 beendete.

Das Pfund war ebenfalls schwächer, mit dem GBP/USD Kurs um 0,41% tiefer auf 1,2583, womit es sich aber noch über seinem 20-Monatstief von 1,2476 gehalten hat, auf das es am Mittwoch gefallen war.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste wichtiger Ereignisse zusammengestellt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, der 17. Dezember

In der Eurozone erscheinen korrigierte Inflationswerte und Daten zum Außenhandel.

In den USA erscheinen Zahlen zur Wirtschaftsleistung des verarbeitenden Gewerbes im Raum von New York.

Dienstag, der 18. Dezember

Die australische Notenbank veröffentlicht das Protokoll ihrer jüngsten geldpolitischen Sitzung.

Das Ifo-Institut berichtet zum Geschäftsklima in Deutschland.

In den USA erscheinen Daten zu den Baugenehmigungen und den Hausbauanfängen.

Mittwoch, der 19. Dezember

Aus Großbritannien gibt es die Inflationsdaten.

In Kanada erscheinen ebenfalls Daten zur Inflation.

In den USA kommt ein Report zu den Verkäufen existierender Wohnhäuser heraus.

Die Federal Reserve gibt den Leitzins bekannt und veröffentlicht auf ihrer letzten geldpolitischen Sitzung des Jahres aktualisierte Wirtschaftsprognosen.

Donnerstag, der 20. Dezember

In Neuseeland werden Daten zum Bruttoinlandsprodukt und dem Außenhandel veröffentlicht.

In Australien erscheint der monatliche Arbeitsmarktbericht.

Die japanische Notenbank gibt den Leitzins bekannt und publiziert ihren Bericht zur Geldpolitik, welcher das konjunkturelle Umfeld und weitere Faktoren, die die Entscheidung der Bank beeinflusst haben, erläutert.

Aus Großbritannien gibt es Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen.

Die Bank von England verkündet ihre Entscheidungen zur Geldpolitik.

In den USA kommt der wöchentliche Bericht über Erstanträge auf Arbeitslosengeld heraus sowie Daten über die Lage im produzierenden Gewerbe in der Region um Philadelphia.

Freitag, der 21. Dezember

In Großbritannien erscheinen aktualisierte Daten zum BIP zusammen mit Berichten über die Nettokreditaufnahme und die Zahlungsbilanz.

Aus Kanada gibt es den BIP-Report und die Einzelhandelsumsätze, während die Notenbank des Landes ihren Ausblick auf das Geschäftsklima veröffentlicht.

Die USA schließen die Woche mit aktualisierten Daten zum BIP, sowie Berichten zu den Auftragseingängen für langlebige Güter und korrigierten Zahlen zum Konsumklima ab.

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Labour will May zu Brexit-Abstimmung vor Weihnachten zwingen

Von: Reuters.com

Die oppositionelle Labour-Partei will alles daran setzen, um bereits in den kommenden Tagen einen Parlamentsentscheid über das von Premierministerin Theresa May ausgehandelte Brexit-Abkommen zu erreichen.

“Wir werden kommende Woche alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um die Regierung zu einer Abstimmung noch vor Weihnachten zu zwingen”, sagte der Labour-Wahlkampfmanager Andrew Gwynne am Sonntag der BBC. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon sagte, ein Misstrauensantrag gegen die Regierung könne Erfolg haben. “Wir haben eine schwache und instabile Regierung, deren Zustand sich jeden Tag verschlechtert”, sagte sie Sky News. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier forderte die britische Regierung unterdessen auf, ihre Änderungswünsche für die Brexit-Vereinbarung mit der EU zu konkretisieren. Beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel sei klar geworden, dass es keine neuen Verhandlungen geben könne, wohl aber Raum für Klarstellungen da sei, sagte er in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Die britische Regierung rechnet damit, dass die Gespräche mit der EU über weitere Zusicherungen Zeit brauchen werden. Die EU verstehe das Problem, sagte Handelsminister Liam Fox der BBC. Die Frage sei, ob eine Klarstellung zur Auffanglösung für Irland gefunden werden könne, wonach Großbritannien so lange in der Zollunion bleibt, bis der Umgang mit der Grenze zwischen Irland und dem britischen Nordirland geklärt ist. Es gehe darum, eine Einigung zu finden, die die Ängste der Bürger tatsächlich beseitige. “Das wird nicht rasch geschehen, sondern irgendwann im neuen Jahr.”

Außenminister Jeremy Hunt zeigte sich zuversichtlich, das Brexit-Abkommen durch das Parlament zu bekommen. Voraussetzung sei aber, dass die Abgeordneten Zusicherungen der europäischen Staaten in einigen Punkten erhielten, sagte er der BBC. Er nannte dies wahrscheinlich, da die übrigen EU-Staaten wüssten, dass ein ungeregelter Brexit eine Katastrophe wäre. So müsse die EU deutlich machen, dass der sogenannte Backstop keine dauerhafte Einrichtung wäre. Sollte die EU hier den britischen Forderungen nicht entgegenkommen, sei ein Ausstieg Großbritanniens aus der Staatengemeinschaft ohne Abkommen nicht auszuschließen. Die EU könne sich nicht darauf verlassen, dass es in jedem Fall ein Abkommen gebe.

Im britischen Unterhaus zeichnet sich keine Mehrheit für das mühsam ausgehandelte Vertragswerk zum EU-Austritt ab. Nicht nur die Oppositionsparteien wollen dagegen stimmen, sondern auch rund 100 Abgeordnete aus Mays Konservativer Partei. Wegen der sich abzeichnenden Abstimmungsniederlage hatte May das für vergangenen Dienstag angesetzte Brexit-Votum verschoben. Dieses soll bis zum 21. Januar nachgeholt werden.

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News zu Aktien

Anleger bleiben in Deckung – Dax kaum verändert erwartet

Von: Reuters.com

Anleger bleiben zum Wochenauftakt zurückhaltend. Der Dax wird nach Berechnungen von Banken und Brokerhäusern am Montag kaum verändert in den Handel starten.

Am Freitag hatte er ein halbes Prozent auf 10.865 Punkte verloren. Auf Wochensicht verzeichnete er ein Plus von 0,7 Prozent. “Die Stimmung der Investoren ist nach wie vor gedämpft”, sagte David Madden, Marktanalyst beim Broker CMC Markets.

Im Fokus der Anleger stehen unter anderem Inflationsdaten. Analysten gehen davon aus, dass der Anstieg der Verbraucherpreise im November auf 2,0 Prozent von 2,2 Prozent zurückgegangen ist. Großes Thema an der Börse bleibt auch der Brexit. Die Labour-Partei will alles daran setzen, um bereits in den kommenden Tagen einen Parlamentsentscheid über das von Premierministerin Theresa May ausgehandelte Brexit-Abkommen zu erreichen. Im britischen Unterhaus zeichnet sich erheblicher Widerstand gegen das ausgehandelte Vertragswerk ab. Nicht nur die Oppositionsparteien wollten dagegen stimmen, sondern auch rund 100 Abgeordnete der regierenden Konservativen um Premierministerin Theresa May.

An der Wall Street dominierten am Freitag die Sorgen von Anlegern vor einer weltweiten Konjunkturabkühlung. Der Dow-Jones-Index fiel um zwei Prozent auf 24.101 Punkte. In Tokio legte der Nikkei-Index am Montag gut ein halbes Prozent zu.

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Australien Aktien waren höher zum Handelsschluss; S&P/ASX 200 kletterte um 1,00%

Von: Investing.com

Australien Aktien waren teuerer nach dem Handelsschluss am Montag, während Zugewinne im Bereich der Metalle und Bergbau, Materialien, und Ressourcen zu höheren Kursen bewegten.

Der S&P/ASX 200 addierte 1,00%, zum Handelsschluss in Sydney .

Die besten Leistungen der Saison im S&P/ASX 200 erbrachte Mineral Resource (AX:MIN), welches 10,56% kletterten um bzw. 1,510 Punkte, und erreichte zum Handelsschluss 15,810. Emeco Holdings (AX:EHL) unterdessen addierte hinzu 6,91% bzw. 0,150 Punkte, um bei 2,320 zu schliessen. Vocus Group Ltd (AX:VOC) war höher um 5,35% oder 0,170 Punkte bei 3,350 zum Handelsschluss.

Die schlechtesten Leistung der Saison erbrachte Australian Pharma Industries (AX:API), dessen Papiere fielen um 7,52% oder 0,120 Punkte, um bei 1,475 zum Handelsschluss zu schliessen. Perpetual Ltd (AX:PPT) sank um 3,99% bzw. 1,330 Punkte, um bei 32,010 zu schliessen. Sigma Pharmaceuticals Ltd (AX:SIG) war 1,72% tiefer um bzw. 0,010 Punkte und damit bei 0,570.

Steigende Aktien überwogen ansteigende auf der Börse Sydney mit 584 zu 535 und 355 endeten unverändert.

Aktien von Perpetual Ltd (AX:PPT) fielen auf Tief; fallend 3,99% oder 1,330 auf 32,010.

Der S&P/ASX 200 VIX, welcher die implizite Volatilität misst von S&P/ASX 200-Optionen, war tiefer um 4,48% bei 16.151.

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Kryptowährungen Nachrichten

Frankreich: Finanzaufsicht warnt offiziell vor 4 Krypto-Webseiten

Von: Cointelegraph.com

Die französische Finanzaufsicht AMF spricht eine offizielle Warnung gegen vier Krypto-Webseiten aus, wegen unerlaubter Investitionsangebote, wie es in einer entsprechenden Mitteilung vom 14. Dezember heißt.

In dem Schreiben führt die AMF insgesamt neun Unternehmen auf, die ohne Zulassung der Behörde agieren, darunter auch vier Krypto-Firmen.

Im Zuge dessen werden die Anleger explizit vor der steigenden Anzahl unerlaubter Investitionsprojekte gewarnt, denn „neue unlizenzierte Akteure kommen ständig hinzu“.

Die Krypto-Firmen auf der Schwarzen Liste der Behörde sind iminage.com, elos-patrimoine.com, infoconso.info und live-crypto.com.net. Dabei behauptet Elos-patrimoine zum Beispiel, „risikofreie“ Krypto-Investitionen anzubieten, in Verbindung mit „professioneller Kundenbetreuung“, die sich aus „langjähriger Erfahrung im Investitionsgeschäft“ speist. In der Firmenbeschreibung gibt Elos-patrimoine an, „seit 15 Jahren als europäischer Vermögensverwalter tätig“ zu sein, weshalb den Kunden monatliche Mindestrenditen von 3-5% versprochen werden.

Die anderen Unternehmen, die in der neuen Warnung aufgeführt sind, stammen aus der Wein-Industrie, eine andere Firma bietet Investitionen in Diamanten an.

Die AMF ist eine unabhängige öffentliche Behörde, die für den Anlegerschutz und die Aufrechterhaltung eines geordneten Finanzmarktes zuständig ist. Im November ist sie eine Kooperation mit Frankreichs Zentralbank eingegangen, um gemeinsam vor den Risiken der „spekulativen“ Krypto-Vermögenswerte zu warnen.

Ebenfalls hat die AMF im November einen Bericht veröffentlicht, in dem sie feststellt, dass die in Frankreich durchgeführten Initial Coin Offerings (ICO) lediglich einen geringen Teil des gesamten ICO-Markts ausmachen. Laut Studie liegt der Gesamtwert des ICO-Marktes bei 19,4 Mrd. Euro, während lediglich 89 Mio. Euro davon in 15 französischen Projekten generiert wurden.

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