Brexit

Marktüberblick 14-12

Marktüberblick 14-12

Forex und Devisen Nachrichten

EU will May im Brexit-Streit mit Handels-Turbo helfen

Von: Reuters.com

Die EU-Staats- und Regierungschefs greifen der britischen Premierministerin Theresa May im Streit um die Regeln für den EU-Ausstieg mit Zusicherungen und der Aussicht auf einen baldigen Handels-Deal unter die Arme.

Die EU-Staaten wollen nach dem Brexit eine Beziehung zum Vereinigten Königreich, “in der sich jeder Partner frei entwickeln kann”, sagte Merkel nach dem ersten Gipfeltag am frühen Freitagmorgen in Brüssel. “Wir wollen eine sehr nahe Partnerschaft mit Großbritannien, da wir uns dem Land freundschaftlich verbunden fühlen.” Gleichzeitig brauche man für alle Eventualitäten auch eine juristisch wasserdichte “Rückversicherung”.

May kämpft um ihr politisches Überleben. Der vor kurzem vorgestellte Vertrag über einen geregelten Brexit ist im Königreich so umstritten, dass er im Unterhaus derzeit keine Mehrheit findet. Hauptkritikpunkt ist vor allem eine Garantieerklärung für Irland. Die EU will damit verhindern, dass es zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland nach dem Brexit eine harte Grenze mit Kontrollen gibt. Mays konservative Kritiker fürchten eine Spaltung des Landes und lehnen die Regel ab. Vor allem, dass sie unbefristet gelten soll, ist kontrovers. May reiste nun mit der Mission nach Brüssel, die harte Haltung der EU in dem Punkt abzuschwächen.

EU MACHT MAY IN GIPFELERKLÄRUNG MUT

Die restlichen 27 Staats- und Regierungschefs versichern Großbritannien in der Gipfel-Erklärung, dass nach dem Austritt am 29. März 2019 so schnell wie möglich an einem Handelsvertrag gearbeitet wird. Der solle 2021 greifen. Sollte dieser nicht rechtzeitig in der Übergangszeit fertig werden, würde die Garantie – der sogenannte Backstop – für Irland nur vorübergehend greifen – bis ein Abkommen dann stehe. Das bereits fertig verhandelte Austrittsabkommen werde nicht erneut aufgeschnürt, heißt es in der Fünf-Punkte-Erklärung.

Nach Aussagen von Merkel müssen sich beide Seiten nun mühen, um schnell über das Vertragswerk für die Zukunft einig zu werden. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betonte, dass die EU direkt nach Annahme der Verträge durch London Verhandlungen über die künftigen Beziehungen beginnen will.

May hatte vor dem Gipfel die Wichtigkeit des Treffens betont: “Wir müssen den Vertrag über die Ziellinie bekommen.” Ihre Kritiker zu Hause erwarteten “juristische und politische Zusicherungen.”

Anfang der Woche sagte May die für Dienstag geplante Brexit-Abstimmung im Parlament vorerst ab, da sie nicht mit der erforderlichen Mehrheit für die Austritts-Vereinbarung rechnen konnte. Das Votum im Unterhaus ist nun offenbar im Januar geplant. Im britischen Unterhaus zeichnete sich seit Wochen erheblicher Widerstand gegen das mühsam ausgehandelte Vertragswerk ab. Nicht nur die Oppositionsparteien wollten dagegen stimmen, sondern auch rund 100 von Mays regierenden Konservativen. Ein Misstrauensvotum ihrer eigenen Partei überstand May am Mittwochabend aber.

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Euro schüttelt Schwächeanfall ab

Von: dpa_AFX.de

Der Euro hat am Donnerstag seine zwischenzeitliche Schwäche wieder abgeschüttelt. Im New Yorker Handel wurden für die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1367 US-Dollar bezahlt, nachdem es im europäischen Nachmittagsgeschäft bis auf 1,1331 Dollar nach unten gegangen war. Zum Tageshoch bei 1,1394 Dollar fehlte dem Euro damit aber ein gutes Stück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1371 (Mittwoch: 1,1346) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8794 (0,8814) Euro.

Dem anfänglichen Kursauftrieb durch positive Nachrichten aus Italien war nach Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi ein temporärer Durchhänger gefolgt. Die Regierung in Rom bewegte sich im Haushaltsstreit etwas auf die EU-Kommission zu. Die für 2019 vorgeschlagene Neuverschuldung von gut zwei Prozent geht dieser aber nicht weit genug.

Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici sprach lediglich von einem Schritt in die richtige Richtung. Man sei aber noch nicht am Ziel. Derweil äußerte sich Draghi nach der EZB-Zinssitzung etwas weniger zuversichtlich für die Konjunktur im Euroraum als bisher. Dies spricht für eine anhaltend lockere Geldpolitik mit rekordniedrigen Zinsen. Zwar will die EZB ab 2019 kein zusätzliches Geld mehr in die Hand nehmen, um mit Wertpapierkäufen die Wirtschaft zu stützen. Fällig werdende Wertpapiere sollen aber ersetzt werden, so dass die geldpolitische Stützung der Notenbank hoch bleibt. Die Feinunze Gold wurde zuletzt mit 1242,38 US-Dollar gehandelt. Das waren 3,28 Dollar weniger als am Vortag.

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News zu Aktien

Deutsche Bank Aktie: Guten Morgen, liebe Sorgen – Chartanalyse

Von: 4investors.de

Kaum hatte sich die Deutsche Bank Aktie von 7,24 Euro auf 8,224 Euro verteuert, an der Börse regierten kurz mal wieder die Fusionsphantasien, da übernahmen auch schon die üblichen Sorgen wieder die Regie. Die fundamentale Lage für die „alten” Banken bleibt schwierig und so nahmen Anleger die Gewinne direkt wieder mit – zumindest zum Teil. Gestern rutschte die Deutsche Bank Aktie im Tagesverlauf von 8,224 Euro auf 7,771 Euro ab, mit 7,86 Euro ging es schließlich aus dem XETRA-Handel.

In der technischen Analyse der Deutsche Bank Aktie geht der Kursverlauf mit einem bullishen Fehlsignal einher. Der zwischenzeitliche Ausbruch über Widerstandsmarken bei 7,99/8,05 Euro und 8,12/8,20 Euro wurde wieder einkassiert. Aus Sicht der Bullen eine enorm schlechte Entwicklung, denn mit stabilen Kaufsignalen hätte die Charttechnik bei der Bankaktie Trendwendephantasie aufkommen lassen können. Das fällt nun erst einmal aus, stattdessen kann sich die Deutsche Bank Aktie zunächst einmal nicht vom Allzeittief entscheidend nach oben absetzen.

Damit bleibt auch der übergeordnete Abwärtstrend intakt – eine weitere Sorge, die am heutigen Morgen auf den Aktienkurs lastet. Aktuelle Indikationen für den DAX-Titel liegen bei 7,80/7,82 Euro auf etwas leichterem Niveau, ohne dass sich große neue Impulse zeigen.

Es bleibt also dabei: Ohne einen stabilen Ausbruch über die Widerstandsmarken bei 7,99/8,05 Euro und 8,12/8,22 Euro bleibt das Risiko neuer Allzeittiefs vorhanden. Oberhalb von 7,66 Euro und unterhalb von 7,56 Euro sowie bei 7,39/7,41 Euro sind im Fall weiterer Kursverluste dagegen erste kleine Unterstützungen zu sehen, bevor erneut das Allzeittief in den Fokus käme.

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Aktien Frankfurt Ausblick: Sorge vor Abkühlung der Weltwirtschaft lastet auf Dax

Von: dpa-AFX.de

Sorgen um eine Abkühlung der Weltwirtschaft dürften am Freitag auch dem deutschen Aktienmarkt einen Dämpfer versetzen. Bereits die Börsen in Asien litten darunter, nachdem eine Reihe wichtiger Daten aus China, der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft, enttäuschten.

Der X-Dax (DAX) als Indikator für die Dax-Entwicklung signalisierte knapp eine Stunde vor dem Börsenauftakt Verluste von 0,74 Prozent. Der deutsche Leitindex (DAX) dürfte damit bei 10 844 Punkten starten. Auf Wochensicht würde er damit die zweite Dezemberwoche knapp im Plus beenden, was nach den heftigen Verlusten zu Monatsbeginn eine Stabilisierung wäre.

Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) wird am Freitag ähnlich schwach wie der Dax erwartet.

„Die Investoren haben durchaus recht, sich um das globale Wachstum zu sorgen“, sagte Handelschef Stephen Innes vom Währungsbroker Oanda mit Blick auf die schwachen China-Daten. Im November waren sowohl die Daten zum chinesischen Einzelhandel schwächer als erwartet ausgefallen als auch die zur Industrieproduktion.

Am Vortag hatte sich bereits EZB-Chef Mario Draghi weniger zuversichtlich für die Konjunktur im Euroraum geäußert. Daher wird nun wohl auch besonders auf die am Vormittag anstehenden europäischen Einkaufsmanagerindizes geachtet.

Unter den Einzelwerten dürften vor allem die Papiere von Scout und Leoni (4:LEOGn) im Blick stehen. Beim Autozulieferer Leoni könnten weiter die Übernahmespekulationen Thema sein, nachdem die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hatte, dass Leoni sich in Gesprächen mit dem japanisch-indischen Wettbewerber Motherson Sumi über einen möglichen Zusammenschluss befinde. Eine solche Fusion könnte den Angaben zufolge ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro haben, hieß es. Leoni hatte sich dazu nicht äußern wollen, die Aktie allerdings war um gut 18 Prozent hochgesprungen.

Um rund 12 Prozent hoch ging es nun vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate für die Papiere des Onlinemarktplatz-Betreibers Scout24 (4:G24n). Dieser prüft laut der „Financial Times“ einen Verkauf an Finanzinvestoren und damit den Abschied von der Börse. Der Betreiber von Immobilienscout24 und Autoscout24 habe Banken und Berater damit beauftragt, ihn bei einem möglichen Verkauf zu unterstützen, berichtete die Zeitung am Donnerstagabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Es sei nicht klar, ob der Prozess tatsächlich in einem Verkauf münde, hieß es weiter.

Im Fokus könnte außerdem noch der Telekommunikationsanbieter United Internet (4:UTDI) stehen, dessen Aktien vorbörslich aber nicht auffällig waren. Hier berichtete das „Handelsblatt“, dass das Unternehmen eine Partnerschaft zum Netzausbau mit dem chinesischen Telekomausrüster ZTE befindet. Nachdem die Chinesen ihren größten Auftrag in Deutschland mit dem Mobilfunknetzbetreiber Telefonica (MC:TEF) Deutschland (4:O2Dn) (O2) Ende des Jahres verlieren, verhandelten sie nun mit United-Internet-Chef Ralph Dommermuth über einen mögliche Allianz (DE:ALVG), hieß es. Ein Sprecher bestätigte, dass United Internet sich derzeit mit einem chinesischen Anbieter und einem aus dem europäisch-amerikanischen Raum in engeren Verhandlungen befinde.

Vorläufige Geschäftsjahreszahlen für 2017/18 und einen Ausblick auf das neue Jahr gab Isra Vision (4:ISRG). Der Spezialmaschinenbauer legte daraufhin auf Tradegate um etwas mehr als 2 Prozent zu.

Im Dax könnten außerdem die Aktien von Bayer (4:BAYGN) nach einem Analystenkommentar einen Blick wert sein. Die US-Bank Morgan Stanley (NYSE:MS) hält die Papiere des Agrarchemie- und Pharmaunternehmens wieder für interessant, um einzusteigen. Nachdem diese wegen der Furcht der Anleger vor finanziellen Risiken durch die Glyphosat-Klagen in den USA eingebrochen waren, seien sie nun wieder attraktiv bewertet, hieß es. Das schlimmstmögliche Szenario sei bereits eingepreist und am Ende dürfte das Ganze besser als aktuell erwartet ausgehen.

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Kryptowährungen Nachrichten

Dänemark nimmt 2.700 Bitcoin-Händler wegen Steuerzahlungen ins Visier

Von: Cointelegraph.com

Die dänische Steuerbehörde (Skattestyrelsen) hat bestätigt, dass 2.700 Personen „identifiziert“ wurden, die laut der Behörde Steuern auf Bitcoin (BTC)-Gewinne bezahlen müssen. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 12. Dezember hervor.

Laut Skattestyrelsen kauften und verkauften diese dänischen Bürger zwischen 2015 und 2017 Bitcoin über eine ungenannte finnische Kryptowährungsbörse, gaben aber keine Gewinne oder Verluste auf den Steuererklärungen an.

Nun will sich die Behörde an jeden Einzelnen wenden, um herauszufinden, inwiefern Zahlungsverpflichtungen bestehen.

„Im Moment identifizieren wir einzelne Bürger und gleichen die Informationen mit denen, die wir haben, ab“, so die Steuerdirektorin Karin Bergen weiter:

„Wenn etwas nicht in Ordnung ist, werden wir uns mit diesen Bürgern in Verbindung setzen und weitere Informationen einholen. Aber wie viele Menschen das sind und was das für Folgen hat, ist noch nicht abzusehen.“

Skattestyrelsen erwähnte nicht, um welche Börse es sich handeln soll. Aber es hieß, dass die Informationen von einem Hinweis der finnischen Steuerbehörden stammen würden.

Finnland ist die Heimat der bekannten internationalen P2P-Bitcoin-Handelsplattform LocalBitcoins, die in diesem Jahr begrenzte Prozesse zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und Identitätsprüfung (KYC) für Kontoinhaber mit einem hohen Volumen implementiert hat.

Die 2.700 beteiligten Händler kauften Bitcoin im Wert von umgerechnet rund 6,66 Mio. Euro und verkauften Bitcoin im Wert von rund 7,1 Mio. Euro.

„Das ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs“, fügte Bergen hinzu:

„Das Wissen, das wir über Data Mining, Segmente und Methoden im Allgemeinen gewinnen, wird uns in diesem Bereich klüger machen und von unserer Führungs- und Kontrollarbeit profitieren.“

Dänemark hat traditionell ein gemischtes Bild im Hinblick auf seine Einstellung zu Kryptowährung vermittelt. In diesem Monat gibt es im Land insgesamt 1.500 Bitcoin-akzeptierende Restaurants über das Online-Lebensmittelportal Hungry.dk. Die lokale Bank Nordea hat ihren Mitarbeitern Anfang des Jahres hingegen verboten, Krypto zu besitzen.

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