Marktüberblick 11-01

Marktüberblick 11-01

Forex und Devisen Nachrichten

US-Dollar verliert nach Fed – Chinas Verbraucherpreise im Fokus

Von: Investing.com

Der US-Dollar rutschte am Donnerstag in Asien ab. Die US-Notenbank wies im Protokoll ihrer Dezember-Sitzung darauf hin, dass sie bereit sei, Zinserhöhungen angesichts der Sorgen um das globale Wachstum und die gedämpfte Inflation, zu vertagen.

Die Fed-Mitglieder gaben an, dass sie es sich leisten könnten, bei zukünftigen Zinserhöhungen „geduldig“ zu sein, und zitierten eine Reihe von Bedenken, darunter die Volatilität der Finanzmärkte, die Verlangsamung des globalen Wachstums und der gedämpfte Inflationsdruck.

Der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber seinem Korb anderer Währungen abbildet, rutschte um 0,1 Prozent auf 94,718 Punkte ab.

„Die Fed hat die Marktbedenken anerkannt. Die Märkte lesen dies eindeutig als eine entgegenkommendere Haltung“, sagte Michael McCarthy, Chief Markets Strategist bei CMC Markets.

„Der Optimismus in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China stärkt weiterhin die Risikobereitschaft… die starke Erholung der Ölpreise ist ebenfalls ein Zeichen dafür, dass die Befürchtungen über das globale Wachstum wahrscheinlich übertrieben waren“, fügte McCarthy hinzu.

Chinas Handelsministerium sagte in einer Erklärung am Donnerstagmorgen, dass die gestern zu Ende gegangenen Handelsgespräche mit den USA umfangreich und detailliert seien und dass beide Seiten sich darauf einigten, weiterhin in engem Kontakt zu bleiben.

Die USA gaben ebenfalls eine Erklärung zu Beginn des Tages ab. Dem Bericht zufolge hatte sich China verpflichtet, „eine beträchtliche Menge an landwirtschaftlichen, energetischen, verarbeiteten Waren und anderen Produkten sowie Dienstleistungen aus den Vereinigten Staaten zu kaufen“.

Das Paar USD/CNY notierte 0,4 Prozent tiefer auf 6,7910, da die People’s Bank of China (PBOC) den Yuan-Referenzkurs auf 6,8160 gegenüber dem Fixing des Vortages von 6,8526 setzte.

Der Erzeugerpreisindex und der Verbraucherpreisindex standen im Mittelpunkt, da sie beide im Dezember weniger stark wuchsen als erwartet, wie offizielle Daten am Donnerstag in Asien zeigten.

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Sterling unter Druck – Brexit-Abstimmung rückt näher

Von: Investing.com

Das Pfund konnte leicht zulegen. Es blieb am Mittwoch allerdings unter Druck, da die Chancen, dass der Brexit-Deal der britischen Premierministerin Theresa May verabschiedet wurde, gering sind.

GBP/USD stieg um 0,3 Prozent auf 1,2750.

Die Zukunft Großbritanniens bleibt unsicher. Es ist unwahrscheinlich, dass die Regierung eine weitere Chance bekommt, falls der aktuelle Entwurf scheitert. Das erhöht die Chancen für einen harten Brexit am 29. März.

„Ich glaube nicht, dass der britischen Öffentlichkeit mit Fantasien über magische, alternative Deals geholfen wird, die irgendwie aus dem Schrank in Brüssel kommen“, sagte Kabinettsminister David Lidington in einem Interview mit dem BBC-Radio.

„Dieser Deal auf dem Tisch hat ein sehr schwieriges Geben und Nehmen auf beiden Seiten mit sich gebracht.“

Die Abstimmung im Parlament wird für den 15. Januar erwartet.

Der Euro wurde unterdessen durch einen schwächeren Dollar aufgewertet. Anleger wandte sich nach Abschluss der Handelsgespräche zwischen den USA und China von risikoaversen Anlagen ab. Die Gespräche wurden um einen dritten Tag verlängert, und es wird erwartet, dass China eine Erklärung zu den Ergebnissen veröffentlicht.

„Ein gutes Ergebnis wird nicht nur China und den Vereinigten Staaten zugute kommen. Ich glaube, dass es auch eine gute Nachricht für die Weltwirtschaft ist“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang.

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News zu Aktien

Dax dürfte zum Wochenschluss kaum vom Fleck kommen

Von: Reuters via Investing.com

Der Dax dürfte sich nach Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zum Wochenschluss kaum bewegen.

Börsianer sind verunsichert, weil sie noch immer auf konkrete Ergebnisse aus der jüngsten Gesprächsrunde zur Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China warten. Am Donnerstag war der Dax mit 10.921 Punkten 0,3 Prozent fester aus dem Handel gegangen.

Die US-Börsen hatten nach einer Berg- und Talfahrt ebenfalls mit moderaten Kursgewinnen geschlossen. Für Unterstützung an den Börsen sorgte im späten Handel eine Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell. Trotz des Booms am US-Jobmarkt sieht der Fed-Chef keinen Grund zur Eile auf dem Weg zu höheren Zinsen.

Bei den Unternehmen lässt sich am Freitag Hella (DE:HLE) in die Bücher gucken. In den Fokus dürfte auch der Roboterhersteller Kuka (DE:KU2G) rücken. Das vergangene Jahr ist noch schlechter gelaufen als gedacht. Der Umsatz ist laut Unternehmensangaben um knapp zehn Prozent auf etwa 3,2 (2017: 3,5) Milliarden Euro geschrumpft. Der operative Gewinn ist sogar noch stärker eingebrochen. In den USA werden unter anderem die Verbraucherpreise veröffentlicht.

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Neue Anklagen gegen Ghosn – Renault sieht keinen Betrug

Von: Handelsblatt.com

Die Tokioter Staatsanwaltschaft hat gegen den inhaftierten Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn zwei weitere Anklagen wegen Finanzverstößen erhoben. Der Manager soll auch in den drei vergangenen Geschäftsjahren sein Einkommen zu niedrig angegeben haben. Zudem warfen die Strafverfolger Ghosn am Freitag nun auch schweren Vertrauensbruch vor.

Dabei geht es seinem Anwalt zufolge um die vorübergehende Übertragung von Verlusten aus persönlichen Anlagen an den japanischen Autobauer im Jahr 2008. Ghosn sitzt bereits seit dem 19. November in Untersuchungshaft, weil er seine Einkünfte in den fünf Jahren bis 2015 nicht vollständig angegeben haben soll. Er hatte die Vorwürfe bei seiner ersten Anhörung vor Gericht am Dienstag zurückgewiesen.

Am Mittwoch hatte das Gericht seinen Antrag auf Freilassung abgelehnt. Es bestünden Fluchtgefahr und das Risiko, dass Ghosn Beweismittel vernichten könnte, hieß es zur Begründung. Seit Ghosn festgenommen wurde, wankt die Auto-Allianz von Renault, Nissan und Mitsubishi. Der Manager war die treibende Kraft hinter dem Bündnis. Während Ghosn wegen des Finanzskandals bei Nissan und Mitsubishi seiner Ämter enthoben wurde, muss er seinen Chefposten bei Renault bisher dagegen nur ruhen lassen.

Der französische Autobauer Renault hat unterdessen der Überprüfung der Manager-Gehälter im Leitungsgremium keinen Betrug festgestellt. Die Untersuchung habe die Jahre 2017 und 2018 betroffen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach einer Sitzung des Verwaltungsrats mit. Renault-Chef Ghosn sitzt in diesem Gremium. Er wird beschuldigt, jahrelang sein Einkommen nicht vollständig angegeben zu haben. Ihm droht eine langjährige Gefängnisstrafe.

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Kryptowährungen Nachrichten

Frankreich: Tabakläden verkaufen nun Bitcoin – trotz regulatorischer Unsicherheit

Von: Cointelegraph.com

Mehrere Tabakläden in Paris, Frankreich, haben trotz regulatorischer Unsicherheit mit dem Verkauf von Bitcoin (BTC) gegen Fiat begonnen, wie Reuters am Dienstag, 8. Januar, berichtete.

Reuters hat erfahren, dass die weltweit größte Kryptowährung nun in sechs Tabakläden in Paris erhältlich ist. In einem anderen Bericht hat das französische Magazin Capital jedoch wiederum behauptet, dass es derzeit bis zu 24 Geschäfte gebe, die an dem Experiment teilnehmen, das von Keplerk unterstützt wird, einem französischen Anbieter für Kryptowährungs-Wallets.

Laut Capital können Kunden Bitcoin im Wert von von 50, 100 oder 250 Euro erwerben. Der Tabakladen stellt dann ein Ticket mit einem alphanumerischen Code und einem QR-Code zur Verfügung, mit dem die gekauften Bitcoins über die Webseite von Keplerk geholt werden können. Das Magazin fügte hinzu, dass Keplerk eine Gebühr von 7 Prozent auf jede Zahlung erhebt, von der 1,25 Prozent an den Tabakladen gehen.

Adil Zakhar, ein Mitbegründer von Keplerk, hat gegenüber Reuters erklärt, dass er plane, das Projekt bis Februar auf 6.500 Tabakläden auszuweiten.

Wie Cointelegraph im November 2018 berichtete, hat der französische Tabakverband die Erlaubnis erhalten, Bitcoin in seinen Geschäften zu handeln. Diese Erlaubnis wurde von der französischen Aufsichts- und Beschlussstelle (ACPR) eingeholt, einer unabhängigen Behörde, die unter der Schirmherrschaft der französischen Zentralbank steht.

Am selben Tag wies die Zentralbank des Landes diese Berichte jedoch zurück und sagte, dass sie keine Geschäfte im Zusammenhang mit Kryptowährungen genehmigt habe.

Darüber hinaus hat die französische Börsenaufsicht (AMF) eine Erklärung in diesem Zusammenhang veröffentlicht, in der sie die Öffentlichkeit an die Risiken bei Kryptowährungen erinnerte. Darüber hinaus erklärte die AMF, dass PAYSAFEBIT SASU – die juristische Person hinter Keplerk – nicht von französischen Behörden zugelassen sei.

Dennoch berichtete Reuters in seinem jüngsten Artikel, dass die französische Regierung kein De-facto-Verbot für den Verkauf von Bitcoin in Tabakläden verhängt habe.

Frankreich hat weiterhin eine gemischte Haltung gegenüber Kryptowährungen: im Dezember etwa, hat die AMF vier kryptobezogene Webseiten wegen ungenehmigter Investmentangebote auf die schwarze Liste gesetzt. Am 18. Dezember lehnte das französische Parlament den Großteil der kryptobezogenen Änderungen des Finanzgesetzes für das Jahr 2019 ab. Diese sollten die Besteuerung von Unternehmern und Gewerbetreibenden reduzieren.

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